Posts by ospizio

    Hallo Hartmut,

    Nun,bei KM1 gab es ja mal die Startpackung mit der Kö,zwei Wagen,ein Gleisoval und eine Sc 7 .und das alles für unter 1000€.Zwar nur ein Rangierdiesel mit motorisch betriebener Kupplung und zwei kleine Güterwagen.Aber die SC7 mit 7 Ampere Leistung war für die kommenden schweren Loks gut gerüstet.Und zählt man die Einzelpreise zusammen war das ein wirkliches gutes Einsteigerangebot,bzw Schnäppchen.

    Auch das Set mit der V60/260/261 und den fünf Güterwagen war mit knapp über 2000€ sehr gut.Mich würde interessieren,wieviel Sets mit dem Gedanken als Einsteigersets gekauft wurden.Der überwiegende Teil wurde doch zerstückelt und einzeln verscherbelt.

    Gruss Wolfgang

    Hallo,

    Ich lernte Herrn Hübner kennen als ich mit meiner Frau den bestellten Schienenbus und Beiwagen in Tuttlingen abholte.Da ich nur 35km von Tuttlingen entfernt wohnte war ich als Lokführer öfters in Pausen zu Besuch im Hause Hübner.Auch die Weihnachtsveranstaltungen waren immer ein Highlight.Frau Hübner und Team bewirtete mit Kuchen und Kaffee.Er zeigte mal bei einem Besuch mit meiner Frau das Vorzeigemodell des Packwagens mit seiner tollen Inneneinrichtung.Er hatte mächtigen Stolz über das gelungene Modell und meinte,dass normalerweise darauf ein durchsichtiges Dach gehöre,dass man die Figuren/Dienstkleider usw sehen könnte.Nach meiner Pensionierung wegen Krankheit hat Er mich mal angerufen und um Maße und Dachaufbauten der Köf 3 in Orientrot mit Fernsteuerung gefragt.Es gab in BW zwei Loks.Ich fuhr nach Kornwestheim zu meinen Kollegen,die mit mir damals die TF Ausbildunggemacht hatten und bekam alle Daten.

    Das grösste Erlebnis war beim Totalabverkauf in Tuttlingen wo seine Vitrinenmodelle hergegeben wurden.Ein kleiner Junge stand vor der Güterwagenvitrine und betrachtete einen Wagen.Herr Hübner sah das und fragte Ihn,ob Ihm der Wagen gefalle.Als der Junge bejahte,nahm Herr Hübner den Wagen heraus und schenkte ihn dem Jungen.

    Auch 10 Jahre nach seinem Tod habe ich noch Hochachtung von Seinem Lebenswerk,ohne das wir heute noch weit hinten dran in der Spur1 wären.

    Gruss Wolfgang

    Hallo,

    Klar es gibt sie noch die Schneepflüge und Schleudern.

    Wir haben hier in Villingen einen Pflug,eine 218 und eine Schneeschleuder dauernd stationiert.Ist für die Schwarzwald/Dreiseenbahn usw.Siehe mal dieses Video:

    schneeschleuder video dreiseenbahn - Suchen Videos

    Da wird von den Sachen und dem Personal einiges verlangt.

    Während meiner Dienstzeit hat mein Kollege Peter Hanke vom Bw Villingen 1978 mit so einem Gespann(alledings der Vorgänger dieser Beilhackschleuder) bei der Schneekatastrophe im Norden ausgeholfen.

    Es gibt mehrere Standorte von Schneefräsen,allerdings nur in exponierten Schneelagen wie Kempten usw.

    Gruss Wolfgang

    Hallo,

    Nach der Diskussion wegen Einstellung des Fernverkehrs heute im Norden wollte ich mal all jenen,die Meldung nicht verstehen konnten und sie verurteilten einen Einblick von so einer Schicht im Eisenbahnbetrieb bei unwirklichen Zuständen geben.Aus meiner Sicht und den Meldungen heute Abend im Fernsehen über geschlossenen Häfen und Zufahrten,entgleisten Strassenbahnen usw,war diese Entscheidung richtig,auch wenn einige Passagiere nicht mehr ans Ziel kamen.

    Fangen wir also an:Ich hatte den ersten Regionalexpress nach Aufrüsten,vorheizen und bereitstellen(E110+4 Wagen+Steuerwagen Wittenberger Kopf) von Rottweil nach Stuttgart zu fahren.Standzeit in Stuttgart Hbf am Prellbock,und nach 40 Minuten,Steuerwagen vorraus wieder nach Singen/Htw.Dort Standzeit und ieder zurück nach Rottweil.

