Posts by Michael Staiger

    das muss nicht unbedingt ein Accu oder Decoder sein die Schmorbrände verursachen können .

    viel gefährlicher sind zu schwach dimensionierte Zuleitungskabel und besonders die aus optischen Gründen zu schwachen Stromkabel von der Radstromabnahme zum Decoder .

    ...

    Hallo Günter,

    An solch einem Gleiswechsel gab es bei mir durch die falsch gestellte Weiche (rechts) einen Kurzschluss weil ein Vierachser zwei Boosterkreise überbrückte. Da das im schwer einsehbaren Bereich geschah und ich es nicht gleich bemerkte, die Booster aber alle 10 Sek. wieder einzuschalten probierten waren die dünnen Drähtchen im Wagen von den Drehgestellen zur Platine im Dach durchgebrannt, glücklicherweise blieb es neben ein paar brauner Stellen beim Drahtschaden. Dickere Drähte hätten sicherlich das Kunststoffgehäuse mit in Brand gesetzt? Es liegen eben 7Ampere am Gleis und da bruzzelts dann schon ganz schön - Leistung ist nicht immer gut!

    ...

    aber wie gelingt die Abschaltung bei Abwesenheit - kann doch eigentlich nur auch manuell sein? . und damit kann es eben auch vergessen werden - oder ist da was mit Lichtschranke oder Bewegungsmelder Automatismus installiert?

    Klar, geht nur mit der Stopp-Funktion die man aber mit dem Funk-Handregler jederzeit auslösen kann. Ebenso bieten die Zentralen üblicherweise die Möglichkeit zu externen Notstop-Tastern.

    Hier der Auszug aus derAnleitung für die SC7

    Nothalttaster am DCC Booster Anschluss
    Werden zwischen der Masse Gleisanschluss (Schraubklemmleiste Pin 4) und der Kurzschlussmeldeleitung „E“ des
    DCC-Boosters (DCC-Booster Steckleiste PIN rechts) Taster
    eingebaut, schaltet die System Control 7 bei Betätigung eines
    Tasters ihren Leistungsausgang und alle angeschlossenen
    Booster sofort ab.
    Solche Nothalt-Tasten können überall auf der Anlage platziert werden. Es können beliebig
    viele Taster parallel angeschlossen werden.

    Hallo Kurvenfahrer,

    damit die Radsätze leichtgängig im Gleis rollen sind bei den Maßen div. Vorrausetzungen zu erfüllen, hier zunächst mal ein paar Vorbildmaße (von 1931)
    Heutige Radreifenprofile können etwas anders aussehen, ist aber für 1:32 eher unerheblich. Auch zeige die Maße natürlich nur den Neuzustand, so darf die Spurkranzhöhe durch Profilabnutzung bis zu 32mm betragen.


    Das Radprofil ist auf der Lauffläche geneigt, d. h. das Rad hat außen einen kleineren Durchmesser als innen an der Spurkranzkehle. Sehr wichtig ist der dortige Radius (R) um die Berührung mit der Schiene dort auf einen Punkt zu reduzieren und um durch die Vergrößerung des Raddurchmessers eine Lenkbewegung weg von der Schiene zu erzeugen, was wichtig ist für die Entgleisungssicherheit.

    Hier nun der Radsatz im Gleis


    Links stehen die Maße für das Spurspiel der Radsätze im Gleis, das bis 25mm betragen darf. In der Geraden entsteht durch das Spurspiel der sogn. Sinuslauf in langestreckten Pendelbewegungen. Erzeugt wird er durch die Laufflächenneigungen durch die der Radsatz versucht stets mit beiden Rädern auf dem gleichen Raddurchmesser zu rollen. Hier auf der Zeichnung würde das rechte Rad beim losrollen sich wg. des größeren Raddurchmessers weiter voranlaufen als das linke und dadurch sich zur Gleismitte hin bewegen was wiederum das linke Rad auf seinen größeren Durchmesser bringt und dann beide Räder sich gleich schnell vorwärts bewegen. Diese Querbewegungungen überschießen aber immer etwas so dass dann dadurch der genannte Sinuslauf entsteht.
    Die hier genannten "Zwischenradsätze" z. B. bei einem dreiachsigen Fahrgestell der Mittlere, dürfen durch Spurkranzschwächung ein größeres Spurspiel bekommen um den Bogenlauf noch weiter zu verbessern.
    Die geneigten Radlaufflächen gleichen im Bogenlauf von etwa R 300m an aufwärts die Längenunterschiede zwischen den beiden Schienen schlupffrei aus. Das ganze funktioniert aber nur wenn die Räder fest auf der Achse sitzen, also einen Radsatzbilden! So ein (Wagen-) Laufradsatz wiegt recht genau eine Tonne!
    Es wurde natürlich immer wieder auch mit frei laufenden Rädern Versuche angestellt, was sich aber nicht wirklich durchsetzte.

