Posts by HelmutM

    Hallo Spur 1 Freunde

    Hier einige Impressionen von der Schmalspurbahn.

    Noch herrscht Ruhe am Bahnhof Segeste und an der Strecke.

    Der kleine Bahnhof sieht noch recht verwaist aus. Kaum zu glauben, daß gleich reger Betrieb mit Zugkreuzung stattfinden wird.



    Der mittägliche Personenzug muss jeden Moment den Walkenrieder Tunnel verlassen und den Bahnübergang am Bahnhof Segeste passieren.



    Er wird von den Fahrgästen der Kleinbahn und auch vom Fahrdienstleiter von Segeste schon erwartet.

    Zwischenzeitlich ist der Güterzug aus Bodenburg mit 99 651 und seinen aufgebockten Güterwagen in Segeste eingefahren.





    Kurze Zeit später kommt auch der Personenzug mit der Zuglok 99 716 aus dem Walkenrieder Tunnel gefahren und wartet vor der Trapeztafel auf das Einfahrtszeichen in den Bahnhof.

    Nachdem der Fahrdienstleiter von Segeste dem Lokpersonal der 99 716 die Einfahrt freigegeben hat, passiert der Zug den Bahnübergang und fährt in den Bahnhof ein.

    Am Bahnübergang können wir einen kurzen Blick in den Führerstand der Lok erhaschen.

    Der vorhin noch sehr ruhige Bahnhof der Kleinbahn hat nun mit der Zugkreuzung ein recht regen Betrieb.



    Einige Zeit später haben beide Züge den Bahnhof wieder verlassen und die eigentlich gewohnte Ruhe ist wieder eingekehrt.

    Auch mit den wenigen Gleisen der Schmalspurbahn lässt sich schon einiges an Betrieb machen und ein beachtlicher Spielspaß entwickeln.

    Ein schönes Wochenende

    Helmut

    Hallo Familie Elze

    Ich bin über Ihre Antwort im Beitrag 28 sehr verwundert. Ich, wahrscheinlich viele andere auch, habe alle Modelle, die mich interessiert haben, bei Ihnen oder einem Händler bestellt. Den Krupp Kesselwagen erstmalig 2016 und die E 36 Wagen 2017.
    Ich habe alle Verschiebungen, Abkündigungen, Wiederankündigungen, Preisänderungen, in Nirvana verschwinden von Produkten mitgemacht und immer wieder aufs Neue bestellt.

    Die Silberlinge haben wir um 100,00 € reduziert. Wo bleiben denn die Bestellungen? Die reduzierungen gelten dann doch für alle. nein, es muss den Effekt haben das man sich darüber echauffieren kann, dann lohnt sich ein Beitrag. Aber mal eben den Knopf drücken, um auch ein Modell zu bekommen, das wird nicht gefunden, noch gewollt?

    Dann empfinde ich eine solche Aussage eigentlich als Verhöhnen von mir als Kunden bei Ihnen.

    Ich will und werde dazu hier weiter kein Faß aufmachen. Ihre Modelle sind toll, aber alles was dazu aus meiner Sicht zu sagen war, ist im Beitrag 25 gesagt.

    Gruß Helmut

    Hallo Herr Elze

    Solche Zusatzrabattaktionen mögen ja für kurzentschlossene Käufer von Vorteil seien und man kann sie auch kaufmännisch nachvollziehen.
    Gleichzeitig sind sie aber auch für diejenigen Kunden, die treu vorbestellen und die Grundlage Ihrer Kalkulation bilden, sehr ärgerlich und frustrierend.
    Ich werde demnächst dann bis zuletzt abwarten und , wenn überhaupt, ein Modell erst im letzten Moment bestellen.

    Es mag sein, daß das Modell dann aufgrund fehlenden Bestelleingangs nicht kommt. Dann liegt es aber auch an der Art des Umgangs mit Ihrer Stammkundschaft und an Ihrer Preispolitik.

    Mit nachdenklichen Grüßen

    Helmut

    Hallo Spur 1 Freunde

    Nachdem ich auf meiner Anlage sowohl die Märklin BR 24 als auch die Bee‘s BR 24 einsetze, war ich mit der Zugkraft der Bee‘s Maschine nicht recht zufrieden. Sie zieht trotz eines höheren Gewichtes gegenüber der Märklin Lok deutlich weniger, sie tut sich mit 5 Märklin Donnerbüchsen auf meinen 2,8 % Rampen recht schwer. Daher wurde sie auch auf einem Rad mit dem schon vorher beschriebenen Mittel „ Bullfrog ” behandelt.

    Das Produkt kommt aus England, findet man aber auch bei deutschen Händlern.


