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1

Montag, 10. Februar 2020, 21:28

Bremsschlauchkupplung

Hallo zusammen,
ich habe für mich eine Möglichkeit gefunden zumindest Güterwagen mit einem Bremsschlauch relativ einfach zu verbinden. Leider sind alle Bremsventilhebel in der Stellung geschlossen. Eizige Möglichkeit die mir momentan einfällt wäre abtrennen und wieder anlöten.....vieleicht etwas fummelig. Bin für andere Ideen offen.
A.Lutz
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  • Kupplung.jpg (309,11 kB - 991 mal heruntergeladen - zuletzt: Gestern, 18:45)

2

Dienstag, 11. Februar 2020, 13:34

Hallo Lutz,

eine andere Lösung habe ich auch nicht.
Optional könnte man, wenn man einen weiteren Brrnshahn opfert,
einmal am Gehäuse und einmal Hebel abschneiden.
Vorher beide mit einem feinen Bohrer in der Dreh-Achse durchbohren und anschließend die beiden guten Teile mit einem passenden Drahtstück, Stift (beweglich?) verbinden.

Viel Erfolg.
Gruß basti

3

Dienstag, 11. Februar 2020, 13:56

Hallo Achim, Hallo Basti,

bei der letzten Ausführung der Hübner-Bremsschläuche waren die roten Hebel einzeln beigelegt, mit einem Vierkant als Stutzen.
Bei Messing-Bremsventilen könnte man diese Teile einkleben, wenn man die Hübner-Schläuche mit der Schwalbenschwanzaufnahme nutzen kann, dann reicht einfaches Umstecken aus.
Schöne Grüße vom Oliver.

Moderationen sind immer als solche gekennzeichnet! (neu in 2019)

4

Dienstag, 11. Februar 2020, 14:08

Hallo Herr Lutz,

ich liebe solche Bilder!!
Sie sind das "Salz in der Suppe des Eisenbahnmodellbaus"!!

Ihre zwei Ansätze (kuppelbare Kupplungsköpfe und beweglichen Hebel) habe auch ich bei der Umsetzung
für meine Kupplungssätze in meinem Pflichtenheft gehabt. Auf der Strecke geblieben ist für mich
der bewegliche Hebel - wohlgemerkt als "abformbares Produkt in einer Kleinserie. Diese Umsetzung würde eine
Silikonform zu schnell "verbrauchen" und eine häufigere Neuanfertigung benötigen (Stichwort Kostensteigerung).


Für den Hausgebrauch gäbe es für mich 2 Optionen:

1. Kompromis: Den Hebel vorsichtig in eine "Mittelstellung" biegen.
2. Die nachfolgene Zeichnung, skizziert einen Ansatz für eine nette aber auch fummelig Spielerei,
die beide Betriebssituationen darstellen läßt ... .



Leider hab ich selbst die 2. Methode für mich letztlich auch deswegen fallen gelassen, da sie dem "Betriebsalltag"
auf Dauer nicht standhält, wenn die Fahrzeuge zum Rangieren (FREMO) eingesetzt werden ... .
Dies gilt auch bezogen auf die angestrebten Vorbildmaße für den Ruhehaken, in den
der Kupplungskopf eingehängt wird.

Für Ganzzüge oder Vitrinenmodelle ist die Situation /Verwendung eine andere und wäre hier durchaus zielführend.
Mein Ansatz hierbei ist der des "Betrieb machens".

Aber vielleicht hat ja jemand noch eine praktikablere Lösung zur Umsetzung gefunden ... .
Bin auch sehr gespannt! Die ersten Probegüsse liegen bereits vor und da noch Änderungen zu erfolgen
haben - hinsichtlich weiterer "Betriebstauglichkeit" - ließe es sich möglicherweise mit aufnehmen ... .


Welche Methode haben Sie für Ihre "Verbindung der Köpfe" gefunden /gewählt?

Herzliche Grüße
Andreas Schuster


P.S.: Sollten meine Ausführungen nicht in Ihren eröffneten Beitrag passen, entferne ich diese
selbstverständlich umgehend wieder, um einen neuen thread - zu einem späteren Zeitpunkt - zu beginnen.
Bitte lassen Sie es mich wissen.

