Posts by hvspelde

    zu Pkt. 1) Ja, das ist in der Tat so. In Frankreich und vielen anderen Ländern, sind Hochgeschwindigkeitsstrecken vom gesamten restlichen Verkehr separiert mit Brücken, Tunneln, Unterführungen, Zäunen, Mauern, Lärmschutzwänden. Da kann kein Baum in die OL fallen oder ein Räumfahrzeug auf dem BÜ liegen bleiben.

    Könnte man in D auch machen, dann müsste man mal weniger konservativ wählen und sodann würde mehr in Eisenbahn statt Autobahn investiert.

    Naja, da muss ich den Anton Hofreiter Recht geben: beide leiden an Unterinvestition, und zwar die Bahn seit 70 Jahre und die Straßen erst seit dreißig Jahre...

    Im Vergleich zu den umringenden Ländern wirkt das deutsche Autobahnnetzwerk reichlich antiquiert. Dauerbaustellen die sich über mehrere Jahrzehnte hinwegziehen (so wie die A8 bei Pforzheim) gibt es in den Niederlanden, Frankreich, Österreich und der Schweiz auch eher nicht.

    Die *gesamte* öffentliche Infrastruktur in D ist marode (vielleicht abgesehen vom Ausbau der erneuerbaren Energien, da sind tatsächlich beachtliche Fortschritte gemacht). Hauptsache, den Großaktionären geht´s gut...

    In den Niederlanden hat man in den Nachrichten ganz einfach gesagt, das Schienennetz und die Fahrzeuge so herrichten, damit man auch an einem normalen Wintertag fahren kann, rechne sich nicht.

    Dass Leute daraf vertrauen, mit der Bahn einigermaßen zuverlässig am Arbeitsplatz oder zu Familie oder Freunden zu kommen, ist denen offenbar wurscht.

    So viel zur ´Verkehrswende´...

    1) Am allerwichtigsten erscheint mir die Gesundheit Herrn Elzes, das zweitwichtigste eine vernünftige Abwicklung noch laufender Geschäfte. Mit der Übernahme der wichtigste Projekte durch Beesmodellbahn, kann man aus der Kundenperspektive schon mit einiger Zuversicht abwarten, was noch kommt.

    So ´dünn´ ist die Markt auch wieder nicht, auch wenn ich gerne mehr preiswerte und betriebstaugliche Modelle in Kunststoff- beziehungsweise Mischbauweise sähe, sind wir im Allgemeinen mit Märklin, KM1, Kiss, Dingler, Wunder, Steiner und der eine oder andere Kleinstserienhersteller für einem eher nicht mehr wachsenden Nischenmarkt schon fast überreichlich bedient.

    2) Wird jetzt 16.1 - 18.1 abverkauft, oder doch nicht? :/

    Viele Grüße aus dem Stuttgarter Westen,

    Eric

    Als Autor für diverse Audiozeitschriften und Websites bekomme ich öfters hochwertige Audiogeräte angeliefert. Sehr viele Versender wählen genau aus o.g. Gründen Palettenversand, auch für Geräte die in einer einzigen Karton kommen.

    Der Nachteil ist nur, dass man als Bewohner eines Mehrfamilienhauses die Sachen ´frei Bordsteinkante´ angeliefert bekommt und die Palette draußen vor der Haustür erst mal ´entkleiden´ muss, um die Ware anschließend hineinzubekommen...

    Übrigens ist es kein Hexenwerk, um ein Paket so einzurichten, dass es auch mal aus einem Meter Höhe ´auf der Schnauze´ stürzen kann, ohne dass der Inhalt etwas zustößt. Das Problem sind hier die Relativbewegungen der schweren Inhalt innerhalb der Schachtel. Ich bekam einmal eine wertvolle Lokomotive ohne OVP zugesandt, der war zwar in etliche Meter Noppenfolie gewickelt und der Schachtel anschließend gefüllt mit reichlich Plastikschaumflocken, das hilft aber nicht wenn die 7 kg schwere Maschine in so einem Fall quasi ungebremst nach vorne stürzt. Das Ergebnis: Pufferbohle und Frontschürze verbogen, abstehende Windleitbleche.