    Dabei habe ich auch gleich eine elektrische Steckverbindung zwischen Lok und Tender angebracht, sodass es jetzt auch keine Aussetzer des Sounds mehr gibt.





    Einfahrt eines Museumszuges mit BR 24 Doppeltaktion in den Bahnhof Alfeld.





    Der Museumszug fährt auf Gleis 2 des Bahnhofs ein. Sie werden gleich vom Zug getrennt und ins BW einrücken.





    Die 24 017 geht als erste ins Bw und wird gleich Kohle und Wasser bekommen.





    Kurze Zeit später wird die Lok auf die Drehscheibe vorgezogen


    und dann auf einem Freigleis im Bw abgestellt.




    Danach kann auch die 24 044 ins Bw einrücken.



    Auch sie wird jetzt ihre Vorräte ergänzen.




    und setzt sich zum Bw Alfeld in Bewegung.



    Jetzt sind beide Loks für den Betriebseinsatz auf meiner Anlage voll betriebstauglich.

    Gruß Helmut

    Hallo Spur 1 Freunde

    Hier noch ein paar Fotos meiner Anlage von letzter Woche.



    Noch im Dunkeln fährt der morgendliche Durchgangsgüterzug aus der DDR in den Bahnhof Alfeld ein.



    Auf dem Mittenbahnsteig ist schon reger Betrieb, da in Kürze der D Zug nach Berlin abfahren soll.



    Auch ein kurzer Blick in den Führerstand der DR 52.80 ist möglich.



    Kurze Zeit später erhält der Dg mit Hp 2 wieder Ausfahrt aus Alfeld. Langsam wird es hell draußen.


    Der Güterzug verlässt den Bahnhof und beschleunigt mit kräftigen Dampfschlägen vor der Kulisse der Stadt.

    Einige Zeit später ist es auch wieder hell geworden und am Bahnhof ist auch wieder Ruhe eingekehrt.



    Das gesamte Treiben wird von einer Krähe , die auf einer der Vorfeldleuchten sitzt, interessiert beobachtet.

    Nun kann der Tag beginnen, mal sehen, was er so bringt.

    Ein schönes Wochenende

    Helmut

    Hallo Spur 1 Freunde

    Ich habe heute an meiner Modellbahn mal wieder etwas Betrieb gemacht ( habe gespielt ) und will Euch einige Fotos eines typischen Betriebsablaufs in Alfeld zeigen.

    In Alfeld sorgt einige Industrie für ein beachtliches Güteraufkommen, unter anderem wird die örtliche Papierfabrik mit eigenem Gleisanschluß bedient.



    Die Dampfspeicherlok der Hannoverschen Papierfabriken kommt auf dem Anschlussgleis kurz vor dem Fahrdienstleiterstellwerk von Alfeld mit ihren 3 papierbeladenen gedeckten Güterwagen am Gleissperrsignal zum Stehen.



    Nachdem man sich durch Pfiff bemerkbar gemacht hat wird kurze Zeit später die Einfahrt in den Alfelder Güterbahnhof freigegeben.



    Die Schranke an der Hauptstraße nach Alfeld wird passiert



    und die Fuhre rollt gemächlich in den Güterbahnhof ein.





    Da nicht viele Durchfahrgleise im Güterbahnhof zur Verfügung stehen, werden die Wagen in die Zufahrtsgleise der Güterrampe geschoben und dort abgestellt.




    Im Anschluß daran kehrt die Werkslok Lz wieder ins Werksgelände zurück.





    Eine Weile später nähert sich von Elze kommend der morgendliche Nahgüterzug und passiert das Einfahrsignal von Alfeld.



    Er rollt gemächlich, gezogen von seiner BR 55, in den Güterbahnhof ein. Da Alfeld über eine eigene Rangierlok verfügt, hat das Personal der 55 erst einmal Pause, der Zugführer aus dem Güterzugbegleitwagen regelt derweil den Papierkram.



    Die V 60 zieht den Kohlewagen und die beiden mit Schwartenholz beladenen offenen Güterwagen ab





    und holt mit ihnen die 3 papierbeladenen gedeckten Güterwagen, um sie an den Nahgüterzug zu drücken.



    Die angekommenen Wagen mit Schwartenholz und Kohle werden vorübergehend wieder in der Zufahrt zum Güterschuppen abgestellt.



    Danach ist die Arbeit für die V 60 getan und sie fährt zurück zum Postlager.

    Nachdem die Rangierarbeiten abgeschlossen sind und die Bremsprobe gemacht wurde, bekommt der Ng Ausfahrt mit Hp2.



    Der Güterzug mit seiner 55 überquert den Bahnübergang



    Und fährt über die lange Gefällestrecke weiter Richtung Kreiensen.


