Posts by Gerald

    Aber wenn mich jemand mit Servus oder grüß Gott grüßt , grüße ich natürlich zurück , weil ich Anstand habe.

    Na selbstverständlich grüsse auch ich zurück, meist sogar bin ich Erstgrüssender. Nur muss ich dafür keine Allmächtigkeit bemühen. Auf einen Gottesgruss darf ich doch auch mit Moin, Hallöchen, Ahoi oder auch nur Gutentag antworten, oder?

    Bin immer wieder verwundert, wie viele Leute keine Alltagssorgen, geschweige echte Sorgen haben. Wir sind hier in einem Hobby-Forum und in diesem auch noch in der Kategorie "Sonstiges / Klatsch+Tratsch". Wo sonst sollte es gestattet sein alles äussern zu dürfen, ausser es verstösst gegen Gesetz oder gute Sitte?

    Mich persönlich nerven die südlichen Dialekte. Ich bin in den letzten zwei Jahren fast wöchentlich in Baden-Württemberg, westliches Bayern und dem Saarland. Klar gibt es da viele nette Menschen, aber die meisten empfinde ich eben doch eher als spooky und deren Sprache als ordinär, bisweilen unverständlich. Der Humor ist gegenüber dem des Rheinländers oder Friesen "einfacher gestrickt".

    Mich gruselt es wenn mich jemand mit "Grüss Gott" oder "Servus" grüsst. Im Wissen, dass die allermeisten dies aus regionaler Gewohnheit tun, kann ich drüber hinwegsehen. Aber niemals würde ich das erwidern. Trotzdem kann ich mit den Menschen gut auskommen und akzeptieren, wenn sie denn nur unter sich verstanden werden wollen, auch ihren Dialekt (aus)leben.

    Ein "Moin" ist in meinem Empfinden wärmer und herzlicher, jedoch für einen Weisswürstler eine Beleidigung auf drei Ebenen.

    Aber ganz ehrlich, wenn nicht hier wo dann? Die Spur-1 hat uns immer verbunden. Bei den Treffen kamen Menschen aus ganz Deutschland, gar aus etlichen Nachbarländern zusammen, aber Differenzen gab es nie wegen Dialekten oder einem anderen Humor, sondern allenfalls wegen falscher Kabelstecker an Modulenden. Also kommt mal runter und lasst die Leute labern. Falls ihr sie nicht versteht, scrollt zu einem anderen Thema - mache ich auch so.<3

    Bin da gestern Nachmittag Lz dran vorbei gefahren und hatte mich gewundert, was da "für ein Haufen" wunderschöner alter Fahrzeuge versammelt ist. Hatte nicht auf dem Schirm, dass es an diesem WE dort was zu feiern gibt.

    Leider gab es keine Gelegenheit für schnelle Bilder, denn ausnahmsweise gab es ausgerechnet in Lützel nach dem ESig, wo ich 18 min stand, freie Durchfahrt. ;(

    Ich mag es ja sehr wenn Fahrzeuge patiniert, verschmutzt oder auch mit Graffiti "verschandelt" werden. Allerdings finde ich eine derartige Ganzkörperbemalung für DIESE Lok unglaubwürdig, es sei denn, du hast da ein Vorbildfoto. Die WIEBE-Loks sind ja selten über längere Zeiträume irgendwo abgestellt und unbeaufsichtigt um ein solch grosses Kunstwerk anzubringen. Zudem, wenn es Profis machen (auch illegal) lassen die die Anschriften frei, weil sie wissen, dass das Teil sonst nicht auf reisen geht.

    Hübscher fände ich, zunächst Bremsstaub und Regenläufer und evt. "nur" ein kleines Graffiti anzubringen - wohlgemerkt für DIESE Lok.

    Zu deiner Frage bzgl. der Anbieter kann ich aber leider nix beitragen.

    Was meine Vorredner schreiben scheint sich auch bei mir zu bestätigen.

    Vom alten Hübner hatte ich damals unter Art-Nr. 2229-1-3-1 die Wagen-Nr. 869 205 und 869 207 laut meinen Rechnungen von damals erhalten. Meine Vermutung ist, dass beim letzten Kauf, als alles schon in der Abwicklung durch seine Tochter lief, Lagerbestände zusammengerafft wurden und durcheinander kamen.

