...der geplante Besuch im Staatsarchiv in Marburg ist Geschichte...Ich hatte mir ja erhofft, etwas Licht ins Dunkel der Dachkonstruktion bringen zu können. Leider ist es anders gekommen und ich muss mich noch gedulden...
Da mir zwar der prinzipielle Aufbau einer Pultdachkonstruktion klar ist, ich aber leider nicht die konktrete Bauausführung im Lokschuppen Treysa einigermaßen authentisch nachvollziehen kann, mangels Datenlage, ruht der Weiterbau zunächst.
Alle Versuche das Rätsel aufzulösen sind bislang gescheitert. Natürlich kann man nach dem "Analogprinzip" verfahren und bestimmte zeittypische Konstruktionsmerkmale annehmen, damit kommt man dem realem Vorbild meist sehr nahe.
So habe ich eine Zeichnung eines Leipziger Schuppens gefunden, der zwar um 180° gedreht gebaut ist, aber meiner Quintessenz aus vielen Überlegungen und dem Betrachten unterschiedlicher Vorbilder, praktisch entspricht.
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Soweit so gut, mann könnte das so umsetzen, wenn man jetzt wüsste, warum neben der Aussenwand, zumindest heute noch ein modernerer Fachwerkstahlträger im Abstand von ca. 1,5 m vorhanden ist und alle Indizien dafür sprechen, das das auch so war als noch eine Holzkonstruktion vorhanden gewesen war.
Ich hätte es gerne genauer gewusst und habe so die Rechersche intensiviert und bin dann im Staatsarchiv in Marburg gelandet.
Über die Onlineplattform "Arcinsys" kann man selbst Aktenübersichten einsehen und sich nach Terminvereinbarung in den dortigen Lesesaal bestellen, gebührenfrei. Das habe ich gemacht... Marburg sind 95km von mir entfernt. Als ich dort ankam wurde ich zunächst freundlich empfangen um mich dann zu fragen, ob ich denn nicht die Email des Kollegen bekommen hätte??? Nein, hatte ich nicht, die bimmelte gerade in diesem Moment!!! Die gesuchten und bestellten Unterlagen seien nach Wiesbaden zur Anfertigung von Sicherungskopien unterwegs und leider absebar nicht einsehbar
Welch merkwürdige Zufälle es gibt... 
Na gut, ist wie es ist, man versprach mir nach Wiedereintreffen der Akten Kontakt mit mir aufzunehmen und evtl. Kopien vom Gesuchten an mich weiterzuleiten....das bleibt jetzt abzuwarten, da die Archivarin zuversichtlich ist, das die von mir gesuchten Ansichten dort zu finden sind.
Die eine Akte vom Bahnhof Treysa, die noch vorhanden war und die ich einsehen konnte brachte außer etwas "Beifang" keine neuen Erkenntnisse zum Dach des Schuppens.
Der Plan eines Oelkellers und einer Rangiererbude sowie die Gestaltung des Abwasserkanals des Lokschuppenstandes 18 sind aber schonmal gar nicht schlecht. Zudem lagen Zeichnungen zur BW- Anlage Stand 1912 und 1920 vor sowie der geplanten Erweiterung des Schuppens in 1923.
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Insgesamt etwas ägerlich aber nicht zu ändern. zwischenzeitlich kann ich ja auch noch Einzelteile für den Schuppen lasern, der ja auch mehrere Jahre ohne Dach ein konkretes Vorbild hatte....
mit vorweihnachtlichen Grüßen
Michael