Deutschland: Bahn stellt Fernverkehr in Norddeutschland ein.
Frankreich: TGV Hochgeschwinigkeitsstrecken müssen auf 200 Km/h gedrosselt werden.
Grüße
Deutschland: Bahn stellt Fernverkehr in Norddeutschland ein.
Frankreich: TGV Hochgeschwinigkeitsstrecken müssen auf 200 Km/h gedrosselt werden.
Grüße
Das war mal:
Hallo Peter,wenn in Frankreich (nur) 200 km/h gefahren werden darf,dann dürfen die in Deutschland nur 0km/h fahren das liegt bestimmt daran das wir ein marodes Schienennetz haben und die ganzen viele Milliarden Euros für andere Sachen verpulvert werden. LG
Hallo Peter,
naja nur 200 statt 300km/h zu fahren wirkt sich deutlich auf die Verspätungs-Zahlen aus, Betrieb einstellen nicht ![]()
es wirklich traurig was die DB da vorführt aber so braucht man auch keine Schneefräsen mehr weil man spätestens bei 5cm über Schienenoberkante einfach den Betrieb einstellt
Hallo Ihr Ofenhocker!!
Wer von Euch ist schon mal wegen herunter gerissener Oberleitung am zweiten Weihnachtsfeiertag mit einem voll besetzten Eilzug auf freier Strecke bei Minusgraden liegengeblieben und hat 3 Stunden auf eine Diesellok gewartet,weil der ganze Südwesten damals durch den Sturm Lothar betroffen war?
Ich schon,und wenn Ihr statt Euch die Haare raufen mal die Wetterkarte oder die Warnungen des Deutschen Wetterdienstes angesehen hättet,dann bräuchtet Ihr nicht so einen Stuss zu schreiben.Das Wetterdrama spielt sich nicht in Frankreich ab,sondern oben bei uns an der Küste.
Ich wünsche jedem,dass er mal erlebt,mit 100km/h in einen durch Wintersturm auf die Gleise gefallenen Baum mit einem Personen zug mit V100 zu fahren.
Wetter und Klima - Deutscher Wetterdienst - Startseite
Nachdenkliche Grüsse
Wolfgang
Nun, Frankreich war / ist genauso vom Sturm betroffen, der heißt da nur anders (Goretti statt Elli).
Dort mit Böen teilw. über 200km/h.
Trotzdem fahren dort die Züge...
Vielleicht sind dort die HGV-Strecken einfach besser gegen umstürzende Bäume geschützt bzw die Schneisen breiter angelegt ?
Und die 25kV Fahrleitung besser befestigt ?
Moin,
Danke, Wolfgang, für den Beitrag.
Glück Auf
Andy
Hallo Wolfgang,
es hat weder einen Lothar-ähnlichen Wind noch meterhohen Schnee! Und 3-4 Std später ankommen ist doch immer noch besser als gar nicht? Es fehlt einfach nur an Räumtechnik und Instandhaltungs-Personal. Wobei ich mich frage ob denn nicht die Firmen, die die vielen Bahnmeistereien ersetzten, nicht auch deren einstigen Schneeräumdienst übernehmen könnten? Ich glaube schon, z. B. der letzte Bahnmeister von Reutlingen hat sich nach Schließung seiner BM selbstständig gemacht und arbeitet weiterhin im Gleisbau mit kleiner Zahl Festangestellter und vielen "Tagelöhnern" die er mit den einfachen Arbeiten beschäftigt.
Schneeräumen wird von jedem Hausbesitzer verlangt ohne Möglichkeit bei mehr als 10cm den Notstand ausrufen zu können und das größte Schienenverkehrsunternehmen darf das bei 5cm über SO?
Früher war alles besser! Ich bin von Früher (1955) und bei minus 10° 3km zu Fuß zur Schule gestapft.
Wetter hin oder her. Kommt eine Warnung vom DWD übernimmt heute KEINER mehr auch nur den Hauch einer Verantwortung seiner Entscheidung.
Wenn dann nur das Kleinste in die Hose geht, wird doch sofort im Netz der shitstorm losgetreten.
Wetterfreie Spur1 Grüsse aus dem Kohlenpott
Nun, vielleicht war früher nicht alles besser. Aber vieles war anders, und wir sind gut damit zurechtkommen. Ich habe als Schüler morgens mit dem Fahrrad Zeitungen ausgetragen, bei Wind und Wetter. Auf der fast 10km langen Strecke wußten die Kunden, zu welcher Uhrzeit ich dort vorbeikommen würde und standen schon an der Haustür... je schlechter das Wetter, desto höher das Trinkgeld, da kamen in 2 Stunden schon mal 50 Mark zusammen...
Ihr habt wirklich lebensbedrohliche Probleme.
In den Niederlanden hat man in den Nachrichten ganz einfach gesagt, das Schienennetz und die Fahrzeuge so herrichten, damit man auch an einem normalen Wintertag fahren kann, rechne sich nicht.
Dass Leute daraf vertrauen, mit der Bahn einigermaßen zuverlässig am Arbeitsplatz oder zu Familie oder Freunden zu kommen, ist denen offenbar wurscht.