    Eine schöne Tour,auch wenns Weihnachten war,deshalb hab ich zu meiner Frau gesagt,brauche kein Vesper,da ich ja in Stuttgart einen Kaffee und ein Belegtes bekomme.Und zum Mittagessen bin ich ja wieder daheim.

    Dienstbeginn war so um halb 6 und Feierabend um 13 Uhr.

    Ich fuhr den Zug nach Stuttgart,aber statt Standzeit am Prellbock musste ich den Zug inden Abstellbahnhof fahren,dort abstellen und die Lok ins BW.Da Stuttgart an diesem Tag alle Reservisten auf Achse hatte,musste ich eine neue Lok aufrüsten,an eine neue Wendezuggarnitur fahren,Bremsprobe und dann in den Hauptbahnhof.Am Bahnsteig angekommen,sollte ich schon 20 Minuten auf der Gäubahn nach Singen sein.

    In Singen/Htw kam ich natürlich mit Verspätung an,musste die Wendezugeinheit mit Lok,wieder wegstellen(diesmal mit Rangierer) und eine neue holen.Lok aufrüsten,Bremsprobe und an den Bahnsteig fahren.Der Eilzug von Konstanz nach Offenburg war schon vor mir auf der Strecke und mein Ausfahrsignal wurde kurz nach dem Anhalten grün.Ich zg die Handbremse an und ging auf dem Bahnsteig Richtung Rangieraufenthaltsraum zum Kaffeeautomat und holte mir einen Becher Kaffee.

    Das paste wohl dem Fahrsdiennstleiter nicht,den er plärrte über den Lautsprecher:Lokführer,grüner wirds nicht mehr.Ich gab Ihm an der Sprechsäule zu verstehen,dass ich den Zug fahre und nicht Er.

    Fuhr also wieder mit Verspätung los und kam genau 3 Kilometer weit auf die Strecke als der Hauptschalter auslöste und die Fahrdrahtspannung weg war.Der Fahrdienstleiter(jetzt die Ablösung)meinte über Funk,dass das Unterwerk herausgeflogen sei und er nicht wüsste,wanns weitergeht.Nach etwa 40 Minuten(es hatte draussen Frost im einstelligen Bereich) kam die Spannung wieder.Weiterfahrt etwa 5-6 Kilometer bis kurz vor Welschingen,dann war die Spannung wieder weg.Über Funk erfuhr ich,dass ganz Baden Württemberg Stromlos ist,eine Funk V60 irgend wann die hinter mir im Block liegenden Triebwageneinheit der Mittelthurgaubahn,vor sich herschiebt und dann bei mir andockt und beide Zuggarnituren nach Engen versucht zu schieben.Inzwischen war wieder über eine Stunde vergangen.Ich hatte ca 70 Personen im Zug,die natürlich froren.Als wir dann mit Ach und Krach mit schleudender V60 die beiden Einheiten nach Engen Gleis 1, brachten,stand dort immer noch der Eilzug nach Offenburg auf Gleis 2.

    Die Oberleitung der zweigleisigen Strecke von Engen nach Immendingen lag durch umgefallene Bäume am Boden.Zu allem Unglück hatte die Bahnhofswirtschaft in Engen Ruhetag,also nichts mit Essen.Die Reisenden Richtung Stuttgart verfrachteten wir in einen Ersatzbus nach etlicher Zeit,dem ich die Route nach Stuttgart und die Unterwegshalte zuerst aufschreiben musste.Eine Mutter mit Baby versorgten wir noch mit warmen Wasser für das Babyfläschchen und ein Teil der Reisenden fuhr mit der Triebwageneinheit der Mittelthurgaubahn,gezogen von der V60 wieder zurück nach Singen.Einer älteren Frau,die nach Tübingen in die Uniklinik wollte,weil Ihr Mann auf der Intensivstation lag,versorgte ich mit einem Gutschein für eine Fahrt in den nächsten Tagen und schickte Sie wieder zurück nach Singen.

    Der Fahrdienstleiter von Engen unterrichtete mich,dass der Lokführer vom Offenburger Zug zu Hause angerufen hatte,seine Frau erklärte,dass ein Stück vom Dach weg sei.Er hat dann die Zugleitung informiert,dass bei seiner Lok die Batteriespannung zusammngebrochen sei und ist dann verschwunden.Wie er weggekommen ist,war ein Rätsel,denn Taxi gabs in Engen keines.Der Sturm war so stark,dass kurz vor Donaueschingen der Dieseleilzug Neustadt-Ulm mit 218 im Wald durch Bäume entgleist war.Die Bundeswehr evakuierte mit Panzer.

