Posts by Djordje Gladovic

    Füllt doch die Schwellenfächer mit 2mm Styrodur Streifen auf. Macht eine 45 Grad Böschung aus Styrodur. Und dann schottert bitte mit richtigem Schotter, z.B. Kalkstein. Styropor Körner oder Kork Granulat klingt ja grausam. Mit echtem Schotter auf knapp 1 Meter kommen da keine 500 Gramm Schotter zusammen. Das schöne Gleis sollte euch das bisschen mehr Gewicht wert sein.

    Gruß
    Djordje

    Ich habe auf deiner Webseite geschaut, aber leider wird dort nur ein Impressum angezeigt, ist das richtig oder ist die Seite nicht in Ordnung?

    Hallo Roland,

    das ist richtig.
    Als gemeldetes Kleinunternehmen bin ich verpflichtet ein Impressum zu führen. Bisher habe ich noch keinen Grund gesehen, meine wenigen Produkte auf einen Webseite anzubieten. Ein richtiger Online-Shop käme so oder so nie in Frage, weil das einen Rattenschwanz an rechtlichen Verpflichtungen mit sich führt.

    Melde dich einfach per E-Mail, falls du Interesse an dem Bahnübergang hast.

    Danke und Gruß
    Djordje

    Modelltechnik Gladovic
    Website: http://www.modelltechnik-gladovic.de
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    Was mir beim Lesen auffiel, 2/10tel Überstand der Schienenprofile.

    Hallo,

    richtig erkannt. Mit Papierstreifen, der die Lücken der Kleineisen überdeckt, sind es sogar nur noch 1/10tel Überstand auf der Innenseite. Aber dafür gibt es ja die Rille und bei den Außenplatten habe ich ja auch eine Vertiefung vorgesehen.

    Dennoch, das Reinigen der Schienenköpfe bleibt eine Herausforderung.

    Da wäre eine Variante mit 2mm Schienenprofilüberstand schön.

    Sieht dann exakt so aus:

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    Hat mit dem Vorbild genau genommen nichts mehr gemeinsam (umgerechnet in das Vorbild stehen dann die Schienen 6,4 cm über. ;) Das knallt ordentlich beim Darüberfahren. :D).

    Die Einlageplatte sind 3 mm stark, um die Bolzenschrauben der Kleineisen zu überwinden. Die eigentlichen Platten (bewusst auf diesem Bild nicht zu sehen) sind besagte 2 mm stark.

    Kurz gefasst:
    Steht Funktion vor Optik/Erscheinung, dann ist mein Platten System denkbar ungeeignet dafür.

    Ein System mit einem Profil Überstand von 2 mm werde ich nicht anbieten. Sieht Banane aus und man müsste die Bolzenschrauben plus Klemmplatten der Kleineisen abfeilen, damit man eine Oberfläche schaffen kann, wo keine Kleineisen sichtbar sind.

    Gruß
    Djordje

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    Bei diesem Thema bin ich auch immer schnell bei den Strassenbahnprofilschienen (Rillenprofile), um die Stühle optisch zu kaschieren.

    Hallo Mike,

    das kaschieren geht erdenklich einfach: Klebe nen Streifen Papier links und rechts auf die Einlage, sodass es die Löcher der Kleineisen überdeckt. ;) Den Streifen Papier schiebst du zudem bis an den Schienensteg, um auch den Schienenfuß zu kaschieren.

    Eine echte Rillenschienen wird nur mit FS bzw. Pur halbwegs authentisch aussehen. Bei NEM Radsätze ist nun mal die Rillenweite enorm groß ausgelegt. Aus dem Leitmaß K und den hohen Radkränzen ergibt sich einfach viel zu viel Spiel, d.h. wenn die Räder schräg stehen (z.B. wenn du über einen Bogen einfährst) klettern sie unweigerlich auf die Platten auf.

