Speedbuild; Das BR 56.20 Diorama

  • Hallo liebe Einser,

    Ein paar Tage vor den Spur 1Tagen in Ebermannstadt erhielt ich den Prototyp meiner Baureihe 56.20. Die Dingler-Version war schon ein Juwel, die MBW-Version vor allem auch technisch eine große Verbesserung, aber dies wird die ultimative bullige BR 56. Initiiert und entwickelt von BMB, mit einer Sonderversion für Becasse Weathering. Ich habe mich für die BR 56 2373 entschieden, BW Kleve, BD Köln. Eine Lok, die höchstwahrscheinlich in den Niederlanden unterwegs war, aber genauso gut im Ruhrgebiet gesichtet werden konnte. Einzigartig ist die Möglichkeit, diese Lok mit Zweilicht- oder Dreilicht-Spitzsignal und mit DB-Schriftzug oder DB-Keks zu bestellen! Weitere Informationen finden Sie in Kürze in Ebermannstadt an meinem Stand und in meinem Blog.

    Dieses Prototyp ist an sich schon ein Schmuckstück, aber ich wollte dennoch eine Umgebung schaffen, in der die Lok besser zur Geltung kommt als auf einem Glasregal. Ich muss also innerhalb einer Woche zwischen all den Patinierungen ein Diorama bauen. Ach, hätte ein Tag doch nur mehr Stunden, denkt man sich in Momenten wie vor einer Messe.

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    Ich habe begonnen, einen Unterbau aus PVC-Platten zu bauen. Darin kommt eine Styrodurplatte als Basis. Ich finde es wichtig, dass es trotz der geringen Größe dennoch einen Höhenunterschied gibt. Deshalb habe ich mir hinten eine Stützmauer ausgedacht. Außerdem achte ich darauf, dass die Schienen nicht parallel zum Rand verlaufen. Das sorgt für ein etwas dynamischeres und natürlicheres Bild.

    Auf dem Spur 1Treff habe ich mit viel Glück ein Stellwerk von Spur1fachwerkhaus.de ergattern können (vielen Dank an MM!), das die Basis des Dioramas bildet.

    Das Schienenstück ist von Hegob, das ich wie üblich vorab patiniert habe. Der Anfang ist gemacht, und die Fortsetzung folgt!


    Michiel

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  • Heute bin ich wieder einen Schritt weiter gekommen. Zunächst wurden Abgüsse angefertigt, um die Straßenpflasterung darzustellen.

    Anschließend habe ich den Untergrund schwarz gestrichen und mit feinem Sand bestreut, damit die zweite Schicht, die noch folgt, gut haftet.

    Außerdem habe ich eine dünne Styrodur-Platte für die Stützmauer eingeritzt.…

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  • ...Michiel, das wird sicher wieder topp!

    Endlich mal wieder ein Beitrag, bei dem es mal wieder um Modellbau geht, ist ja fast schon selten geworden hier... 8o

    Bin gespannt, wie das fertig aussehen wird. Bitte gerne hier vorstellen, ich kann nicht nach Ebermannstadt kommen.

    Viele Grüße

    Patrick

  • Wieder ein paar Schritte weiter! Ein Gemisch aus Sand und Tiegrund wird auf den Untergrund aufgetragen und mit einem Schwamm festgedrückt. So entsteht eine ebene Fläche. Danach folgt der Ballast, der natürlich über dem Sand liegt. Feine Blätter und Moos werden auf der noch feuchten Sandmischung gestreut…

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  • Sechs Wochen? So ein Luxus… Aber ja, keiner hat mir gezwungen so kurz vor der Veranstaltung noch hiermit an zu fangen. Macht auch Spaß!

    Ich habe die Trockenzeit verringert mit einem Föhn, und ich könnte dadurch heute sogar noch mit Grasfaser loslegen…die Jahreszeit passend….

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  • Das Diorama ist fertig. Natürlich gibt es immer noch kleine Verbesserungsmöglichkeiten, aber insgesamt bin ich sehr zufrieden.

    Die letzten Ergänzungen verdanken wir Florian von Beckersohn.de . Er hat mir bei den kleinen Bäumen und Sträuchern hinter dem Stellwerk geholfen. Außerdem hat er den Prototyp eines wunderschönen preußischen Zauns gelötet und mit Nieten versehen.

    Das Diorama soll eine passende Umgebung für meine erste eigene Lok sein, die bei ausreichendem Interesse in Produktion gehen wird. Ich denke, es ergibt ein inspirierendes Ganzes. Zu sehen am kommenden Samstag und Sonntag auf den Spur-1-Tagen!

    Michiel

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  • Hallo Michiel,

    mir gefällt das kleine Diorama sehr gut und ich bin immer wieder übrrascht, in welchem Tempo du baust. Hast du so ein Gebäude, wie das Stellwerk dann fertig auf Lager liegen oder baust du das dann auch in der kurzen Zeit?

