Posts by weichenschmierer

    Moin! Lese hier ne ganze Weile mit und habe auch keine direkte Lösung. Aber nach der ganzen Radsatzschleiferei läuft die Köf vielleicht nicht mehr auf der Vernickelung/ Verchromung, sondern auf dem Zinkdruckguß? Vieleicht wäre der Ansatz mal die Radscheiben der Köf zu tauschen. Neusilber oder Edelstahl könnte im Vergleich zum Zink bessere Eigenschaften generieren. Nur eine weitere Möglichkeit ?

    Moin !

    Danke Gerald für die nette Aufgleiserei der Nichtfahrensleute. Wir Lokführer kennen den Winterbetrieb zur Genüge und so Auswirkungen, wie im Weihnachtsbericht von Wolfgang, möchte man nicht erleben. Die moderne Bahn hat das Glück, dass die Winter längst nicht mehr so streng sind wie früher, sonst ginge wahrscheinlich gar nix mehr.....Die Unzulänglichkeiten des Netzes gehen mit diletantischer Sparpolitik einher, die das Ganze noch verschärfen. Ich weiß nicht obs noch so ist, aber in einem meiner letzten Winter wurde die Direktive ausgegeben, Loks auch bei Minustemperaturen abzurüsten, weil man Strom und Bereitschaftspersonal sparen wollte. Ergebnis war eine nicht zu toppende Aufrüstzeit. Der größte Lacher waren die Flüssigkristallanzeigen der Monitore, die entweder dunkel blieben, oder labidar bitte erwärmen anzeigten....... Andererseits war es toll in fast tagheller Nacht, mit grünlichem St. Elmsfeuer vom Stromabnehmer, durchs verschneite, weiße Münsterland zu fahren. Oder wenn man sich nach einer Nacht, bei bestem Morgenlicht, durch eine goldene Schneelandschaft im Mischlicht /Gegenlicht ( Wie in einem realen Wintermärchen) auf dem Weg nach Hause befindet. Solche Erlebnisse sind immer eine Entschädigung für "Mistdienste" gewesen. Ich habe nie bereut nach dem abgebrochenen Studium Lokführer geworden zu sein, und bis zum letzten Tag gefahren zu haben. Ins Büro zu wechseln war nie eine Option.....

    Gruß Wolfgang

    ......alles ganz nett, aber wer soll das bezahlen ? Automatische Kupplung ,ETCS, und anderes sind schon zu teuer. Die Betuwe Linie, Stuttgart 21, die ganze Modernisiererei und Umstellung auf KS Signale wird so gerade gestemmt, mit viel Ach und Weh. Sogenannte Modernisierungen sind schon jetzt unheimlich Störungsempfindlich. Nicht alle Behinderungen in der heutigen Zeit sind der slten Technik geschuldet, eher ganz im Gegentum. Moderne Loks sind viel empfindlicher als die alten Schütteln und haben bei Extremen Wetterverhältnissen keine Lust.....Weichen und Signale dto. Das mag mit sehr viel Technik und Geld leidlich funktionieren, macht aber im Vergleich zu sinnvolleren Großinvestitionen wie Schnellfahrstrecken und entkoppelten getrennten Güterzugkorridoren wenig Sinn. Die Komplexität würde einen Rückbau von Nebengleisen erfordern, die heute schon fehlen und die Durchlässigkeit weiter beschneiden. Bestes Beispiel ist die rechte Rheinstrecke, die nach Umrüstung auf ESTW und Ks Signale durch Rückbau vieler Überholungen nur noch eine einzige Katastrophe ist. Keine Überholungen in ausreichender Zahl, um Nahverkehr zu überholen ! Jawohl 100 er Güterzüge sind schneller als eine Rb, die fährt nämlich nur 60km/h.....Folge....alle fahren 60 Km/h und selbstverständlich hinter dem Pz her. Von Möglichkeiten Züge im Störungsfall abstellen zu können mal ganz zu schweigen. Nicht alles was technisch machbar ist, ist auch sinnvoll. In der Luftfahrt hatte man sehr auf die Concorde gesetzt und auch A 380 war mit sehr viel Vorschusslorberen ins Rennen geschickt worden.

