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  • "K.P.E.V." started this thread

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1

Thursday, October 3rd 2019, 10:03pm

Zuwachs für meinen Preußenzug

Hallo.
Da KM-1 seine kurzen Zweiachser (Wuppertal und Schwerin) leider nur mit Bremse anbietet, wimmelt es in meinem Preußenzug nur so vor lauter Bremserhäuschen. Um das ein bisschen auszugleichen, habe ich einen weiteren Schlackewagen von Muschalek in einen ungebremsten preußischen Omk umgebaut.
Das Vorgehen war dabei im Prinzip das gleiche, wie bei meinem ersten Umbau.
;guckstduhier; https://www.s1gf.de/index.php?page=Threa…4201&highlight=
Allerdings habe ich dieses Mal noch zusätzlich die Binderinge am Wagenkasten entfernt und durch selbst hergestellte Ösen aus Messingdraht ersetzt. Dabei ist es natürlich wichtig, die Niete in der direkten Umgebung der Ringe, nicht zu beschädigen. Ein dazu sehr gut geeignetes Werkzeug ist der Seitenschneider 78 61 125 Electronic Super Knips® von ;guckstduhier; Knipex. Durch seine watenfreien Schneiden (geschliffene, sehr scharfe Schneiden ohne Facette) kann man die Ösen sehr flach auf dem Wagenkasten abtrennen und benötigt quasi keinerlei Nacharbeit der Oberfläche. An der Stelle der alten Ösen wurden 0,8mm Löcher gebohrt und dort nach dem Lackieren des Wagenkastens die neuen Ösen mit Sekundenkleber eingesetzt. Auch an dem Hebel zur Betätigung der Verriegelung der Stirnklappen kam dieses Werkzeug zum Einsatz.
Abweichend zum ersten Umabu habe ich diese mal Super Finescale Scheibenradsätze von Nolte eingesetzt, da auch das Vorbild meines Wagens mit Scheibenradsätzen ausgerüstet war. Unter den ungebremsten Wagen kommen diese besonders gut zur Geltung, da man ohne die Bremsbacken direkt auf die schmalen Laufflächen und die zierlichen Spurkränze sehen kann.
Die Beschriftung weist im Text und in der Anordnung einige Unterschiede zum anderen Wagen und auch zu dem Wagen von KM-1 auf (z.B. "Ladelänge" anstatt "Länge d. Ladefl."). Sie ist jedoch so ebenfalls authentisch, da exakt nach einem alten Foto rekonstruiert.

Anbei einige Bilder von dem neuen Wagen, im Vergleich zu dem ersten Umbau und in einem kurzen Zug mit ersterem und einem Wagen von KM-1.

Gruß Martin (K.P.E.V.)[/u]
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2

Friday, October 4th 2019, 12:10pm

Sehr schöne "Wägelchen" - für uns platzmangelgeplagte Modellbahner ja eigentlich genau das richtige.

Ich möchte nur einen Satz zum Knipex-Seitenschneider loswerden:
Ich kann diesen nur wärmstens empfehlen, habe ihn selber seit längerer Zeit im Einsatz.
Generell lohnt sich die Investition in (natürlich teueres) Qualitätswerkzeug.
Auch ich habe schon mehrmals die Erfahrung gemacht, dass der Billigkauf im Baumarkt oder auch auf der Modellbaumesse beim "Billigen Jakob" zu Frust beim Einsatz des Werkzeuges führt.

Wer billig kauft, kauft zweimal. :(
MANUFAKTUR FT Modellkartons und mehr ...
Franz Thiele
(www.ManufakturFT.de )

3

Friday, October 4th 2019, 12:54pm

Seitenschneider (watenfrei)

Hallo zusammen,

die besten Seitenschneider sind immer noch die Lindström:

https://www.find-clever.de/modules/searc…&search=product

:thumbup:

Gruß basti

4

Sunday, October 6th 2019, 7:19pm

Wieder ein sehr schöner und exakt umgesetzter Umbau!
Sind die Zurrösen beweglich gehalten?

Viele Grüße
Markus

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5

Sunday, October 6th 2019, 7:50pm

Hallo Martin,

hast Du die Beschriftung selbst angefertigt oder von einem Anbieter bezogen?
Frage nicht ohne Grund nach...

Gruß Andreas

6

Sunday, October 6th 2019, 8:17pm

Sehr schön. In der Tat waren in Epoche 1 die meisten Güterwagen ungebremst.
Ich würde dem Zug aber noch Doppelhakenkupplungen spendieren. :)
Viele Grüße Norman

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7

Monday, October 7th 2019, 12:10am

Omk

Hallo Franz,
ja die "Wägelchen" sind recht Platz sparend. Der Zug mit den drei Wagen einschließlich Lok ist ganze 86 cm lang.

