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  • "Michael Foisner" started this thread

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1

Sunday, February 2nd 2020, 11:47am

Die Uhrmacherdrehbank im Modellbau

.
In Zeiten, in denen man Armbanduhren schon für 5 Euro kaufen kann, ist Uhrmacher ein aussterbender Beruf. Das ist wohl der Hauptgrund, warum gerade auf Ebay jedes Jahr unzählige Uhrmacherdrehbänke aus Nachlässen angeboten werden.
Die Palette reicht dabei von schrottreif bis sehr gut erhalten und von ganz ohne Zubehör bis üppig ausgestattet.

Warum aber eigentlich Uhrmacherdrehbank?
Der Grund liegt eigentlich in der Zugänglichkeit und Sichtbarkeit der zu drehenden Teile, denn mit einer guten Großdrehbank kann man auch auf 1-2 Hunderstel genau arbeiten. Nur kostet die dann vielleicht 50000 € und ist mit 2-3 Tonnen doch etwas unhandlich.

Eine gut erhaltene Uhrmacherdrehbank mit Antrieb und reichlich Zubehör ist für 1500-2000 € zu haben. Man kauft sie am besten bei einem gewerblichen Händler mit 2 Wochen Rückgaberecht.
Wichtig ist, dass die Drehbank 8mm-Aufnahme für die Spannzangen besitzt. ( dann kommt man relativ leicht an Ersatzteile )
Uhrmacherdrehbänke und deren Zubehör werden aber immer noch hergestellt, allerdings zu Preisen eines kleinen Neuwagens z.B.:

https://www.boley.de/de/shop/4581.drehmaschinen

Der große Vorteil einer Uhrmacherdrehbank ist, dass sie für die Anfertigung präsiser Kleinstteile ideal ist, gerade wenn man vollkommen maßstäblich bauen will. Oft gibt es z.B. Rohre nicht im passenden Innen- bzw. Außendurchmesser. Außerdem ist das genaue Ablängen von Rundmaterial schon sehr elegant möglich.Typischer Anwendungsfall ist z.B. das Drehen von Bolzen mit Bund. ( Das ist einer der Gründe, warum es an meinem Otmm 70 nicht weiterging. Da sind für den Fahrwerksbereich Dutzende von Bolzen zu drehen.

Aber es gibt, bedingt durch das Alter, natürlich auch Nachteile. Die Maschine sind im wahrsten Sinnes des Wortes analog. Durch die Zierlichkeit lässt sich leider auch nichts automatisieren. Weder CNC noch Digitalanzeige.
Die Schneidwerkzeuge können heutzutage aber durchaus aus Vollhartmetall sein. Also Bohrer, Anbohrer, Wendeschneidplatten etc. Die Halter für Wendeschneidplatten muss man sich allerdings selbst anfertigen. Die gibt es (noch) nicht von der Stange.
Ursprünglich wurden auf Uhrmacherdrehbänken Werkzeuge aus HSS verwendet. Das exakte Anschleifen eines Drehstahls erfordert aber siehr viel Erfahrung und Geschick oder eine passende Vorrichtung.
Bei Uhrmacherdrehbänken wird normalerweise in Spannzangen gedreht. Die haben eine deutlich bessere Rundlaufgenauigkeit und beschädigen schon fertig Flächen nicht unnötig.
Hier mal die Abbildung einer Andrä Zwingenberger. Die Drehbank ist etwa 300 mm breit.

Wird fortgesetzt!
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This post has been edited 2 times, last edit by "Michael Foisner" (Feb 2nd 2020, 3:24pm)


2

Sunday, February 2nd 2020, 2:52pm

Uhrmacher-Drehstuhl

Seit nunmehr über 35 Jahren ist ein Uhrmacherdrehstuhl von Leinen bei mir im Einsatz. Ich habe ihn in den Achtzigern gebraucht von dem Vorbesitzer übernommen. Dieser hatte den Antrieb – nicht unbedingt VDI-gerecht - wohl in Eigeninitiative dazu gebaut. In der Zwischenzeit habe ich nur den Lederriemen ausgetauscht. Diese Maschinen sind nahezu unkaputtbar, sofern man sie halbwegs pfleglich behandelt. Lager und Führungen sind geschliffen und nachstellbar, ab und zu reinigen und ölen reichen aus.
Auf dieser Maschine wurden auch schon Kessel für H0-Loks gefertigt, sie ist für die in dieser Spurweite anfallenden Arbeiten ausreichend. Zubehör wie gebrauchte Spannzangen und Broschen werden regelmäßig und bezahlbar auf den Verkaufsplattformen angeboten, es gibt aber auch Anbieter für neue Teile mit Aufnahme 8 mm (z.B. Backenfutter, Bohrfutter, Broschen etc.). Natürlich ist alles analog und händisch und wenn ein Stahl nicht mehr schneidet, muss er nachgeschliffen werden. Das einzige Manko bei meiner Maschine ist der (zu) kleine Abstand zwischen Drehstahl-Auflage und Drehachse mit 5 mm. Das reduziert die Auswahl von Drehstählen bzw. erfordert Anpassungsarbeiten (z.B. Halter für HM-Schneideplatten). Der max. Durchlass bei den 8 mm Spannzangen ist 4,5 mm, eine Spur 1 – Achse mit Durchmesser von 5 oder 6 mm lässt sich darauf nur bedingt bearbeiten (Spitzendrehen mit Drehherz).

