Container auf Rungenwagen wie sichern??

  • Hallo Kollegen

    Ich habe mehrere Rmmms33 Rungenwagen möchte mir einen Containerzug zusammenstellen. Nun habe ich mal eine Frage zur Ladungssicherung,wie werden die Container gegen verrutschen gesichert, habe im Netz nichts gefunden. 1 Bild mit Container in schwarz/weiß war aber nichts zu sehen, lagen auf der Ladefläche nur Balken so rum nicht verkeilt. Habe mal wie auf den Bildern zu sehen Balken genommen. Ob es so richtig keine Ahnung. Wäre schön wenn jemand was darüber weiß.

    Gruß Ralf

  • Hallo Ralf,

    Container auf Flachwagen, mit durchgehendem Holzboden und mit Seitenborden, werden nicht weiter gesichert. Der Container hat ein hohes Eigengewicht und eine große Aufstandsfläche. Notfalls sind die Seitenboarde noch da.

    Beste Grüße

    Norbert

  • ach so ein Nachtrag ,

    wir reden über Epoche 3/4 wenn der Container nur einfach drauf gestellt ist . Da gab es ja auch noch auf den Güterbahnhöfen sogennante Richtprellböcke .

    Heutzutage wird alles mit Spanngurten gesichert.


    Beste Grüße Norbert

  • Grüß Dich Norbert.

    Wie Container auf Rungenwagen mit Borden gesichert wurden habe ich nie erlebt, da zu meiner aktiven Zeit schon die Blechkisten mit speziellen Containertragwagen versandt wurden. Ein Container dürfte ,wie auch schon einige schrieben, ungesichert auf den Holzbohlen der Niederbordwagen gestanden haben, die reine Reibung dürfte gereicht haben. Eventuell noch Rutschsicherungen mit festgenagelten Holzkeilen. Bei Containertragwagen stehen die Container lediglich an den vier Ecken auf sogenannten Pilzen, die auf verschiebar und in speziellen Positionen arretierbaren Klappriegeln genau positioniert mit den Weiblichen Ecklöchern der Container korrespondieren. Also lediglich vier popelige Zapfen und sonst nix. Wenn jedoch der Wagenmeister bei der Zuguntersuchung feststellte, das ein Container nur auf drei Zapfen stand, dann war Jubel im Döppchen und es musste mit Kran angehoben werden,um den fehlenden Zapfen runterzuklappen......mit der Rangiererei war dann oft der Ladenschluss weit überschritten und der Zug fuhr mit Verspätung ab.

    Die Richtprellböcke gibts teilweise noch heute. Sie stehen in großen Rangierbahnhöfen in der sogenannten Besserlade. Dort steht auch meist ein großer Bockkran. Diese Einrichtungen dienten zu notdürftigen Korrektur von Rangierunfällen, bei denen sich die Ladung verschoben hatte. Richtprellböcke dienen zum zurückschieben von verrutschen Rohren, Profilen oder anderem Stangenmaterial. Container werden immer mit Kran behandelt und das fast ausschließlich in Containerbahnhöfen. Die Besserladen haben fast ausgedient seit dem der Einzelwagenverkehr seit Mora C zum erliegen gekommen ist.

    Gruß Wolfgang, ehemaliger Cargonaut

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