Posts by Karl Schotter

    ... mit epochengerechter Lokführerfigur

    Hallo in die Runde!

    für die Modelle werden jeweils epochengerechte Lokführerfiguren versprochen. Sehr schön!

    Ob man dann im Führerstand der Ausführung

    221 135-7 Historische Eisenbahnfahrzeuge e.V. Epoche V (um 2000)

    tatsächlich mit einer Barbara Pirch-Figur rechnen darf?

    ;)

    Das fragt sich
    Karl
    der leider keinen Platz mehr hat für eine Lok der zweiten Serie

    Budweis - Linz, 1106 mm

    Hallo Uwe,

    wieso für die Güter-Pferdebahn Budweis-Linz https://de.wikipedia.org/wiki/Pferdeeis…E2%80%93Gmunden ausgerechnet eine Spurweite von 1106 mm gewählt wurde, kann ich nicht sagen. Es hätten vermutlich auch ein paar Millimeter mehr oder weniger sein können; letztlich war das für ein isoliert gedachtes Projekt egal.

    Vermutlich suchte man einen Kompromiss zwischen einer (nicht zu kleinen) Spurweite einerseits, die möglichst aufnahmefähige Wagenkästen erlaubte, und einer nicht zu großen Surweite andererseits, die Baukosten sparte und die - in schwierigem Gelände unvermeidliche - kurvenreiche Trassierung erlaubte. Die hintereinandergespannten Zugpferde konten in diesem Gleis jedenfalls sehr bequem laufen.

    Es grüßt
    Karl

    Hallo in die Runde,

    bei diesem Faden: <a href="Eisenbahnprojekt mit 3m Spurbreite">Eisenbahnprojekt mit 3m Spurbreite</a> wurde ab Beitrag 14 das Thema gewechselt: Warum fahren die meisten Eisenbahnen in Mitteleuropa auf Gleisen mit einer Spurweite von 1435 mm? Damit dieses neue Thema leichter zu finden ist, eröffne ich hierzu einen neuen Faden.

    Beim Ursprungs-Thread wurde in Beitrag 20 bereits auf einen zentralen Faktor hingewiesen: Die Firma Stephenson in England verwendete dieses Maß aus nachvollziehbaren Gründen in der Frühzeit der Eisenbahnen, und diese Firma dominierte den europäischen Markt anfangs in erheblichem Umfang.

    In Irland beispielsweise entstand die erste Strecke mit diesem Maß (1435 mm), die zweite dagegen wurde mit 1880 mm gebaut, die dritte mit 1575 mm. Um das absehbare Chaos und den Nachteil unterschiedlicher Spurweiten zu vermeiden, schrieb das Handelsministerium im Jahr 1843 für die irischen Hauptbahnen eine Spurweite von 1600 mm vor, und das gilt bis heute (siehe https://en.wikipedia.org/wiki/Track_gauge_in_Ireland ).

    Auch das Großherzogtum Baden fand 1600 mm schön und baute ab 1840 seine Strecken in dieser Spurweite. Die Kritik am badischen Sonderweg bügelte die großherzogliche Rgierung mit der rhetorisch gemeinten Frage ab, ob sich jemand vorstellen könne, dass jemals ein großherzoglich badischer Güterwagen auf die königlich württembergische Eisenbahn übergehen würde? Die Umspurung der badischen Staatseisenbahn auf Normalspur erfolgte dann - weitgehend unter laufendem Betrieb - in den 1850er Jahren.

    Der sächsische Offizier und Postbeamte Karl Eduard von Poenitz (1795-1858) schrieb sich in seinem Buch: Die Eisenbahnen und ihre Benutzung als militärische Operazionslinien von 1842 die Feder krumm, um die Bedeutung einer einheitlichen Spurweite argumentativ nachzuweisen. Auch noch in der zweiten, umgearbeiteten Auflage des Buches (Adorf : Verl.-Bureau, 1853) beklagt er auf den Seiten 51-53 die "kalte Aufnahme" seiner Ausführungen selbst bei staatlichen Stellen, die es besser wissen müssten.

