Posts by Michael Staiger

    Hallo Mike,

    bei einem Treibradantrieb einer solchen Steifrahmendrehscheibe muss aber ausreichendes Gewicht auf dem Antriebsrad gewährleistet sein, was m. E. hier nur mit Dreipunktlagerung der vier Räder und vertikaler Beweglichkeit des Drehpunkts gewährleistet wäre.

    Hallo Sven,

    hab meine Kiss-P8 vermessen können, von Quadrant zu Quadrand des ersten zum letzten Rad mess ich 528mm, kürzer würde ich die Schienen der Bühne nicht machen.


    Der Gesamtachsstand mit dem T21,5 beträgt beim Vorbild 15 665mm = 490mm, dazu kommen beim Modell für die (31mm-) Räder + Spurkränze = 16mm und der ungefähr 5-10mm größere Lok-Tender Abstand = 515mm ohne einen Sicherheitsabstand von den Schienenenden! Da würde ich noch mal 15mm zugeben = 530mm, wenn Du gute Sicht auf die Bühne hast.

    Hallo Einser,

    die Gleise sind jetzt auf dem Deckel der Ausstiegsluke verschraubt,


    so dass ich ihn für die Verdrahtung und Ausgestaltung nach vorne holen kann. Das Ausziehgleis links hinter der Weiche reicht auch für die längste Lok.


    Das Thema Ringlokschuppen dauert wohl noch, da ich hier ja den Reutlinger Schuppen nach bauen (lassen) möchte (klick) aber mir noch nicht so recht im klaren bin ob Laser- oder 3D-Drucktechnik. Hab mal den Grundriss mit rot hier reingemalt. Der etwas abgesetzte Stand rechts war die Lokwerkstatt, den die damaligen Zahnradloks (Klasse Fz) verlangten doch einen etwas höheren Instandhaltungsaufwand.

    Hallo Sven,

    nur die sogn. Gelenkdrehscheiben hatten Radantriebe, solche kurzen Steifrahmenscheiben mussten, wie Michael schrieb, über Zahnstangen an der Grubenwand angetrieben werden da die Radreibung nicht ausreicht

    Bilder: Eisenbahnstiftung.

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    Schorndorf


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    Erbach


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    Bw Tübingen, Steifrahmendrehscheibe mit 19m auf 20m verlängert. Die Zahnstangen sitzen ganz oben am Grubenrand

    Häufig waren die Zahnkränze höher angebracht, knapp unterhalb der Schienen so musste die Ritzelwelle nicht so weit hinabreichen. So ein Zahnstangenantrieb eignet sich im Modell natürlich sehr gut für Schrittmotoren. Damit wird jedes Gleis auf Tastendruck zielgenau angefahren und eine funktionierende Verriegelung brauchts auch nicht da der Motor die Bühne festhält.
    Durch den Bau meiner Drehscheibe habe ich bemerkt dass ein Zentralantrieb unterm Drehpunkt einfacher zu realisieren ist als ein Antrieb an der Bühne.
    Da beim Vorbild z. B. eine Kastentender-P8 sehr genau auf die 16m-Bühne passte, würde ich sie etwas länger machen damits im Modell auch geht.

    Hallo Einser,


    Die Strahlen-Gleise hinter der Drehscheibe konnte ich von der Ausstiegsluke aus legen aber die, die auf den Lukendeckel kommen konnten nur über einen "Plattenweg" vom Anlagenrand aus erreicht und verlegt werden. Wichtig dabei ist dass nichts, auch keine Weichenantriebe über die Schienenoberkante hinausragen.
    Die hinterste Ecke ist immerhin 3,5m vom Anlagenrand entfernt, weshalb jeder Zug auf dem Abstellgleis dort hinten mit einer Lok gezogen und geparkt wird, so kann sie ihn auch bei ungewolltem abhängen wieder in greifbare Nähe bringen.

    Hallo Capipara,

    "Infrastruktur" ist soo schwierig nicht, Wasser kommt aus der Leitung und Kohle vom LKW mit Greiferkran. Entschlacken geht auch ohne Grube, nur für die Nachschau muss eine vorhanden sein, was aber auch in Halle wohl so ist?
    Wie schon geschrieben, es fehlen meist nur die Leute die ehrenamtlich für DB-Loks arbeiten möchten Aufgrund des bereits beschriebenen DB-Auftretens.

    Hallo Ernst,

    auch das umgebaute Bedienhäusle der Drehscheibe hängt mit der Elektrifizierung zusammen, denn der Drehscheibenbediener muss sehen können ob bei einer zu drehenden E-Lok die Stromabnehmer unten sind.

    Hallo,

    es gibt im Schienennetz so manche "bewegliche" Stellen die mit dieser Technik relativ einfach überwacht werden können.
    Ein Bahnmeister beschrieb mir in den 70er Jahren einen Bahndamm aus der Zeit um 1870, der sich zeitlebens senkte so dass er in regelmäßig en Abständen Schotter zum anheben und nachschottern des Gleises bestellen musste. Er ist dazu wöchentlich zu Kontrolle (mit dem blosen Auge) hingefahren.

    Hallo Dampflok-Liebhaber,

    Betrieb und Erhaltung geht nun mal nur mit einer genügenden Anzahl Ehrenamtlichen und da die DB da schon etlicher solcher Gruppen heftig vor den Kopf gestoßen hat indem sie Loks oder Lokschuppen einfach den Leuten entzog wird sie da nicht mehr wirklich ausreichend Helfer finden.


