Es soll ja langsam abwärts gehen?

  • Das grosse Problem bei Euch Kritikern ist ja, dass Ihr meist (!) gar nicht bereit seid, Euch mit der Materie auch nur mal länger als 5 Minuten auseinander zusetzen. Wetter ist nicht Klima. Eiszeit, Sonne, CO2, etc., alles wird in einen Pott geworfen und durchgerührt bis es zum eigenen Gusto passt.

    Dr. Mark Benecke, Kriminalbiologe, stellt hierzu, in mehr oder weniger regelmässigen Abständen, Erklärfilmchen zur Verfügung: Klick zu YouTube . Man muss den Typ nicht mögen, sein Outfit mit den ganzen Tattoos, seine stetigen Wiederholungen, sein ganzes Lebenswerk. Aber er macht eines richtig gut, er sammelt stetig weltweit verfügbare, wissenschaftliche Ergebnisse und Messungen zusammen, übersetzt sie a) ins deutsche und b) in Kleinkindsprache wie bei "Der Sendung mit der Maus". Er erklärt die Zusammenhänge und macht das nur um aufzuklären, wird dafür nicht bezahlt.

    Nochmal: Man muss den Mann nicht mögen, aber ALLES was er sagt ist mit überprüfbaren Quellen belegt. Wenn alle Meeresbiologen, Meteorologen, NASA und ESA (die haben Satelliten, die unseren Planten beobachten - und nein, der ist keine Scheibe), Physiker, Chemiker, Naturkundler, Waldbesitzer, Arktisforscher, usw., usw. zu DENSELBEN Ergebnissen kommen, dann liegt evtl. doch Hans-Dieter falsch, der BILD-Überschriften liest und seine Expertise aus dem Telegram-Kanal von Kevin83 bezieht.

    "Früher war es auch warm." Ja du Pfosten, aber nicht 42°, sondern 32° und auch nicht zwei Wochen am Stück, sondern zwei Tage. "Eiszeiten und Heisszeiten gab es immer schon." Ja du Superbrain, aber die kamen in Übergängen von mehreren 10.000 und nicht in 120 Jahren.

    Und nur weil die Tagesschau nun die Wetterkarte in magenta statt in türkis einfärbt, stimmen die Thermometer nicht mehr? Dann dreht doch einfach den Farbabgleich in schwarz-weiss, vielleicht kühlt es sich dann global wieder ab.

    Man kann ruhig alles meinen oder glauben, aber fangt doch einfach mal an zu wissen! Glauben korrigiert sich nicht oder nur unter Druck mit Widerwillen. Wissenschaft korrigiert sich selbsttätig und ständig. Das macht den Unterschied.

    Spur-1 verbindet uns. Das finde ich super und muss es mir immer mal wieder ins Bewusstsein holen.:*

    Liebe Grüsse,
    gerald ehrlich

  • Ja, es gibt einen Klimawandel. Unbestritten. Aber den gibt es seit Bestehen der Erde vor Milliarden von Jahren. Wir sind erdgeschichtlich noch immer in einer ausgehenden Eiszeit. Die Menschen haben ganz sicher dazu beigetragen, dass die natürlich Erwärmung des Planeten sich beschleunigt hat. Dass ist für die aktuell lebende Generation und ihre direkten Nachfahren ärgerlich, aber nicht mehr zu ändern. Bestenfalls wieder zu verlangsamen. Vor 55 Millionen Jahren lagen die jährlichen Durchschnittstemperaturen bei 25 Grad. Das war der vermutete Höchstwert auf der bewohnbaren Erde. Konkrete Zahlen gibt es logischerweise nicht. Aktuell sind wir bei knapp 15 Grad. Der nächste Höchstwert könnte durchaus über 25 Grad liegen und auch deutlich früher erreicht werden. Es wird ganz sicher so kommen, trotz aller Umweltschutzmaßnahmen.

    Es gilt also für die Menschheit, wenn sie überleben möchte, wovon ich mal ausgehe, sich dem unausweichlichen anzupassen. Der Planet tut es nämlich nicht.

    Gruß aus Seevetal
    Axel

  • war natürlich klar,

    dass bei diesem zunächst harmlos beginnendem Thema des Sommerlochs mit Wärme und auch ich nur mit einem Wort "Klimaschutz/Wandel" sofort die andere Seite der Leugner nach dem Motto kann nicht angehen stimuliere.

    Gerald, du schreibst es wenigstens, um die andere Seite der Realisten zu vertreten.

    Fakt ist auf jeden Fall, es passiert was, und die kleinen Ameisen, sprich Menschen auf dieser Kugel noch atmend, sollten mit der Intelligenz agieren, die angebracht, und ja , natürlich finanzierbar ist, weitermachen mit den Möglichkeiten die CO2 Belange zu korrigieren. und zu dem Thema Industrialisierung, ob nun 1800 und ein Keks oder später, ja Sie hat es beschleunigt und verursacht, dass wir heutzutage immer häufiger ganz andere Energiepotenziale wetterspezifisch erleben müssen. Ist doch komisch (oder eben doch nicht, dass Peine Salzgitter als nicht kleiner Energieverbraucher die Umstellung von CO2 weg angeschoben hat, und das sind Vorstandsmitglieder, deren IQ sicher nicht bei 35 liegt...), dass es die Industrie gibt, die anfängt, darüber nachzudenken, wir müssen was machen.