    Kurz vor Mittag kommt wieder die Henschel Werkslok der Hannoverschen Papierfabriken und fährt in den Güterbahnhof ein.



    Sie holt die am Güterschuppen abgestellten Wagen ab

    Und verlässt den Gbf wieder in Richtung Papierfabrik



    Kreuzt den Bahnübergang

    Und verschwindet wieder Richtung Werk.

    Ein Vorgang, der sich mehrmals am Tag so abspielt. Damals gehörten halt Güter noch auf die Bahn.

    Euch noch einen schönen Sonntag.

    Helmut


    Hallo Spur 1 Freunde

    Wie in meinem Beitrag 243 schon avisiert, ist der W 50 des Möbelkombinates Eisenberg mittlerweile etwas patiniert. Er bekam bewusst nur recht wenig Betriebsspuren, da die Fahrzeuge, die in den „ Westen ” fuhren meistens doch in einem recht guten Pflegezustand waren.










    Nachdem auch der angedachte Standort des W 50 feststand, konnte er auf meiner Anlage platziert werden.











    Nachdem die Eisenberger Möbel im Lager der Firma Neckermann abgeladen waren, geht es bei einsetzender Dunkelheit wieder zurück in die DDR oder, wie es umgangssprachlich bei uns hieß, zurück in die Ostzone.







    Damit hat mein Projekt des Umbaus eines W 50, der auch in Westdeutschland gefahren sein könnte, ein Ende gefunden.
    Mir hat es Spaß gemacht und ich hoffe, ich kann Euch zu ähnlichen Umbauten, die Ihr dann auch zeigt, motivieren.

    Liebe Grüße

    Helmut


    Hallo Spur 1 Freunde

    Nachdem ich an meiner Anlage wieder ein wenig gebastelt habe, ein kurzer Einblick in die Stadt Alfeld.

    Am Hotel Lindenhof gibt es sowohl regen Straßen- als auch Fußgängerverkehr.

    Man schaut auch in manch einen städtischen Hinterhof, wo, wie hier, sich zur Freude der Kinder ein Leierkastenmann mit seinem Affen platziert hat. Leider lässt sich dabei das Gespräch der beiden Herren nur schwerlich fortsetzen.

    Man wartet geduldig auf den Postbus, der aber schon in Sichtweite ist.


    Der Briefkasten wird gerade vom Postboten geleert, der noch mit Moped kommt.


    Reger Straßenverkehr an der Ecke zum Lindenhof.


    Die Speisekarte am Lindenhof ist vielfältig, so hat man die Qual der Wahl.


    Die leicht bekleidete Dame auf ihrer Quickly bewegt sich schon hart an der Grenze des öffentlichen Ärgernisses.


    Blick auf die Stadtszenerie




    Der Schornsteinfeger bei der Arbeit


    Der Gast der Pension „ Zum Adler ” genießt seinen Ausblick.




    Hoffentlich ist er Eisenbahnfan bei dieser Kulisse.



    Mit beginnender Nacht stellt sich die beleuchtete Stadt in einer sehr anheimelnden Atmosphäre dar.

    Eigentlich macht das Drumherum um eine Modellbahn das Ganze erst aus.

    Ein schönes Wochenende

    Helmut


    Hallo Spur 1 Freunde

    Der heutige Tag der Deutschen Einheit weckt in mir viele Erinnerungen und hat natürlich eine Nähe zu meinem Anlagenthema. Ich erinnere mich an die Fahrten mit den Eltern zur Verwandschaft in die DDR Ende der 60er Jahre. Anfangs Bahnfahrten über Bebra und dort dann die 01.5 nach Erfurt. Später mit dem eigenen Auto ( R 4 ) zu meinen Cousins und Cousinen nach Nordhausen, dort dann die 44 Öl. Dann 6 Jahre Westberlin, man hatte garnicht soviel Pässe, wie man Platz für die Stempel brauchte.
    Und immer der schwere Abschied, da die Reiserichtung sehr einseitig war. Und nicht zuletzt, das beklemmende und bedrückende Gefühl an der Grenze bei der Kontrolle.




    Ich bin sehr froh, daß wir heute wieder ein Land sind. Ohne diese unmenschliche trennende Grenze kann ich meine Freunde/Verwandten besuchen und vor allen Dingen, sie mich auch.



    Einfahrt des Interzonenzuges, gezogen von einer DB V 200, in den Grenzbahnhof Alfeld / Leine .


    Auf dem Bahnsteig wird jedem nochmals deutlich gemacht, daß Deutschland auf beiden Seiten der Mauer ist.



    Einfahrt mit Mitropa Speisewagen direkt hinter der Lok.



    Die Babelsberger DR 118 wartet schon auf einem Parallelgleis.