5

Dienstag, 11. Februar 2020, 14:55

Hallo Achim,

wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dann warn die beiden Schläuche doch fest miteinander gekuppelt und wurden jewels mir dem Bremshahn unter der Pufferbohle in eine Aufnahme gesteckt.
Du könntest doch für an dem Schlauchpaar die Hähne für den gekuppelten Betrieb in geöffneter Position montieren und Dir noch einzele Schläuche mit geschloßenem Hahn für die Endwagen machen.
Dann muss es bei Dir doch gar nicht beweglich sein.

Gruß basti

6

Dienstag, 11. Februar 2020, 16:56

Auch mein Gedanke

Hallo Basti,
da die Bremsschlauchverbindung mittels eines konischen Zapfens am Wagen gesteckt ist kann ich das ganz leicht wechseln. Der Konus ist mit Hartlot am Bermsventil angelötet, ich versuche mal den Bremshahn abzutrennen und in geöffneter Position wieder anlöten. Zwischen den Wagen bleiben die Hähne ja immer offen und für den Endwagen gibt es einen mit geschlossenem Ventil.

@ Andreas Schuster, Ihren Beitrag finde ich Interessant, der kann ruhig bleiben. Die Betriebstauglichkeit steht für mich im Vordergrund. Ich hatte mal von M.Foisner Kupplungen in Wachs bekommen, diese in CrCoMo Legierung gegossen. Diese ließen sich tatsächlich kuppeln und waren auch stabil. Nur das Kuppeln der Schläuche in 1:32 zwischen Wagen finde ich nicht praktikabel. Ich habe die Kupplungen ganz fein verlötet.


@ Oliver super Idee, ich kenne diese Teile gar nicht, die liesen sich sicher in Metall gießen.
Achim Lutz

7

Dienstag, 11. Februar 2020, 17:08

Hallo Achim,
ja das mit den Koni hast Du mir in Metzingen gezeigt.
Gefällt mir sehr gut, die Lösung.
Gruß basti

8

Freitag, 14. Februar 2020, 07:46

Bremshahn offen

Anbei das Ergebnis von einem geöffneten Bremsventilhahn. Abgetrennt und wieder angelötet. Wie heisst es in der Werbung so schön "Kann man machen, muß man aber nicht".
A. Lutz
»A.Lutz« hat folgendes Bild angehängt:
  • Bremsk.jpg

9

Samstag, 4. April 2020, 08:53

einfach kuppelbare Bremsschlauchkupplungen...

Hallo zusammen,
hallo Herr Lutz,

nach Rücksprache mit Ihnen, setze ich diesen Beitragsbaum fort und stelle meine (bisherigen) Überlegungen und Entwürfe zum Thema „Bremskupplungen/Druckluftverbindungen vor.
Ich möchte dabei insbesondere das Thema um den Aspekt des "kuppeln von Bremsschlauchverbindungen" erweitern. Hierzu stelle ich unten den aktuellen Projektstand von zukünftigen „magnetisch kuppelbaren Bremsschlauchverbindungen“ vor.

Rückblick:
Dieses Thema begleitet mich bereits seit H0 Zeiten. Es war mir immer ein Greul, zwar mit vorbildlichen Schraubenkupplungen meine Modelle auszurüsten aber dabei die Bremsschläuche nicht verbunden zu haben. Ergo, dürfte sich der Zug gar nicht von der Selle bewegen … .Zwar gibt es in fast allen Spurweiten Angebote, mit denen sich „gekuppelte Bremsluftschläuche“ nachbilden lassen. Die mir bisher bekannten lassen sich eher in Ganzzügen und /oder Vitrinen-Situationen einsetzen. Mein Ansatz war und ist es, etwas für den Betriebsbahner (Stichwort FREMO) zu realisieren.

Erste Versuche in der kleinen Spurweite erfüllten zwar ihren Zweck waren aber optisch „grenzwertig“.