    Meiner Meinung nach muss die Durchlässigkeit der Strecken und ein modernes Netz her. Da kann man hier und da eventuell auch dann autonom fahren....

    Gruß Wolfgang

    ......wer als Eisenbahner nach einer Wendepause zu Nachtschlafender Zeit die nächste Leistung nicht fahren konnte, weil alles inclusive Fenster zugespüht war.......hat da eine ganz andere Sicht der Dinge . Es ist und bleibt eine Straftat und Sachbeschädigung fremden Eigentums...... Erlaubte und schöne Graffities haben meine volle Unterstützung. Deshalb Umsetzung ins Modell sehr realistisch und gut, aber halt nicht jedermanns Sache. Nicht alles was man draussen sieht muss ich auch auf meine Anlage stellen.....Durfte auch schon so ne Schmierei von meinem Gargentor entfernen......Gruß Wolfgang

    Grüß Dich Michael !

    Die Aster 78 im Originalzustand benötigt große Radien. Hauptproblem sind die Schwenkbereiche der Drehgestelle. Vorne sind die Zylinder im Weg und hinten der zwischen den Rahmenwangen eintauchende Spiritustank. Man kann die Lok auf den LGB R3, der ist etwas größer als der Schweineradius, umbauen, aber das ist nicht einfach und erfordert handwerkliches können. Im Schienendampfforum findet man näheres dazu. Deshalb liegt meine 78er noch im Dornröschenschlaf.. .

    Gruß Wolfgang

    Moin zusammen !

    Heute erhielt ich von meinem angetrauten Weib zum Wiegenfest ein tolles Buch überreicht. Formsignale von Reinhold Bachmann. Dieses Kompendium lässt fast keine Wünsche offen. Wie schon im Buch über die Vorsignale , wird der Leser auch hier sehr umfassend über alles informiert, was im Zusammenhang mit Formsignalen von Interesse ist. Auf 468 Seiten im Großformat werden alle Formsignale der deutschen Eisenbahnen in großen durchweg farbigen Fotos in herrvoragender Qualität, bemaßten ebenso großen Zeichnungen gezeigt, oder mit anderen Skizzen und Informationen erklärt. Da es hauptsächlich um die letzten Formsignale geht, liegt der Fokus auf diesen Typen. Epoche 3 und 4 sind der Schwerpunkt, hervorzuheben ist der fast simultane Vergleich von DB und DR. Auch findet sich etliches über die Vorgängerbahnen, besonders die DRG, weniger über die Länderbahnen. Vermisst habe ich die Sonderformen der Länderbahnsignale. Trotzdem ist das Buch ein Knaller und jedem der mehr über das Thema wissen möchte uneingeschränkt ans Herz zu legen. Dieses Buch ist so etwas besonderes, das sich kein Verleger fand das Biest zu drucken. Wer es haben möchte, muß es beim Autor selber bestellen und kaufen.... Also wer noch was für Weihnachten sucht......Das Buch ist eine Hausnummer, aber es lohnt sich allemal.........und ich bin nicht verschwägert oder bekannt mit den Autor.....nur begeistert..... Gruß Wolfgang


    https://www.reinhold-bachmann.de/wp-content/uploads/2024/03/formsignale-eisenbahn-fachbuch-3.jpg

    Moin Fred !

