Kleine Anmerkung für Interessenten an der 12.14: Diese kann man im Museum Ampflwang besichtigen (eine wahrlich beeindruckende Lokomotive). Vielleicht eine Anregung, um im Juni nächsten Jahres die Spur 1-Messe im Lokpark zu besuchen.
Heinz Sambs
Kleine Anmerkung für Interessenten an der 12.14: Diese kann man im Museum Ampflwang besichtigen (eine wahrlich beeindruckende Lokomotive). Vielleicht eine Anregung, um im Juni nächsten Jahres die Spur 1-Messe im Lokpark zu besuchen.
Heinz Sambs
Mir würde eher eine grüne Version ohne Windleitbleche zusagen. Grün/rotbraun mit DRG-Beschilderung dürfte sie wohl auch in den 20er Jahren über die Geislinger Steige gedonnert sein?
Lt. EK-Buch waren 19 009 und 016 - 019 neu von 1922 - 24 in Stuttgart-Rosenstein stationiert.
- Leider donnerten sie so - mit DRG-Beschilderung - im relevanten Zeitraum noch nicht über die Geislinger Steige.
der endgültige Umzeichnungsplan trat erst am 30.5. 1925 in Kraft;
die Umbeschilderung auf die neue MS-DRG-Schilder erfolgte dann im wesentlichen in den Jahren 1926/27, bis 29/30
die Beschaffung für die sächs. Loks erfolgte ex Magazin Dresden
- die Loks Nr. 76/79 (sp. 19 011/14) sowie Nr. 206-209 (sp. 19 016-19) liefen im Zeitraum 10/`22 - max ?/`25 in Rosenstein. die beiden Nr. 74 und 78 gar nur 1 Monat Okt. - Nov. `22
Ein Foto einer Rosensteiner XX HV aus 1923 zeigt, daß die Maschine als "Beschilderung" lediglich das große Hartmann Fabrikschild auf der Führerhaus Seitenwand trug - sonst nichts, noch nicht mal das sächs. Nummernschild seitlich der Rauchkammer.
Dennoch, und da schließe ich mich gerne an, eine tolle Maschine, die einen Modell-Nachbau in nennenswerter Stückzahl verdient hätte von gerade noch Epoche 1d bis 4 und Museum - inkl. der beiden Rekos 015 und 022.
Hallo Sachsenstolz-Hoffende,
Bild: Eisenbahnstiftung
die Lok, hat wie zu sehen. einen sehr engen Kuppelachsstand, hab das mal in 1:32 umgesetzt.
Der Kuppelrad-Durchmesser beträgt nach Zeichnung umgerechnet 59,5mm, bei einen Achsabstand von 62,5mm bliebe ein Laufflächenabstand von 3mm als Raum für die Spurkränze. Denke 1mm lichten Abstand zwischen den Spurkränzen wären wohl mindestens notwendig so dass bei diesem Raddurchmesser nur 1mm Spurkranzhöhe verliebe.
Beim Vorbild konnten Lokradreifen üblicherweise um bis zu 60mm abgedreht werden, was im Modell dann einen Durchmesser von 57,6mm und einen Laufflächenabstand von 4,9mm ergäbe. Die Räder sehen dann aber eher wie die eines Leiterwagens aus so dass ich mal ausprobierte ob man mit 1,7mm Spurkranzhöhe hinkäme, was einen Raddurchmesser von 58,1mm ergäbe, denke damit könnte man "leben"?
Selber fahre ich bei vielen Fahrzeugen mit 1,5 - 1,6mm Spurkranzhöhe ohne Einschränkungen.
Danke für diese Maß-Vergleiche.
WIE hat das denn die Fa. Bockholt bei seinem 19er Modell umgesetzt ?
Guten Abend,
die Abstände der Laufflächen aller Treibachsen untereinander betragen 5mm. Die Spurkranzhöhe beträgt 1,6mm.
![]()
Einen schönen Abend noch.
Guten Abend,
die Abstände der Laufflächen aller Treibachsen untereinander betragen 5mm. Die Spurkranzhöhe beträgt 1,6mm.