    Nachdem die V 200 vom Zug getrennt wurde, setzt sich die Reichsbahn Diesellok vorsichtig an den Zug. Es wird sich manch eine schmerzliche Trennungsszene am Bahnsteig abspielen und zugleich beginnt für viele die ängstliche Erwartung, was denn auf sie zukommen wird.



    Der Führerstand der Babelsbergerin ist mit 2 Personen besetzt, wer passt wohl auf wen auf ? 🤷‍♂️




    Die Ausfahrt steht und die Fahrt in die DDR kann beginnen.



    Die Schranke am Ortsausgang von Alfeld wird passiert.



    Es geht vorbei am Fahrdienstleiterstellwerk Af, welches in sehr schönem preußischen Baustil daherkommt, weiter in Richtung DDR.



    Der erste Wachturm der Grenzanlagen des „ Antifaschisten Schutzwalls ” kommt in Sicht und es wird schlagartig still im Zug.

    Hiermit soll es genug sein, ich kann mich an diese bedrückenden Gefühle noch sehr gut erinnern.

    Für mich ist der heutige Tag daher wirklich ein Tag zum Feiern, ich hoffe, für Euch auch.

    Liebe Grüße

    Helmut


    Hallo Spur 1 Freunde

    Ich habe die letzten Tage auf meiner Anlage auch wieder etwas Betrieb gemacht ( gespielt ) und dabei sind auch wieder einige Fotos entstanden, die ich Euch nicht vorenthalten möchte.

    Von einem Freund auf dem Stellwerk Alfeld hatte ich gehört, daß heute einige interessante Loks den Bahnhof passieren werden. Also stand ich und noch ein paar andere Eisenbahnfans am Bahnhof bereit.



    Als erstes näherte sich eine BR 24 der Hildesheimer Eisenbahnfreunde, die Lz auf dem Weg nach Voldagsen war, um dort auf der Privatbahn der VDD ( Voldagsen Duingen Delligser Eisenbahn ) am Wochenende Sonderzüge zu bespannen. Ein auch in Alfeld wahrlich seltener Anblick.



    Auch ein Blick in den Führerstand war möglich.





    kurze Zeit später stand die Ausfahrt und sie verließ Alfeld in Richtung Elze/Leine.



    Eine Zeit später näherte sich der tägliche Durchgangsgüterzug, der heute mit einer ölgefeuerten BR 41 bespannt ist.





    Heute ist in den Zug unter anderem ein Containerwagen eingereiht, den man Ende der 60ger, Anfang der 70ger Jahre hier noch nicht häufig sieht.

    Auch die Firma Claas aus Harsewinkel hat 2 nagelneue Mähdrescher zur Auslieferung auf den Bahntransport geschickt.






    Die 41 kämpft sich mit ihrem langen Güterzug die Rampe nach Alfeld herauf



    Dank der Ölfeuerung hängt der Heizer fast relaxed im Führerhausfenster



    Gottseidank zeigt das Einfahrtsignal nach Alfeld Hp 2



    Der Bahnhof Alfeld kann dann ohne Halt durchfahren werden.





    Wenig später kann man das ungewohnte Geräusch einer 95 wahrnehmen, das war es, was die Gerüchteküche munkelte. Aus irgendeinem Grund wird die Übergabe aus der DDR, die sonst von einer 52.80 gebracht wird, heute von einer BR 95 bewerkstelligt.
    Eine Sensation für alle Eisenbahnenthusiasten !





    Es sind auch noch ein paar Fotos bei der Einfahrt in den Bahnhof möglich.





    Sie kommt genau vor uns im Güterbahnhof zu stehen.





    Sie wird jetzt ihren Zug abhängen, kurz im Bw restauriert und dann wenig später die Rückleistung übernehmen.

    Wer weiß, ob man hier nochmals eine 95 sehen wird.

    Ein toller Tag mit sehr schöner Fotoausbeute ! 🤩

    Gruß Helmut

    Hallo zusammen

    Ich reihe mich mal in dieses Wunschkonzert ein. Auch ich bin der Meinung, daß manch eine Butter und Brot Lok noch fehlt oder auch noch einmal neu, so wie die E 41, aufgelegt werden sollte.

    Dennoch ist mein Favorit die V 200 oder BR 120 der DR. Sie ist ab Epoche 3 einsetzbar, ist auch schon vor der Wende nach Westdeutschland gekommen und als Baureihe 220 auch noch bei der DB gefahren. Bis heute noch bei Privatbahnen und bei Museumsbahnen zu sehen und unterwegs.



