Wunder E60 FS Laufachse entgleist leicht in Weichen

  • Hallo Forum,

    es könnte sein, dass zu diesem Thema hier im Forum schon mal geschrieben wurde. Ich finde es aber leider nicht.

    Daher noch einmal die Frage, was kann ich gegen das Entgleisen (nur in Weichen) der Laufachse der FS Wunder E60 unternehmen?

    Wie kann ich die Laufachse ausbauen?

    Für Hilfe wäre ich dankbar.

  • Hallo Frank,

    Weichenradius und -winkel wären noch von Interesse und ob es in beiden Fahrtrichtungen vorkommt. Es gibt ja sehr viele Ursachen die zu Entgleisungen führen können.

    • Entsprechen die Radsatzmaße den FS-Vorgaben?
    • Laufen die Räder rund?
    • Ist die Deichsel ausreichend beweglich, horizontal und vertikal?
    • Ist der Achsdruck der Laufachse ausreichend?


    Grüße aus Lichtenstein (Württemberg)
    Michael

  • Hallo Michael,

    Weichenradius 2300mm

    Deichsel ist ausreichend beweglich (habe zuusätzlich geölt)

    Achsdruck sollte reichen

    Räder waren ziemlich schwergängig. Die Achse hat eine merkwürdige Konstruktion ohne Kugellager aber mit so einer Art

    Kunststoff Gleitlager. Ziemlich stramm eingespannt. Ich habe das gelockert und geölt und werde ein paar

    Fahrversuche durchführen.

  • Hallo Frank,


    Das ist der Grund:

    Das Herzstück besteht aus einem Gussteil, das die Fahrkultur gegenüber einer vergleichbaren Hübner-Weiche verbessert. Märklin-Spurkränze rollen fast geräuschlos über die sanft ansteigenden Auflaufflächen an der Herzstückspitze.

    Die Vorlaufachse hat meiner Meinung nach zu wenig Druck auf die Lauffläche.

    Gruss Wolfgang

  • Hallo Frank,
    wie die anderen Kollegen schon sagten: Wenn du FS-Weichen hast und der Achsdruck reicht, bleiben nur wenige weitere Entgleisungsgründe wie schwergängige Räder oder das Radsatzinnenmaß (eigentlich unwahrscheinlich, wenn die Lok früher einwandfrei über die FS-Weiche kam). Dieses beträgt bei FS ca. 41,4 mm und lässt sich leicht mit einer Schieblehre nachmessen.
    Viele Grüße,
    Bernhard

  • Hallo Bernhard,

    Als Peter damals die Weichen für FS vorstellte,wunderte ich mich,dass das Rillenmaß des Herzstückes genauso breit war wie bei NEM.Es ist natürlich klar,dass lange zweiachige Wagen in einer 10 Grad Weiche wegen Schrägstellung der Radreifen mehr Rillenweite benötigen,als bei 3500 oder grösserer Radien.Der Ansatz von Peter war eigentlich,dass die Radscheiben im Herzstückbereich nicht so in die Lücke fallen.Deshalb lies er den Spurkranz der Radscheibe,welche das Herzstück passieret auf einer Platte vor der Herzstücklücke auflaufen,so dass das Rad nicht mehr in die Lücke fallen kann.Sie he das Bild vom Herzstück von Frank im Thread 5.

    Wenn ich nun das Bild der Weiche von Peter mit meinen Hübnerweichen mit Hütchen für FS vergleiche fällt mir auch die etwas grössere Rillenweite beim Radlenker auf.Dies könnte auch ein Grund sein,dass die Vorlaufachse nicht genug an die abzweigende Schiene geführt wird und die andere Seite am Herzstück auflauft.

    Gruss Wolfgang

  • Hallo Wolfgang,
    vielen Dank für deinen Beitrag. Ich habe mit Peter damals lange über seine Weichen diskutiert, aber das ist ewig her. Wieweit die Geometrie seiner Weichen die E60-Entgleisung von Franks Lok (mit) verursacht haben kann – echt schwer zu sagen. Ich nehme an, Frank hat andere FS-Loks, die auf MSM-Weichen nicht entgleisen. Ich tippe mehr auf schwergängige Räder. Aber vielleicht kann er das aufklären?
    Schöne Grüße,
    Bernhard

  • Hallo Kollegen. Vielleicht kann ich helfen?

