Vielen Dank für die bisherigen Antworten.
Ist hier bei manchen "mm" nicht "mm^2" gemeint?
Das ist echt verwirrend...
Der Außendurchmesser einer Litze sagt schließlich nicht über den Leiterquerschnitt in mm^2 aus.
Klar ist eine Schaltungstechnische Vermeidung besser, aber als Gastfahrer ist die jeweilige Anlage unbekannt. Also wollte ich dafür sorgen das mein Wagen in Zukunf schadlos davon kommt...
Was mich gerade wundert ist, das ESU ein hochflexibles Kabel, Durchmesser 0,5mm, AWG36 mit einer Belastbarkeit von 2A anbietet. Eine Querschnittsfläche wird nicht genannt.
Ich kannte bislang nur AWG30 mit 0,6mm Kabeldurchmesser und 1A bei max 48V. Dieses Kabel hat 0,055mm^2.
Das ESU Kabel müsste ja dann einen größeren Querschnitt haben obwohl eine höheren AWG-Zahl doch auf einen geringeren Querschnitt deutet?
Zu den Fragen:
Der betreffene Abschnitt wurde mit einem 8A Booster versorgt. Es war kein weiterer Verbraucher im Abschnitt. Es gibt auch keine weitere Leistungsquelle.
Ob der Booster nun flink oder träge eingestellt war ist unbekannt. Ich gehe mal vom schlechtesten Fall aus.
Der Wagen stand so, das die eine Achse +/- und die Andere -/+ bekam (Bildlich beschrieben). Daher Kurzschluss über die intere Verbindung der jeweiligen Wagenseite.
Heiß geworden sind wohl beide, "abgebrannt" aber nur eine. Der stinkende Wagen wurde Mutig vom Gleis gehoben. Abgeschaltet hatte da nix.
Es soll eigentlich nur die Verbindung der jeweiligen Achsseiten "verstärkt" werden. Aber wenn ich jetzt mal 1 mm^2 verbauen würde wird die nächste Schwachstelle wohl der Stromabnehmer sein. Der ist aber schwieriger zu ersetzen...
...mhm..
...Zwickmühle...
Doch die ESU Kabel verbauen? Sollen ja 2A können. Sind ja auch an den Decodern dran. Und die sollen bis 30V gehen.
Wobei bei Max 1,5 A Motorstrom und 200mA je Funktionsausgang und davon deren 10 auch 3,5 A zusammenkommen können. Über einen maximalen Summenstrom hab ich nichts gefunden.
Aber darum geht es hier ja nicht.
Am besten hilft wohl nur besser Aufpassen...
Grüße,
Schwerlast&Strassenroller