Wolfgang
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3

Sunday, February 2nd 2020, 3:13pm

Hallo Wolfgang,

Nur ein kleiner Hinweis: 8er Spannzangen gibt es bis Durchmesser 8,0. ( Mein Satz geht immerhin bis 7,0 )
Die heutigen Leinen haben zwischen Drehachse und Drehstahlauflage immerhin 9 mm. Da könnte man sogar ein Schnellspannsystem verwenden.
Aber für den Preis der Drehbank kaufe ich mir lieber ein paar Loks. :D
Ich werde mal versuchen, Aufnahmen für Wendeschneidplatten zu fertigen, die auch in unsere Maschinen passen.

Viele Grüße
Michael

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4

Sunday, February 2nd 2020, 3:22pm

Schicke Drehbank! - Bezüglich der Empfehlungen würde ich aber gegenteilig argumentieren.

Die Maschinen sind extrem limitiert, teuer, empfindlich und Zubehör / Ersatzteile sind nicht verfügbar oder werden in Gold aufgewogen.

Gerade für jemanden der sich neu oder wieder an das Thema ranwagt, finde ich eine Universal Tischdrehbank wesentlich sinnvoller.

Analog ist kein Problem, das Problem bei den Uhrmacherdrehstühlen ist, dass sie zu klein sind um Messuhren zu verwenden und oft als Handhebelgeräte, also
ohne Vorschubspindeln mit entspr. Skalen ausgeliefert wurden. Siehe erstes Bild auf Tonys Seite: http://www.lathes.co.uk/andra/

Und Passungen im hundertstel Bereich bekommt man auch auf einer China Kleindrehbank (<100kg) gedreht.

Gruß
Achim

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5

Sunday, February 2nd 2020, 5:14pm

ab ca. 1978 waren wir regelmäßig mit Hermann Teichmann auf der Nürnberger Spielwarenmesse vertreten .
Damals stellte Hermann Teichmann dort die praktikabele Herstellung von Neusilber-Feingußradsätzen in HO vor . Zur Anwendung und zum Verkauf kamen die Boley und leinen Drehmaschinen WW-80 mit Zubehör .
Zu der Zeit hatte Hermann noch ein Vorverkaufsrecht für Faulhaber-Motore zur Anwendung bei der Modellbahn . Vornehmlich HO .
Es gelang Ihm bis heute als Einzigem mit diesen WW-80 und auch Reform-Drehmaschinen Schwungmassen mit einer zentrierten Rundlaufgenauigkeit von 0,002 sprich 2 tausendstel Millimeter herzustellen .
Das war bei den Nenndrehzahlen der Motore bis 13000 min-1 auch bitter nötig , sprich Brummen . Kleinste Abweichungen davon ruinieren schnellsten die Motorlager , der leichte rotierende Käfig bekommt Kontakt , Ende .

Ich hatte ca. 2004 über 100 verschieden Radsatzgruppen mit 6 verschiedenen Spurkränzhöhen etc. im Angebot . Daneben Antriebe und Getriebe für HO . Das habe ich zum Glück auslaufen lassen .