    Uns ist heute der Nutzen einer möglichst einheitlichen Spurweite so selbstverständlich, dass wir uns über Menschen der früheren Zeiten wundern, die schon einen großen Fortschritt darin sahen, dass der Wagen mit der Fracht auf glatten Gleisen und mit Dampf in die übernächste Stadt fuhr, um dort auf einen anderen Eisenbahnwagen umgeladen zu werden. Bei der Spurweite galt halt das liberale Prinzip: "Der Markt richtet's schon."

    Wer darüber lachen will, schaue sich die Digitalisierung in unserem Land an, wo der Markt für Glasfaser-Quoten und Behörden-Software-Inkompatibilität sorgt, über die andere (auch freiheitliche) Staaten - nur lachen können.

    Es grüßt

    Karl

    Schönes Pflaster!

    Danke für die gezeigten Pflasterarbeiten!
    Insbesondere die in den Beiträgen 13 bis 16 gezeigten Arbeiten wirken sehr gut.

    Wer ein paar Pflaster-Anregungen aus dem 1:1-Bereich haben möchte, kann hier schauen:

    Solid Ground. - ZeitPlusRaum
    Eine Fotosammlung: Pflastersteine und Straßenbeläge aus verschiedenen Jahrhunderten und verschiedenen Gegenden.
    zeitplusraum.de

    Insgesamt gilt beim Pflaster das gleiche wie bei Fahrzeug-Modellen: Manche kleinen Fehler stören erst dann, wenn jemand sie benennt. Daher nun bitte nur weiterlesen, wenn man Vorbildlichkeit höher wertet als Bastelspaß:

    • Pflaster wird immer quer zur Laufrichtung verlegt, also bei Ladestraßen in (halbwegs) rechtem Winkel zum Gleis.
    • Während älteres Pflaster meist aus unregelmäßigen, sparsam behauenen Fundsteinen besteht (aus eisteitlichen Geschieben, Flussschotter, auch aus Steinbrüchen), unterliegen die Pflastersteine der "Eisenbahnzeit" meist klar definierten Qualitäts-Vorgaben.
    • Zu den seit dem späteren 19. Jahrhundert verbreiteten Vorgaben gehörte auch die Größe, denn bis weit ins 20. Jahrhundert hinein fand der lokale Güterverkehr weitgehend mit Pferdewagen und -karren statt, die eisenbereifte Speichenräder hatten. Von diesen Räder ging bei jedem Überfahren ein Schlag auf jeden Pflasterstein aus. Wenn die Steine eine unterschiedliche Größe und damit eine unterschiedliche Grundfläche hatten, wurden sie unterschiedlich stark in das Sandlager "hineingehämmert", und es entstanden relativ schnell Unebenheiten, die über das normale und ohnhin schon störende Buckel-Holpern hinausgingen.
    • Pflastern ist eine organische Arbeit, bei der beispielsweise Bogenpflaster der Biegung von Straßen folgt (der Pflasterer schaut und arbeitet immer nach "vorn").

    Bei allen Regeln findet man immer mal Ausnahmen, die vor allem auch von lokalen Verhältnissen beeinflusst sind. So kann man z. B. in wenig belastete Ecken nicht maßgerechtes "Restpflaster" verbauen.
    Auch der Kraut-Bewuchs in Plasterfugen hängt stark von Lage und Nutzungsintensität des gepflasterten Bereichs ab. Dabei ist zu beachten, dass bis in der 1980er Jahre hinein der regelmäßig genutzte Oberbau recht radikal mit Atrazin von jedem Aufwuchs "freigespritzt" wurde, was auch an aktiven Ladestraßen Spuren hinterließ.

    Es grüßt
    Karl
    der einen Pflasterer vom alten Schrot kannte

    Sind alle Pufferbohlen von KM 1 V 100 Modellen vom Zinkfraß betroffen?

