Posts by HelmutM

    Hallo Klaus

    Ja, die Oberfläche an dem Om 12 ist schon sehr rauh gewesen und es bedurfte schon einiger Mühe, sie auf den abgebildeten Zustand zu bringen. Es wird aber wahrscheinlich bei der Patinierung, die ja noch eine weitere Vermattung der Oberfläche mit sich bringt, dann kaum noch zu sehen sein.

    Die Container auf dem Tragwagen sind die Märklin Container von dem damaligen Sgjs, davon habe ich mal einige erwerben können.

    Gruß Helmut

    Hallo Spur 1 Freunde

    Ich habe die letzten Tage zwei 3 D- Druck Bausätze, die ich schon seit mehreren Jahren bei mir liegen habe, nun endlich in Angriff genommen.

    Zum einen handelt es sich um den offenen Güterwagen Om 12, einem Bausatz von Torsten Paeth, den ich als DR ost Wagen beschriftet habe. Die Beschriftung ist von Frau Simrock, die verschiedenen Anbauteile von Lutz Hofmann und Modellbahn Crottendorf. Einige Teile sind auch aus Messingprofilen selbst gemacht.

    Der 2. Wagen ist ein 2 achsiger Containertragwagen, den ich als Bausatz vor einigen Jahren bei Rüdiger Otahal erworben habe. Auch bei diesem ist sind die Beschriftung und die Anbauteile bei den gleichen Firmen wie beim Om 12 erstanden worden.

    Demnächst werden beide noch etwas patiniert und können dann auf meiner Anlage ihren Dienst tun.












    Gruß Helmut

    Hallo Spur 1 Freunde
    Hier jetzt, wie angekündigt, die Fortsetzung des Berichtes aus der letzten Woche.

    Der Betrieb meiner Modellbahn mit dem Bahnhof Alfeld und dem angeschlossenen BW in Verbindung mit den Schattenbahnhofhöfen bringt eine Menge Spielspaß . Ich hoffe, ich kann ein wenig davon an Euch vermitteln und damit vielleicht das Verlangen, was ähnliches zu bauen und zu betreiben, in Euch wecken.



    In der Zwischenzeit ist ein weiterer Zug, der zur Weiterbeförderung in die DDR ansteht, eingetroffen, und wird zur Freude der Eisenbahnfreunde mit einer DR 01.5 bespannt. Die Lok hat sich an den Zug gesetzt und das Personal wartet schon auf die Ausfahrt. ( KM 1 Lok mit Märklin Schürzenwagen umlackiert und beschriftet als DR Wagen )



    Nachdem der Interzonenzug mit seiner 01.5 ausgefahren ist, wartet eine DB Kabinentender 50 auf dem Betriebsgleis, sie wird wenig später als Lz nach Kreiensen ausfahren, der Zugbegleiter hat es sich in seinem Kabinentender bequem gemacht. Die Kiss Lok wurde mit besserem Motor und besserem Sound ausgerüstet und auch der Kabinentender wurde gestaltet und besetzt.

    Zwischenzeitlich ist auch die VT 98 Garnitur abgefahren und auf dem Weg nach Gronau. Es ist die Hübner Garnitur mit ESU Decoder und Brinkmann Sound



    Geraume Zeit später nähert sich ein Güterzug dem Bahnhof, der von eine ölgefeuerten Bundesbahn 41 er gezogen wird. Nachdem er am Ortseingang von Alfeld die Hauptstraße überquert hat, läuft er in den Bahnhof ein. Die ebenfalls patinierte Märklin Lok wurde durch einen ESU Decoder fahrtechnisch und soundmässig, Leo Sound, aufgewertet.

    Im Bahnhof wartet schon eine Reichsbahn 44 auf dem Betriebsgleis. ( KM 1 44 er zu einer DR 44 umgebaut, mit neuen Windleitblechen, höher liegenden Pumpen, Dachschutzgitter und neuer Beschriftung )

    Kurze Zeit Später setzt sie sich an den Zug.

    Nach Durchsicht und Bremsprobe werden dem Reichsbahn Personal die Frachtpapiere übergeben und wenig später werden zwei Flügel gezogen und die Ausfahrt Richtung DDR steht.

    Ich wünsche noch ein schönes Wochende und freue mich darauf, morgen nach Halver zu fahren und den anderen Eisenbahnspielenden über die Schultern sehen zu dürfen.