    Nein, Du bist nicht alleine, habe einige Live Steam Loks, aber nicht fahrbereit. Die Aster 78 muß noch umgebaut werden, damit sie Radius 3 tauglich wird .... und etliche Tinplate " Großbausätze" warten auf das Ende ihres Dornröschenschlafs..........Deine Filme und die Vorstellung der Aster und Tinplate Fahrzeuge schaue ich immer wieder sehr gerne. Es gibt hier und an anderer Stelle einige stille Genießer. Gruß Wolfgang :)

    ... klar so ganz einfach ist das nicht.....aber die Kiss 50er Ep 2 war eigentlich ne Ep 4 mit großen Ohren. Da fehlten die kompletten Tritte an den Sandkästen/Domen auf der Lokführerseite. Da sowieso gelötet werden muß und auch der Lautsprecher in der Rauchkammer mit nicht gefiel, sprich das Lochblech im Rauchkammerboden getauscht werden soll, ist der Kessel abgebeizt und wird neu aufgebaut. Die ganzen Leitungen und Sandfallrohre ja auch.... Ganz schön frech aber nötig

    Gruß Wolfgang

    Ja Günter, die Zeit rast^^ .....Ob ich die zerlegte Lok entsorge glaube ich nicht, auch eine fertig realisierte Lok ständ bei mir nicht an erster Stelle. Da hab ich beim 1x 1 mit 3500 €uronen andere Fahrzeuge eher im Blick. Das Du als alter Teichmanrecke die Latte beim Fahrwerk hoch anlegst ehrt Dich, aber als ich das Projekt vor Jahren aus der Taufe hob, hatte man die Variante 3D Druck noch gar nicht auf dem Schirm gehabt . Wie es weiter geht wird man sehen, mich treibt nix und ich arbeite Step by step meine Schubladenprojekte ab .Weiterhin zähle ich nicht so sehr Nieten, das ich mir dann selbst im Weg stünde. Bockolt-Optik würde mir völlig reichen. Beim Selbstbau muß bei mir nicht alles 100% tig sein. Wie dem auch sei, mich drängt nix, Ruhestandslangeweile kenn ich nicht und Gott sei Dank hat der Junior den gleichen Spleen, so das man zumindest angedacht nicht für Dritte oder die Tonne arbeitet.... uuund ich mache gerne Fahrzeugbau, die Indooranlage habe ich mir schon vor längerer Zeit von der Backe geputzt und im Garten geht es zügig voran und ausserdem nur in der warmen Jahreszeit ......Das bei Dir die Schwerpunkte anders liegen ist doch völlig OK. Jeder Doll ist anders und das ist auch gut so. Liebe Grüße Wolfgang

    Moin !

    Wie schon etliche Vorschreiber geäussert haben sind wir in der 1 recht gut aufgestellt. Es gibt nun ja doch viel mehr als die 80er; P8, 55er und 78er wie lange Jahre in der Vergangenheit.....Die Splittergattungen waren immer ein Stein des Anstoßes, gleichwohl aber für uns Modellbahner nicht zwingend eine Blockade. Da wir ja alle mal mehr, mal weniger Individualisten sind und alle unterschiedliche Geschmäcker haben, hat ein jeder auch seine eigenen Vorstellungen welches Modell "dringlich" als nächstes auf die Schiene soll .Um Stückzahlen zu erreichen, wird es zwingend sein , genügend Mitstreiter zu finden, was bisweilen schwierig sein kann.... Wer da die Latte bei seinen Ansprüchen nicht so hoch legt, kann mit Selbstbau viele seiner Wünsche sich selbst erfüllen. So denn er die Fähigkeiten, Möglichkeiten und auch die finanzielle Potenz besitzt. Geschenkt bekommt man auch als "Schrauber" nix . Hier die alte 23er und auch die Dampfmotorlok oder die ganzen anderen Ep.2c Fahrzeuge erzeugen bei mir inzwischen immer mehr ein gewisses negatives Bauchgefühl....Bei den Kriegsloks noch mehr. Und das obwohl mir gerade diese Fahrzeuge häufig auch gut gefallen . Sowohl die 52 Kon, als auch die Stromlinien 19er sind technisch sehr spannende Loks. Die mit offenenem Triebwerk und unfertig auf Werksprobefahrt wäre bei mir eher ein Ding, wie Tipp Topp mit Pleitegeier...... Die Räder für die alte 23er würde ich genauso anfertigen, wie Günter angedacht hat. Inzwischen lassen sich solche Teile aus Messing lasern , ebenso wie der Lokrahmen. Nacharbeiten, Stichwort ovale Speichen und Schwimmhäute mal aussen vor.....Es ist ein weites Feld in vielen Richtungen. Aber eine harmonische Maschine ist die alte 23er trotzdem.....