So viel zur ´Verkehrswende´...
Ich sitze das Wetter (und viele Posts hier) einfach aus.
Nicht immer gegeneinander! Das wollte ich schon lange einmal hier schreiben.
Und Kohlen zum heizen bringt gerade meine olle Köf.
![]()
Ich möchte nur mal anmerken, als Fahrgast ist es auch nicht besonders angenehm in einem Zug 3 Stunden festzusitzen. So geschehen vor einigen Jahren zw. Regensburg und Neumarkt i.d.Opf. Sturm und Gewitter haben einen Baum auf die Oberleitung krachen lassen und wir wurden eingesperrt, weil erst die Strecke gesichert werden musste. Nach knapp 2 Stunden im Zug wurde es dann langsam unangenehm, die erste Leute wurden merklich aggressiv.
Dann besser kein Zug, ehe es zu ernsthaften Komplikationen mit den Insassen kommt. Genervte Bahnreisende gibt es auch bei Sonnenschein mehr als genug an den Bahnsteigen. ![]()
Gruß
Djordje
... Genervte Bahnreisende gibt es auch bei Sonnenschein mehr als genug an den Bahnsteigen.
Gruß
Djordje
Wenn ich fünf Minuten vor der geplanten Abfahrt auf den Bahnsteig komme, und 30 Minuten später immer noch da rumstehen muss, wäre ich auch genervt.
Bahn fahre ich nur noch mit dem Molli oder in der Schweiz.
Vielleicht sind dort die HGV-Strecken einfach besser gegen umstürzende Bäume geschützt bzw die Schneisen breiter angelegt ?
Und die 25kV Fahrleitung besser befestigt ?
zu Pkt. 1) Ja, das ist in der Tat so. In Frankreich und vielen anderen Ländern, sind Hochgeschwindigkeitsstrecken vom gesamten restlichen Verkehr separiert mit Brücken, Tunneln, Unterführungen, Zäunen, Mauern, Lärmschutzwänden. Da kann kein Baum in die OL fallen oder ein Räumfahrzeug auf dem BÜ liegen bleiben.
Könnte man in D auch machen, dann müsste man mal weniger konservativ wählen und sodann würde mehr in Eisenbahn statt Autobahn investiert.
zu Pkt. 2) Das hat nix mit der Spannung oder der Bauweise der OL zu tun, sondern einzig damit, dass man an Vegetationspflege spart und Grundstücke 5 m neben der Trasse lieber verkauft um die Bilanz zu schönigen.
btw.: Bei frostigem Wetter ist die Eisenbahn auch vor 50+ Jahren langsamer gefahren - eher häufiger als heute, da die Winter länger und meist härter waren. Prozentual betrachtet zumindest. Heute fährt jeder RE 160 km/h, das war 1960 mit ner 01 eher nicht der Fall. Das sogenannte Bügelfeuer ist nicht gut fürs Material von Stromabnehmer und Fahrdraht. Also muss die Geschwindigkeit runter. In Sibirien fahren sie zwar bei -20° aber eben auch nicht mit 200 km/h.
Es fehlt einfach nur an Räumtechnik
Gleiches gilt für die Straße. Ich wohne in Darmstadt und habe da noch nie ein Räumfahrzeug gesehen. Dafür hat man einfach die Winterreifenpflicht eingeführt. Allerdings können die keine freigeräumte Straße ersetzen.
zu Pkt. 1) Ja, das ist in der Tat so. In Frankreich und vielen anderen Ländern, sind Hochgeschwindigkeitsstrecken vom gesamten restlichen Verkehr separiert mit Brücken, Tunneln, Unterführungen, Zäunen, Mauern, Lärmschutzwänden. Da kann kein Baum in die OL fallen oder ein Räumfahrzeug auf dem BÜ liegen bleiben.
Könnte man in D auch machen, dann müsste man mal weniger konservativ wählen und sodann würde mehr in Eisenbahn statt Autobahn investiert.
Naja, da muss ich den Anton Hofreiter Recht geben: beide leiden an Unterinvestition, und zwar die Bahn seit 70 Jahre und die Straßen erst seit dreißig Jahre...
Im Vergleich zu den umringenden Ländern wirkt das deutsche Autobahnnetzwerk reichlich antiquiert. Dauerbaustellen die sich über mehrere Jahrzehnte hinwegziehen (so wie die A8 bei Pforzheim) gibt es in den Niederlanden, Frankreich, Österreich und der Schweiz auch eher nicht.
Die *gesamte* öffentliche Infrastruktur in D ist marode (vielleicht abgesehen vom Ausbau der erneuerbaren Energien, da sind tatsächlich beachtliche Fortschritte gemacht). Hauptsache, den Großaktionären geht´s gut...
Gerald,
danke !
Was das "Bügelfeuer" angeht, spielen die 25kV vielleicht doch eine Rolle, denn der darüber fließende Strom ist ggü 15kV ja doch entsprechend geringer ?
Und je höher die Spannung, desto "leichter" (dünner) kann die Leitung sein - also auch weniger "Angriffsfläche" für stürmische Winde + evtl "straffer" gespannt, also weniger Vibrationen ?
Viele Grüße,
Thomas
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