    Viele Grüße

    Helmut


    Hallo Spur 1 Freunde

    Heute will ich ein wenig in den Betriebsablauf des BW Alfeld eintauchen. Wie ich ja schon zuvor geschrieben habe, liegt das BW dicht an der innerdeutschen Grenze und ist somit auch Lokwechselbahnhof zwischen der DB und der DR. Gleichzeitig müssen von hier auch Triebfahrzeuge zur Bedienung der Nebenbahn nach Gronau und zuweilen auch Fahrzeuge zur Bespannung von Zügen auf der Nord/Südstrecke der DB gestellt werden. Wie man leicht sieht, ist das sehr abwechslungsreich und macht den Betrieb, das Spielen, mit der Eisenbahn recht interessant und kurzweilig.


    01 210 fährt auf Gleis 3 in den Bahnhof Alfeld/Leine ein. Auf dem Betriebsgleis daneben wartet schon die DR 118 071-0 , um den Zug zu übernehmen und nach Berlin zu bringen.


    Nachdem die 01 vom Zug getrennt ist, kann sie ins BW einrücken und ihre Vorräte ergänzen um später eine Rückleistung zu übernehmen. Die DR 118 setzt sich an den Zug, der aus E 30 Wagen der DR gebildet ist. Die Wagen stammen von Kiss und wurden umlackiert und umbeschriftet. Die 118 stammt von Modellbau Markus Pecher und wurde mit entsprechenden Betriebsspuren versehen.


    Die 118 ist am Zug, die Bremsprobe ist gemacht und auch der Papierkram ist erledigt. Das Lokpersonal wartet auf Ausfahrt zum Grenzbahnhof in der DDR, fiktiv Marienborn, der sich außerhalb des dargestellten Bereiches der Anlage befindet. Außer dem Lokpersonal ist kein weiteres Personal im Zug, es wird erst wieder in Marienborn samt Grenzsoldaten aufgenommen.





    Zwischenzeitlich können wir einen kurzen Blick in den Lokschuppen des BW werfen, leider können wir nur durch die Fenster schauen, eine Genehmigung zum Fotografieren im Schuppen haben wir nicht bekommen. Alle notwendigen Wartungsarbeiten und kleinere Instandsetzungen können hier durchgeführt werden. Das BW ist aufgrund der Aufgaben durch die Grenzziehung zu klein und überlastet, kann aber aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nicht erweitert werden.


    Zwischenzeitlich trifft ein Durchgangsgüterzug, bespannt mit einer DR 52.80, in Alfeld ein und wird zum Vorräte ergänzen in BW fahren.

    Sie wird Durchgesehen und mit Schmierstoffen und Wasser und Sand versorgt, Kohle kann aufgrund fehlender Devisen der DDR in Westdeutschland nicht ergänzt werden.


    Die Lok wird auf einem Freigleis im BW abgestellt.


    Kurze Zeit später trifft der D 348 aus Norddeich zu Weiterfahrt nach Leipzig ein, heute mit der 01 1100 bespannt.


    Auf Gleis 11 wartet der planmäßige Nahverkehrszug nach Gronau, der meistens mit einer VT 98 Schienenbusgarnitur bespannt wird.

    Da man neuerdings ja nur noch 10 Fotos einstellen kann, werden die anderen die nächsten Tage folgen.

    Wie man an meinen Ausführungen sieht, regt das Modelleisenbahn spielen auch immer wieder die Fantasie an und man kann früher erlebtes wieder neu aufleben lassen. So gibt es viele Facetten der Modellbahnerei,

    - Gott sei Dank -


    Viele Grüße

    Helmut

    Hallo Wurstbrötchen

    Danke für den Hinweis. Auf meinem PC kann ich die Zugriffe durch Anlegen der Maus sehen, leider bei vielen Zugriffen dann nur noch gerundet in 1000 der Schritten.
    Bei meinem IPad funktioniert diese Vorgehensweise leider nicht. Es wäre schön, wenn da nochmal nachgebessert werden könnte.

    Gruß Helmut

    Hallo Admin

    Danke für die tolle und schnelle Arbeit. Ich bin mit dem Layout durchaus zufrieden und in allen anderen Dingen wird man sich hereinfuchsen und seine Erfahrungen sammeln.

