Auslieferung der BR44 von 01 Modellbahn

  • Hallo Helmut,

    würde solch schöne Loks nicht mit einer Klauenkupplung verunzieren sondern einfach ein paar passend kurze Wagen zusätzlich zur Klaue mit Zughaken für die Schraubenkupplungen ausrüsten. Oder andere, hier schon oft gezeigte Kupplungslösungen nutzen

    Hallo Michael

    Darum geht es mir aber garnicht, sondern darum, daß es vorher bei allen Herstellern diese Möglichkeit/ Kompatibilität gab und sie mittlerweile bei einigen Modellen verschwunden ist. Das Mindeste ist meiner Meinung die Erwähnung in der Beschreibung und noch besser, die Beibehaltung der Kompatibilität, denn sie hat vorher niemanden gestört und kostet auch nichts, sie muss nur in der Konstruktion berücksichtigt werden.

    Gruß Helmut

  • Hallo Michael

    Darum geht es mir aber garnicht, sondern darum, daß es vorher bei allen Herstellern diese Möglichkeit/ Kompatibilität gab und sie mittlerweile bei einigen Modellen verschwunden ist. Das Mindeste ist meiner Meinung die Erwähnung in der Beschreibung und noch besser, die Beibehaltung der Kompatibilität, denn sie hat vorher niemanden gestört und kostet auch nichts, sie muss nur in der Konstruktion berücksichtigt werden.

    Gruß Helmut

    Hallo Helmut,

    ein "guter" Hersteller berücksichtigt das doch auch! Nur den anderen ist es wohl egal, da scheint eine Nutzung über die Vitrine hinaus schon missbräuchlich!
    Letztlich ist fast jedes neue Modell ein Überraschungspaket, oft mit Mängeln die längst überwunden scheinen!


    Klar ist natürlich auch dass die (Lok- u. Tender-) Pufferbohlen dann unter der Zughakenöffnung eine Aussparung bräuchten


    um die übliche, von hinten einzufädelnde Klaue montieren zu können, was die Bohlen natürlich schwächt.


    Es gibt aber auch von vorne ansetzbare Klauen wie diese von Märklin, die müsste doch gehen?


    Die übliche Klaue lässt sich aber auch von vorne montieren, wenn man den Vierkant wegfeilt und eine Gewindeschraube mit Mutter nimmt. Oder wie hier den Zughaken der Mannheimer IG1, dann kann man beide Kupplungsarten nutzen.

    Grüße aus Lichtenstein (Württemberg)
    Michael

  • um die übliche, von hinten einzufädelnde Klaue montieren zu können, was die Bohlen natürlich schwächt.

    die "geschwächten" Bohlen laufen bei mir auch mit schwersten Zügen seit nunmehr über 20 Jahren mit der Standardklaue

    (1394-Radiusbedingt !, nicht weil`s gar so schön aussieht)

    Passiert ist durch diese so genannte Schwächung aber nichts. Das Material ist offensichtlich stabil genug.

  • Hallo Michael

    Die Diskussion ist müßig. Bei den Herstellern Km 1, Märklin, Kiss geht es problemlos und bislang bei den anderen Herstellern auch. Ich möchte nur vorher wissen, auf was ich mich einlasse.

    Notfalls eine Lösung finden, geht fast immer. Und damit ist es zu diesem Thema auch genug, warten wir mal die nächsten Modelle ab.







    Noch einen schönen Tag bei hoffentlich erträglichen Temperaturen

    Helmut

  • die "geschwächten" Bohlen laufen bei mir auch mit schwersten Zügen seit nunmehr über 20 Jahren mit der Standardklaue

    (1394-Radiusbedingt !, nicht weil`s gar so schön aussieht)

    Passiert ist durch diese so genannte Schwächung aber nichts. Das Material ist offensichtlich stabil genug.

    Hallo Werner,

    Stabilität brauchts weniger fürs ziehen sondern fürs Aufstoßen, man fährt doch auch mal etwas heftig auf einen Prellbock oder gar die Lokschuppenwand.
    Natürlich kann man das alles so bauen dass eine Kupplungsklaue direkt hinpasst aber so manchem Hersteller ist das wie schon geschrieben wohl egal!

    Grüße aus Lichtenstein (Württemberg)
    Michael

  • Hallo, liebe Spur 1er. Die Modelle sind auf Video, zig mal präsentiert worden. Auch in Faszination Spur 1 usw.