Einen schönen Abend noch.
Hallo,
Danke fürs messen, ein paar Maße mehr wären durchaus noch interessant. Z. B. Raddurchmesser und Achsabstände, am besten von Achse A nach C oder D.
Hallo Yannick, besten Dank für die Antwort auf meine Frage.
Somit ist das alles im Rahmen der real damals zulässigen Maße/Gegebenheiten im Modell umgesetzt.
Und könnte auch für eine erneute Modell-Umsetzung dienen. auch für die beiden Reko`s, denn was das Fahrwerk im Bereich der 4 gekuppelten Achsen betrifft, hat sich bei der Rekonstruktion ja nichts geändert.
Danke nochmals für die prompte Antwort ![]()
Der Raddurchmesser beträgt gemessen 59mm bei allen Treibachsen.
Der Raddurchmesser beträgt gemessen 59mm bei allen Treibachsen.
Also 4,5mm vergrößerten Achsabstand zugunsten eines stimmigen Raddurchmessers?
Leider fand ich keine herzeigbare Übersichtszeichnung sondern nur diesen Längsschnitt. Der zeigt aber immerhin ein paar Maße. Gesamtlänge von den Puffern bis zum Kuppelkasten sind umgerechnet 446,4mm. Wäre jetzt natürlich interessant zu erfahren, ob die Bockholt-Lok dann länger wurde oder die 5mm anderweitig verteilt wurden?
Moin,
ich gehen davon aus, daß sich die Radsätze im Bogenlauf radial einstellen.
D.h. bei den kurveninnenliegenden Rädern verringert sich der Abstand zueinander.
Je kleiner der Radius, desto näher kommen sich die inneren Räder.
Im Moment komme ich nicht dazu, aber bei Gelegenheit würde ich das für einige bei uns üblichen Radien mal ausrechnen...
Schönen Abend,
Thomas
Bitte schön. Ich habe mal die Originaltypenblätter, Stand 1964, herausgsucht.
Schade dass keiner dieser Bremsloks von Rekogroßmeister Baumberg erhalten geblieben ist.
Die beiden 18er haben es schon in 1:32 geschafft, ob für die 04/19Reko die erforderliche Stückzahl erreichbar wäre?
Schönen Sonntag,
Alain.
Display MoreMoin,
ich gehen davon aus, daß sich die Radsätze im Bogenlauf radial einstellen.
D.h. bei den kurveninnenliegenden Rädern verringert sich der Abstand zueinander.
Je kleiner der Radius, desto näher kommen sich die inneren Räder.
Im Moment komme ich nicht dazu, aber bei Gelegenheit würde ich das für einige bei uns üblichen Radien mal ausrechnen...
Schönen Abend,
Thomas
Hallo Thomas,
da brauchst nichts rechnen da sich nur die Laufachsen radial einstellen. Alle Kuppelachsen sind im Abstand fest gelagert, es verschiebt sich nur die erste quer um +/.20mm (im Verbund mit der Vorlaufachse). Die dritte Kuppelachse hat 15mm Spurkranzschwächung um der bogeninneren Schiene mehr Platz zu bieten. Damit kann die Lok Bögen mit 180m-Radien (= 5,625m) durchfahren, wie man auf den von Alain eingestellten Datenblättern lesen kann.
Moin Michael,
danke für den Tipp !
Oje, die armen Spurkränze und Gleise - wird doch die Lok "schlimm" durch die Kurve gequält !
Würde das für das Modell bei massstabsgerechter Umsetzung dann auch einen min Radius von 5,6m bedeuten ?
Oder anders: wie gross müsste dann die Seitenverschiebbarkeit sein, damit die Lok die bei uns üblichen ("Schweine-") Radien befahren kann - incl der sich daraus ergebenden "Flexibilität" der Kuppelstangen ?
Ich gehe somit also davon aus, dass das Modell dann eher nicht so ganz massstabsgerecht sein kann - und somit sich also die o.g. Diskussion über Radabstände und Spurkranzhöhen doch relativiert...