    Ich stellte dann so gegen 18 Uhr,als der Strom wieder da war,die beiden Züge zusammen und fuhr nach Singen,in der Hoffnung endlich den Kebabstand aufsuchen zu können.

    In Singen stand der Ablöser schon bereit und ich musste ins Taxi einsteigen,welches in Rottweil das zwei Singener Zugbegleiter heimholen sollte.In Rottweil angekommen(Zähler des Taxis 158DM) stieg ich inmein Auto und fuhr heim.kurzes Vesper,da auch hier der Strom bis 17 Uhr weg war und meine Frau kein Mittagessen kochen konnte und Angst hatte,dass das Dach wegflog.Zum Glück nur ein Dachziegel.Ich ging dann zu meinen Kameraden der Feuerwehr und half bis in die Mogenstunden beim aufräumen.

    Seitdem bin ich nie mehr ohne Vesper und Trinken zur Schicht oder auf Reisen gegangen.

    Ich hoffe,dass jetzt ein bisschen mehr Verständnis aufkommt,wenn solche Einstellungen getroffen werden.Vorsicht ist besser als Nachsicht.

    Hallo,

    Da wird wieder wie fast immer ein Lokmodell,was noch gar nicht zur Auslieferung bereit ist mit Fakten,die nicht belegt sind,niedergemacht.

    Falls einem das Gitter der Rangierbühne,das wie niemand weiß aus welchem Material gemacht ist,lässt sich wem dieses nicht gefällt,bestimmt bei einem Zurüster in Metall erwerben.

    Im übrigen bietet schon ein Geschäft das Modell für schlappe 839€ an.

    Gruss Wolfgang

    Hallo Ihr Ofenhocker!!

    Wer von Euch ist schon mal wegen herunter gerissener Oberleitung am zweiten Weihnachtsfeiertag mit einem voll besetzten Eilzug auf freier Strecke bei Minusgraden liegengeblieben und hat 3 Stunden auf eine Diesellok gewartet,weil der ganze Südwesten damals durch den Sturm Lothar betroffen war?

    Ich schon,und wenn Ihr statt Euch die Haare raufen mal die Wetterkarte oder die Warnungen des Deutschen Wetterdienstes angesehen hättet,dann bräuchtet Ihr nicht so einen Stuss zu schreiben.Das Wetterdrama spielt sich nicht in Frankreich ab,sondern oben bei uns an der Küste.

    Ich wünsche jedem,dass er mal erlebt,mit 100km/h in einen durch Wintersturm auf die Gleise gefallenen Baum mit einem Personen zug mit V100 zu fahren.


    Wetter und Klima - Deutscher Wetterdienst - Startseite

    Nachdenkliche Grüsse

    Wolfgang

    Hallo Djordje,

    Ja das ist der Fluch der Zweigleisigkeit.Auch ich habe immer noch damit zu kämpfen.Hatte alles in NEM und nach beitritt zum Fremo meine Loks fast alle verkauft und vier Jahre auf eine neue V60 in FS gewartet.Ich bin immer gerne mit meinem Fiddleyard nach warendorf die fast 800 km gefahren.Leider hatte ich einmal vor dem Termin eine unsagbare Auseinandersetzung über die Modulhöhe und meine für den Fremo gekaufte Telefónanlage wurde stillschweigend ohne mich zu unterrichte.n auf drahtlose Telefonie umgestellt um etwas früher Betrieb zu machen und das lästige Verkabeln zu umgehen.Da ar ich froh,dass in dieser Zeit wir auf der Furka immer Totalumbau der Strecke hatten und ich dort gebraucht wurde.Mein erstes NEM Treffen war letztes Jahr in Filderstadt,wo ich die Verpflegung ausrichtete und langsam wieder Gefallen am Fahren auch mit NEM Fahrzeugen gefunden habe.Meine Epoche 5/6 ist jetzt also in NEM und das werde ich auch zu hause machen.Wegen Platzmangel sind die grössten Weichen die Hübner mit 232mm und da passen ja auch die Hütchen zum FS fahren.Zudem sind die Sachen sehr günstig.