    Bitte teilt doch den Wunsch mit das eine Klaue anzubringen sein muss. Besser sendet welche zu, die gewünscht wären. Das ist doch kein Hexenwerk, die mit einzupassen, in der Konstruktion. Wir sind lernfähig und möchten euren, ihren, Wunsch erfüllen.

    Beste Grüße Frank Elze

  • Servus,

    ich hab bei unseren Maschinen auch mal nachgemessen und die größte Weite an den Zylindern ist 97,5mm (x32= 3120mm). Der mittlere Abstand der Kolbenschutzrohre beträgt 72,4mm (x32 = 2316,8mm).

    Die Schwächung der Pufferbohlen und der damit einhergehende Ausschnitt an einem sonst möglichst perfekt nachgebildeten Modell zugunsten einer Klauenkupplung ist für mich zwar fast ein Frevel aber es wird immer mehr verlangt, weshalb wir hier das ab der nächsten Serie auch so umsetzten.
    Ich wundere mich zwar, dass wir teilweise um die letzte Niete streiten aber sowas von einer breiten Masse verlangt wird.
    Alternativ gäbe es natürlich die Möglichkeit die Kupplungen leicht zu modifizieren, damit diese auch in maßstäbliche Modelle eingebaut werden können, oder die Kupplungen zu verwenden, die man von Vorne auf die Pufferbohle montiert. Meiner Meinung nach ist aber der Adapterwagen noch immer die eleganteste Lösung um diese sonst so hochdetaillierten Modelle nicht zu verunstalten.

    Beste grüße,
    Franz

  • Hallo Konstrukteure,

    dass Käufer eine Klauenkupplung an ihre Spur1-Fahrzeuge montieren möchten ist schon seit über 20 Jahren bei K u K-Modellen üblich und überhaupt nichts besonderes. Auch MBW hatte schon Wagen mit Kurzkupplungskinematik für Klauenkupplungen fabriziert.
    Hier jetzt hier so zu tun als ob das etwas ganz neues und unerwartetes sei ist doch eigentlich nur lächerlich, wenn es denn nicht so ärgerlich wäre für die Käufer.

    Grüße aus Lichtenstein (Württemberg)
    Michael

  • Hallo Konstrukteure,

    dass Käufer eine Klauenkupplung an ihre Spur1-Fahrzeuge montieren möchten ist schon seit über 20 Jahren bei K u K-Modellen üblich und überhaupt nichts besonderes. Auch MBW hatte schon Wagen mit Kurzkupplungskinematik für Klauenkupplungen fabriziert.
    Hier jetzt hier so zu tun als ob das etwas ganz neues und unerwartetes sei ist doch eigentlich nur lächerlich, wenn es denn nicht so ärgerlich wäre für die Käufer.

    Ich würde sagen, es ist wichtig zu beachten, dass immer mehr 1er auch mit Ihren Modellen fahren. Vor 10 Jahren sind wir noch von rund 70% Vitrinensammler ausgegangen, die vielleicht mal ein Stück vor und zurück gefahren sind. Heute würde ich die Zahl der Vitrinen- und Schachtelsammler eher auf maximal 15-20% schätzen. Natürlich steigt dadurch auch die Nachfrage nach montierbaren Systemkupplungen.

  • Hallo Herr Elze, Hallo Herr Schütz

    Danke für Ihre Äußerungen zu diesem Thema.

    Meiner Meinung nach gibt es einen beachtlich großen Teil von Spur 1 Bahnern, die Heimanlagen betreiben und somit Radien verwenden müssen, die nun mal nicht schraubenkupplungstauglich sind. Daher werden die erhältlichen Standardsystemkupplungen von Märklin und KM 1 verwendet.

    Das war bislang auch nicht erwähnenswert, da die erhältlichen Modelle den Einbau einer solchen Kupplung problemlos zuließen. ( siehe z. B. Beschreibung Km 1 BR 01, Märklin Schorsch oder Kiss BR 98 )

    Falls, wie sie es Herr Schütz sagen, evt. auch die Systemkupplung leicht modifiziert werden muß, sollten Sie eine solche anbieten, es würde mich freuen.

    Ich habe jedenfalls noch nicht gehört, daß jemand bei den oben genannten Wettbewerbsmodellen bemängelt hat, daß die Detailtreue gelitten hätte, zumal man die Veränderung nur von unten sieht.

    Ich will und wollte mit der Anmerkung zu den Kupplungen weder eine Firma noch Personen verunglimpfen, was ich aber möchte, ist vorher wissen, was ich bestelle. Ich, als Betriebsbahner, mache davon durchaus meine Kaufentscheidung abhängig und ich bin mir sicher, daß ich damit nicht alleine dastehe.