    Guten Tag in die Runde,

    es gab nach meiner Erinnerung verschiedene Serien der V 100 bei KM 1, die ich aber nicht im einzelnen weiß. Ich könnte mir vorstellen, dass nicht alle Serien den Zinkfraß aufweisen, auch wenn möglicherweise alle im Jahr 2022 bei KM 1 lagernden Modelle betroffen waren.

    An meiner ozeanblauen 212, Artikelnummer KM 1 1010122 , geliefert Ende 2019, kann ich keine Risse an den Pufferbohlen erkennen. Dazu muss ich sagen, dass ich die die Lok - als nur gelegentlicher Parkett-Bahner - zuletzt vor drei Jahren im Betrieb hatte. Außerdem trage ich sie in der Regel in TrainSafe-Röhren und belaste daher die Puffer kaum.

    Nun meine Frage: Muss ich auch hier mit dem Zerfall der Pufferbohlen rechnen (und möglichst entsprechend vorsorgen)?
    Oder ist die genannte Lok eventuell nicht betroffen, da sie zu einer Serie mit besserem Material gehört?
    Ich frage aus Gründen, die ich nicht öffentlich erläutern möchte, lieber hier im Forum als bei KM 1 direkt.

    Vielen Dank!

    Es grüßt
    Karl

    Thema: Graffiti

    Wer die Welt der realen Bahn im Modell nachstellt, kann sich - wenn er will - über vorbildgerechte Miniatur -Graffiti freuen. Und die gezeigten Beispiele sind gut gelungen!

    Wer sich mit dem Thema Graffiti auseinandersetzt, sollte aber auch die durchaus ernsten Aspekte für die Bahn und die Bahner nicht außer Acht lassen. Die Beiträge 2, 9 und 11 weisen darauf hin. Auch ich als Fahrgast bin durchaus nicht beglückt, wenn ich in einem Triebwagen mit komplett zugeballerten Fenstern fahren muss.

    Man kann mit diesem - und jedem anderen - vielfältigen Thema verschieden umgehen. Aber jede Sichtweise hat erst einmal ihre Berechtigung und kann zur eigenen Meinungsbildung beitragen. Solange Äußerungen zum Thema gehören und sachlich vorgetragen werden, sollte niemandem das Recht auf sein Wort abgesprochen werden.

    Meint mit Gruß
    Karl

    Guten Tag,

    die im Jahr 2012 von KM 1 gelieferte Serie der BR 23 umfasste ausschließlich Exemplare mit Gleitlagern am Hauptgestänge.

    Ich hätte gern eine 23er mit Rollenlagern gehabt. Da es die seinerzeit nicht gab, habe ich die 23 012 genommen, die 1951 noch mit Messing-Schildern geliefert wurde. Das Modell zeigt den Zustand um 1961 mit DB-Keks und einem entsprechenden Mix aus Messing- und Aluminium-Beschilderung, ähnlich noch ein paar Jahre später (1967) hier zu sehen: https://eisenbahnstiftung.de/images/bildergalerie/23542.jpg

    Die jetzt angebotene 23 105 hat natürlich Rollenlager.
    Falls jemand die 23 012 zu fairen Konditionen übernehmen will, könnte ich meinen Ausführungswunsch doch noch verwirklichen.

    Es handelt sich bei meiner 23 012 um ein - selten etwas gefahrenes - Vitrinenmodell. Ein Mangel sind wohl korrodierte Lötstellen an den Kontakten der Lokachsen (die Tenderachsen nehmen den Strom dagegen einwandfrei auf), das ist ein seinerzeit ausführlich im Forum diskutiertes Material-Problem der gesamten Serie; die fachgerechte Behebung des Mangels durch Neuverlötung stellt offenbar für technisch Versierte keine große Schwierigkeit dar.

