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Sonntag, 17. Mai 2020, 14:06

Tip zum Weichlöten

Hallo zusammen

Um zu vermeiden das sich beim weichlöten das Zinn zu sehr verteilt,
streiche ich um die Lötstellen eine Paste aus Graphit Puder und
Natronwasserglaslösung. Diese gut durchtrocknen lassen.
Danach die Lötstellen verzinnen. Dann zusammenfügen und verlöten.
Die Paste kann dann abgeschabt und die Fläche mit Schleifvlies
gereinigt werden.
»LEWI« hat folgende Bilder angehängt:
  • BILD7230.JPG
  • BILD7232.JPG
  • BILD7233.JPG
  • BILD7235.JPG
  • BILD7238.JPG
:)
Grüße von LEWI

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

wintimbl (17.05.2020), Walter Geigle (17.05.2020), 64iger (18.05.2020), Spur1pur (18.05.2020)

2

Montag, 18. Mai 2020, 16:39

...erstmal...

..vielen Dank für den Tipp, ich denke aber dass mir der Arbeitsaufwand zu groß wäre und ich ja wohl auch warten müsste, bis die Paste getrocknet ist. Derweil würde ich eher Lotpaste in entsprechend kleiner Menge bevorzugen und ggf. überschüssiges Lot mit dem Glashaarradierer entfernen.
Wenn ich allerdings auf einer größeren Fläche Lot bräuchte könnte ich mir auch vorstellen so wie Du vorzugehen....

LG

Michael
Epoche 2, die DRG als weltgrößtes Verkehrsunternehmen.......

Beiträge: 97

Wohnort: Enkhuizen

Beruf: technisch Zeichner

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Dienstag, 19. Mai 2020, 12:59

...und noch ein Tipp

Hallo E1nser,

ich möchte den Modellbauern, die Messing und Neusilber löten, eine weitere Löt-Tipp mitgeben:
Um zu verhindern, dass Dein Modell beim Löten kleinerer Teile auf große Teile zerbricht, können Sie (neben Widerstandslöten) verschiedene Arten von Lötmitteln mit unterschiedlichen Schmelztemperaturen verwenden.
Löten Sie die großen Teile wie z.B. die Rahmenplatten zuerst mit einem höherer Temperatur Lot, beispielsweise mit einer Schmelztemperatur zwischen 250°C und 300°C. Ich empfehle nicht, Messingbleche zu hartlöten, bei denen die Schmelztemperatur weit über 550°C liegt, da Messingbleche beim Erhitzen zu diesen Temperaturen ihre strukturelle Festigkeit verlieren und weich werden können.
Die mittelschwere Teile, wie beispielsweise die Bremsvorrichtung, können nächstens mit Standardlot gelötet werden, dessen Schmelzpunkt zwischen 183°C und höher liegt. Kleine Teile wie Leitungen werden zuletzt mit einem Niedertemperaturlot mit einem Schmelzpunkt von 143°C oder weniger angelötet. Die Verwendung von Lötmitteln mit extrem niedriger Temperatur, deren Schmelzpunkt 70° bis 73°C beträgt, ist nur zum Löten von Weißmetallteilen vorgesehen.
Zur Veranschaulichung habe ich so viele Arten von Lötmitteln die mir bekannt sind, gesammelt in der folgenden Tabelle. Die Legierung der verschiedenen Lötmittelarten ergibt eine bestimmte Schmelztemperatur. Leider sagt diese Lötlegierung nichts aus über die Eigenschaften, z.B. wie einfach das Anbringen ist oder wie fest die Lötstelle ist. Eine gute Reinigung und die Verwendung eines guten Flussmittels können jedoch viel Löt-Elend verhindern. Nicht alle der genannten (oft vom Industrie entwickelte) Lötlegierungen sind für den normalen Bastler oder Endverbraucher einfach verfügbar. Viel Erfolg!

Mit freundlichen Grüßen,

Arnold
DRG Epoche II, 1923 bis 1928, überwiegend mit preußischer Charakteristik

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ArnoldS« (19. Mai 2020, 16:24) aus folgendem Grund: Tabelle besser sichtbar gemacht als Link in Text