    Ich habe jeweils 2 Sets und zwei haben Brezelkäfer aus der frühen Epoche und die anderen beiden Metallkäfer der 60er.

    Wie auch schon oben erwähnt, würde ich mich trennen von dem Zug, weil ich mich nun in der Epoche VI bewege.

    Das was Michael Staiger schreibt: DIE Schotterfarbe gibt es nicht.

    Ich persönlich mag bei der Modellbahn keinen gewaschenen Schotter, da ich möglichst das Original nachbilden möchte. Die Eisenbahn in echt ist dreckig und ein neugeschottertes Gleis sieht bereits nach wenigen Wochen nicht mehr "clean" aus. Das war in den früheren Epochen, also vor Ep. V, noch extremer als heute, denn da fuhren noch Dampfer und leckende Diesel und alle Fahrzeuge hatten Graugusssohlen. Auch ist beim Vorbild nicht die eine Farbe auf der "ganzen Anlage".

    Hier Koblenz, rechtsrheinisch aus der Seilbahn gesehen:

    Aber ... jeder wie er mag.

    sondern das Granulat (den "Schotter") aus Styrodur herstellen.

    Oh, ja das hatte ich anders verstanden.

    Ich halte das allerdings für keine gute Idee, da die Kügelchen statisch sind. Die wird man anschliessend überall finden, Durchzug, ein kleiner Niesser, ...

    Styrodur in verschiedenen Grautönen gemischt .... viel zu teuer und damit unattraktiv.

    Nein, mehrere Dicken zusammenstellen und verkleben bringt keine Vorteile. Durch das Kleben entsteht eine Schallbrücke zum Modulkasten / zur Platte. Das würde nur etwas bringen, wenn man das Styrodur nicht verklebt. Dann könnte man aber auch gleich, wie beim Original, nur schottern, ohne zu verkleben. Klanglich würde das am meisten bringen.

    Die Farbe ist piepegal. ich habe für meine Trasse von 3,60 m mit Abtönfarbe Anthrazit ca. 15 min. gebraucht. Das ist ja kein Picasso, sondern dient lediglich der Funktion, ein eventuelles Durchschimmern, falls mal Schotterkörnchen fehlen, zu vermeiden. Wenn man auf zack ist, kann man die Abtönfarbe direkt mit Wasser-Leim auftragen und sofort schottern. Das spart einen Arbeitsgang. Nachteil: Man muss das Gleis ins Nasse fixieren und funzt eigentlich nur auf geraden Trassen gut.

    Die Böschung kann man mit einem scharfen (!) Cutter problemlos anschneiden. Das ist keine Lebensaufgabe, sondern dauert nur Minuten. Vorteil: Das ist wie beim Original nicht auf 1.000 m exakt, sondern sieht natürlich aus.

    Ups, ich vergass, hier geht's ja speziell um Korkdämmung.

    Auch die hatte ich probiert, sowohl die Matten in 2 und 5 mm Stärke aus dem Baumarkt, als auch Granulat. Beides bringt keine Vorteile hinsichtlich Schalldämmung, Kosten oder Gewicht.

    Ich hatte das auch mal als Schotterersatz versucht um Gewicht zu sparen. Allerdings ist der Aufwand des Einfärbens dann erheblich. Auch ist die Körnung nicht fein genug abgestimmt. Aber zur Geländegestaltung ist das Zeug gut.

    Wer ein Tütchen haben möchte, darf sich melden.

    Nach etlichen Versuchen mit diversesten Materialien komme ich immer wieder zurück auf das simpelste und günstigste Verfahren.

    Für beanspruchte Streckenabschnitte wie Module für Treffen, welche häufig auf- und abgebaut, transportiert oder mal hochkant gestellt werden, nehme ich Styrodur. Für mein Bürodiorama, welches wahrscheinlich nie oder nur 1x umziehen wird, reichte auch Styropor, wie hier zu sehen. Untereinander werden die Platten mit Montagekleber verklebt. Braucht allerdings knapp zwei Tage zum kompletten Aushärten, da dazu Luftfeuchtigkeit nötig ist und Styroplatten nicht atmen. Ohne Zerstörung bekommt man das nicht mehr auseinander.