    Was mir fehlt, ist die Anzeige der Zugriffe auf einen Beitrag. Da häufig keine oder wenige Antworten auf Beiträge kommen kann man zumindest über die Zugriffe das Interesse abschätzen. Bei Beiträgen wie zu meiner Heimanlage Alfeld ist der Erstellungsaufwand für mich durchaus beachtlich und wenn ich in ein schwarzes Loch schreibe, kann man die Lust verlieren. Deshalb wäre es schön, wenn man die Zugriffe wieder sehen könnte.

    Gruß Helmut

    Hallo Günther
    Dankeschön für Dein Lob. Im Beitrag 46 hatte ich ein paar Worte zu dem Hintergrund und Herstellern gesagt. Montiert sind die Hintergründe auf beschichteten Platten, die an den Stößen mit Holzdübeln arretiert sind und zusätzlich verklebt wurden. Ansonsten wurden die Hintergründe in Malermanier mit Tapetenkleister aufgeklebt. Die Jowi Hintergründe sind aber auf ein etwas festeres Papier gedruckt und lassen sich daher gut aufbringen. In den Ecken habe ich mir 90 Grad Winkel aus Papprollen geschnitten und vorher in die Ecken geklebt und beigearbeitet. So entsteht auch in den Ecken ein fließender Übergang.

    Falls Du darüberhinaus noch speziellere Fragen hast, musst Du sie bitte nochmal präzisieren.


    Gruß Helmut

    Hallo
    Hier noch der Rest der Fotos vom BW.
    Leere Behandlungsgleise sind relativ selten zu sehen !


    Wo bleibt denn die 44 ger für den Dg 2314

    Pünktlich auf die Minute erscheint sie auf der Drehscheibe

    Und gleich geht es an den Zug

    Der Drehscheibenwärter und der Kohlekranführer sind im BW Alfeld gut beschäftigt


    Was die Herren am Schlackekran nicht immer sagen können

    Schon wieder Kommt eine BR 44 zurück ins BW

    Bis dann endlich Ruhe einkehrt ins BW


    Tschüss Helmut

    Liebe Spur 1 Freunde
    Heute einige Bilder aus dem BW Alfeld. Es ist reger Betrieb, gerade rückt eine BR 50 ins BW ein um ihre Vorräte zu ergänzen.

    Das Personal wartet schon, scheint aber an diesem Tag schon recht geschafft zu sein.


    Lokführer Müller tritt auch gerade seinen Dienst an

    Eben ist eine Reichsbahn 44 eingetroffen, die behandelt wird. Kohle bunkern geht nicht, wegen der Devisenknappheit.

    Es ist reger Betrieb im BW, gerade kommt eine DB 23 und kurze Zeit später auch noch eine Bundesbahn BR 24


    Da ist es natürlich kein Wunder, dass das BW ständig von fotografierenden Eisenbahnfans umlagert ist.

    Das BW Alfeld ist aufgrund seiner Lage an der innerdeutschen Grenze deutlich zu klein für seine Aufgaben, kann aber nicht erweitert werden. Es muss Loks für den starken Güterverkehr wie auch die Loks für den Lokwechsel DB/DR stellen.
    So ist hier ständig viel Betrieb zur Freude der Eisenbahnfans.


    Dennoch versprüht die Atmosphäre einen Hauch von Gemütlichkeit.


    Soviel für Heute
    Gruß Helmut

    Liebe Spur 1 Freunde
    [color=#000000][font='UICTFontTextStyleTallBody']
    [/font][/color]
    Nachdem ich nun einiges zur Entstehung der Anlage geschrieben habe, möchte ich Euch in der nächsten Zeit von einzelnen Teilen der Anlage berichten. Wie ich Eingangs schrieb, ist die Anlage thematisch an der ehemaligen innerdeutschen Grenze angesiedelt und stellt einen Bahnhof an einer eingleisigen Hauptstrecke dar, von der in dem für den Betrachter nicht sichtbaren Bereich eine Stecke in die ehemalige DDR abzweigt. Der Bahnhof, an dem die Züge aus der DDR ein - und ausfahren und einen Lokwechsel durchführen, ist der Bahnhof Alfeld. Dieser ist aber auch gleichzeitig Durchgangsbahnhof an einer Nord/Süd Strecke der DB zwischen Elze und Kreiensen. Darüberhinaus zweigt hier noch eine Nebenbahn nach Gronau ab, die ehemals weiter bis nach Bodenburg führte.
    Um die Situation noch einmal besser zu verdeutlichen, zeige ich nochmals den Gleisplan.