    Gruß Wolfgang

    sagen wir mal so .....die 23er alt ist ein Opfer des Krieges geworden, ebenso wie die stornierten 01.10. Im Gegensatz zu 05, 06, 78.10 ist sie eine ausgereifte Konstruktion gewesen und wäre ohne den Waffengang in großer Zahl gefertigt worden. Bis aufs Triebwerk ist sie ja identisch mit der 50er und in bester Gesellschaft mit ihren älteren Geschwisterpärchen 24/64 und 03/41. Bemerkenswert ist auf jeden Fall der bei Henschel ins Auge gefasste Kessel mit Verbrennungskammer, der die Wirtschaftlichkeit bestimmt nochmals gesteigert hätte. Auch die BR 19.10 mit ihren Dampfmotoren wäre sicherlich erfolgreich gewesen. Richard Roosen als Konstrukteur war davon überzeugt. Wie Günter schon richtig erkannt hat, dürfte ein Selbstbaufahrwerk und Hütchentausch mit einer passenden 50er der einfachste Weg sein, um an solch eine Maschine zu gelangen. Die Konstruktion des Fahrwerks ist ähnlich der 41er quasi in Vorläufer und Nachläufer fast identisch und läßt sich daher recht gut entwickeln. Wenn man nicht allzu puristisch an die Sache rangeht und nicht jede Niete nachbilden möchte, ist das für einen geübten Selbstbauer kein Hexenwerk. Aber trotzdem Arbeit. Mit 3D druck, Shapeways und Lasertechnik kann man viele Teile wiederholgenau anfertigen. Getriebe und Radsätze sind die am schwierigsten zu beschaffenden Teile......Mal sehen wann ich verrückt genug bin die Sache zu starten..... Der Tender ist jedenfalls schon fertig.:)

    Tach zusammen !