    Bei ernsthaftem Interesse (und der Möglichkeit zur persönlichen Abholung im Ruhrgebiet) bitte ich um eine persönliche Nachricht.

    Es grüßt
    Karl

    Hallo,

    bei mir lagen zwischen Vorbestellung der E 10 per Mail und der Bestätigung des Auftrags gut vier Wochen.

    Wir wissen, wie groß das Pensum ist, das Herr Steiner und sein Team kontinuierlich schultern.
    Wir konnten aber auch immer wieder feststellen, dass BMB verlässlich arbeitet, und das gerade auch dann, wenn es Probleme zu lösen gibt.

    Zaubern kann niemand, aber BMB macht schon!

    Es grüßt
    Karl

    Edit: ... wie Herr Steiner bereits schrieb, während ich noch tippte. :)

    Mein Nachdenken zum Kopfschutz #2 hängt mit der modernen Lok zusammen (G 1206, gebaut ab 1997), auf der der Rangierer #1 steht.

    Wer nach Rangierer-Bildern sucht wird feststellen, dass die "Hartschalen-Mütze" (sprich Helm) in den 1970ern nach und nach die Tuch-Kopfbedeckung ersetzte. Das Thema "Sicherheit" nahm Fahrt auf (auch die Helmpflicht für Motorradfahrer und die Gurtpflicht im Auto kamen in dieser Zeit).

    Dieses Bild von 1971wird jedem Sicherheitsbeauftragten den Schweiß auf die Stirn treiben: https://eisenbahnstiftung.de/images/bildergalerie/112439.jpg
    Aber auch mit Helm (hier 1979) ist nicht automatisch alles in Ordnung (die Bremsleitung wurde vor dem Kuppeln verbunden, was gefährlich werden kann): https://eisenbahnstiftung.de/images/bildergalerie/23493.jpg

    Danke für den Link #4!

    Es grüßt
    Karl

    Es kann nicht schaden, bei der Beschäftigung mit Verkehrs-Modellen über Verkehrsentwicklungen nachzudenken.

    Bei jeder Entwicklung wird das Neue zunächst in den Kategorien des Alten gedacht und gemacht.

    Beispiel Nürnberg-Fürther Ludwigseisenbahn von 1835: Die Personenwagen erinnern an Postkutschen, und die Züge wurden jahrelang vorwiegend von - im Gleis laufenden - Pferden gezogen (die Kohle war zu teuer, weil sie auf Fuhrwerken weit gefahren werden musste). Man schaue sich das Märklin Spur1-Modell an und beachte, dass der Bremser auf einem Kutschbock sitzt: Für zwei Wagen reichte ein Pferd, bei drei Wagen gingen zwei Pferde hintereinander.

    Beispiel Köln-Mindener Eisenbahn: Der Name deutet an, dass die Grundidee zunächst darin bestand, die Export-Frachten auf der Hauptroute Rhein in Köln von Oberländer-Schiffen auf die Bahn umzuladen und nach Minden zu fahren, um sie dann über die Weser in die Nordsee zu führen (Hintergrund waren die saftigen Zölle, die die Niederlande an der Mündung des Rheins kassierten). Als die Bahn dann fuhr, stand längst die Verbindung zwischen der Hauptstadt Preußens und seinen Westprovinzen sowie die Entwicklung des Ruhrkohlenbezirks im Vordergrund.

    Beim Nachdenken über die Zukunft klebt unser Denken an der Selbstverständlichkeit des privaten PKW-Besitzes, obwohl der gerade mal seit gut 60 Jahren verbreitet ist.
    Autonom fahrende Autos könnten aber ein anderes, neues und rationelles Verkehrssystem entstehen lassen:
    Wo kein Nahverkehrsmittel gut erreichbar ist, fährt an der eigenen Haustür ein bestellter ("Taxi-")Selbstfahrer vor und bringt den Fahrgast zum Bahnhof. Die Hauptstrecke wird mit der schnellen Bahn zurückgelegt. Am Zielbahnhof wartet bereits ein mitgebuchtes, autonom fahrendes Bestell-Fahrzeug und fährt zum Ziel.
    Man erhält immer ein - für Personenzahl und Gepäck - passendes Fahrzeug, hat nie Parkplatzsorgen, und billiger und recourcenschonender als der meist herumstehende Privat-PKW ist das auch. Aber es ist natürlich anders als gewohnt ... ;)

    Mal sehen, was wir noch erleben werden.