    Soviel von meiner Seite zum Wunschkonzert

    Noch einen schönen Abend

    Helmut


    Hallo Spur 1 Freunde

    Da mein Anlagenthema ja ein Grenzbahnhof zwischen DR und DB ist, war immer klar, daß ich eine ölgefeuerte 44 der DR haben wollte, wie ich sie noch bis 1981 in Nordhausen gesehen habe. Das war damals auch der Grund, eine KM 1 44 zu einer DR Ost Lok umzubauen, es wurde dann eine kohlegefeuerte, da der Umbau des Tenders zu einem Öltender meine Fähigkeiten überschritten hätte.




    So konnte ich schon einige Jahre eine DR 44 ger auf meiner Anlage fahren lassen und hätte nie gedacht, daß sich ein Hersteller je dieses Vorbilds annimmt. Um so überraschter war ich dann, als dies dann gleich 2 Hersteller ankündigten und mittlerweile auch Modelle ausgeliefert haben.

    Mittlerweile nenne ich eine Spur 01 Modellbahnen 44 Öl der DR mein eigen und bin bis auf eine Sache mit Ihr recht zufrieden.

    Da auf meiner Anlage Steigungen und Gefällestrecken vorhanden sind, wo durchaus Züge mit bis zu 15 Kunststoff Güterwagen gezogen werden müssen, wird die verbaute Kupplung doch recht gefordert. Dieses führte bei meinem Exemplar immer wieder in allen Raststufen der Kupplung zu kurzen Soundaussetzern. Auch das vorsichtige anschmirgeln mit feinem Scheifpapier brachte keinen dauerhaften Erfolg. Also wurde kurzerhand eine zusätzliche Steckverbindung neben der Rastverbindung installiert. Da die elektrische Verbindung nur den Lautsprecher im Tender versorgt, können sehr dünne Kabelquerschnitte verwendet werden. Ob diese Soundaussetzer nur an meiner Lok oder auch an anderen vorkommen, weiß ich nicht. Ich habe aber das gleiche Phänomen auch schon an einer 24 wahrgenommen, die ja die identische Kupplung verbaut hat.



    Die Kabel können lokseitig ohne Öffnen der Lok angelötet werden. Am Tender müssen nur die 4 Schrauben zur Befestigung des Aufbaus von der Unterseite her gelöst werden, dann kann man das Gehäuse so weit abziehen, das man die Kabel problemlos anlöten kann. Da die Lautsprecher Versorgung dann sowohl über die Kupplung als auch über die Kabelverbindung stattfindet, ist auf gleiche Polarität zu achten, deshalb auch die rote Kennzeichnung am Stecker.

    Seitdem gibt es keine Soundaussetzer mehr und ich bin rundum zufrieden.

    Die Lok hat nun auch noch neue Lokschilder erhalten, da ich die hellumrandeten schöner finde.







    Jetzt läuft die Lok prima und wartet nur noch darauf patentiert zu werden.

    Gruß Helmut


    Hallo Spur 1 Freunde

    Nachdem ich an der Modellbahn wieder etwas gebastelt habe, muss natürlich auch gespielt werden.




    In den Bahnhof Alfeld, der ja an der damaligen innerdeutschen Grenze liegt, kommt der Interzonenzug D 348 aus Berlin Stadtbahn an den Bahnsteig gerollt. Für die DR 01.5 ist hier Wendebahnhof und sie wird gleich vom Zug getrennt.



    Auf dem Nachbargleis warten schon die Kollegen von der Bundesbahn mit ihrer V 200, um den Zug zur Weiterfahrt nach Köln zu übernehmen.



    Die Reko 01 der Deutschen Reichsbahn sind schon eine imposante Erscheinung und vermögen immer wieder ihre Betrachter in Faszination zu versetzen.



    Nachdem die Lok vom Zug getrennt ist und das Rangiersignal die Rangierfahrt freigibt, kann das Personal die Lok ins Gleisvorfeld vorziehen.



    Um ins BW zu gelangen, muss bis kurz vor die Schranke vorgezogen werden. Dazu muss die Schranke zum Ärger der Autofahrer geschlossen werden.





    Im Anschluss kann über das innenliegende Gleis vorbei an der Rampe des Güterbahnhofs und entlang der Dieseltankstelle zu BW gefahren werden.



    Nachdem die 01.5 das Weichenvorfeld verlassen hat, kann auch die Rangierfahrt für die V 200 freigegeben werden, um an ihren Zug zu setzen.



    Das Gleissperrsignal zeigt Fahrt und so kann auch die V 200 zum erneuten Ärger der Autofahrer bis zu der wiederum geschlossenen Schranke vorziehen.



    Sie drückt dann zum Zug an Gleis 3 zurück und findet dabei reges Interesse des kleinen Jungen auf dem Arm seines Vaters.