    Der Bahnhof Alfeld besitzt 5 Durchfahrtsgleise, von denen 3 Gleise Bahnsteiggleise sind. Ebenfalls besitzt er noch ein Bahnsteiggleis als Stumpfgleis


    und ein Gleis zur Postverladung.

    Das Bahnhofsgebäude ist ein Halbreliefgebäude des Bahnhofs Sonnenborn von der Firma Stangel/ Pl,

    die Bahnsteigabgänge und der Warteraum auf dem Bahnsteig stammen von Bünnig.

    Die Bahnsteige und die Bahnsteigüberdachung wurden selbst gebaut. Für die Bahnsteige wurde 32 mm dickes Holz entsprechen zurechtgesägt und mit Bünnig Bahnsteigkanten versehen.

    Die Bahnsteigdachstützen stammen von Studio 95. Auf diese wurden entsprechende Leisten aufgesetzt, die vorher gebeizt wurden.



    Anschließend wurde das Dach aus 1 mm PVC Platte aufgeklebt.
    Das ganze wurde natürlich im Vorfeld farblich behandelt. Um den Dachpappeneffekt zu erhalten, wurde das Bahnsteigdach mit „ Tesa extra Power” beklebt, welches eine Gewebestruktur aufweist. Es wurde überlappend von unten nach oben geklebt, um ein Dachpappendach zu imitieren.


    Anschließend wurde es noch schwarz gespritzt und nach Trocknung nochmal vorsichtig grau angespritzt. Beides dient nicht nur der Optik, sondern auch der sicheren Verklebung der Kanten. Diese Dachoptik habe ich mehrmals bei Gebäuden angewandt.
    [size=10] Die gesamte Szenerie ist natürlich beleutet, sodass sich auch bei Dunkelheit ein schöner Effekt einstellt.[/size]


    Wie früher üblich, stehen an den Bahnsteiggleisen jeweils Wasserkräne, diese stammen von KM 1 und R. Herrmann. Die Schilder wie Bahnhofsschilder, Treppenabgangsschilder oder die „ Drüben ist auch Deutschland ” Schilder, die tatsächlich in Helmstedt standen, wurden selbst angefertigt und auf Pertinax aufgeklebt und angebracht.


    An beiden Bahnhofseinfahrten steht jeweils ein Stellwerk, das Fahrdienstleiterstellwerk von Stangel und das Wärterstellwerk von Dynimo., beide sind komplett eingerichtet


    und beleuchtet.


    Soviel für heute

    Helmut

    Hallo Michael, Hallo Klaus
    Das Verkleben des Schotters mit einem Ponal/Wasser Gemisch bringt tatsächlich eine deutliche Verstärkung der Abrollgeräusche eines Zuges. Da bei mir jedoch in den meisten Fällen ganzflächig Hartschaumstoff ( Trocellen, wie weiter vorne gezeigt ) unter den Gleisen und dem Schotter liegt, ist aus meiner Sicht das Geräusch durchaus authentisch. Aber, das ist halt individuelle Geschmackssache.
    Bezüglich der farblichen Behandlung der Schienenflanken hat Klaus durchaus Recht, der Aufwand zwischen Pinseln versus Air- brush ist wenn überhaupt nur minimal, es sei denn, man hat längere Strecken ohne Weichen. Der Aufwand des Abklebens der Weichen ist beachtlich, dort ist das Pinseln die schnellere Methode.


    Hier noch 2 Fotos von der Schmalspurbahn. Das Schweineschnäutzchen fährt gerade in den Bahnhof Segeste ein.
    Gerade noch etwas gespielt !

    Gruß Helmut

    
    Hallo Spur 1 Freunde
    Nach der Begrünung jetzt noch einige Infos zum Einschottern und dem Hintergrund.

    Bevor ich an das Einschottern ging, wollte ich die Schienenflanken auch noch Rostfarben behandeln. Da ich dies früher bei meinen H0 Bahnen immer mit dem Pinsel gemacht habe, begann ich bei meiner Nebenbahn nach Gronau auch erst einmal so. Als Farbe nutzte ich Revell Color matt 83, musste aber nach kurzer Zeit feststellen, dass der Aufwand doch immens war und so entschied ich mich, die Airbrush Pistole zu verwenden.