Stellte sich die Frage bieten sich diese Maschinen auch für Unsere Arbeiten in Spur 1 an ? Auf jeden Fall ! Man sollte allerdings nicht unter die Baugröße WW-80 gehen .
in Bild 1 ein unaufgeräumtes Bild von gestern , ich hatte gerade eine dünne Scheibe Durchmesser 4 mm x 0,1 mm abgestochen .
Sinnvoll ist das man im Stehen arbeiten kann , dafür baute mir damals mein Schreinerfreund in Schwelm den Unterschrank . 1 Schublade Späne ; 2 . Werkzeuge ; 3. Maschinenzubehör ; 4. sonstige Kleinteile etc.

in Bild 2 habe ich mal fast das ganze Zubehör zur Maschine angebaut . Links Spindelstock mit Zahnformfräser - Satzfräder ; dann Höhensupport mit Teilscheibe ; Revolverkopf für exakt laufende Bohrungen ; daneben Spindelreitstock und Bohrreitstock .
von der Selbstanfertigung von Zahnräder möchte ich hier eher abraten . Das ist nicht so einfach wie es aussieht und das Angebot ist groß .
Sehr gut kann man Innen.-und Außengewinde ab M 0,6 - M 5 damit anfertigen , zu diesem Zwecke habe ich schnell umschaltbare Drehstrommotore angebaut 900 Watt . Rechts-Linkslauf
Bestens bewährt hat sich dabei der in Bild 3 sichtbare Zahnriemen und die elastische Motorlagerung .

Mit dem Spindelreitstock , Kreuzsupport , weiteres Zubehör und der in Bild 3 sichtbaren Lochteilung an der großen Spindelstockscheibe kann man Radsätze bis 100 mm Laufkreis kurbelgerecht einstellen , wiederholbar !

Wenn man die Maschinen sorgfältig behandelt , stellt sich kein nennenswerter Verschleiß ein , hier nach über 30 Jahren ! Gebrauchte sorgfältig prüfen !

Natürlich ist es sinnvoll das man für die Vorarbeiten bei Spur 1 eine etwas größere Drehmaschine hat , die auch nicht so präzise arbeiten muss .

Geplant war damals ein Bohr - Fräswerk von Boley & Leinen mit digitalen Anzeigen für alle Wege und viel Zubehör anzubieten . Die Grundmaschine kostete allerdings bereits um die 16.000.-DM , am Ende sicher 25.000.- und so wurde leider nichts daraus ,
zumindest für die Baugrößen die für Uns interessant waren . Das wäre heute der Hit ! Sowas fange ich aber nicht mehr an .

Viele Grüße
Günter
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6

Sunday, February 2nd 2020, 7:24pm

Hallo Dreher,


hab mir letzte Woche die da gekauft,


weil ich mich von derda trennen will. Die hab ich seit 94 und konnte damit so manches Ding drehen. Lästig war jedoch die geringe Spitzenweite.
Da ich bei Pauli letztes Jahr eine Fräse kaufte und mit der sehr zufrieden bin, hab ich mich bei der Drehbank für den gleichen Hersteller entschieden, da sie mit 750 mm Spitzenweite im vergleich zur alten keine Grenzen setzt. Das Backenfutter lässt sich durch Spannzangen ersetzen, so daß auch bei Bedarf 1/1000 möglich sind. Und im großen Backenfutter oder den Spannzangen kann man auch ein kleines Backenfutter mit Rundschaft fürs feine Geschäft spannen.
Sobald der Stellplatz fertig ist, bekommt sie noch eine Frequenzregelung, um mit den Drehzahlen stufenlos noch weiter runter und rauf gehen zu können.
Zumindest zum Langdrehen bekommt sie noch eine digitale Messleiste angebaut, die haben sich an meiner Fräse sehr bewährt und kosten nicht mal die Hälfte eines Meßsystems.

Gruß
Michael

7

Sunday, February 2nd 2020, 11:26pm

Hallo Michael (F),

Spannzangen bis 4,5 mm haben vollen Durchgang, bei Spannzange Ø5 ist die Aufnahmetiefe etwa 12 mm. Ab Ø6 sind die Spannzangen vorgebaut.
Ich habe auch solche mit einer Aufnahme von 15 mm und mehr, allerdings beträgt dabei die Aufnahmetiefe nur wenige mm. Spannzangen werden für ca. 10,- €/Stk. angeboten, bei umfangreicherer Losgröße auch darunter.
Ab und zu werden auch diese Sondergrößen angeboten.

Wolfgang
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8

Monday, February 3rd 2020, 9:58am

Hallo Wolfgang ,

das von Dir vorgestellte Spannzangensortiment passt mit Sicherheit nicht zu der neuen Drehmaschine von Michael .

Wohl aber zu Urmacherdrehmaschinen ähnlich Boley & Leinen .