    Ich glaube, dass ich ähnlich wie Axel dafür Wochen brauchen würde. Leider konnte ich es mir in Ebermannstadt nicht ansehen, da in Urlaub. Vielleicht zeigst du es ja nächstes Jahr in Gießen oder Maarn. Zu beiden Veranstaltungen möchte ich gerne kommen.

    Viele Grüße und allen ein schönes Wochenende

    Michael

  • Hi Michael,

    Mit dem Stellwerk habe ich geschummelt; ich konnte es übernehmen und es wurde von Spur 1Fachwerkhaus gebaut. Damit wurde es wirklich zu einem Speedbuild; für ein Gebäude wie dieses brauche ich mindestens eine ganze Woche.

    Ich werde das Diorama auf jeden Fall mit nach Gießen nehmen, zusammen mit der BR 56.20. Die Bestellungen werden dann nach Asien geschickt und das Modell geht dann in Produktion.

    Man kann aber eine Vielzahl von Loks darauf setzen, und sogar (oder gerade) eine Köf würde gut darauf passen:)

    Michiel

  • Ein weiterer Schnellbau im Auftrag der Firma Becker& Sohn. Die Idee war, eine passende Umgebung für ihr neues Förderband zu schaffen. Die Basis bildet eine Platte aus einem Systemschrank. Darauf habe ich eine Forex-Platte aufgebracht und daraus eine Art Behälter mit 3 cm hohen Rändern gefertigt.

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    Diese habe ich mit Kork- und Styrodurplatten aufgefüllt, um das Ganze auf die richtige Höhe zu bringen. Die Juweela-Flexmatten mit echten Steinen aus dem Programm von Becker&Sohn sowie einige Profile runden das Ganze ab.

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    Auch der Prototyp des ultimativen Andreaskreuzes und der bereits erhältliche Prellbock haben einen Platz auf dem Diorama gefunden.

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    Aus Zeitgründen wurden auch Hegob-Schienen verwendet, obwohl Hosenträger-Schienen passender gewesen wären. Aber mit der richtigen Patina sehen diese ganz ordentlich aus!

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  • Hallo Michiel,

    ein kleines aber feines Diorama, ob man ein Förderband, einen schönen Wagen oder eine ganze Szene darstellen will, hier ist genug Platz. Gleichzeitig bringt man eine Stimmung mit rüber, ich finde sowas passt auch mal in eine Vitrine und man kann gleich mehrere Modelle in Szene setzen. In dem Fall im Kontext zu einander. Dioramenbau hat den Vorteil, dass auch immer eine Idee/Stimmung rund um das Produkt/e transportiert wird.

    Zumal das Diorama eine Basis bietet unterschiedliche Szenen darauf aufleben zu lassen. Der LKW Anhänger ist schon ein Hingucker, dürfte von der Firma " das Werk" sein. Ich selber habe den bei mir auch, tolles Teil.

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    Der Modulrand muss noch gestrichen werden, das Gleis verfügt über einen Stromanschluss, kann also auch als somit für Funktionen genutzt werden oder zum programmieren. Die Lok steht nicht so verlassen in der Vitrine und den Lanz tausche ich gegen einen von miniart aus, viel feiner detailliert.


    Das Landschaftsmaterial ist Miniatur und Heki.

    Es gäbe unzählige Ideen solche Dioramen zu bauen, einfach um Modelle außerhalb einer Anlage wirken zu lassen.


    Mit freundlichen Grüßen


    Michael

  • Hi Michael,


    Das gefällt mir sehr was Du da gebaut hast. Der “hölzerne Himmel “ macht es leider nicht so einfach in das Diorama ein zu tauchen….. kann mir aber vorstellen das es mit einem neutralen Hintergrund erst richtig zur Geltung kommt.

    RT hat wirklich brauchbare Sachen.Hier noch ein Shop der mir mit tolle Sachen geliefert hat; https://www.diodump.com

  • Hi Michiel,

    Danke für deine Anerkennung, ja das mit dem Himmel stimmt. Da kann ich mir was einfallen lassen.

    Diese kleinen Dioramen haben einen Vorteil..man packt sie ins Auto, raus in die Natur und dann im Abendlicht Foto machen, natürliches Licht und eine reale Umgebung hat was. Ich bin. Derzeit meine drei Module für solche Zwecke am überarbeiten. Meine Ho und 1 sind dem natürlichen Lichtverhältnissen ausgesetzt, es gibt nichts schöneres wenn morgens die Sonne aufgeht. Gerade die Landschaft wirkt x mal realer als im Keller

    Danke für den Link.


    Da sind coole Sachen bei.


    Schönen Abend


    Mfg

    Micha

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