    Ich klebte mit Malerkreppband jeweils die Schwellen und den Schienenkopf auf etwa 2 m ab und habe dann mit der verdünnten spritzfähig gemachtenFarbe die Schienenflanke gespritzt. Das musste man dann für jedes Gleis 4 Mal machen. Da diese Arbeit aufgrund des vielen Abklebens, wie ich immer sage, für jemanden ist, der Vater und Mutter erschlagen hat, habe ich mir nur kurze Stücke von 2 m vorgenommen und dann wieder etwas anderes gemacht. Aber ohne eingefärbte Schienen wirkt die Anlage nur halb so gut und deshalb musste ich da durch.

    Nach der Einfärbung folgte das Einschottern. Verwendet habe ich 3 verschiedene Schotter. An der Nebenbahn nach Gronau verwendete ich Granitschotter, Körnung etwa 2 mm, aus der Schotterschmiede im Bergischen Land aus Overath, welcher für meine Begriffe gesiebt und gewaschen ganz gut aussieht. Er war mir aber eigentlich zu hell und ich beschloss auch, um Eintönigkeit zu vermeiden, verschiedene Schotter zu verwenden. So kam dann hauptsächlich der Schotter von Spurenwelten aus Berlin, Spilit und Porphyr, zur Verwendung.

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    Hier sieht man die unterschiedlichen Schottertypen


    Vorne Porphyr und hinten Spilit


    Hier sieht man den Granitschotter

    Beim Einschottern sollte man auf eine gewisse Exaktheit achten, das heißt, das ich Schwelle für Schwelle eingeschottert habe, die Aussenkanten wurden durch aufgelegte Leisten begrenzt und nach etwa 1 m Einschottern muss man sich die Mühe machen, mit einem Pinsel nochmal genau nachzuarbeiten, damit die Schotterkörnchen auch richtig liegen. Denn es gibt aus meiner Sicht ein sehr unangenehmes Bild, wenn Schotter auf den Schwellen liegt oder sehr ungleichmäßig in der Breite verteilt ist. Zur Verklebung benutzte ich eine 1:3 Mischung Weissleim ( Ponal ) und Wasser mit Spüli. Wie man sieht, ebenfalls ein sehr langwierige Arbeit, aber das Ergebnis rechtfertigt den Aufwand.

    Nun noch ein paar Worte zum Hintergrund. Da ich in der Mitte meiner Anlage stehe, war klar, dass sie ringsherum einen Hintergrund bekommen sollte. Da mir mein Anlagenthema bekannt war und ich mir im Vorfeld auch schon eine in etwa Vorstellung der Ausgestaltung gemacht hatte, fand ich in der Firma Jowi den richtigen Anbieter. Hier kann man aus verschiedenen Hintergründen den für sich passenden zusammenstellen und sollte es dann immer noch nicht passen, kann man auch noch spezielle Lösungen mit Herrn Wischermann absprechen.
    Für einige spezielle Dinge habe ich mir MZZ H0 Hintergrundmotive auf einen passenden Maßstab hochkopiert und dann ausgeschnittenen Motive in den vorhandenen Hintergrund eingefügt.


    Ich finde, das Ergebniss kann sich sehen lassen, ich bin damit zufrieden.

    Noch schöne Ostertage

    Helmut

    Hallo Spur 1 Freunde

    Nachdem ich mich nun im sichtbaren Bereich der Anlage befinde, hier noch einige Hinweise zum Geländebau. Nachdem ich vorher schon erwähnt habe, dass der Geländebau in klassischer Weise mit Kanninchenstalldraht, Papier und Gipsersatz Ardex stattgefunden hat, wurde der weiße Untergrund je nach Lage mit grauer, brauner oder grüner Dispersionsfarbe behandelt.

    Nach dem Durchtrocknen wurden mit einem Elektrostatgerät, ich verwende das von Greenkeeper 55 KV, 6 mm Fasern aufgebracht. Die Fasern stammen von KM 1 und Heki, sie wurden einfarbig aber in Teilen auch farblich vorher gemischt aufgebracht.