    Nun ist die V 200 wieder mit dem Zug verbunden, wovon die Gäste im Speisewagen bis auf ein leichtes Ruckeln kaum etwas gemerkt haben. Bei der Mitropa findet kein Personalwechsel statt, sodass das DDR Personal bis Köln im Zug verbleibt.






    Nachdem die Ausfahrt steht und der Abfahrtauftrag erteilt ist, verlässt der D 348 den Bahnhof Alfeld mit dem Ziel Köln.

    Die Zuglaufschilder für den Zug liegen schon bereit und werden demnächst angebracht.

    Zwischenzeitlich kann auch die Reichsbahnlok ins BW einrücken.



    Sie bekommt im BW aber nur Wasser und Sand, ihr Ölvorrat reicht auch noch für die Rückfahrt. Nach Durchsicht und Abschmieren kann sie die nächste Rückleistung nach Berlin übernehmen.

    Ein Plädoyer fürs Spielen mit der Modellbahn, das Meiste spielt sich dabei im Kopf ab.

    Ein schönes Wochenende

    Helmut

    Hallo Spur 1 Freunde

    Zu einer Modelleisenbahn gehören ja nicht nur die Schienenfahrzeuge, es gehört dazu ebenso eine ansprechende Ausgestaltung des Umfeldes. Neben der Landschaftsgestaltung soll auch eine glaubwürdige Gestaltung des Straßenverkehrs eine wichtige Rolle spielen. So habe ich auf meiner Anlage Szenen einer etwas größeren Verkehrsstraße, die Ortszufahrt nach Alfeld, als auch Szenen an einer Fabrik ( Fagus Werke ) und am Güterbahnhof gestaltet. Aber seht selbst :





    Der Krupp Titan mit seinem Dreiachsanhänger arbeitet sich die Steigung nach Alfeld herauf. Damals war es noch üblich, das 2 Personen auf dem Bock fuhren.



    Ein Stückchen unterhalb ist gerade ein VW Käfer liegengeblieben, bei dem schon der Fahrer und auch der Polizist an der geöffneten Motorklappe die erste Ausschau nach dem Fehler halten. Zum Glück kam gerade ein Polizeiwagen vorbei, der die Unfallstelle sichern konnte.

    Das bergab fahrende Pärchen auf dem Moped muß gleich stoppen und den entgegenkommenden Verkehr durchlassen.





    Dort hat gerade der ortsansässige Kohlenhändler, der alte Herr Dormeier, alle Mühe, seinen betagten, mit Eierkohlensäcken beladenen Magirus Mercur die Steigung hochzubringen.



    in seiner Kohlenhandlung wird schon auf Ihn und seine Eierkohlen gewartet.





    Eine Reisegruppe aus Köln hat gerade auf dem Weg in den Harz mit dem Busunternehmem Pütz den Ort Alfeld passiert und muß vor der Bahnunterführung und der davor befindlichen 90 Grad Kurve stark abbremsen.





    Die alte Eisenbahnunterführung ist schon so manch einem LKW zum Verhängnis geworden, da sie nur 3,8 m Durchfahrtshöhe besitzt.

    Die Schranke am Ortseingang von Alfeld ist häufig geschlossen, na ja, man hat sich daran gewöhnt, der Straßenverkehr war Gottseidank aber noch überschaubar. Der Aral Tanker muß noch ein bisschen warten.



    Auf der anderen Seite wartet die Lehrerin, Frau Deter, sie scheint dem Wetter nicht zu trauen, der Regenschirm hängt am Lenker.

    Der Bahnbetrieb in Alfeld ist immer wieder für Eisenbahnfans interessant.



    Die Gemeindeschwester Agnes hat gerade das Verwaltungsgebäude der Faguswerke passiert und wird dann gleich ebenfalls an der Schranke warten müssen.



    Währenddessen herrscht reger Betrieb auf dem Fagus Firmengelände.





    Am Güterbahnhof in Gronau ist gerade ein Opel Blitz angekommen, um beladen zu werden. Der Fahrer hat mit einem Brett seine Plane hochgeworfen und wird gleich, wenn er die Ladebordwand geöffnet hat, an die Rampe fahren.



    Währenddessen nähert sich schon der nächste LKW. Damals gehörten Güter halt noch auf die Bahn, anders als heute.



    Es kann aber auch ländlich zugehen in Gronau. Ein Bauer bringt gerade seine Kartoffelernte nach Hause.

    So hat man halt immer seine Agenda zu dem Modellbahngeschehen.

    Gruß Helmut

    Hallo Spur 1 Freunde

    Und wieder gibt es einen Fortschritt an meinem W 50 Sattelzug.