    Um dem entgegen zu wirken, müsstest du die Super-NEM Idee der Mannheimer konsequent umsetzen. D.h. Radkränze abdrehen, Räder schmäler machen und idealerweise Radsatz-Innenmaß auf 40 mm festlegen. Dann könnte man sehr wahrscheinlich auch mit einer 3 mm breiten Rille arbeiten. In Ermangelung eines solches Radsatzes, kann ich das aber nicht garantieren.

    Gruß
    Djordje

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    Inspiriert vom Vorbild.

    Wegen Umleitung, bin ich diese Woche auf folgenden Bahnübergang aufmerksam geworden.

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    Sehr schick! Also habe ich die Rauten und Platten vermessen, und im Anschluß gezeichnet. Hier ein erstes Muster. :)

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    Die Betonplatten messen in der Länger 2.600 mm, entspricht 81,25 mm im Maßstab 1:32. Die Innenplatte gibt es wahlweise für NEM wie abgebildet (4 mm Rillenweite) und FS (3 mm Rillenweite).

    Die 6 abgebildeten Bauteile (passend für Märklin/Hübner Gleis) biete ich für 9,- Euro an. Je nach dem wie breit euer Bahnübergang ausfallen soll, könnt ihr euch die Menge an Bausätzen selbst ermitteln.

    Gruß
    Djordje

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    Guten Morgen Mike,

    es ging mir vorrangig erstmal darum, ein kleines, stimmiges Paket zu schnüren, um damit zu starten.

    Diese Art von Bahnübergang kann noch in Ep. 3 (mit glatten Platten, ohne Hublöcher) bis in die heutige Zeit genutzt werden. Da sich die Einlagen in der Länge beliebig fortsetzen lassen, kann man wahlweise schräge Straßen (durch versetzte Anordnung der Stelconplatten), breite Straße mit Gehwegen, bis hin zu Ladestraßen nachbilden. Letzteres wird bei meinem Industrie-Modul mit Stahlhandel der Fall sein.

    Ehe ich das Programm weiter ausbaue, bin ich jedoch erstmal an Rückmeldungen interessiert. Passt das, gefällt das, Verbesserungsvorschläge, Kritik und zum Schluß natürlich, besteht der Wunsch nach mehr.

    Ideen habe ich einige, denn das Vorbild ist unfassbar variantenreich, da ist also viel Potenzial vorhanden. Aber zum aktuellen Zeitpunkt möchte ich abwarten, ob mein Angebot tatsächlich Abnehmer findet und eine Weiterentwicklung sinnvoll ist. Denn seien wir mal ganz ehrlich, mit etwas Mühe, kann man sich sowas auch selbst zurecht schnitzen. Kostet halt Zeit.

    Gruß
    Djordje

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    Eigentlich wollte ich nur ein Industrie-Modul für FREMO:32 bauen und weil ich der modernen Zeit fröne, sollte das Ladegleis vom Stahlhandel unter Betonplatten verschwinden. Während der Entwicklung und Recherche zu diesem Stück Gleis, schossen mir ungeplant so allerhand Ideen durch den Kopf.

    Ich darf vorstellen: Ein 8 Meter langer Bahnübergang mit Stelconplatten.

    Wahlweise modern, mit Besenstrichstruktur, für eine griffige Oberfläche

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    oder ganz klassisch, mit Stahlwinkelrahmen.

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    Weitere Varianten wären Besenstrichstruktur mit Stahlwinkelrahmen, schlichte Betonplatten ohne Rahmen oder sogar Betonplatten ohne Hublöcher.

    Abgebildet ist jedenfalls ein Bahnübergang mit Innenplatten (für NEM, Rillenweite 4 mm), 700 mm breiten Außenplatten und Bordsteinen à 60 x 8 cm.

    Als ich mit der Planung für mein Industrie-Modul gestartet habe, war für mich schnell klar, ich muss ein Sandwich bauen. Die Herausforderung ist nun mal die Rille. Ein paar 5 mm Platten in das Gleis Innere zu legen, kam für mich nicht in Frage. Da ist ja dann einfach alles zu sehen. Links und rechts der Schiene dann direkt mit Asphalt oder ähnlichem anzuschließen, war auch keine Option, wenngleich durchaus häufig anzutreffen. Beim Stöbern entwickelte sich dann so langsam die Idee.