In Spur 0 erreichte das Projekt in mehreren Zwischenschritten, schon eher einen akzeptablen Kompromiss zwischen Funktionalität und Optik.

z.B. Umbau von Weinert Sets






Erster Versuch von Kupplungen




neue Gussteile




Parallel experimentierte ich zu der Zeit bereits auch mit verschiedener Spur 1 Bremsluftkupplungen wie z.B. von Dingler und die sehr schönen und feinen MF-pur Ausführungen. Letzt genannte lassen sich wunderbar mit 1 bzw. 1,5mm Magneten ausrüsten. Einzig das Bohren der hierfür notwendigen Löcher ist etwas „gewöhnungsbedürftig“ und braucht etwas Übung. Der Ergebnis finde ich, ist den Aufwand jedoch wert gewesen











Dennoch blieb die weitere und eigene Entwicklung zunächst in der Spur 0, um dort zu einem zufriedenstellenden Ergebnis zukommen.
Bild: Brawa und LenzWaggon (mit den häßlichen Puffern),FREMO M.Weinert Schraubenkupplung und neuer Bremsschlauchverbindung




Zum Händling - zwei Filme

https://www.youtube.com/watch?v=oHZJH3NaFh0

https://www.youtube.com/watch?v=-SG43wjA9_4


Nach mehreren Anfragen aus der Spur 1, ist nun der Weg beschritten, eigene Gussbäume zu fertigen, die für die Aufnahme von Magneten vorbereitet sind. Somit entfällt das Ankörnen - das Bohren und einsetzen der Magneten wird bleiben.

Die nun vorliegenden weiteren Abgüsse stimmen mich schon zuversichtlich. An der einen-und-anderen Stelle sind immer noch Korrekturen notwendig, sodass ein nochmaliges Abformen notwendig wird, bevor sie letztlich serienreif sind und mich zuvor überzeugt haben. Vorgesehen sind 2 Ausführungen (Neusilber), hier zunächst noch in Messing




Neusilber- Version 1 für die Montage an der Pufferbohlenkante.




Neusilber Version 2 für die Montage mittig Pufferbohle – für Loks und verschiedene Waggontypen.




Es werden je 2 Anschlüsse (1 Linker +1 Rechter) und 4 Kupplungen am Gussbaum platziert sein. Die zwei extra Kupplungen können als Ersatz oder zum Umrüsten von bereits vorhandenen Bremsschläuchen eingesetzt werden.

Die Kupplungsköpfe sind so konstruiert und ausgeführt, dass sie sich nach dem Verbinden nicht mehr horizontal verdrehen können.








Hierfür ist ein kleiner Trick nötig, der in diesem Video deutlich wird

https://www.youtube.com/watch?v=t__bB8lr-lw



Eine der u.a. noch zu bearbeitenden Baustellen bei diesem Projekt ist die Größe und Materialstärke der Bauteile. Momentan sind sie maßstäblich.












Dies erscheint mir neben verschiedenen anderen am Markt platzierten und der weiteren verbauten Teile an Pufferbohlen, zu klein. Die Materialstärke könnte im Betriebsalltag und dem Schwung manch händischer Bewegungen, zu „Verformungen“ führen … . Aus diesem Grund neige ich dazu „Fleisch“ dazu zu geben, sprich sie einen „Deut größer + dicker“ zu machen um das Händling zu erleichtern und die Betriebssicherheit herauf zu setzen.

Im Vergleich zum Original, sind sie dort schon kleiner als ich /wir es an unseren Modellen „gewohnt“ sind















Die Entwicklung wird zunächst fortgesetzt, um im Herbst die finale Ausführung zu haben. Erst dann – nach Abschluss aller Arbeiten – wird der Preis feststehen können. Neben den beiden gezeigten Gussbäumen, wird es mind. zwei weitere geben. Diese haben dann ausschließlich eine verschiedene Anzahl an Kupplungsköpfen, um – bei Bedarf - vorhandene Bremskupplungen umrüsten zu können.

Unklar ist momentan noch, ob die Realisierbarkeit von beweglichen Absperrhähnen möglich sein wird. Theoretisch schon – einzig der Umstand, dass dabei weitere Arbeiten (bohren und Montage) für den Käufer anfallen, läßt mich noch zögern. Oder vielleicht zwei weitere Ausführungen … ?

Oder vielleicht noch eine weitere Version, bei der sich auch unten ein Magnet befindet, um den Kupplungskopf zu halten statt ihn "einzuhängen" ...??
Mal schauen was noch kommt … .