    Die Einheitslok 23 ' hieß ja zur DRG Zeit auch Nachfolge P8 und sollte mit fast 1000 Stück auf die Schiene kommen. Die große Verwandschaft zur BR 50 legt es nahe, das ein Modellhersteller der die 50er schon realisiert hat diese auch machen könnte/sollte. Das gilt Maßstab übergreifend. Lange Zeit vor Roco hat schon Pico/Piko in der DDR in den Fünfzigern diese Lok mit der 50er parallel angeboten. Natürlich sehr grob detailiert und mit Kunststoffgehäuse. Halt uralt Modelleisenbahn. Mir gefällt die Lok wesentlich besser als beide Nachkriegsnachfolger, die Westdeutsche hat überhaupt nix ästethisches mit dem hochliegenden Führerhaus, dem tief runtergezogenen Tender und der fehlenden Schürze vorne. Die Ostlok hat wie viele andere aus der Zeit den häßlichen Mischvorwärmer und die steile Schürze.Technisch waren die natürlich wesentlich moderner als die Einheitslok. Alles Geschmacksache, mir sind die Vorkriegsloks näher. Ausnahme 01.5. Zurück zur Altbaulok. Nach Erscheinen der hervorragenden KM1 50'er, reifte in mir der Entschluß die Kiss 50er in eine Altbau 23 umzubauen . Rainer Herrmann hatte übrigens die gleiche Idee.Wir telefonierten länger darüber. Dieses Ansinnen ist/war gar nicht so einfach umzusetzen, weil es in der Literatur nur wenig bis keine aussagekräftige Detailzeichnungen gibt. Auch Detailfotos sind schwer zu bekommen. Ich habe keine. Das mag auch daran liegen, das die zwei Baumusterloks von Schichau aus Elbing, heute Polen, kamen und keine mehr. Ohne konkret in Berliner oder Nürnberger Museen geforscht zu haben , ergab sich nach der Neugründung des Henschelarchivs in Kassel dort Anzufragen. Dies war ja für die Szene eine totale Überraschung ! ......jahrelang bekam man bei Anfragen immer wieder gesagt, das ist alles im Krieg verbrannt.....Also Herr Zander als Archivar konnte mir auf Nachfrage einige Detailzeichnungen von Rahmen und Fahrwerk anbieten, die ich mir dankend habe kommen lassen. Henschel hatte sich wohl schon auf die Serienfertigung vorbereitet. Spannend in diesem Zusammenhang ist die Tatsache,das Henschel die Lok mit Verbrennungskammer ausführen wollte. Wer sich auskennt weiß, das Wagner so was modernes nie wollte, und erst unter Witte und Baumberg solche Konsturktionen hoffähig wurden. Also ich habe schon seit einiger Zeit eine zerlegte Kiss 50er und einen dicken Aktenordner mit vielen Informationen, natürlich das Meiste von der BR 50. Irgendwann werde ich mich an das Fahrwerk wagen, mehr ist es eigentlich nicht. Das ist im Aufbau der 41er sehr ähnlich. Die Radsätze sind auch schon da . Man muß es halt nur tun :/....... Sollte jemand ähnliches vorhaben, und Infos benötigen . Einfach ne PN schreiben. Ach so, was mir gerade noch einfällt, die DRo Lok hatte einen Blechrahmen....Barrenrahmen konnte man nach 1945 in der DDR nicht mehr, die Maschinen die das gekonnt hätten, waren abgebaut worden.......

    Gruß Wolfgang

    Moin !

    Liebe Leute Eure Abhandlungen über die ganze elektrische Weichenpolaritätsdisskussion ist, wenn man sie positiv gelöst hat ganz nett, aber der böse Bube kommt aus einer ganz anderen Richtung. Weichen sind nicht nur elektrisch, sondern besonders mechanisch das größte Problem einer komplexen Gartenbahn. Wie Basti schon absolut zutreffend schrieb, ist Feuchtigkeit, Kleinviehzeug, wie Ameisen,Asseln und anderes Getier, ebenso wie Vögel, Laub,Unkraut, Staub,Steinchen(Schotter) und anderes mehr Gift für alles Mechanische. Selbst gekapselte Antriebe quittieren schlußendlich, je nach Lage und Pflege, ihren Dienst. Das haben wir auch alles schon durch. Erst ich und dann der Junior. Was geht, und das ist nun bei uns Stand der Technik, sind einfache Handweichen mit Stellhebel, wie eine Klein,- oder Hafenbahn. Unsere Kehrschleifen werden nur in einer Richtung durchfahren und sind mit Signalen mit Stillstandszwang zum Polartätswechsel mit gleichzeitigem Herzstückpolwechsel verbunden. Nach Durchfahrt wieder auf Halt und umschalten in die Grundstellung. An den regulären Weichen umschalten des Herzstücks mit selbstgebauten offenen Schiebekontaktschaltern/ Blechen an der Stellschwelle. Das ist pflegeleichter als richtige gekapselte kommerzielle Kandidaten. Muß man zwar auch warten, ist aber einfacher. Wir haben das zuerst bei der Feldbahn gemacht, werden aber nach und nach alle Weichen so umbauen.