    Es grüßt
    Karl

    Blaue Mützen?

    Sehr interessanter Beitrag! Dank an Michael!

    Wieder einmal zeigt sich, dass auch das, was man für absolut sinnvoll selbstverständlich hält, erst durchgesetzt und akzeptiert werden muss.

    Eine Frage habe ich zu den "Feld-"Dienstmützen der Preiser-Bahnarbeiter: Die sind blau bemalt. Ich kann mich aber nur an schwarze Bahn-Feldmützen erinnern. Täusche ich mich, oder täuscht sich die Firma Preiser?

    Noch in den 1980ern sah ich auf den Bahnsteigen viele "schwarze Männer" beim Expressgut-Verladen und anderen Arbeiten (mit Feldmützen, Helme hatten höchstens die Rangierer).

    Es grüßt
    Karl

    Alte Technik imponiert. Imponiergehabe ist peinlich.

    Hallo,

    auch als Nicht-Fachmann merke ich sehr genau, wenn alte Technik fachgerecht in Betrieb gesetzt wird, und ich freue mich daran.
    Dass dabei ausnahmweise heutige Regeln nicht immer Beachtung finden können, das kann man nach meiner Erfahrung auch kritischen Beobachtern recht gut begründen und vermitteln. Gerade auch in dem Sinne, wie Wolfgang #27 die harte Praxis auf der Maschine schildert.

    Ein bewusstes, gezielt herbeigeführtes Herumgequalme für - angeblich - "authentische" Fotos erlebe ich allerdings immer wieder.
    Und das finde ich ärgerlich und peinlich.

    Es grüßt
    Karl

    Bitte um Mäßigung - und Wahrnehmung der Sichten beider Seiten

    Dass die #4 verlinkte Verordnung einen Menschen erst einmal auf die Palme treiben kann, verstehe ich gut.

    Die Warnung davor, den Erstellern dieser Verordnung mal eben Unfähigkeit und Weltfernheit zu unterstellen, verstehe ich auch.

    Wir erleben hier ein Hochgehen von Emotionen und Verhärtungen, die weder der einen noch der anderen Seite weiterhelfen.
    Jede gesetzliche Verordnung ist eine Herausforderung. Im Forum 1zu160 erleben wir gerade die Krise eines Händlers, die nicht zuletzt aufgrund der Schwierigkeiten einer ordentlichen Steuerklärung eskaliert.
    Andererseits wird niemand bestreiten, dass durch bestimmte Stoffe und Produkte schwerwiegende und langfristige Schäden für zahlreiche Menschen entstehen. Einige höchstproblematische Giftstoffe z. B. sind kaum mehr aus der Welt zu bekommen.

    Verordnungen wie die hier genannte beschäftigen in größeren Unternehmen die juristische Abteilung ebenso wie die Produktionsplanung. Dass kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vor besondere Herausforderungen stehen, versucht die Verordnung auf verschiedene Weise zu berücksichtigen. Die entsprechenden Passagen mögen in den Ohren der Betroffenen wie Hohn klingen. Kurz gesagt, es ist schwierig, allen berechtigten Ansprüchen gerecht zu werden.

    Schimpferei mag entlasten. In der Sache hilft sie nicht. Und es hilft insbesondere nicht, die andere Seite herabzusetzen.
    Es gibt eine reale Schwierigkeit: Die Gefährdung von Mensch und Umwelt durch problematische Produkte und die Gefährdung kleiner Unternehmungen durch hochkomplexe Vorschriften bestehen gleichzeitig.
    Und wer jetzt schnell sagt: "Man müsste doch einfach nur ...", der hat möglicherweise einen Teil des Problems nicht verstanden.

