Ich hätte noch nie eine entsprechende Lok in den Händen, aber ich gehe davon aus, dass es bei einer Lok mit ´aktiven´ Kolbenstangenschutzrohren irgendwo im inneren Zylinderbereich irgendeine Kinematik für die Kolbenstangenschutzrohren verbaut ist?
Trotzdem, wäre es denkbar, etwas funktionelles als Nachrüst/Einsteckteil herzustellen, auch wenn dann das Kolbenstangenschutzrohr dann einfach am ausscherenden Vorläufer ´schleift´?
Die Auslöser der Gedanke ist meine Fine Art Models 50er, die für Radien ab 2500 mm ausgelegt ist; das Lokfahrwerk lässt sich aber problemlos durch einen 1394 mm-Bogen schieben, nur der Vorlaufradsatz wird durch eben dieses Kolbenstangenschutzrohr stark begrenzt (wahrscheinlich ist der Zylinderabstand halt annähernd maßstäblich).
Übrigens hab ich mit der Digitalschieblehre bei dieser Lok eine Radbreite von lediglich 4,7 mm (also knapp über Pur) gemessen, während die Innenabtand der außeren Kuppelachsen bei 41,0 mm und beim Treibachse bei 40,7 mm liegt, also irgendwo zwischen NEM und FS. Obwohl keine Spuren erkennbar sind, dass an die Lok ´herumgebastelt´wurde, legt der nachgerüstete ESU 5er Decoder nahe, dass die Lok von einem Vorbesitzer für den Anlagenbetrieb hergerichtet wurde... Jedenfalls fährt sie einwandfrei über ´normale´ Hegobweichen. Auch 2.321 mm Hübner/Märklinweichen erscheint sie einigermaßen anstandslos zu überwinden....