    Generell ist ernsthaft darüber nachzudenken ob man die geplante Anlage irgenwie hochlegt. Einfachste Lösung wie das große Oval von Fred. Aber auch als Hanglagenlösung mit Bahndamm und, oder Brücken wäre ein paar Gedanken wert. Bei uns ist das zu spät, aber sowohl Pflege, als auch Erreichbarkeit und Altersgerechtigkeit sind ganz wichtige Aspekte, die man ernstnehen sollte. Spreche da aus eigener ,inzwischen auch leidvoller, Erfahrung. Ebenso sollte man Anlagen insbesondere Bahnhof/Bahnhöfe , so gestalten das man einfach und problemlos auch mit Handweichen klarkommt. Erhöhte Anlagen dürften auch nicht so empfindlich wie Erdanlagen sein. Und ganz einfach: Fahrwege und Betrieb technisch so einfach wie möglich planen! Und zwar die Verdrahtung immer Aufputz! Natürlich kaschieren. Erdkabel sind immer weg. Optisch natürlich. Aber wenn defekt, fängt erst die Suche, und dann die Störungssuche an. Und wenn mal ein neues Kabel nötig wird oder was ergänzt werden soll, wie zieht man dann das Kabel ins besetzte Leerrohr ein...Also: Versogungsleitungen in Schächte/ Kabelkanäle, und auf der Anlage in Gleiseitenlage und alles dokumentieren! ....und Farbcodes einhalten. Nach ein paar Jahren vergisst man vieles.....gilt besonders für die sche....Erdkabel.......

    Gruß Wolfgang

    Moin Phil !

    Unabhängig von dem bisher geschriebenen. Wir haben seit 40 Jahren Gartenbahnerfahrung und bekommen immer noch neue Erkenntnisse. Kurz gesagt. Feste Trasse auf Betonplatten mit UV beständigen Schwellen und Edelstahlprofil. Alle 2m Einspeisungen. Beidseitige Isolierungen. Möglichkeiten der Längenausdehnung der Profile. Und nun kommts! Keine Litze !!!! Wir nehmen seit kurzer Zeit nur noch 1,5 qmm und 2,5 qm Kupfer Volldraht. Alle LGB Litzen , Lautsprecherkabel und auch 220v Litze haben sich im Laufe der Jahre sich wegkorrodiert.... auch Kupfer ! Lautsprecherkabel mit PVC Isolierung Baumarktqualität war nach 2 Jahren ganz weg nur noch weißes Pulver. Grund wohl die gebundene Salzsäure im PVC. Wir haben reichlich Lehrgeld bezahlt und verlegen nur noch Aufputz in Seitenlage vom Gleis und überschottern die Kabel . Nix mehr in die Erde. Wir nutzen zwei Intelliboxen und haben die Anlage schalttechnisch halbiert. Da kommt man mit Moderaten Stomstärken klar. Also wie geschrieben: Keine Litzen !