    Lösungen , bzw. Vorschläge zum klugen Umgang mit Problemlagen sind gefragt.
    Vielleicht gehört ein (vorläufiges) Abschalten von Websites gehört dazu. Vielleicht hat jemand auch bessere Vorschläge, wie man sich vor Abmahn-Wegelageren schützen kann.

    Es grüßt
    Karl

    Edit: Danke für die nachvollziehbaren Verdeutlichungen des Problem von Mako #5 (der quasi zeitgleich mit mir formulierte, aber früher fertig war)!

    Guten Tag,

    eine E 41/ 141 steht auch bei mir auf der Wunschliste!
    Für den Bahn-Alltag unter Fahrleitung ist der Knallfrosch über drei Epochen hinweg unentbehrlich.

    Wenn ich - nach dem "Wendezug"-Hinweis #7 - mit dem Namen Jürgen Benecken danach suche, stoße ich auf diese E 41 -Modell von 2008:
    <a href="E 41001 von Benecken">RE: BR 151 von Benecken</a>
    Abgesehen davon, ob aus dieser Richtung tatsächlich ein - offenbar weitestgehend unbekanntes - "Geheim-Projekt" zu erwarten ist, finde ich bei der damals gezeigten Lok die Front nicht wirklich stimmig (zu rund für eine Kasten-Lok, auch sehe ich die typische Gummi-Fassung der Fenster nicht). Es sei aber ganz klar zugestanden: In den vergangenen 16 Jahren hat sich im Spur 1 -Modellbau viel getan.

    Wucht-Exoten finden offenbar leicht ihre Kunden.
    Ich bin aber überzeugt davon, dass die E 41 /141 als Brot- und Butter-Lok deutlich mehr Käufer finden würde als so mancher Exot.

    Es grüßt
    Karl

    Wie geht es derWelt, wie geht es der Modellbahn, wie geht es mir?

    Meine (digital) abonnierte Tageszeitung zeigt zum Schluss immer die Titelseite des Blattes von vor 50 Jahren. Da kommen oft Erinnerungen an Chaos, Streit, Terrorismus und Kriege hoch, die und der während meiner Studienzeit eine Rolle spielten und die ich großenteils vergessen hatte. Manche Probleme, wie z. B. der Nahost-Konflikt, ziehen sich bis heute durch. Vor einigen Monaten gab es in der NRZ vor 50 Jahren und in der aktuellen Ausgabe fast identische Überschriften: Die Bahn verspricht mehr Pünktlichkeit.

    Alles Leben heißt Problemlösen, hat mal ein deutscher Denker gesagt. Das besagt zweierlei, nämlich einerseits gibt es immer erhebliche Herausforderungen, und andererseits darf man die Dinge nicht einfach laufen lassen, sondern muss die schwierige Aufgabe des ernsthaften Angehens dieser Probleme annehmen.

    Dritterseits haben wir alle nur dieses eine wunderbare Leben und sollten uns die Freude daran erhalten. Dafür ist - neben der wie auch immer gearteten Beteiligung am Problemlösen - ein schönes, Freude bringendes Hobby sehr hilfreich. In diesem Sinne wird auch die Modellbahn eine Zukunft haben. Dieses Hobby kostet Geld, aber es gibt offenbar nicht wenige Menschen, denen es recht gut geht (man schaue auf den Reisemarkt oder auf den durchschnittlichen Neuwagenpreis von 38.000 €). Und das Moba-investierte Geld ist sicherlich besser und gesünder angelegt als in Zigaretten und übermäßigem Essen und Trinken. Klar ist: Nichts - oder wenig - bleibt wie es war.

    Soweit mein philosophischer Beitrag zur allgemeinen Dauerkrise.

    Es grüßt
    Karl