    Die Beschriftung zum Möbeltransporter des VEB Möbelkombinats Eisenberg ist gemacht.





    Es fehlt nur noch die Fahrerhaustürbeschriftung des VEB, auf die ich noch warte.



    Die TIR Zeichen, die Länderkennung und die Nummernschilder sind gesetzt.

    Irgendwann demnächst kommt dann noch die Patinierung.

    Gruß Helmut

    Hallo Spur 1 Freunde

    Da ich auf meiner Anlage von Zeit zu Zeit die Räder der Loks reinigen muss, wurden auf Dauer die Lok/Tender Kupplungen der Dampfloks zu einem Problem, da sie einerseits schwer zu lösen waren und andererseits der Lösevorgang auf Dauer auch zu Defekten an den Steckerverbindungen führte. Daher sann ich nach einer Möglichkeit, die Loks zusammenhängend von der Anlage nehmen zu können. Nachdem ich bei Hobbykollegen in Annaberg-Buchholz eine Konstruktion dazu inspizieren konnte, baute ich sie mit Abänderungen für meine Belange nach.



    Ich holte mir Aluwinkel aus dem Baumarkt, die ich an Wangen aus Tischlerplatte verschraubte. Darüber wurden 3 U förmige Halterungen, jeweils außen mit Griffen angebracht. Die genauen Maße ergeben sich aus der Spurweite, der Holzstärke und den Maßen der Aluwinkel.

    Alle anderen Aussparungen sind spezielle Anpassungen an meine Anlage.



    Hiermit lassen sich jetzt die Loks von der Anlage nehmen und entweder in Lokkisten oder in spezielle Aufbewahrungsschränke unter der Anlage versetzen. Die Lokkisten lassen sich bei mir nicht auf die Anlage setzen, da sie durch ihre Klappmechanismen meine Landschaft ruinieren würden.






    Zur Zeit suche ich noch nach einer Lösung, die Schlepptenderdampfloks zur Radreinigung auf den Rücken zu legen, ohne die Lok/Tendersteckverbindung lösen zu müssen.

    Die jetzige Lösung ist ein U Lokkasten, den ich seitlich mit Schaumstoff auslege.




    Ich hatte zu Demonstrationszwecken gerade keine Schlepptenderlok zur Hand, deshalb eine Diesellok, an der kann man das Prinzip aber genauso erkennen.

    Anschließend wird die Lokliege aufgelegt und mit Gepäckträgergummis gegen abrutschen gesichert.



    Dann kann das ganze gedreht werden und da überall nur wenig Spiel ist, rutscht die Lok in die Lokliege.





    Nun können die Gummis gelöst und die Vorrichtung abgenommen werden. Die Lokräder liegen jetzt frei und können gereinigt werden.
    Nach der Reinigung wird in umgekehrter Richtung verfahren und die Lok kann wieder auf die Anlage.

    Es funktioniert, ist aber vielleicht noch nicht die beste Lösung. Aber vielleicht bringt ja unser Schwarmwissen die Ahalösung.

    Noch einen schönen Sonntag

    Helmut

    Hallo Spur 1 Freunde, Hallo Mike

    Wie oben schon geschrieben, ist zumindest, soweit ich es weiß, kein alter Volvo oder Skoda als 1:32 Modell zu bekommen. Später fuhr die Deutrans auch Mercedes, aber das wollte ich nicht darstellen, es sollte eben typischer DDR sein.

    Im Übrigen ist die Darstellung als Deutrans mit den Beschriftungen von Andreas Nothaft recht einfach möglich.



    Diese habe ich genutzt, um einige Container Umzulackieren und neu zu beschriften.



    Ich wollte aber keinen Deutrans Laster, sondern einen spezielleren. Daher wird meiner eben einer vom VEB Mobelkombinat Eisenberg.

    Mike

    Ich habe da ähnliche Erfahrungen wie Du mit MAN oder KHD im Gelände. Anbei ein Foto aus der Bundeswehrzeit mit mir am Steuer.



    Später habe ich mir mein Studium durch LKW fahren im Berlinverkehr finanziert und habe da zur Genüge mit DDR Kollegen Zeiten an der Grenze verbracht. Hier ein Foto aus der damaligen Zeit, Spedition Ulrich Riek, Berlin. ( wir sagten damals immer : Ulrich Riek und Söhne, große Tüten, kleine Löhne ! ).




    soweit, so gut. Nun baut Ihr mal einen Deutrans Laster, ich bin gespannt und freue mich drauf.