    Bo.-Dahlhausen 1985
    Schon die wirklich schönen und großen 150 Jahr Feiern konnten nur mit Hilfe vieler Museumsbahnvereine auf die Beine gestellt werden.

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    Bild: Eisenbahnstiftung
    Ohne die große und wie man mir sagte, lautstarke Unterstützung des damaligen Vorstandsmitglieds Horst Troche, hier rechts auf der von der DB wieder zurück gekauften 01 150, wäre da erheblich weniger seitens der DB geschehen.


    Schlimm war eigentlich die Zeit danach, denn fast jedes DB-Werk hatte ja Loks und vor allem Wagen wieder zumindest optisch restauriert aber danach kein Interesse an einer weiteren Erhaltung gezeigt. Im Dahlhausener Museum standen sehr viele dieser Wagen und das Museum hätte gern so manche davon erhalten, wenn es als Gegenleistung der DB ein Verbleib über ein paar Jahre zugesagt worden wäre. Da das nicht gewollt war, verfielen die Wagen meist bis zur Schrottreife.

    Es gibt da im Museumbahn-Bereich sehr sehr viele unangenehme Erfahrungen mit der DB so dass ein gesicherter Museumslokbetrieb nur durch Vereine mit eigenen Loks und Wagen möglich ist.

    Hallo Einser,

    wenn man keine Furnierpresse hat


    nimmt man eben was da ist ;)
    Hatte eigentlich vor meinen Lukendeckel mit 4mm-Gummigranulat für die Gleise zu belegen aber das wäre dann doch zu hoch geworden. So nahm ich 3mm Pappelsperrholz. Konnte da vor 4 Jahrzehnten bei einer Firmenverlagerung einen großen Stapel mitnehmen und schon für 1000 Dinge verwenden.
    Morgen kann ich dann die Gleise drauf legen.

    Hallo Helmut,

    Danke für die reellen Zugkraft-Tests,
    hatte solche damals beim Erscheinen der ersten Messing-44er auf der Anlage eines Freundes gemacht. Hab leider meinen Beitrag von damals nicht mehr gefunden. Dort zog zunächst eine 44 nicht mal die Hälfte der Zuglast der anderen. Ursache war dann dass die Laufachse die ersten 3 Kuppelachsen ein wenig von den Schienen hob. Nach der Behebung dieses Fehlers war der Zugkraft-Unterschied nicht mehr so gravierend. Weiterhin sollte man testen ob alle Achsen gut ein- und ausfedern können. Im Neuzustand können Grate und vor allem Farbe hier due Bewegung blockieren und so die Zugkraft minimieren. Testen kann man das indem man die Lok einseitig über ein wenige mm breites 1mm-Blech fahren lässt. Da sollte jedes Rad gut ein- und wieder ausfedern, wenn nicht hilft ein mehrfaches händisches auf und ab bewegen bewegen und ein paar Tröpfchen Öl an die Achslagerführungen.

    Hab mal die Führungen der Achslagerkästen gelb markiert, die sollten sich frei bewegen können d. h. wenn man sie runterdrückt dass sie gut zurückfedern. Auch auf die seitenverschieblichen Achsen sollte ein Tröpfchen Öl damit sie sich in den Kugellagern für die Fahrsicherheit gut und leicht darauf verschieben können.

    Hallo Jürgen,

    selbst fünfpolige Motoren um 5-6 € sind fast unkaputtbar,
    wichtiger sind m. E. die Getriebe und die Gestänge bei Stangenantrieben, denn da kommen die Belastungen des Fahrbetriebs eher zur Geltung. Das Gestänge hat bei unseren Stangenloks nur Gleitlager, oft mit viel Spiel, die gut und regelmäßig geschmiert sein sollten.
    Ansonsten ist natürlich "Schonung" (= Vitrine) immer hilfreich aber nur zum angucken sind die schönen Loks doch zu schade?

    Hallo Einser,


    Hab in letzter Zeit vollends alle Gleise um die Drehscheibe verlegt und verdrahtet. Dann die Ausstiegsluke links oben mit einem Deckel versehen auf den noch das schon provisorisch liegende Lokumsetzgleis und die beiden nächstgelegenen Strahlengleise drauf kommen.


    Der Deckel der Ausstiegsluke aus leichtem Pappelsperrholz bekam von unten zwei stabile Handgriffe um ihn sicher anheben und diagonal durch die Öffnung nach unten nehmen zu können.


    Es durften weitere Loks endlich ihre Schachteln verlassen. Natürlich musste auch alles ausgiebig getestet werden was dann auch bald zu einem Kurzschluss führte. Der erste Gedanke: Was hast Du zuletzt gemacht? Nach div. Versuchen war dann klar, der Booster ist wohl einfach nur überlastet,


    denn auch der E-Lokschuppen hängt da mit dran + der beiden Nebenstrecken und ein Schattenbahnhof. Da standen nun schon über 20 Loks und eine Anzahl beleuchteter Wagen. Ein weiterer Booster muss her, den ich zunächst mal der Einfachheit halber nur an die Drehscheibengleise hänge und dann beobachte.


    Dabei wurde auch ausgiebig die Drehscheibe genutzt und streng beobachtet, dieses Monitorbild ist da sehr hilfreich. Man sieht sehr gut ob die Stellung passt und tatsächlich musste nicht mehr korrigiert werden. Der Aufwand für den Antrieb hat sich unbedingt gelohnt. Andererseits sieht man da aber auch dass ein üblicher Drehscheibenantrieb mit händischen anfahren der Gleise durchaus machbar wäre.