mögl. Fehlerursache für stotternden Sound

  • Hallo Gemeinde,

    ich hätte eine technische Frage. Auf was für einen Fehler tippen wenn ihr eine Lok mit ESU 5 XL hättet und der Sound bei Vorwärts Fahrt stottert und bei Rückwärts Fahrt alles i.O. ist?

    Ich persönlich tendiere da entweder auf defekten Sensor oder einen Fehler an den Magneten ( Verpolung oder Defekt). Was meint ihr. Das Modell an sich ist eigentlich unerheblich, da ja Decoder und Sensor ja so gut wie in allen neuen Modellen mit ESU Decoder verbaut werden.

    Danke für eure Ideen im Voraus


    Tobias

  • Hallo Tobias,

    vermute mal mit "stottern" meinst Du dass die Auspuffschlägen nicht oder mehr als Radsynchron kommen?
    Das könnte an den Magneten oder dem Hallsensor liegen. Magnete zerfallen manchmal, beim Hallsensor könnte sich der Abstand verändert haben oder eine kalte Lotstelle oder ein gequetschtes Kabel oder ... oder ... oder

    viel Erfolg bei der Fehlersuche

    Grüße aus Lichtenstein (Württemberg)
    Michael

  • Hallo Tobias , ist es zufällig eine Märklin Lok mit den Achslagern in den Messingbuchsen ? Wenn das Öl fest wird kann es sein das sich die Feste Masse in einer Fahrtrichtung zwischen Achse und Buchse schiebt und die Fahrstromabnahme verschlechtert. Anders herum dreht die Achse den Schmodder raus, und man hat gute Fahrstromaufnahme. Leg doch mal Spg direkt an den Dekoder an.

    Beste Grüße

    Norbert

  • Hallo Leute,

    das Modell ist unerheblich, da der Fehler bei jeder Lok mit der üblichen ESU Ausstattung auftreten kann. Zugegeben ich habe vergessen zu erwähnen, dass die Lok absolut neu und unbenutzt ist und auch keine Lagerware ist. Ich hatte gehofft, jemand hat vielleicht ein gleiches Fehlerbild gehabt und weiß woran es liegen kann.

    Ungeachtet davon wird die Lok durch den Hersteller umgehend instandgesetzt. Mal sehen was der Hersteller rückmeldet. Kann ja auch bei einem anderen Modell vielleicht dann ohne Garantie interessant werden.


    Tobias

  • Hallo Leute,

    das Modell ist unerheblich, da der Fehler bei jeder Lok mit der üblichen ESU Ausstattung auftreten kann. Zugegeben ich habe vergessen zu erwähnen, dass die Lok absolut neu und unbenutzt ist und auch keine Lagerware ist. Ich hatte gehofft, jemand hat vielleicht ein gleiches Fehlerbild gehabt und weiß woran es liegen kann.

    Ungeachtet davon wird die Lok durch den Hersteller umgehend instandgesetzt. Mal sehen was der Hersteller rückmeldet. Kann ja auch bei einem anderen Modell vielleicht dann ohne Garantie interessant werden.


    Tobias

    Ah ne neue Lok , die hätte ich auch eingeschickt :thumbup:

  • Na das ist doch Toll...

    Wohl aus Angst vor dem Inverkehrbringer wird statt dessen indirekt die Firma ESU als Verursacher den Netzkraken zum Fraß vorgeworfen...

    Ich frage mich mit welcher Intuition hier derart nach Ursachen gefragt wurde wenn doch der Inverkehrbringer die Reparatur bereits durchführt. Das ist doch löblich.

    Gruß,

    Schwerlast&Strassenroller

    Ich wüsste nicht wo ich ESU als Ursache benannt habe. Ich habe nur den verbauten Decoderhersteller benannt. Bitte keine Sachen hineininterpretieren die ich so nicht geschrieben habe.

    Natürlich ist es löblich und Klasse das die Lok umgehend instandgesetzt wird. Ich bin halt einfach technisch interessiert und wollte mich gerne mit euch über mögliche Ursachen austauschen. Aber leider wird man hier gleich wieder in eine falsche Richtung geschoben.


    Tobias

  • Wenn du das so verstehen möchtest dann tut es mir Leid, so war es auf jeden Fall nicht gedacht. Ich wollte nur auf den Decoder hinweisen, da es ja auch sein kann, dass es nur an einer fehlerhaften CV Programmierung liegt. Vielleicht schon einmal an so einen einfachen Grund gedacht? Wenn ja wäre die in Frage kommende CV interessant.


    Tobias

  • Hallo Tobias,

    Könnte es sein, dass die Achse, auf der die Magneten sitzen, etwas zu viel Seitenspiel hat? Wenn das Gestänge der Dampflok etwas unrund läuft, halte ich es durchaus für möglich, dass die Achse bei Rückwärtsfahrt seitlich verschoben wird, und die Magneten zu viel Abstand zum Hallsensor bekommen.

    Mit besten Grüßen, Kai

  • Hallo Tobias,

    Könnte es sein, dass die Achse, auf der die Magneten sitzen, etwas zu viel Seitenspiel hat? Wenn das Gestänge der Dampflok etwas unrund läuft, halte ich es durchaus für möglich, dass die Achse bei Rückwärtsfahrt seitlich verschoben wird, und die Magneten zu viel Abstand zum Hallsensor bekommen.

    Mit besten Grüßen, Kai

    Hallo Kai,

    das wäre tatsächlich eine Möglichkeit. Da könnten ja Zehntel den Ausschlag geben. Ich werde es mir merken und testen. Natürlich nun an einem anderen Modell, das Fehlerhafte ist zurück beim Hersteller. Wir hoffen der Hersteller gibt vielleicht auch eine Rückmeldung zur Ursache. Der Fehler kann ja auch bei Modell auftreten welches keine Garantie mehr hat.

    Danke für den Tipp


    Tobias