    Im Modell bei unserer NEM 340 ist das ähnlich


    Bei den Radprofilen ist die Neigung auch vorhanden, die auch hier den leichteren Bogenlauf unterstützt. Unsere kleineren Radien erfordern natürlich eine etwas größere Neigung der Laufflächen. Wichtig für die Entgleisungssicherheit ist aber auch der Radius in der Spurkranzkehle, der größer sein muss als der Radius am Schienenkopf.


    Hier ein alter Märklin-Laufradsatz an dem der Radius in der Spurkranzkehle gut zu sehen ist. Durch die Ausrundung wird bei Bogenfahrt der Durchmesser des Bogenäußeren Rades schnell größer so dass das Rad den Radsatz wieder nach innen lenkt.

    Hallo mitnander,

    bin der Meinung dass die Hersteller zeitlebens nur Reparatur für Verschleiß-/Ersatzteile bieten sollten. Wie die das dann letztendlich umsetzen, ob sie zusätzliche Teile fertigen lassen oder eine Anzahl Fahrzeuge mehr als Teilespender einlagern ist ja unternehmerische Freiheit.
    Natürlich wäre es gut und zielführend wenn die gerade im Gespräch befindliche "Reparaturfähigkeit" greifen würde, wir reden hier ja von Produkten von 500 € an aufwärts, die es m. E. auf jeden Fall wert wären repariert werden zu können!

    Hallo Andreas,

    hab mir aus Kostenengründen Decoder beschafft die zum einen mehrere Adressen verarbeiten und auch mehrere Antriebe auf einer Adresse verarbeiten können. Ist zwar etwas mehr Verdrahtung von jedem Weichenantrieb zum in der Nähe angeordneten Decoder verbunden aber vor allem die Möglichkeit, zwei oder auch mal drei Weichenantriebe mit einem Adressausgang versorgen zu können war mir wichtig.


    So ein Hosenträger hat ja vier Weichen aber das stellen einer einzelnen würde keinen Sinn ergeben, so dass man 1+2 und 3+4 jeweils mit gleicher Adresse versehen kann. Der Gleisstrom ist auch etwas Tricky weil, wenn alle 4 Weichen auf Ablenkung stehen die blauen Herzstücke der Kreuzung eigentlich beide Polaritäten haben sollten. Hab das dann mit einem Dual-Frog gelöst der beim Überfahren jeweils auf die passende Polarität umschaltet.


    hier ein Ausschnitt meiner Anlage mit den Weichenadressen (rot) Ein Großteil der Adressen betreiben zwei Weichen. Die Decoder für vier Adressen installiere ich an möglichst leicht zugänglicher Stelle im Untergrund oder auch im Hohlraum eines Bahnsteigs oder Laderampe.