    Das hätte vorgebeugt werden können, wenn die Lokomotive in Längsrichtung durch Schaumstoffblöcke oder Ähnliches innerhalb der Schachtel ´festgelegt´ wäre. Der Fall würde übrigens vom Versandhändler schnell und korrekt gelöst, und ich konnte der Schaden anschließend zu 90% durch vorsichtiges Zurückbiegen beheben.

    Wenn eine Lokomotive in der OVP und festgeschraubt am Stellbrett versandt wird, und trotzdem ein Totalschaden erleidet, ist m.E. mehr passiert als nur ein Sturz von einem Stapel Pakete aus 1 Meter Höhe. Das wäre ein Fall für die Transportversicherung. Besser wäre natürlich Vorbeugen, durch Palettenversand eben.

    Hallo Eric ,

    Zitat: beim Drumherum gibt´s aber quantitativ wie qualitativ noch reichlich Luft nach oben.

    Sorry,diesen Satz könnte man auch auf gewisse Module zwecks Gleisanlage anwenden.Nun,das Modell der V20 ist Dir wohl entgangen.Trotzdem Glückwunsch zu Deinem Wagenkauf mit 30% Nachlass.

    Für *UNS* waren die Figuren das Highlight bei den Ankundigungen, noch mehr Lokomotiven brauche ich eher nicht (lediglich Steiner´s Tn ist in Vorbestellung, danach ist´s Schluß) aber als wir die Renderings der Figuren aufm Schirm sahen, haben wir einander angeschaut und gesagt ´hey, davon könnten einige gut passen´- was ist Dein Problem damit?

    Noch abgesehen von Deinen Seitenhieb auf meiner Gleisanlage - lass das mal mein Problem sein...

    Ich verstehe wirklich nicht, was das soll. :(

    ..... Neuheiten gibt es erst einmal ausser Figuren keine....

    Fand ich - abgesehen vom Golden Retriever Bello Bob, der neben Herr Mölle am Schalter des Exponeums eine ausgesprochen gute Figur machte ;) - eigentlich das Highlight der Veranstaltung. Loks gibt es ja bis zum Abwinken auf dem einschlägigen Verkaufsplattformen, bei Wagen wird´s schon diffiziler aber es gibt immer noch weit mehr als ich mir finanziell und räumlich leisten kann, beim Drumherum gibt´s aber quantitativ wie qualitativ noch reichlich Luft nach oben, und die Renderings der runderneuerten bzw. neue Figuren sahen schon richtig vielversprechend aus.

    Ich bin jedenfalls froh, dass ich bisher noch nicht soweit gekommen bin, Figuren auf exponierten Stellen (Bahnsteige usw.) aufzustellen... :)

    Moin Herr Schürr,

    ich gebe Ihnen Recht, dass viele Lokschuppendächer recht flach gebaut waren, speziell bei den preußischen- und Reichsbahn-Bauarten.

    Allerdings gab es auch Bahnbetriebswerke, bei denen es sehr gedrängt zuging.

    Ottbergen ist den meisten hier im Forum ein Begriff, dort waren fast fünf Jahrzehnte lang 44er beheimatet, nicht gerade kleine Lokomotiven.

    Ich musste bei den Bildern auch gleich an den Ottbergener Lokschuppen denken (welcher von Kibri in H0 realisiert worden ist). Es werden bestimmt mehrere Rundschuppen mit einem ähnlich ´steilen´ Dach und kurzer Bauform gegeben haben.

    Pauschale Aussagen über wie Bahngebäude im Vorbild ausgesehen haben, sind erfahrungsgemäß selten korrekt oder zielführend.

    Ich denke das man das eher nicht vergleichen kann.

    Märklin hat sehr viele günstigere Modelle an den Markt gebracht, da schließe ich auch Modelle wie die E18, V188 usw. ein. Die lagen im Feld von KM1, Kiss und Co.

