Märklin Köf verkohlte Räder

  • Hilfe bitte aus der Runde:

    Es war schon früher hier einmal Thema, aber ich finde es nicht mehr und bin nun selbst betroffen. Die Mä-Köf hat bei mir nach wenigen Metern Fahrt schwarz verkohlte Radreifen. Auch wenn das Gleis und die Räder ganz sauber sind. Sie bleibt dann sogar stehen auf der Geraden. Im Bogen schleifen die Spurkränze. Deshalb geht es da. Andere Mä-Loks haben das nicht. Woran liegt das denn genau und was kann man dagegen tun ohne die Achsen zu wechseln?

    Vielen Dank und Grüße von Mike Langefeld

  • Hallo Mike,

    Eigentlich wollte ich nicht schreiben, wenn ich nicht direkt helfen kann!
    Ich unterstelle mal, daß es sich um die Köf2 handelt.

    Also meine Köf2 läuft seit 25 Jahre regelmäßig, und eigentlich auch recht viel, auf meiner Anlage und hat keine Probleme mit irgendwelchem Schmutz auf den Radreifen.

    Die Gleise reinige ich sehr selten, daran kann es also auch nicht liegen.

    Kann es sein, daß bei deiner Köf vielleicht irgendwelche Spannungsspitzen in Verbindung mit schlechtem Kontakt an den Achsen zu deinem Problem führt?

    Hast du die Lok diesbezüglich schon mal auf einem Rollenprüfstand getestet?


    Viel Erfolg wünscht dir


    Klaus

    Schöne Grüße von

    Klaus

  • Hallo,

    Ich kann auch nicht direkt eine Lösung nennen.

    Aber wenn tatsächlich die Radreifen nach nur wenigen Metern derart verkokt sind das die Lok nicht mehr läuft dann müssten richtig die Funken fliegen.

    Lasst die Lok mal lm Dunkeln fahren. Dann müsste das deutlich zu sehen sein.

    Dazu noch den Stromverbrauch dieser Lok im Vergleich zu den anderen betrachten.

    Auch mal den Geruchstest machen. Riecht es nach "E-Motor" oder verbrannt? An verschiedenen Stellen die Nase dicht dran. Das kann schon mal eine Richtung geben.

    Wenn hohe Ströme fließen ist meist etwas im Argen. Hochohmiger Kurzschluss, Defekter Motor etc.

    Dann hilft nur öffnen und ansehen.

    Was mir gerade noch einfällt:

    Ich hatte mal eine V36 bekommen die nicht mehr lief.

    Ursache war altes Fett/Öl in der Achslagern. Das hatte recht gut isoliert. Nach einer gründlichen Reinigung lief die wieder.


    Grüße,

    Schwerlast&Strassenroller

  • Hallo,

    Hauptursache ist die recht raue Oberfläche der hartverchromten Laufflächen. Hinzu kommt wackeliger Massekontakt Rad-Gehäuse und suboptimale Federung.
    Schaut mal hier
    Fahrzeuge: Wartung, Kurzdokus, Tipps ...
    Pos. 8.
    Die Tipps zur Beleuchtung sind allerdings technisch veraltet.

    https://ig1.de/images/stories/Tipps/k-P1050154.JPG

    Grüße aus Mannheim und immer Hp 1 (:32)
    Andreas
    Ich habe zwar "Kontaktdaten für Gäste sichtbar" aktiviert, scheint aber nicht zu klappen?
    Deshalb: http://www.ig1.de

  • Die Mä-Köf hat bei mir nach wenigen Metern Fahrt schwarz verkohlte Radreifen. Auch wenn das Gleis und die Räder ganz sauber sind. Sie bleibt dann sogar stehen auf der Geraden. Im Bogen schleifen die Spurkränze. Deshalb geht es da.

    Bei dieser Aussage sollte man die Märklin Räder als Ursache ausschließen können. Voraussetzung ist natürlich das diese noch in Ordnung sind.

    Meine vier Märklin Köf2 drehen seit Jahren ohne Reinigung der Räder ihre Runden.

    Wenn die Märklin Hartverchromung derartige Probleme verursachen würde müssten Weltweit tausende Modelle nach nur wenigen Metern stehen bleiben. Tun diese aber nicht.

