Eigentlich wollte ich nur ein Industrie-Modul für FREMO:32 bauen und weil ich der modernen Zeit fröne, sollte das Ladegleis vom Stahlhandel unter Betonplatten verschwinden. Während der Entwicklung und Recherche zu diesem Stück Gleis, schossen mir ungeplant so allerhand Ideen durch den Kopf.
Ich darf vorstellen: Ein 8 Meter langer Bahnübergang mit Stelconplatten.
Wahlweise modern, mit Besenstrichstruktur, für eine griffige Oberfläche
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oder ganz klassisch, mit Stahlwinkelrahmen.
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Weitere Varianten wären Besenstrichstruktur mit Stahlwinkelrahmen, schlichte Betonplatten ohne Rahmen oder sogar Betonplatten ohne Hublöcher.
Abgebildet ist jedenfalls ein Bahnübergang mit Innenplatten (für NEM, Rillenweite 4 mm), 700 mm breiten Außenplatten und Bordsteinen à 60 x 8 cm.
Als ich mit der Planung für mein Industrie-Modul gestartet habe, war für mich schnell klar, ich muss ein Sandwich bauen. Die Herausforderung ist nun mal die Rille. Ein paar 5 mm Platten in das Gleis Innere zu legen, kam für mich nicht in Frage. Da ist ja dann einfach alles zu sehen. Links und rechts der Schiene dann direkt mit Asphalt oder ähnlichem anzuschließen, war auch keine Option, wenngleich durchaus häufig anzutreffen. Beim Stöbern entwickelte sich dann so langsam die Idee.
Der Bausatz, in diesem Fall exklusiv für das Hübner/Märklin Gleis, besteht aus allerhand Teilen, anbei ein Foto:
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- Schwellen-Kamm (Außenbett), um die Schwellenhöhe zu überbrücken (4 mm hohes Sperrholz)
- Einlagen für Außen und Innen (3 mm hohes MDF)
- Innen- und Außenplatten (2 mm hohes MDF)
- Bordsteine (2,5 mm MDF)
Der Zusammenbau ist denkbar einfach, mit Ausnahme, die Hübner/Märklin Kunststoff-Gleisroste haben einen sehr speziellen Schwellenabstand. Dies ist durch Pfeile und die Löcher markiert. Die Schwellen-Kämme und Einlagen passen nur in eine bestimmte Richtung. Bei den Inneneinlagen merkt man es sofort, sie sitzen optimal, bei minimalen Spiel zwischen den Schienenfüßen.
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Sind diese Teile angebracht, steht ein wenig Material für den Bordstein über und jetzt können auch schon die Stelconplatten frei verlegt werden. Bitte beachtet, die Schwellen-Kämme und Einlagen haben Überlänge, ebenso auch die Bordsteine. Markiert den Anfang und das Ende der Stelconplatten darauf und kürzt dann die Kämme und Einlagen entsprechend ein, ehe ihr alles verklebt. Die Bordsteine könnte ihr zum Schluß mit einem Cutter-Messer bündig kürzen.
Noch ein Tipp, ehe ihr die Innenplatten fest verklebt, klebt einen Streifen Papier links und rechts entlang der Schienen innen an, um die Aussparungen der Kleineisen zu überdecken. Übermalt diesen Streifen Papier in schwarzer Farbe, ebenso auch die Vertiefung der Außenplatte an der Schienen Außenkante, die ohnehin schon die Kleineisen überdeckt. Das deutet am Ende die Gummieinlagen an, wie man es vom Vorbild kennt.
Der Schienenkopf steht nach Adam Riese am Ende noch 2/10tel über. Der Rest bildet dagegen eine schöne plane Oberfläche. Nichts hängt durch, man kann nicht mehr bis auf das Trassenbrett durchschauen, einfach ein stimmiges Bild.
Diesen Bausatz, wie abgebildet, kann ich euch nun anbieten.
- Variante mit Besenstrichmuster: 32,- Euro
- Variante ohne Besenstrichmuster: 30,- Euro
- Aufpreis für Stahlwinkelrahmen: 1,- Euro
- Aufpreis für Entfall Hublöcher: 0,50 Euro
Die Schwellen-Kämme und Einlagen können in der Länge beliebig fortgesetzt werden, falls ihr ein Ladegleis wiedergeben möchtet.
Die Innenplatten biete ich in NEM-Ausführung (4 mm Rillenweite) und FS-Ausführung (3 mm Rillenweite) an. Bitte angeben, was ihr gerne möchtet.
Falls Bedarf besteht, würde ich dieses System auch für Hegob-Gleis konstruieren und anbieten. Bei der S49 Variante kämpfe ich noch mit mir, zu schade, die schönen Holzschwellen unter MDF verschwinden zu lassen.
Das System Stelcon würde ich gerne weiter ausbauen. Das ist ja quasi nur der Anfang. Aber es hängt ein wenig von euch ab.
Bestellungen bitte per privater Nachricht oder E-Mail an bestellung@modelltechnik-gladovic.de auslösen. Nicht vergessen, Variante angeben.
Danke und Gruß
Djordje
Modelltechnik Gladovic
Website: http://www.modelltechnik-gladovic.de
E-Mail: info@modelltechnik-gladovic.de