    Ich bin jetzt schon 5 Jahre in Pension aber kann noch gerade schauen und vielleicht etwas helfen? Ich bräuchte die Geometrie der Weche 10° oder 7,5°. EW75, EW 100 oder EW 190. Gekauft als NEM Weiche oder explezit als FS Weiche. Die FS Weichen hatten ein kleineres Rillenmass bei den Radlenkern und eingebaute Herzstückaufleger. Eine NEM Weiche kann man mit Teilen so preparieren dass diese auch für FS funktioniert. Eine standardmäßige FS Weiche die geht nur für FS.

    Foto vom Herzstück und Radlenker Bereich mir senden und das Radsatz-Innenmaß der besagten Vorlaufachse.

    Bin überzeugt dass es da eine physikalische Lösung gibt. Es ist hier hinterlegt eine E-Mailadresse, die wollen wir nutzen um uns darüber auszutauschen. Glück auf! L.G. Peter

    Frei nach Loriot: -----> "Ich will einfach nur hier sitzen!"

  • Hallo,

    mich würde mal interessieren, wie die Entgleisung tatsächlich aussieht. Mein Verdacht, der Spurkranz klettert die Spitze hoch oder gar noch schlimmer, wird an der Spitze abgelenkt. Aber das würde ich gerne genauer sehen bzw. wissen wollen.

    Der Radlenker hat jedenfalls die Aufgabe, den Spurkranz von der Herzstück-Spitze fern zu halten. Das wird über das Leitmaß C geregelt. FS-Achsen haben einen Rückenabstand von 41,5, mm d.h. mind, 1,5 mm mehr als NEM. Die Rillenweiten bei Herzstück und Radlenker sind in NEM auch deutlich größer als bei der FS-Festlegung. Diese Abweichungen sollten genügen, dass der Spurkranz voll auf die Spitze knallt, damit einhergehend eine Entgleisung herbeiführt.

    Gruß
    Djordje

  • NEBENTHEMA dazu.

    Würde mir gerne in absehbarer Zeit eine Märklin E 60 zulegen - allerdings NEM, denn sie soll auf der Anlage viel fahren-

    Frage in diesem Zusammenhang: Gibt es da auch bekannte Probleme (Auflaufen auf die Herzstückspitze), wenn diese Mä E 60 vorwärts, also mit der Laufachse voraus, eine Weiche in Richtung Abzweig befährt?

    anders gefragt, ist der Achsdruck der Vorlaufachse bei der Mä-E 60 groß genug (gehe mal davon aus)?

    --viele Grüße, Dieter--

  • Hallo Dieter,

    es könnte auch sein, dass nur die Kombination von Lok und Weiche beim Frank problematisch ist.

    Meine Wunder FS E60 hat bei mir absolut kein Problem, auf Hosenträger S49-Weiche und -Gleis, auch bei einem FREMO-Modultreffen keine Entgleisung.

    Schöne Grüße vom Oliver.

    TAG 11 wir könnten das mal bei Dir testen, mit meiner Lok.

  • Guten Morgen an Alle,

    ich hatte ja festgestellt, daß die Vorlaufachse aufgrund der Konstruktion sehr schwergängig läuft.

    Sie ist mehr oder weniger auch ohne Seitenspiel in der Führung eingeklemmt. Ich habe das soweit möglich freigeschliffen und geölt,

    sodaß sie jetzt einigermaßen vernünftig dreht. Es ist aber immer noch kein Vergleich zu einer Kugellagerführung.

    Um den Anpressdruck zu erhöhen müßte ich die Lok öffnen, da eine Schraube nur von innen zugänglich ist.

    Das Radmaß stimmt (41,5 mm).

    Mehrere Fahrversuche liefen gut. Wenn die Lok jetzt doch noch entgleist, muß ich sie doch öffnen um den Anpressdruck zu erhöhen.

    Nachtrag:

    Alle anderen Loks mit Vorlaufachsen machen keine Probleme obwohl der Anpressdruck meist geringer ist.

    Deren Achsen sind allerdings leichtgängig gelagert.

    Noch mal Dank für die Unterstützung. :)

    Viele Grüße

    Frank

    Edited 2 times, last by TAG 11 (March 4, 2026 at 11:45 AM).

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