    Gruß Helmut


    Hallo Alain

    Im Prinzip hast Du ja recht, aber ein alter Volvo oder Skoda ist in 1:32 nicht zu bekommen. Im Übrigen sind durchaus W 50 nach Westdeutschland gefahren, insbesondere wenn Möbel oder ähnliches transportiert wurden. Habe ich in den 70 ger Jahren des Öfteren gesehen, da ich in Westberlin gewohnt habe und so manche Stunde in Marienborn oder Boizenburg/Horst sehen konnte, was sich Richtung Westen bewegte.




    Hier zwei Fotos von W 50, die ich so auch in Westdeutschland gesehen habe, zwar meistens mit Doppelkabine, aber„ so what ”.

    Sehen doch meinem sehr ähnlich !

    Gruß Helmut


    Hallo Spur 1 Freunde

    Da sich ja mein Anlagenthema mit einem Grenzbahnhof an der innerdeutschen Grenze befasst, liegt es nahe, daß ich auch einen typischen DDR Lastwagen auf der Anlage platzieren möchte. Langezeit gab es kein passendes Modell, doch vor ca. einem Jahr brachte Schuco den Vertreter der DDR Lastwagen schlechthin, einen W 50, heraus.

    Aber leider hatte er einen landwirtschaftlichen Aufbau, so einer war bestimmt nicht in die „ BRD ” gefahren.


    Die Länge des Fahrzeugs entsprach der einer Sattelzugmaschine, also musste man nur noch den passenden Auflieger finden. Es ist aber leichter gesagt, als getan. Nach langem Suchen fand ich bei Asoa, Herrn Holl, einen evt. passenden Bausatz. Da er auch recht preisgünstig war, war es einen Versuch wert.



    Diesen Bausatz inspizierte ich eingehend und kam zu der Erkenntnis, daß es mit zwei solchen Bausätzen klappen könnte.

    Also wurde geschnitten und gesägt und aus 2 kurzen Aufliegern ein langer gemacht.





    Nach dem Verspachteln musste das Gleiche
    natürlich auch mit dem Fahrwerk gemacht werden.



    Da der Auflieger zwillingsbereift sein sollte, wurde kurzerhand die Hinterachse einer Zugmaschine eingebaut. Ich weiß, das dies nicht ganz vorbildgerecht ist, das Kardangelenk gehört da nicht hin, aber der Aufwand, es zu entfernen war mir zu groß und von unten sieht man es sowieso kaum.



    Nach diversen weiteren Kleinarbeiten, wurde die Plane des Aufliegers grau gespritzt ( Spraydose ) und die Bordwände mit dem Pinsel lackiert, nachdem ich zuvor durch Abmischen versucht habe, in etwa den Farbton der Zugmaschine zu treffen.



    Nun wurden noch die Fahrer platziert



    Die Zurrbänder und andere Teile wurden noch farblich hervorgehoben.



    Nun warte ich noch auf die Beschriftung, um glaubwürdig einen LKW des VEB Möbelkombinates Eisenberg seine Möbel nach Westdeutschland bringen zu lassen, wahrscheinlich zu „ Neckermann ”.

    Wenn er dann beschriftet und ein wenig gealtert ist, werde ich ihn Euch nochmal zeigen.

    Ein schönes Wochenende

    Helmut

    Ich habe noch mal ein bisschen im Forum gestöbert und dabei die wunderbare Anlage von Helmut entdeckt. Ich hoffe, er ist mir nicht böse, wenn ich daraus eines seiner Bilder hier poste, aber es zeigt, dass man anscheinend die Heyn-Drehscheibe 720 problemlos mit den Gleisen von Märklin/Hübner betreiben kann. Oder täuscht mein Eindruck?

    Hallo Thorsten

    Vorab besten Dank für das Lob zu meiner Anlage

    Zu Deiner Frage, ob die Heyn Drehscheibe problemlos an die Märklin/Hübner Profile angeschlossen werden kann, muss ich mit einem bedingt antworten. Das Schieneninnenmaß an meiner Drehscheibe ist 46 mm und das der Märklinschienen 45 mm. Ich kann Dir leider nicht sagen, ob sich an meiner Scheibe Code 250 oder Code 332 Profile befinden, aber es kam bei dieser Differenz schon des Öfteren zu Entgleisungen. Ich habe mir insofern geholfen, daß ich 0,5 mm Messingblech auf der Innenseite der Profile an der Drehscheibe aufgeklebt habe. Dies ist bei mir kein Problem, da die Drehscheibe im nicht sichtbaren Bereich der Anlage verbaut ist.





    Damit stimmt das Schieneninnenmaß und es kommt nur noch selten zu Entgleisungen.

    Deine zweite Frage, ob die Drehscheibe über die Märklin Mobil Station bedient werden kann, ist mit ja zu beantworten. Sie ist Motorola fähig und somit kann sie wie ein Magnetartikel angesprochen werden.

    Gruß Helmut