    Allen einen schönen Abend

    Gruß Helmut

  • Den Ausführungen von Helmut schließe ich mich 100%ig an. Die Anzahl der Heimanlagen ist gestiegen, das ist auch meine Meinung. Aber niemals und nie auf 80%. Das Verhältnis halte ich immer noch für umgedreht: Die Mehrheit stellt in die Vitrine, oder packt nicht mal aus. Maximal werden die Schätze dann mal auf Modultreffen oder stationären Club-Anlagen gefahren.

    Mir steht ein Dachgeschoss von 8 x 16 Meter abzüglich Treppenhaus und Dachschräge zur Verfügung. Selbst da kann man nicht ohne 1394 mm Radius auskommen, es sei denn man fährt ein Oval oder Kreis ... no fun.

    Aber wir kommen gerade vom eigentlichen Thema ab ...

    Auch ich würde es begrüßen, wenn man die Klauenkupplungsfahrer berücksichtigt - so wie das schon immer war!

    Besten Dank und viele Grüße,

    Kalle

  • Oweh, mir schwant nix Gutes🫣 für die Modelle. Ich möchte definitiv keine Kompromisse, die womöglich die Optik des Modells beeinträchtigen.

    Vorschlag: So wie bei den Radsatzmaßen wäre bei Bestellung die Wahlmöglichkeit Pufferbohle für Klaue oder Schraubenkupplung vielleicht eine Möglichkeit. Die Pufferbohlen sind bekanntlich als eigenes Bauteil angeschraubt…das sollte konstruktiv doch machbar sein.

    Gruß Wolfram

    Grüße
    Wolfram Ruß

    vietato attraversare i binari

  • warum nun auf einmal soviel Wirbel um das Thema?

    Seit 2004 fahre ich (und drei meiner Bekannten hier in der Umgebung) mit der Klauenkupplung. Auf Anlagen von 34 - 52 m².

    Nicht weil es gar so viel Spaß macht, aber weil es notwendig ist - auf all den genannten Anlagen existiert der R=1394. Und Züge müssen auch geschoben werden.

    Niemanden hat das über 20 Jahre gestört, daß - zumindest - die rückwärtige Pufferbohle - von unten gesehen - so gestaltet ist,

    daß die Klauenkupplungen montierbar sind. Natürlich hilft manchmal die sog. Aufsetzkupplung, aber auch diese sind nicht wie der berühmte Sand am Meer erhältlich.

    Meine Empfehlung deshalb: Weiter so die Pufferbohle konstruieren, daß Klauenkupplungen relativ problemlos montierbar sind. Die Kunden werden es danken, wenn sie sich nicht mit Materialeingriffen in die Lok beschäftigen müssen.

    Dasselbe gilt für Wagen - war mir nicht zu schade, auch in "teure" MS-Wagen einzugreifen - muß aber doch nicht sein.

    Eine Doppelentwicklung mit Wahlmöglichkeit der Pufferbohlen halte ich aus Kostengründen aus Sicht der Hersteller für nicht zielführend.

    mit freundlichen SPUR 1 Grüßen, dr. wolf

  • Guten Abend,

    das ist jetzt schon weit vom eigentlichen Thema.
    Aber richtig, Dr. Wolf, warum dieser Wirbel? Seit „Urzeiten“ gibt es auf den Seiten der Spur1 Mannheim Beispiele für Kupplungsadapter (suche Kupplungs-Adapter). Darunter auch eine verblüffend einfache Lösung mit „modifizierter Märklinklaue“. Sie funktioniert bei vielen Eins-Bahner bei Bedarf hervorragend.
    Wenn man 3000€ für eine Lok ausgeben kann, sollte das Kleingeld für solche Lösungen vorhanden sein.

    Grüße, Hermann Schnetzler

  • Moin, moin,

    hier ein Beispiel für einen Adapterwagen bei meinem Lasttest mit der ölgefeuerten 44er (043) von Spur-0-1 (MBW).

    Der Adapterwagen ist ein 3D-gedruckter Wagenkasten eines SNCF-Güterwagen auf einem verkürzten Märklin-Fahrgestell.

    Viele Grüße

    Klaus

    Klaus Lübbe
    Berufsschullehrer i.R. und Modellbahner in 1zu32 und 1zu160

    Ein Leben ohne Spur 1 wäre möglich, aber Sinnlos
    (frei nach Loriot)

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