    Wohl dem, der ein wenig von seiner Ausbildung und Arbeitswelt mitdenken kann, und Fakten auch zumindestens tendenziell verstehen und nachvollziehen kann.

    ich will auch was sagen wie Gerald, Mike

  • Immer wieder skurril, wenn auch Eisenbahner das Gleis verlassen und Wissenschaft als Ansammlung von Glaubensätzen verstehen, die durch Mehrheitsbeschlüsse gedeckt seien ('97% der Wissenschaftler sagen...'). Wer tiefer einsteigen will, lese mal Axel Bojanowski (und nicht den tätowierten Aktivisten, der weiter oben erwähnt wird); und er mache sich mal schlau über die Dissidenten des IPCC, die jüngst dort abgesprungen sind, weil ihnen die erzwungenen Einseitigkeiten nicht mehr tolerierbar erscheinen.


    Mit anderen Worten: es gibt den Klimawandel ('Klimawandel-Leugner' ist ein reines Bullshitpasswort, mit dem Ahnungslose mit ihrer Ahnungslosigkeit hausieren gehen). Klimaschutz heißt im Übrigen auch nicht Schutz des Klimas, sondern Menschenschutz vor den Auswirkungen eines sich ändernden Klimas.


    Das Klima lässt sich gar nicht schützen; es ist überhaupt kein Gegenstand möglichen Schutzes.


    Und nun wieder ins Gleis. 1zu1 und 1zu32.


    PS

    Ich liebe die Daumenrunterfraktion.

    Ich bin selber auch nicht verkürzt, warum soll das bei den Modellen anders sein?

  • Hallo Gerald,

    ich finde es schon sehr übergriffig hier Forumsmitglieder als Pfosten oder abwertend als Superbrain zu bezeichnen. Wenn es hier schon eine solche Diskussion gibt die aber auch nichts mit diesem Forumskernthema zu tun hat, sollte wenigstens der Styl bewahrt werden.

    Weiter werde ich mich nicht an dieser doch so Sinnfreien Diskussion beteiligen, das mache ich beruflich ausnahmslos mit echten Fachleuten.

    Grüße

  • Nein lieber Peter, der Schuh passt nur, wenn man in diesem Kontext selber äussert "Früher war es auch warm" oder "Eiszeiten und Heisszeiten gab es immer schon". Ich habe niemanden persönlich angesprochen, sondern es bewusst offen gelassen.

    Aber wenn es passt, meine ich das genau so. Wer nicht an Schwerkraft glaubt, muss es nicht, muss sich aber gefallen lassen, dass man ihn intellektuell einem Knäckebrot gleichsetzt. Zumal es oftmals eben nicht wirklich an Intellekt fehlt, sondern dem Willen ihn zu nutzen.

    Liebe Grüsse,
    gerald ehrlich

  • Ach Leute,

    niemand bestreitet, dass es im Durchschnitt wärmer wird.

    Die Frage ist doch: Woran liegt das ?
    - natürliche Ursachen (Sonnenaktivität, Präzession der Erdachse, Exzentrität der elliptischen Umlaufbahn, ...) = x% Anteil an der Erwärmung,
    - gemachte Ursachen (CO2, Kondensstreifen der Flugzeuge, ...) = y% Anteil an der Erwärmung,
    - daraus folgende weitere Ursachen (durch schmelzende Gletscher weniger Reflektion von Sonnenlicht, Freisetzung von Methan aus auftauenden Permafrostböden, ...) = z% Anteil an der Erwärmung.

    Und dann: Was können wir sinnvoll dagegen tun ? - und was wäre der mögliche erzielbare Effekt ?
    Und dann: Wie können wir uns vor den Folgen schützen ?

    Und wenn sich darüber auch Wissenschaftler untereinander nicht einig sind - wie sollen dann wir Laien es sein ?

    Weiter oben wird das Beispiel Peine / Salzgitter genannt.
    Das primäre (einzige ?) Ziel eines jeden Unternehmens ist es aber doch, den Gewinn seiner Anteilseigner zu maximieren.
    Und dazu ist es möglicherweise auch erforderlich, einen durch eine handvoll Klimafanatiker initiierten "Shitstorm" zu vermeiden - und sich deshalb also notgedrungen öffentlichkeitswirksame Massnahmen aufzuerlegen, die normalerweise nichts mit den Unternehmenszielen zu tun haben.
    Ausserdem ist ein Unternehmen gut beraten, bei drohender gewinnreduzierender CO2-Abgabe nach Alternativen für günstige Energie zu suchen...

    Alles politisch gesteuert, aber nicht unbedingt wirtschaftlich sinnvoll.
    Also immer schön den Ball flach halten.

    Meint
    Thomas

  • Es war und ist "Klatsch und Tratsch"!

    Klimaschutz ist Menschenschutz, Menschenschutz ist Klimaschutz, Klimaschutz ist Menschenschutz ist Klimaschutz ist Menschenschutz ist Klimaschutz ist Menschenschutz ist Klimaschutz ist Menschenschutz ist Klimaschutz ...

    Grüße aus Lichtenstein (Württemberg)
    Michael