    Nach Trochnung und Absaugung, die abgesaugten Fasern kann man wiederverwenden, wurden punktuell längere 12 mm Fasern aufgebracht. Als Kleber hierfür habe ich Vampiglu von Vampisol verwendet und habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

    Es ist ein dickflüssiger Kleber, der transparent austrochnet, mit langer Offenzeit, was die Verarbeitung erleichtert aber andererseits auch eine lange Trockenzeit von etwa 10 Stunden bedingt. Danach werden die Fasern wieder abgesaugt und man macht das ganze nochmals mit einer anderen Farbe. Es wird solange wiederholt, bis einem das Ergebnis gefällt.

    Im Anschluss daran kann man noch Blüten in unterschiedlichen Farben aufbringen. Hierfür habe ich Magiflor benutzt, indem ich auf die Spitzen der Fasern mit einem feinen Pinsel etwas verdünnten Weissleim aufbrachte und anschließend die Blüten zwischen den Fingern zerreibend auf die Fasern fallen ließ.


    Insgesamt muss man sagen, das es eine sehr langwierige und zeitraubende Beschäftigung ist, insbesondere der langen Trocknungszeiten wegen und natürlich auch aufgrund der Größe der Anlage.. Aber aus meiner Sicht wird man durch das Ergebnis belohnt.


    Büsche und Bäume wurden bei mir von verschiedenen Herstellern genutzt, auch diese noch selbst herzustellen, hat mein Zeitmanagment verboten. Das Ausgestalten mit Bäumen und Büschen ist aber auch eine never ending Story.
    Zum Schluss für heute noch, die verschiedenen Zäune und Geländer wurden 2 mm Kunststoff Rundprofil und 5 x 5 mm Doppel T-Profil hergestellt, sollten sie an einer Stelle stehen, wo durch Zugriff Bruchgefahr besteht, wurde 2 mm Schweissdraht und Pfosten von den Mannheimern verwendet. Manchmal, wie am Schrebergarten, wurde auch schon mal ein Lattenzaun selbst gebaut.
    Soviel für heute und noch einen schönes Wochenende

    Helmut

    Hallo Gerald, Hallo


    Vielen Dank für die aufschlussreichen Infos zur Aufstellung der Vorsignalbaken, es geht doch nichts über das Wissen von einem kompetenten Lokführer.[size=10] [/size]:)[size=10] [/size]

    Hallo Karsten

    Die Anleitung zum Einfügen von Bildern in den Text ist ja einfach und habe auch ich verstanden. Ich werde es beim nächsten Beitrag ausprobieren.

    Gruß Helmut
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    Hallo Thomas
    Die Situation im Bild 8325 zeigt ein links neben dem Gleis stehendes Vorsignal, welches die Stellung des Einfahrsignals zum Bahnhof Alfeld anzeigt. Dies ist auch im Bild 2830 zu erkennen. Die Vorsignalbaken 3/2/1 hinter dem rechts stehenden Vorsignal auf der geraden Strecke stehen für das Vorsignal, welches direkt am Einfahrsignal steht und die Stellung der jeweiligen Ausfahrsignale anzeigt. Es hat also nicht mit Wiederholer zu tun, jedes Vorsignal steht für zugeordnete Hauptsignale.
    Gruß Helmut

    Hallo Gerald
    Nochmals Danke für Deine Erläuterungen zur Aufstellung des Vorsignals.
    In dem Beitrag 30 hast Du die Fotos, die Du hochgeladen hast, in den Text einfügen können. Ich habe dies auch versucht, indem ich den Körser jeweils stehen ließ und dann die entsprechenden Bilder hochgeladen habe. Wie man in meinem Beitrag 27 sieht, hat das nicht geklappt. Kannst Du vielleicht kurz erläutern, wie es geht, dass man die Bilder in den laufenden Text einpflegt.
    Im Voraus besten Dank
    Helmut

    Hallo Michael
    Bezüglich Deiner Frage, wie ich in dem Bahnhof Gronau rangiere, gibt es 2 Antworten. Wenn wir zu Zweit oder mehreren Personen spielen, kann eine 2. Person am Bahnhof Gronau fahren und auch die Weichen und Signale stellen.
    Sollte ich alleine spielen, haben die Loks, die die Nebenbahn bedienen auf beiden Seiten eine Systemkupplung und mindestens auf einer Seite eine Servo - oder Telexkupplung. Damit kann ich zumindest den Zug abkuppeln und umsetzen. Einzelne Wagen abhängen geht natürlich nur vor Ort.