    Gruss Wolfgang

    Hallo Peter,

    Grossartig,ich bewundere solche Leute wie Du und Michel,die sich Ihren Anlagentraum erfüllen.Habe zwar für Dich früher mal Rohmodule gebaut und weiß wie es geht,aber selber bin ich noch nicht dazu gekommen,mir eine eigene kleine Modulstrecke für Zuhause zu bauen.Ich hoffe mal aus dem Sammelstatum heraus zu kommen und anzufangen.

    Grüsse aus dem verschneiten Villingendorf

    Wolfgang

    Hallo,

    Wirklich,da fehlen mir die Worte.Auf der Gäubahn sind wir fast 20 Jahre mitbdiesen Loks alle Züge,ob Schnell,Güter oder Personenzug gefahren.Auch ich bin mehrere Jahre störungsfrei auf diesen Loks gefahren.Während meiner Werkstattzeit zur Lokführerausbildung hatten wir im Bw Villingen diese Loks zur Wartung und in dem Jahr nur einen Motortausch.Ob die neuen entwickelten V-Loks 30mJahre überstehen ist fraglich.

    Gruss Wolfgang

    Hallo W Lüdtke,

    Finde ich toll,dass jemand in dieser Zeit mal wieder ein altes über 30 Jahre altes Kunststoffmodell ganz toll supert,wo Alle immer nach Modellen in Höhe der Zeit und dann noch aus Messing schreien.Die Lok macht bestimmt neben der vielleicht kommenden neuen Märklinvariante eine sehr gute Figur,

    Gruss Wolfgang

    Hallo,

    Während meiner Lokführertätigkeit kamen in Stuttgart jeden Tag Postzüge an.Diese wurden dann vom Güterbahnhof zum Posthof mit der U-Lok(Unterwegslok V60) gebracht und dann mit der Postlok(V60) an die Postrampen verteilt.

    War eine nicht immer stressfreie Arbeit,da ohne Luft rangiert wurde.


    Gruss Wolfgang

    Hallo Freunde,

    Vor nicht langer Zeit wurde hier im Forum ein MAN Lkw der Bundeswehr in 1:32 vorgestellt.

    Da ich 1976 auf so einem Fahrzeug während meinerm Wehrdienst(ich habe es nie bereut)in Dillingen/Donau meinen Lkw Führerschein gemacht habe,wollte ich so ein Modell haben.Der Erbauer in 3D-Druck,Rüdiger Peckmann wollte mir einen fertigen.Er wollte mir sogar meinen Wunsch,einen Feldküchenanhänger TFK 250 konstruieren.Da ich den Hänger als Minidiorama mit Figuren einsetzen wollte,wurde er aufgeklappt konstruiert.

    Gestern kam nun das ersehnte Gespann wohlbehalten mit DHL an.Fertig zusammengebaut,lackiert,mit Kennzeichen versehen.Ein Traum!!

    Über den Preis will ich nichts sagen,da müsst Ihr,wenn der Wunsch besteht,selbst mit Rüdiger Kontakt aufnehmen,nur soviel die beiden Teile sind jeden Euro wert!!

    Vielen Dank Rüdiger


    Gruss Wolfgang

    Hallo,

    Heute Mittag hat mich eine traurige Nachricht erreicht.

    Kurt Püttmann, Mitbegründer der Spur1:32 FS Gruppe im Fremo ist am Donnerstag verstorben.

    Seinen Modulbahnhof"Berningen" hatte Er die letzten Jahre in seinem Domizil im Norden aufgebaut,weil Ihm das Auf und Abbauen bei dem Modultreffen in Warendorf nicht mehr möglich war.Den Bahnhof hat Er im September in gute Hände gegeben.

    So lebt die Erinnerung an Kurt weiter.

    Gute Reise Kurt.

    Wolfgang

    Hallo,

    Also ich kann mich erinnern,dass das Thema von wegen Transportschäden schon mehre Male erörtert wurde.Bensonders bei Kiss/Wunder oder Dingler-Modellen.

    Als meine SBB C5/6 beim Lokladen Bingen eingetroffen ist,rief mich Ottmar Lippert an und meinte,dass Er die Lok nicht verschicken wollte,weil der Tender lose in der Verpackung war.Ich holte sie in Bingen ab und gab somit dem Paketdienstleiter keine Chance zum werfen zugeben.Mein Lokführerkollege bekam auch mal eine E17 mit Transportschaden.Es ist natürlich bitter,wenn eine Rückabwicklung wegen ausverkaufter Serie nur aus Rückzahlung besteht.Deshalb nur Selbstabholung!!

    Gruss Wolfgang