Herzliche Grüße und bleibt gesund!
Andreas Schuster

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Atelier AnSchu« (4. April 2020, 10:59)


10

Samstag, 4. April 2020, 09:56

Wow!!!! Das sieht wirklich super aus, und es freut mich sehr dass Sie dieses Thema anfassen. Hab mal schnell gerechnet, bei mir sind locker 100 stück erwünscht. Mit Ihre lösung zum umbauen von Dingler Kupplungen habe Ich auch schon mal ein wenig experimentiert, aber das präzise bohren/fräsen in kleine Schleudergussteile ist nicht ganz einfach. Dabei hätte Ich mir eigentlich vorgenommen den Schlauch durch litze zu ersetzen um so zbsp meine dreiteilige Schienenbus mit elektrisch leitenden Kupplungen zu versehen. Die Absperrhahn könnte man durchbohren um so die Litzen unter den Wagen verschwinden lassen können. Vielleicht wäre dass noch möglich in einer Ihren Ausführungen.

Walter
Bahnhofsvorsteher Braubach
Ep IIIa

Betrieben mit Ecos 2 und andere ESU Komponente - Traincontroller

11

Samstag, 4. April 2020, 10:58

Hallo Walter,

einer meiner damaligen "Hauptopfer", wofür ich für mich diese Verbindungen haben wollte,
war der VT98 von Lenz.
Er "schreit" gerade zu nach solch einer Möglichkeit ;-))








Herzliche Grüße
Andreas

12

Samstag, 4. April 2020, 12:31

Jaaaaa!! !! Das sieht soooooo viel besser aus!!!!! Dauert es wirklich nog bis September?? :D :S ; :whistling:

Walter
Bahnhofsvorsteher Braubach
Ep IIIa

Betrieben mit Ecos 2 und andere ESU Komponente - Traincontroller

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »WalterS« (4. April 2020, 12:52)


13

Sonntag, 5. April 2020, 20:59

Hallo Walter,

nicht nur die momentane "eingeschränkte" Zeit verschiebt einiges, auch die
Tücken des Alltags und seiner Umstände spielen nicht immer mit ;-))

Daher ist meine persönliche Ziellinie, Menden in diesem Jahr. Zu diesem Zeitpunkt
möchte ich sie interessierten Spur 1ern vorstellen - besser noch anbieten können.

Eher ist immer schön - später ist immer unangenehm.

Wir geben unser Bestes und informieren an dieser Stelle zu gegebener Zeit über
den weiteren "Wasserstand". So fern es von Interesse ist ...?

Interssieren würde es mich auch, ob soetwas wie ein beweglicher Absperrhahn
überhaupt auf ein breiteres Interesse stößt? Unabhängig eines Preises, sondern
grundsätzlicher Art, dass einen Mehraufwand in der Konstruktion rechtfertigt.

Auch, ob es eine Option wäre, eine Ausführung - statt mit Haken zum Einhängen
des Kupplungskopfes - einen weiteren Magneten an der Stelle zu platzieren?

Bin gespannt ...

Herzliche Grüße
Andreas Schuster

14

Montag, 6. April 2020, 10:04

Hallo Andreas,

war ja nur ein Witz ;). ausserdem, es ist ja unser Hobby, dass solche Sachen zeit kosten bin Ich mir voll bewusst. Menden ist ein schönes Ziel, Ich hoffe wirklich dass wir uns dan allen wieder treffen können!

Ein beweglicher Absperrhahn .... hmmmmm...... als separates Teil vielleicht, so dass man wählen kann? Extra Magnet statt Haken ist einen Frage wie dass aussehen wird. in Zusammenhang mit ein beweglicher Absperrhahn macht es bestimmt sinn, das einhängen mit Haken ist ja immer eine ziemliche Fummelei.

Walter
Bahnhofsvorsteher Braubach
Ep IIIa

Betrieben mit Ecos 2 und andere ESU Komponente - Traincontroller

15

Dienstag, 14. April 2020, 21:52

Hallo Andreas,

nach deiner schönen Rangierkupplung ist dies ein weiteres Highlight. Ich bin sehr interessiert, nicht nur bei meinem Schienenbus, sondern auch bei meinen Donnerbüchse und dreiachsige Abteilwagen erscheinen mir diese gekoppelten Bremsschläuche fantastisch.

Und für diejenigen, die Experte werden möchten, kann ich ein sehr lehrreiches Video empfehlen (übrigens ein brillanter YouTube-Kanal).

Viele Grüße,
Robert

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Robbedoes« (15. April 2020, 13:00)