    Der Bausatz, in diesem Fall exklusiv für das Hübner/Märklin Gleis, besteht aus allerhand Teilen, anbei ein Foto:

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    - Schwellen-Kamm (Außenbett), um die Schwellenhöhe zu überbrücken (4 mm hohes Sperrholz)
    - Einlagen für Außen und Innen (3 mm hohes MDF)
    - Innen- und Außenplatten (2 mm hohes MDF)
    - Bordsteine (2,5 mm MDF)

    Der Zusammenbau ist denkbar einfach, mit Ausnahme, die Hübner/Märklin Kunststoff-Gleisroste haben einen sehr speziellen Schwellenabstand. Dies ist durch Pfeile und die Löcher markiert. Die Schwellen-Kämme und Einlagen passen nur in eine bestimmte Richtung. Bei den Inneneinlagen merkt man es sofort, sie sitzen optimal, bei minimalen Spiel zwischen den Schienenfüßen.

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    Sind diese Teile angebracht, steht ein wenig Material für den Bordstein über und jetzt können auch schon die Stelconplatten frei verlegt werden. Bitte beachtet, die Schwellen-Kämme und Einlagen haben Überlänge, ebenso auch die Bordsteine. Markiert den Anfang und das Ende der Stelconplatten darauf und kürzt dann die Kämme und Einlagen entsprechend ein, ehe ihr alles verklebt. Die Bordsteine könnte ihr zum Schluß mit einem Cutter-Messer bündig kürzen.

    Noch ein Tipp, ehe ihr die Innenplatten fest verklebt, klebt einen Streifen Papier links und rechts entlang der Schienen innen an, um die Aussparungen der Kleineisen zu überdecken. Übermalt diesen Streifen Papier in schwarzer Farbe, ebenso auch die Vertiefung der Außenplatte an der Schienen Außenkante, die ohnehin schon die Kleineisen überdeckt. Das deutet am Ende die Gummieinlagen an, wie man es vom Vorbild kennt.

    Der Schienenkopf steht nach Adam Riese am Ende noch 2/10tel über. Der Rest bildet dagegen eine schöne plane Oberfläche. Nichts hängt durch, man kann nicht mehr bis auf das Trassenbrett durchschauen, einfach ein stimmiges Bild.

    Diesen Bausatz, wie abgebildet, kann ich euch nun anbieten.

    - Variante mit Besenstrichmuster: 32,- Euro
    - Variante ohne Besenstrichmuster: 30,- Euro
    - Aufpreis für Stahlwinkelrahmen: 1,- Euro
    - Aufpreis für Entfall Hublöcher: 0,50 Euro

    Die Schwellen-Kämme und Einlagen können in der Länge beliebig fortgesetzt werden, falls ihr ein Ladegleis wiedergeben möchtet.

    Die Innenplatten biete ich in NEM-Ausführung (4 mm Rillenweite) und FS-Ausführung (3 mm Rillenweite) an. Bitte angeben, was ihr gerne möchtet.

    Falls Bedarf besteht, würde ich dieses System auch für Hegob-Gleis konstruieren und anbieten. Bei der S49 Variante kämpfe ich noch mit mir, zu schade, die schönen Holzschwellen unter MDF verschwinden zu lassen.

    Das System Stelcon würde ich gerne weiter ausbauen. Das ist ja quasi nur der Anfang. Aber es hängt ein wenig von euch ab.

    Bestellungen bitte per privater Nachricht oder E-Mail an bestellung@modelltechnik-gladovic.de auslösen. Nicht vergessen, Variante angeben.

    Danke und Gruß
    Djordje

    Modelltechnik Gladovic
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    Im Radio meinte man heute: Weniger Angebot, d.h. weniger Züge, dann könnte man mehr an der Pünktlichkeit arbeiten.