    Gruß Wolfgang

    Mit 15 KV ist nicht zu spaßen, hatte da während meiner Fahrenszeit einige Erlebnisse. Zweimal Hauptschalterauslösung durch Vogelschlag. Beim erstenmal kriegte eine auf'm Tragseil sitzende Taube den Abflug nicht hin,und landete auf'm Trennmesser des Hauptschalters meiner 110. Da das bei Einfahrt zum Planhalt am Bahnsteig passierte und die Taube auch wegeschleudert wurde, ging nach Kontrolle und Rücksprache mit Unterwerk und Fahrdienstleiter die Reise weiter. An der Lok war nix passiert. Das zweite mal war es Nacht, ich kam mit einem Güterzug von Aachen nach Köln durch Düren. Bei der Durchfahrt unter der Strassenbrücke im Bf sah ich im dürftigen Lichtkegel der 140er mächtige Schwingen(vermutlich ein Bussard) abdrehend, da kam auch schon der Knall vom Hauptschalter. Fahrdrahtspannung war noch da. Also sicherheitshalber Bügel ab und rollen lassen und Fdl Düren angefunkt, der damals ja direkt neben der Brücke hauste. Alles an der Infrastruktur wohl OK. Aber um die Strecke nicht zu blockieren habe ich mich in Buir an die Seite nehmen lassen und bin bis dahin abgebügelt gerollt. Nach der Punktlandung vorm damals noch exsistierenden Fdl Buir, hat er mit dem Suchscheinwerfer den Dachgarten nach Schäden oder Vogelleiche abgesucht. Da war nix und nach Rücksprache konnte die Fahrt fortgesetzt werden. Die Lok ging nach Bendigung der Fahrt zur genaueren Untersuchung in die Werkstatt, war aber alles in Ordnung. Heftiger war kurz vorm Ausscheiden aus dem aktiven Dienst ein unter vollem Saft stehender abgerissener Fahrdraht . Ich stand mit meiner Lok am Einfahrgleis an der Schiebbühne im Bw Gremberg und wollte auf eines der Abstellgleise. Auf dem mir zugewiesenen Gleis machte sich gerade ein Kollege auf, um über die Schiebebühne zur Ausfahrt zu gelangen, und in den Bahnhof zu fahren. Als er realisierte das ich in sein Gleis wollte, alles andere stand recht voll, hat ihn das wohl ziemlich unter Druck gesetzt. Lok auf die Bühne und ( Die Bühne wird von den Lokführern selbst über Säule bedient) hat dann er das wichtigste vergessen. Den Taster Bügel ab. Der Hauptschalter knallte, war also aus . Tja aber aufgebügelt sollte man nicht die Bühne verfahren. Es war abends 23.00, dunkel und so nahm das Unheil seinen Lauf. Ehe ich überhaupt reagieren konnte, setzte sich die Schiebebühne in Bewegung. Der Stromabnehmer der 185 er rutschte vom Fahrdraht und schoss in die Höhe und der benachbarte Fahrdraht war nach weiterer Fahrt der Bühne dann fällig. Der spannte sich, riss und sausste wie ein Lasso oder besser eine Peitsche durch die Luft und landete mit dem abgerissenen Ende direkt ein paar Meter neben meiner Lok. Ein Silvesterfeuerwerk ist garnix dagegen, Überall Funken, ein schaurig tolles Szenario. Gott sei Dank lief da niemand herum und in meinem Faradayischen Käfig war ich ja auch Safe. Ich habe direkt Fdl und Lokleitung verständigt und habe dann meine Lok gesichert stehen gelassen und den armen Wurm seinem Schicksal überlassen. Es gab noch weitere Ereignisse, aber das würde hier alles sprengen...

    Gruß Wolfgang

    Grüß Dich thressle!

    Presse, Drehbank, Schraubstock oder Säulenbohrmaschine sind die Pressmöglichkeit der Wahl. Wenn die verbogene Achse nicht mehr gebraucht wird, in der Nähe des Zahnrades absägen oder trennen(schleifen) rechtwinklig ! und entgraten(Fase) , das minimiert den Pressweg. Den längeren Stummel senkrecht in ein dickwandiges Rohr legen , den abgesägten Stummel z.B. mit einem Splitentreiber o.ä. Dorn(etwas kleiner im Durchmesser wie die Achse) durch das Zahnrad und in und durch das Rohr ausdrücken. Wenn kein passendes Rohr zur Verfügung steht, kann man sich mit sogenannten Karrosseriescheiben zur Durchmesserkorrektur helfen. Wichtig ist nur, das das Zahnrad zu keiner Zeit irgendwie beschädigt wird. Bei der Neumontage hilft Erwärmung des Zahnrades und Abkühlung der Achse (techn. Welle) auf jeden Fall. Die genaue Position sollte man vorher durch einen Stellring o.ä . als Anschlag sicherstellen. Ich hoffe ich konnte das verständlich beschreiben.

    Gruß Wolfgang