==> Echt 'ne Herausforderung für die Hersteller, auch hierfür einen Kompromiss zu konstruieren, der "allen" gefällt...
Meint
Thomas
Hallo zusammen,
hier noch ein schöner und interessanter Link.
Mal über den Tellerrand schauen....hilft ungemein.
Mit freundlichen Grüßen und einen schönen und erholsamen Sonntag.
Michael
PS.
Sowohl die 19 als auch die 18 aus Sachsen sind elegante und imposante Lokomotiven, dazu mal echt was anderes und selbst ich als Rheinländer lass da fünf gerade sein, ob die Loks bei mir vor der Haustür gefahren sind oder sonst was. Ich betrachte die als geschichtliche Zeitzeugen, vor dem erscheinen der allgegenwärtigen Einheitslokomotiven.
Oje, die armen Spurkränze und Gleise - wird doch die Lok "schlimm" durch die Kurve gequält !
Märklin gibt für sein H0-Modell der BR 19 an: für Mindestradius R 2 (437,5 mm) ausgelegt. Entspricht in "1" dem 1176er Radius;
und 1394 und größer dann kein Problem
...
Oje, die armen Spurkränze und Gleise - wird doch die Lok "schlimm" durch die Kurve gequält !
Würde das für das Modell bei massstabsgerechter Umsetzung dann auch einen min Radius von 5,6m bedeuten ?
Oder anders: wie gross müsste dann die Seitenverschiebbarkeit sein, damit die Lok die bei uns üblichen ("Schweine-") Radien befahren kann - incl der sich daraus ergebenden "Flexibilität" der Kuppelstangen ?
...Meint
Thomas
Hallo Martin,
bei Modellen finden sich schon Lösungen, wie man sie durch die engeren Modell-Bögen bekommt, die Hersteller machen das ja nicht seit gestern
Ganz sicher herausfordernder waren da die 6-Kuppler von Bockholt und KM1,
daher seh ich bei der Bogenläufigkeit der BR19 weniger ein Problem als der beschriebene, geringe Achsabstand bei dem großen Raddurchmesser der gekuppelten Achsen.
Abstriche bei der Maßstäblichkeit müssen da bei der Rahmenbreite (rot) und dem Abstand der außen laufenden Kreuzköpfe (blau) gemacht werden, damit sich die Achsen weit genug seitlich verschieben können (grün)
Hallo zusammen,
ich denke auch, im Radstand hat die 19 es echt eng beieinander liegend ,ich denke auch das man Kompromisse machen muss, in Spur 1 sowieso,machen wir doch beim Anlagenbau auch,oder rechnet jeder seine Gleislängen und Bahnhöfe in den Maßstab um? Deswegen, sollten gute und verträgliche Kompromisse gemacht werden. Ich könnte jetzt sagen, mir egal .ich habe nur ein Diorama und der einzige Radius ist der meiner Weichen.
Also von daher muss man auch mal 5 gerade sein lassen.
Mfg Michael
Ja Mahlzeit,
wie hat es S01M umgesetzt? Es hieß ja, dass die Konstruktion schon fertig sei. Ein Screenshot vom CAD-Modell wäre auch sehr interessant.
Grüße v Thomas
Vor Jahren hatte ich einen Vergleich durch Vermessung bei der BR 94 in H0 vorgenommen. Gemessen wurden Raddurchmesser, Spurkranzhöhe und Achsstand. Selbst Weinert hat die Vorbildmaße nicht einhalten können. Wer am nächsten am Vorbild war Teichmann mit seinem Wipplagerfahrwerk. Bei der BR 19 wird es auch nicht ohne Kompromisse ausgehen.
Gruß Denis
... Bei der BR 19 wird es auch nicht ohne Kompromisse ausgehen.
Gruß Denis
Hallo Denis,
das gilt doch für alle Modelle, ist doch nichts neues?
Zum Thema Raddurchmesser und Achsabstände hatte ich ja schon aufgezeigt dass da mit dem kleinsten (Vorbild-) Raddurchmesser mit zeichnungsgerechtem Achsabstand durchaus gehen kann.
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