    Einige Tage zuvor erwähnte man zudem im Radio, dass sich der Jahrzehnte lange Rückstau im Ausbau und Wartung der Infrastruktur inzw. im dreistelligen Milliarden-Bereich bewege. Aber die DB InfraGO dieses Jahr tatsächlich im zweistelligen Milliarden Bereich investiere.

    Mal sehen wo sich das hinentwickelt. Für mich ist und bleibt die DB AG der Abschiebebahnhof für z-gestellte Politiker und Manager mit guten Beziehungen. Auf Kosten des Steuerzahlers lebt es sich bekanntlich gut.

    Gruß
    Djordje

    Je grösser der Achsstand ist (also je "länger" der Waggon), desto mehr "verkanten" die beiden Achsen im Radius mit ihren radialen Spurkränzen am Gleis (wenn es keine Lenkachsen sind).

    Ach ja, stimmt, das was ich vorhin schon meinte mit dem langen Wagen und das die Räder nicht tangential zur Schiene stehen. Klingeling. Stand Grad beim Begriff "Achsstand" einen Moment auf dem Schlauch.

    Danke!

    Gruß
    Djordje

    ich habe in meiner Ausbildung unter anderem die Prüfung zum Wagenprüfer abgelegt und kenne daher den Unterschied zwischen Achsstand und Radsatzinnenmass...

    Hallo Klaus-Peter,

    ich nicht, darum wäre es schön wenn du mich zum "Achstand" etwas abholst? Ich kenne eben nur die Werte aus den Grafiken und habe eine grobe Idee, was das im Bereich der Modellbahnen für Auswirkungen hat. In der echten Eisenbahn gibt es dagegen noch viel mehr, aber das mache ich mir jetzt nicht zur Lebensaufgabe. :D

    Gruß
    Djordje

    Haben natürlich auch einen extrem großen Achsstand.

    Hallo Klaus-Peter,

    du meinst Radsatz-Innenmaß? Wenn du das natürlich vergrößerst wird auch Leitmaß K größer. Damit einhergehend kommt der Spurkranz der Herzstück-Spitze noch näher, vor allem weil der Radlenker in der KM1 Weiche seine Aufgabe nicht erfüllen kann, den Radsatz fern von der Herzstückspitze zu halten. Dafür ist bei NEM die Rillenweite schlichtweg zu groß.

    Gerade im Bogen liegen die Radsätze von einem langen Zweiachser nicht tangential an der Schiene an, d.h. der Spurkranz kommt dem Herzstück unweigerlich nochmal eine Ecke näher entgegen.

    Et voila, da ist deine Entgleisung. Spurkranz klettert auf die Spitze auf, Wagen entgleist.

    Gruß
    Djordje

    Gemäß NEM 310 Ausgabe 1977 beträgt Cmin 41,8 mm. Ein FS-Radsatz sollte Kmax von 42,8 mm haben. Beträgt die Spurkranzbreite nur 1,2 mm und das Rückmaß ist auf 41,4 mm (KM1 typisch) festgelegt, verbleiben gerade mal 0,8 mm übrig, für den Bereich wo der Spurkranz auf die Spitze knallen kann. Ist C bei der KM1 Weicher größer 42 mm, wundert nichts mehr, bedeutet der Spurkranz wird von der Spitze ziemlich gut ferngehalten. Berührt er trotzdem wird die Ausrundung zum Spurkranz das Rad schon wieder in die Spur bringen.

    Gruß
    Djordje

    Einfach mal selbst ausprobieren.

    Hallo Norman,

    trotzdem muss es eine technische Erklärung dazu geben. Deswegen bin ich sehr am Wert C bei einer KM1 Weiche interessiert.

    Bei Pur schüre ich aktuell den Verdacht, dass die Räder gut gemacht sind. D.h. konisch und schön ausgerundet zum Spurkranz hin. Der Radsatz zentriert sich damit von selbst, Stichwort Sinuslauf. Vermutlich wird die Ausrundung zum Spurkranz die Herzstückspitze leicht berühren und begünstigt durch den niedrigen Spurkranz, genügt das allerdings nicht zum Auflaufen (solange der Radlenker das Rad durch seine Führung wieder zurückholt). Oder das Gewicht könnte eine Rolle spielen. Deswegen läuft der Pur-Radsatz vermeintlich gut über die KM1 Weiche gemäß NEM.