    Hallo Gerald und Karsten
    Wenn ich die Beiträge von Euch recht verstehe, genügt es rechts vom Gleis die Vorsignaltafel Ne 2 aufzustellen, die Scachbretttafel ist demnach nicht notwendig.
    Besten Dank für Eure Hinweise.

    Gruß Helmut

    Hallo Spur 1 Freunde
    Bevor ich in den sichtbaren Bereich meiner Anlage wechsele, hier noch ein Foto, welches ich noch gefunden habe, das die beschriebene Situation der Kreuzung der beiden Rampenstrecken zeigt. Dies ist, wie beschrieben, die kritischste Stelle des Lichtraumprofils um die Steigungen so gering wie möglich zu halten. Man sieht hier deutlich das eingebaute Bech, welches an jeder möglichen Stelle zusätzlich abgestützt wurde.
    Aufgrund der doch beachtlichen Höhenunterschiede der Strecken ist es unumgänglich entsprechende Stützmauern einzubauen. Da klar war, dass man davon doch größere Mengen benötigte, wurde nach einer Möglichkeit gesucht, diese selbst herzustellen. Nachdem ich mir im Klaren war, dass ich mit 3 verschiedenen Elementen die Mauersituation darstellen konnte, wurden die mit einer durchgehenden Mauerplatte, einer Arkadenplatte und einem Pfeiler festgelegt.
    Von diesen Platten machte ein Freund Kautschukabgüsse.
    Auf der Suche nach einem geeigneten Werkstoff zum Abguss der Platten, kam ich durch Nachfrage beim MECK in Bonn und eigener Internetrecherche zu einem Material, welches härter und zäher als andere Gips oder Moltofillartige Stoffe, wie zum Beispiel Ardex A 828 , ist. Das Material konnte ich im Internet über Trollfactory beziehen und nennt sich Plastalin super.
    Dieses Material lässt sich leicht gießen, hat keine Blasen und lässt sich etwa nach knapp einem Tag Trocknung auch gut entformen . (Foto)
    Das wichtigste war aber auch, dass es sich mit einer Laubsäge vorsichtig ohne zu brechen sägen ließ. So wurden alle Stützmauern an eine Pressspanplatte verklebt angebracht. Um die Übergänge an den Mauerplatten, die je nach Schnitt und Einbausituation doch manchmal unangenehm zu sehen waren, zu kaschieren, fertigte ich aus der gleichen Masse eine dünnflüssige Lösung an, die ich dann mit einem Pinsel in die Übergänge einstrich. Den Vorgang wiederholte ich mehrmals, manchmal auch mit wieder auskratzen der Steinfugen, solange, bis mir das Ergebnis gefiel.

    Für die obere Abschlusskante der Stützmauern nutzte ich eine Holzprofil aus dem Baumarkt, welches auf einer Kreissäge alle 4 cm angesägt wurde, um die Steinquader zu imitieren.

    Dieses Ensemble von Mauerplatten und Abschlusskante wurde dann mit grauer selbst angerührter Dispersionsfarbe gestrichen.

    Im Anschluss wurde mit sehr dünner schwarzer Farbe lasiert und zu letzt mit weißer fast trockener Dispersionsfarbe getupft ( den Fachausdruck kenne ich gerade nicht, garniert oder graviert glaube ich ). (Foto)
    Je nach Geschmack habe oder werde ich noch Farbschattierungen mit den Farbpudern von H0fine und Bewuchs mit Hekiflor anbringen.

    Die flächigen Geländeteile wurden nach altbekannter Weise mit Kaninchenstalldraht, Papierfliess ähnlich „ Zewa Wisch und weg " , Weissleim und anschließend mit der gipsartigen Masse ( Ardex A 828 ) überzogen.
    Soviel heute erst einmal zur Bauweise der Geländestruktur.

    Zum Schluss noch eine Frage an Euch. Auf dem letzten Foto ist ein Vorsignal auf der falschen Seite zu sehen, welches aufgrund der örtlichen Situation nicht rechts aufgestellt werden kann. Bislang konnte mir niemand sagen, wie so etwas beschildert worden ist. Ich habe die Vorsignaltafel rechts gesetzt und zusätzlich noch eine Schachbretttafel.

    Ebenfalls habe ich versucht, die Fotos in de Text zu bekommen. Falls es nicht funktioniert hat, wäre ich über eine Beschreibung, wie das geht, dankbar.

    Tschüss Helmut.