    Das ist alles Schnee von vorgestern. Nach dem 75.4-11/bad. VIc aus 2015 bis zum Erscheinen der 151 waren keine ´Allerweltsloks´ und seit den vierachsige Abteilwagen keine Wagen-Neukonstruktionen entstanden und hat Märklin sich mit Exoten wie Köfferli, Schorsch, S2/6, die französische 241 und CIWL-Wagen, ausschließlich gewendet an solventen Sammler und nicht-Modellbahner die einfach eine Lok im Funktionsvitrine im Arbeitszimmer haben wollen.

    Ob das heutige Preisniveau von K&K als ´günstiger´ zu bezeichnen ist... naja, wer die damalige Produkte von M & L/Pein/Schönlau/Fine Art Models als Referenz hat, dann schon. ;)

    Die 151, die Wiederauflage der E 60 und vor allem der Henschel DH 500 Ca sind in diesem Licht wohl Zeugen einer Tendenzwende bei Tante M. Mit letzterem ließen sich auch attraktive Einsteigerangebote zusammenstellen, damit der Kreis der Einser wieder Nachwuchs bekommt. :)

    Dieses Lux-Zeug habe ich auch. Zumindest bei Kunststoffwagen bekommt man damit aber eher (und unmittelbar) den Lack weg als die aufgedruckte Beschriftung... Wird wohl bei einer Einbrennlackierung auf Metall funktionieren, aber ich habe zu viel Sch... um das zu versuchen. ;)

    Passzapfen und Buchsen sind eine tolle Sache, wenn der Erbauer die Modulnorm exakt einhält...

    Erfahrungsgemäß ist das aber nicht bei allen Modulbauern der Fall.

    Wenn die Zapfen, Buchsen und Schienenprofile nicht exakt mit dem Nachbarmodul kommunizieren, müssen die Zapfen bei einem Modultreffen herausgeschlagen werden. Dabei ist unerheblich, auf welcher Seite ungenau gearbeitet wurde.

    Es geht mir eher weniger um die zwei oder drei Stellen, wo mein Arrangement mit ein Kopfstück nach Mannheimer Norm an andere Module gekoppelt werden kann/soll, mehr um die Verbindung zwischen den einzelnen Segmenten innerhalb der Anlage. Ich plane, die Modulübergangen zu überarbeiten und wenn der Übergang zum Nachbarsegment hundertprozentig passt und festliegt (tendiere dabei jetzt zu mit dem Kopfstück verleimte Holzschwellen am Modulende, wäre aber offen für Vorschläge), werden in den zusammengeschraubten Kopfstücken zwei Löcher gebohrt bzw. Ränder gefräst für die Büchsen und Zapfen, so dass sich der Aufbau (hoffentlich) einfacher und präziser gestaltet.

    Klar braucht man dafür auch nicht-genormte Teile benutzen, aber bisher habe ich außer Holzdübeln in einschlägigen Geschäften nichts passendes gefunden, und wenn es ja etwas gibt, dass sich in der Praxis bewährt hat...

    Für mich ist es einfach: ´passt in meiner Anlagenthema´, was wiederum der rote Faden in meiner Fahrzeugsammlung bestimmt.

    Wobei ich beileibe nicht ´alles´ haben muss, eine 44 oder P8 hat schon ´jeder´, die werden auch so früher oder später wohl auf meiner Modulanlage verkehren - es sei denn, ich treffe auf ein ´Schnäppchen´.

    Ich kann nachvollziehen, wieso der 19.0 bei DRO-Bahner eher ein Nebenthema ist.

    In der Epoche 2 ist das jedoch ganz anders, da war die Maschine z.B. in Hof regelmäßiger Gast mit schweren Schnellzügen aus Berlin/Dresden. Und auch wir Schwaben könnten die Lok gebrauchen, denn 1923/24 wurde es zusammen mit der P10 in Dienstplänen von Stuttgart-Rosenstein aus eingesetzt (übrigens um die gleichen Zeit auch in Frankfurt/Main). Der optische Kontrast zum württ. C (in Glanzblechausführung) und bayrische S3/6 wäre auf der Anlage bestimmt reizvoll...