    Hallo Ernst,

    sehr beeindruckend diese Lokhallen. Mit einem schmalen Spiegel als Hintergrund würden die Dächer schon mal doppelt so breit. Der Spiegel sollte nur so 10-15cm über die Dachgiebel hinausragen damit sich die Betrachter nicht selbst darin sehen.
    Innen würde ich die Rückwände mit (Lok-) Bildern gestalten, hier ein paar Vorschaubilder als Beispiele von der Eisenbahnstiftung:

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    Natürlich liessen sich auch solche Standard-Lokbilder vor grauem Hintergrund verwenden

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    oder einfach vor einen anderen Hintergrund setzen

    Diese Vorschaubilder kann man dort in höherer Auflösung erwerben

    Hallo Einser,

    die Lokhersteller nutzten die Fotografie seit es sie gibt um ihre Produkte für Werbezwecke abzulichten. Zunächst war da nur die Schwarzweiß-Fotografie möglich und dabei kamen die üblicherweise dunkel lackierten Loks nicht sehr gut zur Geltung. Weil vor der Lackfarbe erst eine helle Grundierung draufkommt, nutzte man diese für Bilder.

    Bilder: Eisenbahnstiftung/Fabrikaufnahmen

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    Bei dieser bad. Lok von 1863 wurde nur matte Grundierung in drei unterschiedlichen Farben aufgetragen, wobei nur weiß als sicher angesehen werden kann. Auch könnte das weiß abwaschbar sein, da die Gestängeteile eigentlich blank sind?

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    Eine bad. IVf (BR 182 1.Besetzung) von 1913, hier sehe ich Grundierung mit ein paar Kontraststreifen.
    Eine abwaschbare Farbe wäre denkbar da zumindest die Rauchkammer mit hitzebeständiger Farbe gestrichen sein sollte?


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    Eine Privatbahnlok der sogn. Tierklasse von 1913, hier wurde für einen guten Kontrast auf den Fotos schon etwas mehr Aufwand getrieben mit schwarzen Streifen und weißen Handstangen. Auch die Räder bekamen weiße Linien. Beim Gestänge bin ich der Meinung dass die Stangennuten fertig lackiert sind? Wasserfarbe eher nicht?


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    Hier eine Privatbahnlok matter Farbe über alles, nur ein paar Gestängeteile sehen blank aus und auch ein paar schwarze Streifen gibt es.
    Ob das Grundierung oder nur Wasserfarbe ist? Vielleicht nur an der Rauchkammer?

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    Ebenfalls eine Borsig-Lok von 1913 mit sehr aufwändigem Fotoanstrich, wobei die Rauchkammer recht roh wirkt.

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    Noch eine G10 (BR57) in gleicher Aufmachung aus der Nähe, Wasserfarbe?

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    Die als erste abgelieferte 01 008 von Borsig im Jan. 1926 in aufwändigem Fotografieranstrich

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    So sah sie dann bei Ablieferung im Dez. 1926 aus, das Bild zeigt auch gleich wie viele Details nun im dunklen absaufen
    und auch die Spiegelungen des Hochglanzlacks irritieren. Das Führerhausdach scheint Weißaluminium?

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    Mal eine Borsig-Einheitslok von der anderen Seite, 03 124 von 1933. Auch hier wurde viel Anstrich-Aufwand getrieben.

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    Die 04 001, 1932 von Krupp zeigt einen etwas anderen Fotoanstrich

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    44 039, BMAG 1937 mit wesentlich schlichterem Anstrich, wohl einfach nur Grundierung und Weißwandreifen?

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    41 182 von O&K, 1939, schöne schwarze Zierlinien, das Führerhausdach scheint schon mit Bitumenfarbe gestrichen?

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    50 262 Krauss-Maffei 1939, nur grundiert, Fahrwerk wohl schon rot?


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    19 1001 Henschel 1941, grundiert und Zierleisten weiß hervorgehoben

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    44 1097ÜK, Floridsdorf 1942, für den Kriegsanstrich scheint mir das Fahrwerk zu hell

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    59 1675ÜK, Krauss-Maffei 1942, vermutl. schon Kriegslackierung?

    Sehe eigentlich bei allen Bildern nur eine Grundierung auf die dann anschließend die Lackierung aufgetragen wurde.
    Beim Weiß könnte es sich größtenteils um Kreideanstriche eigentlich blanker Teile handeln.

    Hallo Wolfgang,

    bei fertig lackierten Loks wäre das natürlich etwas besser aber bei einer Serienfertigung immer noch ein doch eher unverständlicher Aufwand?
    Den hatte ich nur mal an einer Schrottlok für Modeaufnahmen selber gesehen.