    Gruß
    Djordje

    alles andere kann sich im Herzstück "verfahren".

    Hallo Michael,

    ein "verfahren" im Herzstück gibt es nicht, außer du hast gar keinen Radlenker. Es muss ausschließlich Sorge dafür getragen werden, dass der Spurkranz von der Herzstückspitze ferngehalten wird. Das wird durch Einhalten der Leitmaße C und K sichergestellt, natürlich bei akkurater Spurweite (G). Die typische Entgleisung im Herzstück entsteht durch das Auflaufen vom Spurkranz auf die Herzstückspitze.

    Das Einfallen in die Herzstücklücke wird problematisch, wenn die Räder klein sind und die Achsen leicht bzw. die Aufhängung labberig ist. Dann steht die Achse schräg, kann dann festklemmen, sich aushebeln, was auch immer. Entgleisung vorprogrammiert. Aber mit "verfahren" hat das auch nichts zu tun.

    Gruß
    Djordje

    Das große Problem ist das Radsatzinnenmaß, NEM 40mm, finnscale 41.5 und PUR 42,? mm.

    Hallo Bernhard,

    jaein. ;) Die entscheidende Werte sind die sog. Leitmaße C (siehe Abbildung in Beitrag #12) und K (siehe unten angefügte Grafik).

    Leitmaß K ergibt sich aus Radsatzinnenmaß (B) plus Spurkranzbreite (T). Und ja, die Spurkranzhöhe ist im Hinblick Weichen irrelevant.

    Die Werte C und K sorgen dafür, dass der Spurkranz nicht gegen die Herzstückspitze rammelt. Wenn das passt, dann fährt der Radsatz durch den kritischen Bereich Weiche.

    Die Rillenweite im Herzstück ist zweifelsfrei auch sehr wichtig. Damit die Herzstücklücke problemlos überwunden werden kann, gilt folgende Daumenregel: Zwei mal Rillenweite Herzstück ergibt minimum Radscheibenbreite (Wert N), besser noch zwei Zehntel mehr. Und klar, die Rillenweiten müssen mind. 1 Zehntel über Spurkranzbreite liegen, sonst zwickt es.

    Große Rillen im Herzstück, ergibt große Lücke. In Verbindung mit einem schmalen, kleinen Rad und niedrigem Radsatzinnenmaß, wird problematisch. Unter diesen Bedingungen stürzt das Rad regelrecht in die Lücke. Das kann definitiv auch zu Entgleisungen führen.

    Gruß
    Djordje

    Km1 Weichen: Ich habe es auch ausprobiert. FS und Pur fahren einwandfrei darüber.

    Hey Axel,

    wenn du grad eine zur Hand hast, miss doch mal den Wert C. Würde mich echt interessieren. Weil es muss eine technische Erklärung dazu geben und dafür wäre dieser Wert sehr interessant. :) Nicht umsonst sagt man zu diesem Wert "Leitmaß".

    Danke und Gruß
    Djordje

    Hallo,

    mich würde mal interessieren, wie die Entgleisung tatsächlich aussieht. Mein Verdacht, der Spurkranz klettert die Spitze hoch oder gar noch schlimmer, wird an der Spitze abgelenkt. Aber das würde ich gerne genauer sehen bzw. wissen wollen.

    Der Radlenker hat jedenfalls die Aufgabe, den Spurkranz von der Herzstück-Spitze fern zu halten. Das wird über das Leitmaß C geregelt. FS-Achsen haben einen Rückenabstand von 41,5, mm d.h. mind, 1,5 mm mehr als NEM. Die Rillenweiten bei Herzstück und Radlenker sind in NEM auch deutlich größer als bei der FS-Festlegung. Diese Abweichungen sollten genügen, dass der Spurkranz voll auf die Spitze knallt, damit einhergehend eine Entgleisung herbeiführt.

    Gruß
    Djordje