    Für Erhöhungen in Gleisbögen schneide ich aus Trittschalldämmung Streifen, welche ich unterlege und einfach nur mit Zahnstochern fixiere. Nach dem Einschottern ist alles bombenfest.

    Hier habe ich ein Teststück mit unterschiedlichen Schotterfarben und Tiefengrund als auch Wasser-Leim-Gemisch erstellt. Beides hält gut, Tiefenfgrund ist saugünstig, hinterlässt aber einen Schleier. Mich stört das meist nicht, da ich auch den Schotter nicht wasche und den Dreck und Staub liebe - Eisenbahn ist dreckig.

    Alles ist superleicht, günstig, einfach mit dem Cuttermesser zu verarbeiten und hält, wie gesagt, bombenfest.

    sollen die Loks keine Designerpreise gewinnen, sondern entsprechend der Bauart leichte, mittlere oder schwere Züge ziehen, nicht mehr und nicht weniger.

    und

    hätten sich die Designer bei z. B. BR`en 10, 18 201/414, E 03, VT 08, VT 11.5, V 200, aber auch Taurus, und viele andere mehr......., völlig umsonst angestrengt

    "Form follows function" hiess es mal.

    Klar mag auch ich hübsche Loks, die EG 507 gehört jedoch auf gar keinen Fall dazu (und das, obwohl es meine Initialen sind :S). Eine Lollo oder auch die Euro 9000 finde optisch gelungen. Den Taurus dagegen finde ich hässlich, der erinnert mich an den ersten Audi TT, wo es aussieht als hätte man Teile aus der Restekiste zusammengesteckt und rundgelutscht. Wie schon gesagt, ist Geschmacksache, der eine liebt Weißbier, der andere Schwarzbier.

    Als Lokführer sind mir neben dem, das die Lok macht, was sie machen soll, auch die Ergonomie und Bequemlichkeit wichtig oder dass eine Störung unkompliziert behoben werden kann. Die Euro 9000 kann von dem nix, ausser gut aussehen und bei Schönwetter gut was wegziehen. Oder die 186 von Bombardier, eine Katastrophe. Bei jedem Führerstandswechsel gefühlt ein halbes Leben Daten eintippen und alle paar Minuten trötet sie "Störung, Störung, Störung", auch wenn man diese seit Schichtbeginn schon 30x bestätigt hat. Was nützt mir die hübscheste Partnerin, wenn sie mich 24/7 nervt?

    ... schade das du nicht den Raum weitgehend ausfüllst.

    Wie meinst Du das, den Raum, also mein Büro oder den Platz im Diorama?

    Bei ersterem: Nun es ist halt in 1. Linie mein Arbeitszimmer und nicht meine Männerhöhle mit Bahnanschluss. Bei zweiterem wäre ich für Anregungen empfänglich.

    Baubericht Teil 9:

    Die Zeit „zwischen den Tagen“ nutzte ich, wenn mal keine Mahlzeit anstand und mich das anschliessende Fresskoma aufs Sofa zog, mit dem Weiterbau meines Dioramas.

    Das Gleis aller drei Modulkästen ist nun elektrifiziert und eingeschottert. Zum letzten Meter fehlte fertig gesiebter Schotter. Glücklicherweise hatte meine Prinzessin ein Rezept für Rumpunsch von ihrer letzten Reise nachgebrüht. So konnte ich halb angetüdelt diese Fleissarbeit bewerkstelligen.

    Das rechte Tunnelportal habe ich nun auch, nach gefühlt 100maligem Messen, fest mit dem Modulkasten von unten verschraubt und mit PU-Schaum oben fixiert (siehe Berichte 5 vom 22.07.25 + 8 vom 17.12.25).

    Beim Gelände über den Portalen und des Hintergrundes ging ich an verschiedenen Stellen mit unterschiedlichen Methoden nach wechselnden Launen vor. Das Endbild welches ich vor Augen hatte, lässt sich so nicht verwirklichen. Für die Steilheit (Winkel der Hintergrundböschung) fehlt mir die Tiefe. Also improvisiere ich mit den Felsstrukturen und hoffe, später alles mit Busch- und Baumwerk glaubwürdig kaschieren zu können. Auch unternahm ich erste versuche mit Trockenmalen an der Felsstruktur.

    Auch die ersten Borkenfelsen (siehe Bericht 6 vom 31.07.25) wurden eingearbeitet.