Bild 1 zeigt ein Zangen und Aufnahmesortiment für Boley & Leinen .
die große Ausdrehspannzange links mit 38 mm Durchmesser ist bereits eine teure Sonderanfertigung
für kleine Serien gibt es die Spannzange mit 5 mm Durchgangsbohrung
rechts Zubehör für den Bohrreitstock , Aufnahmekonus mit Durchgangsbohrung 5mm mit Außenkegel B10 für Bohrfutter
Steckeinsätze für Außen.-und Innengewinde

Bild 2 meine ähnliche Drehmaschine wie bei Michael .
Bettlänge 530 reicht für meine Arbeiten an Spur 1 ,
Dreibackenfutter mit Innen .-und oder Außenbacken , wichtig wären noch weiche Backen zum ausdrehen , habe noch keine gefunden .
wechselbare Spannzangenaufnahme bis 20 mm ; diese Sapnnzangen sind allerdings in einem Bereich von 1mm variabel und damit ungenau . Bild 3
Reitstock mit Bohrfutter bis 10 mm MK2 , mitlaufende Körnerspitze MK2 , digitale Wegmessung am Kreuzsupport
aus Erfahrung ist die angeschlagene Messuhr praktischer bei Durchmesserarbeiten .

Wenn man regelmäßig viel zu drehen hat sollte man das Schnellwechselspannfutter anwenden . Mindestens 5 Schnellwechselstahlhalter .

Das ist aber jetzt bereits ein Hobby neben dem Hobby . Für die Anfertigung präziser Schwungmassen gehen nur die Urmacherdrehmaschinen .
Im Normalfall braucht man dann natürlich noch ein Bohr.-und Fräswerk Mess .-und Arbeitswerkzeuge sowie solide Spanneinrichtungen .
Da kommt über die Jahre was zusammen .

Viele Grüße
Günter
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9

Monday, February 3rd 2020, 10:52am

Hallo Günter,

in meinem Beitrag nahm ich Bezug auf Beitrag 3 von Michael Foisner und nicht auf dem Maschinenpark von Michael Staiger,
deshalb auch das "(F)" hinter der Anrede. Da hätte ich wohl deutlicher ausdrücken müssen.
Dass 8 mm - Spannzangen nicht zu der Paulimot - Maschine passen, ist mir bewusst.

Wolfgang

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10

Monday, February 3rd 2020, 10:57am

Hallo Dreher,

Schnellwechselstahlhalter sind m. E. unverzichtbar, denn bei jedem wechsel den Drehstahl wieder einzurichten ist nicht nur lästig, sondern es leidet auch die Genaugkeit. Glücklicherweise gibts da zwischenzeitlich div. Systeme die vorallem kostengünstiger sind als das Original "Multifix".
Beim Zubehör zu Dreh- und Fräsmaschinen muß man letztendlich mit den gleichen Kosten, wie die Maschinen selber rechnen aber an und für sich sind die Sachen - Globalisierung sei Dank - deutlich günstiger geworden.
Meine alte Wemas hat 1994 ohne Zubehör bei Obi 2450 DM gekostet, da ist die neue mit 1500 € ein richtiges Schnäppchen!

@ Günter.
Hatte mir für meine alte Drehbank, die wohl das gleiche Bohrfutter hat wie deine, auf einer Messe ein zweites mit Innen- und Aussenbacken gekauft und mit einem stabilen Hartmetallstahl Stufen zum spannen von Radsätzen reingedreht. Man muß zwar ein paar mal nachschleifen, aber es geht schon, so hart sind die nicht.
Aber das war auch mit ein Grund für die neue Drehbank, denn da gibts brauchbares Zubehör zuhauf.

Gruß
Michael

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11

Friday, February 14th 2020, 10:03am

Hallo,

die Firma Komet fertigt ziemlich geniale Miniatur-Kopierbohrstangen namens UniTurn.
Qualität made in BW. :)
Eigentlich fürs Innendrehen gedacht, kann man sie aber auch für außen verwenden.

Mit denen habe ich z.B. meine Lampenschirme auf der CNC gedreht.
Nicht ganz billig, aber unverzichtbar.
Gibt es in verschiedenen Stärken und Längen.
Habe hier mal 2 Foto vom kleinsten angehängt.
Eckenradius 0,1 , 15 mm lang.

Da der Halter dazu fast 300 kostet, habe mir mal auf die Schnelle einen Halter gefräst.
( ist aber noch nicht fertig. )

Viele Grüße
Michael
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Friday, February 14th 2020, 2:55pm

Vergleichbare HM Drehmeissel gibt es auch von Horn und Gühring - beide auch in BaWü beheimatet...

Nach meinem Gefühl sind die Horn 105 am populärsten.
Wer die nötige Aufnahme nicht selber machen kann / will, es gibt auf ebay immer wieder Nachbauten für 50€.
Von PeWe gibt es direkt Multifix Kassetten mit Horn Aufnahme, ca 90€ in Größe AA

Gruß
Achim

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