    Ergo muss es eine andere Ursache sein.


    Grüße,

    Schwerlast&Strassenroller

  • Bezüglich Kontaktprobleme und schneller Verschmutzung der Radreifen war es eventuell dieser Beitragsfaden:

    Bahnwolli1461
    February 5, 2024 at 11:54 AM

    Dort ging es aber um die Köf2 von Steiner.

  • Moin,

    meine 2. Märklin hatte dasselbe Problem, insbesondere in Kurven. Alles versucht, keine Lösung gefunden. Die Oberflächen der Räder sind in der Tat schei... rauh.

    Bei meiner ersten Köf wurde eine Achse zur Pendelachse umgebaut. Dazu bot mal jemand aus Messing einen 6kantbolzen an, mit einer Halbrundung, in der eine Achse lag. Die Länge war exakt so, dass die Achse etwa einen mm tiefer lag als vorher, also auch nach oben pendeln konnte. Für den Bolzen musste achsenmittig ein Loch gebohrt und ein Gewinde geschnitten werden. Vielleicht hat so etwas noch einer der alten Hasen aus diesem Forum. Bei mir ist das bestimmt 25 Jahre her. Danach war die Stromaufnahme deutlich besser.

    Viele Grüße

    Patrick (sitzt gerade im Zug und lässt sich von der guten alten 218 nach Lübeck schieben, ich hab sie direkt im Rücken, um sie zu hören...)

  • Nochmal:

    Wenn es die Verchromung, Vernickelung oder die Legierung wäre dann müssten tausende Märklon Loks stehen bleiben.

    Tun diese aber nicht.

    Keine meiner Märklin Köf erzeugt sichtbar Funken.

    Ergo ist was Faul in dieser einen Lok.

    Und der Strombedarf wäre mitnichten bei allen so.

    Was verbraucht die eine Lok denn bei geradeausfahrt?

    Stelle doch bitte mal ein Bild der verkokten Räder und der Lok mit Ansicht von unten hier ein.

    Grüße,

    Schwerlast&Strassenroller

  • Tach,

    Eine von meinen Köf hatte das gleiche Problem.

    Die Ausführung als Manderinli, obwohl neu und nie gelaufen. Die Oberfläche der Räder war rau, ähnlich Schmiergelpapier. Ich hab die Räder dann mit 400 abgezogen und dann poliert. Und der Drops war gelutscht :)

    Alles Beste

    Jan

    [font='comic sans ms'][color=darkblue]Grüße Jan[/color][/font]

    [font='comic sans ms'][color=blue]One gauge[/color][/font]

    Ich habe zwar keine Lösung, bewundere aber das Problem

  • Im Anhang die Explosionszeichnung der 55741.

    Es fällt mir schwer zu glauben, dass die Verschmutzungen Brandmarken sind. Allerdings sieht es danach aus. Bei meiner KOEF ist die hintere Achse leicht pendelnd montiert was eine Auflage über alle 4 Räder sicherstellen sollte.

    Ändert sich die Verschmutzung falls du einen Wagen anhaengst? Sicher ist die Stromaufnahme dann höher aber die mechanischen Einflüsse ändern sich ebenfalls (meine eher positiv für die Stromaufnahme).

    Die Räder meiner KOEF sind übrigens glatt wie bei anderen Modellen auch. Wie sie fährt weiss ich nicht, bin erst seit wenigen Wochen stolzer Besitzer dieses tollen Modells.

    Ich frage mich übrigens schon lange warum es bei der richtigen Bahn die Stromabnehmer, zumindest beim Anfahren oder V max, nicht am Fahrdraht festschweißt (will nicht hören, dass das Bügelmaterial nicht schweissbar ist😀).


    Gruß

  • Den Kollektor habe ich noch nicht ausgebaut. Ich fahre mit der SC-7 von KM1. Den Stromverbrauch zeigt die nicht an. Ich hatte früher schon das Mandarinli und die rote Köf. Beide liefen immer sehr gut. Das Problem mit dem Verkohlen hatte ich auch bei der Mä P8 und der V100 und 218. Deshalb habe ich die auch verkauft. Einwandfrei laufen die Mä 91, 01, S 3/6 und die Kiss- sowie die KM1 Loks.

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