    Zudem begann ich aus Trittschalldämmung Kabelkanäle für die Signalleitungen zu bauen. Die Deckelplatten entstanden aus 1 mm-dünnen Streifen, welche ich mit dem Stichel leicht einritzte. Den Streifen klebte ich dann auf 5 mm dickere Dämmung und färbte beides anschliessend mit Betongrau ein. Die Fugen wurden nochmals mit einem weichen Bleistift nachgezogen.

    Der Sockel wird später eh im Gras, Schotter, Dreck verschwinden und die Kanaldeckel werden letztlich noch mit Moosbewuchs und Patina verschandelt, äh verschönert.

    Während einer Trocknungsphase unternahm ich einen erfolgreichen Versuch, die künftigen Oberleitungsmasten mit kleinen Neodym-Magneten am Untergrund zu befestigen. Ist kräftig genug, um ein kleines Anstossen zu überstehen und doch ganz simpel abnehmbar. Final werde ich den Metallstreifen natürlich nicht mit Klebeband fixieren, sondern unsichtbar einkleben. Im späteren Betonsockel habe ich den Knopfmagneten versenkt. Ich bin voll das Brain ;)

    Einige Wochen passierte dann erst mal nix … also am Diorama. Ich hatte einige neue interessante Herausforderungen mit der echten Bahn zu erledigen mit grossteils 5/2-Diensten. Hier Kohlezustellung mit der Euro9000 auf dem Bunker:

    Die Königin befahl die Renovierung des Wohnzimmers - völlig überzogen nach nur 19 Jahren. Auch lange geplante kulturelle Exkursionen nach Berlin und Bremen mussten absolviert werden. Die verbleibende freie Zeit hatte ich einfach keinen Bock.

    Ende März, Anfang April bestellte ich dann die Acrylscheiben und Abdeckungen für Deckel und Boden der Dioramenkästen. Ich wählte bewusst nur Stärken in 3 und 4 mm um Gewicht zu sparen. Leider hingen diese etwas durch - nicht doll, aber für mein ästhetisches Auge monkmässig hässlich. Also mussten Lösungen in Form von Leisten, Kunststoffwinkeln und Minimagneten her. Die ersten beiden Versuchsreihen verliefen eher so määh. Dann wurde es zumindest was mit der oberen Abdeckung, in „Frost-Opal-Weiss“ und 3 mm Stärke.

    Ist zwar alles nicht luftdicht, wird aber als Staubschutz hoffentlich einen grossen Beitrag leisten. Zudem streut und dämpft es das Licht der indirekten Beleuchtung in den Raum sehr gut.

    Heute wird es wahrscheinlich weiter mit meinem Fliesenkleber-Mix an die Felsen gehen. So sieht die Baustelle aktuell aus:

    Und hier noch ein Bild vom 15.03.26 zu Präsentationszwecken für einen potentiellen Käufer meines Kohlenzuges, sowie für mich zur Lustgewinnung zum Weiterbauen.

    Naja, wir sind hier in der Themenrubrik "Sonstiges - Jokes and more". Wenn hier nun auch alles bitterernst und nur spur-1-bezogen (klein, weil adjektivisch) sein muss (kein ß, weil nicht jede:r Rechner/Software das richtig darstellen kann), dann Gute Nacht (beides gross wegen Milch).

    Die Welt brennt, man (ich) sucht ein wenig Ablenkung ... und dann auch hier die ewige Nörgelei und Besserwisserei. Merke: Besserwisserei ist keine konstruktive Kritik. Den Unterschied machen Umgangsform und Formulierung.;)

    zum Thema: Die Motive hinter Artemis 2 sind nur vordergründig der Forschung gewidmet. In Wirklichkeit geht es um Macht und Geld. Der Mond wird, sollten wir uns nicht vorher ausgerottet haben, mal als Haltestelle für grössere Expeditionen, sowie der Ressourcengewinnung dienen. Antworten finden auf das Wie, Wann und Wo unseres Daseins, finde ich elementar, sind jedoch nur "Abfallprodukt". Ohne jene Forschung würden wir, wie bereits oben gesagt, noch auf Bäumen hocken und Grunzlaute von uns geben. Hmm, also quasi so wie einige hier.8o