Hallo Markus,
ja, die Ringösen sind beweglich. Durch die schwarze Farbe und den matten Klarlack wackeln die Ringe zwar nicht bei der kleinsten Bewegung des Wagens, aber bei Bedarf könnte man sie jeder Zeit für eine Ladungssicherung nach oben klappen. Dadurch, dass die Ringe etwas in Position gehalten werden, ist die Stelle, wo der Ring sich schließt immer verdeckt. Wenn man Ringösen von Lokodetal kauft, sind die Ringe sogar zugelötet. Darauf habe ich bei meinen Ösen verzichtet. Es hat so schon immer etwas meditatives, wenn man von Hand immer wieder das gleiche Bauteil herstellt. Die Ösen müssen ja eine wie die andere aussehen.
Die am Wagenkasten angespritzten Ösen waren eigentlich gar nicht so schlecht, aber die neuen sind doch noch etwas filigraner, wie man auf dem Bild mit den zwei Wagen erkennen kann. An der Pufferbole habe ich mir den Aufwand jedoch gespart.

Hallo Andreas,
meine Beschriftungen kann ich mir zum Glück selber drucken. Wenn dann mal bei der Verarbeitung etwas schief geht, kann ich sie ganz entspannt neu ausdrucken. Falls du Bedarf an einer Beschriftung hast, schreibe mir eine PN.

Hallo Norman,
Doppelhakenkupplungen wären natürlich für die Wagen eigentlich ein Muss. Sogar zu Beginn der Epoch II sollten die Fahrzeuge damit ausgerüstet sein. Ich habe schon einige Wagen mit der Doppelhakenkupplung vom KM-1 ausgerüstet (nicht mit der Kurzkupplung zu verwechseln, die bei KM-1 auch Doppelhakenkupplung genannt wird). Diese kann ich aber im Angebot auf der Homepage leider nicht mehr finden. Die Doppelhakenkupplung von Dingler ist zwar zu bekommen, jedoch gefällt mir die Verbindung von dem zweiten Haken zur Hauptkupplung dort überhaupt nicht. Daher ist es erst einmal bei der einfachen Kupplung geblieben.

Gruß Martin

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8

Monday, October 7th 2019, 8:54am

Hallo Martin,

eine Anzahl Ringösen lassen sich schnell herstellen wenn man den Draht spiralig in Form einer Zugfeder um einen passenden Rundstab in der benötigten Anzahl wickelt. Dann entweder mit einer dünnen Trennscheibe auftrennt oder einzeln mit einem Seitenschneider abzwickt.

Gruß
Michael

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9

Monday, October 7th 2019, 10:19am

warum erst wickeln ?

feine Druckfeder , eine Runde abschneiden , Enden zusammenfügen fertig .

Xuron - Schrägvorschneider . stabiles Gelenk , gehärtete Schneiden die man auch nachschleifen kann , glatter sauberer Schnitt .
begleitet mich zuverlässig seit 40 Jahren .

sehr schöne Wagen !

Gruß Günter
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10

Tuesday, October 8th 2019, 10:14am

Herstellung der Ringösen

Hallo Michael,
im Prinzip genau so, wie du es hier zeigst, habe ich es auch gemacht. Allerdings benutze ich zum Wickeln eine Rundzange. Je nachdem an welcher Stelle des kegeligen Schenkels man wickelt, bekommt man Ringe mit unterschiedlichem Durchmesser. So kann man sehr schnell ausprobieren, welche Größe passend erscheint. Dann jeweils eine "Umdrehung" mit dem Seitenschneider abkneifen. Richtig fummelig wird es dann mit den Haltern der Ringe. Anbei ein Bild dazu. Auf dem Bild sieht man auch die Vorlage für meinen Wagen. Die Qualität war recht gruselig. Für die Erstellung der Beschriftung hat es aber gereicht. Man kann auch gerade noch die Bauart der Stangenpuffer erkennen und die Scheibenräder sowieso.

Hallo Günter,
klar, wenn man eine passende Feder zur Verfügung hat, sicher eine elegante Methode. Allerdings müssen ja dann sowohl Federdurchmesser als auch Drahtdurchmesser passen. Eine solche Feder wird aber wohl nur bei den Wenigsten vorhanden sein. Ein Stückchen Messingdraht in der passenden Stärke sollte jedoch eigentlich immer vorhanden sein. Trotzdem danke für den Hinweis.

Gruß Martin
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Wednesday, October 9th 2019, 8:33pm

Hallo Martin ,

das kann man fallweise so oder so machen , entscheidend ist das Ergebnis.

passende Druckfedern aller Arten finden sich in ausrangierten Kugelschreibern .
In dem Falle hier war es ein ausgebauter Märklin-Pilzschleifer gewesen .

Gruß
Günter
Günter, Großhettstedt, Ilmtal

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12

Wednesday, October 9th 2019, 10:40pm

Hallo Einser,

bei Federn nach Maß hatte ich hier immer Erfolg.
Allerdings bin ich immer persönlich hin, weiß also nicht wie das mit dem Bestellen so läuft?

Gruß
Michael

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