• Hallo Ben,

    auch von mir herzlich willkommenen im Forum.

    Wegen dem weniger ist mehr: Du kannst auf beide Hosenträger verzichten. Ich würde nur die Weichenverbindungen von jeweils rechts unten nach links oben beibehalten. Mehr braucht es an diesen Stellen nicht.

    Das mittlere Gleis ist das Durchfahrtgleis, aus dem oberen Gleis werden die Nebengleise bedient, das untere Gleis ist ein kurzes Überholgleis.

    Grundsätzlich solltest du dich fragen, was du auf der Anlage später machen möchtest: Zügen zusehen, oder rangieren.

    Wenn du viel rangieren willst, solltest du unbedingt von A nach B fahren. Dann müsstest du auf den Kreis verzichten und unter dem Bahnhof einen Schattenbahnhof einrichten.


    Den Schattenbahnhof kannst du aber auch innerhalb des Kreises bei den parallel zur Strecke verlaufenen Gleisen auf der Zunge vorsehen.


    Gruß Jürgen

  • Eine Rundumstrecke, um Züge einfach mal fahren zu lassen …

    Klaus, eine Rundstrecke hat schon auch was. Um die Anlage nicht mit Gleisen zu überladen finde ich die doppelstöckig gestalteten amerikanischen Anlage schon klasse. Es ist schon erstaunlich, dass dies in Spur1 nicht angewendet wird. Gerade hier ist Strecke meist Mangelware. Und mit den räumlichen Gegebenheiten von Ben kann man schon eine Höhe von 40cm überbrücken - kann ja u.U. auch teilverdeckt im Hintergrund erfolgen.
    Außerdem kann man die Züge aus unterschiedlichen Blickwinkeln genießen.

    Meint Michael

  • Hallo Anlagenbauer,

    mehr oder weniger Gleise auf der Anlage ist eigentlich ausschließlich eine Entscheidung des Nutzers, denn wenn man z. B. gern rangiert kann man eigentlich nie genug Gleise und Weichen haben.
    Wer gerne fahrenden Zügen nachschaut kann das am besten auf Ringstrecken, von A nach B und zurück fahren erfordert m. E. eine Streckenlänge die Bens Raum nicht wirklich bietet. Und wer möglichst alle seine Fahrzeuge auf der Anlage haben möchte der braucht Abstellgleise oder besser Schattenbahnhöfe.
    Wenn wir uns Bens Gleisplanung anschauen möchte er wohl gerne Züge kreisen lassen aber auch Lok wechseln, rangieren und Gleisanschlüsse bedienen, das ergibt nun mal viele Gleise hat aber doch nicht unbedingt mit mangelnder vorbildtreue zu tun?

    Hier noch ein im Bahnhofsbereich geänderter Vorschlag

    der Mittelbahnsteig ist für evt. Reisezugkreuzungen und als einseitiger Schüttbahnsteig gedacht, da reichen 156mm (=5m) Gleisabstand allemal.

  • mehr oder weniger Gleise auf der Anlage ist eigentlich ausschließlich eine Entscheidung des Nutzers

    genau so ist es :thumbup:, und ob rundum, oder A <----> B ebenfalls...

    Zwei Punkte meinerseits noch:

    - Im Bahnhofsbereich würde ich aus optischen- und bahnsteig-Gründen nur 3 Gleise

    vorsehen, statt deren 4...

    - im Mittelbereich ("Zunge") könnte ich mir einen kleinen Lokschuppen mit 2 parallelen Gleisen

    vorstellen, anstelle der V-förmigen Gleisanordnung...

    Ansonsten nur zu...; oft kommen während des Bauens noch die besten Ideen.......

    ........., meint mit besten Grüßen, Tilldrick Einsenspiegel

  • Ok, das sind sehr gute Hinweise.

    Ich plane den Aufbau eh nicht in einem Rutsch. Zuerst sind die Spanten und die Platten entlang der Fensterseite dran. Dann kann ich da schon mal erste Spielerfahrung sammeln beim Hin- und Her-rangieren. Es ist ja auch einiges Gleismaterial etc von Nöten...

    @ Michael: Deine Idee mit den 2 Ebenen klingt außergewöhnlich. Google ich mal. Allerdings freue ich mich auch auf das im Kreis fahren und eine Liege bekomme ich in die Raummitte noch rein 8). Und einen großen Kühlschrank habe ich auch im Keller :saint:.

    Beste Grüße,

    Ben

  • hallo, grundsätzlich finde ich die Idee mit den 2 sichtbaren Ebenen schon bedenkenswert.

    Aber im Falle der verlinkten H0-Anlage # 28 besteht doch ein Unterschied zum Plan von Ben.

    Die verlinkte Anlage hat offensichtlich eine "lange" Längsseite, während die Anlage von Ben,

    auf H0 umgerechnet 2 X 1,5 m betragen würde.

    Bei solch einem Verhältnis mit relativ kurzer Längsseite wäre die 2-Ebenen Lösung

    als sichtbare Lösung nicht mein Favorit.

    Vielleicht vorstellbar eine Verlängerung des unteren, inneren Stumpfgleises nach rechts,

    dann im Bogen innerhalb des 1394 Radius` unter den Bahnhof in eine unsichtbare Abstellgruppe.

  • Hallo Ben, hallo Michael,

    ich habe bei meiner alten Kelleranlage auch in zwei Ebenen gebaut. Das ist prinzipiell auch eine tolle Sache. Das Problem bleibt der Übergang zwischen den Ebenen.

    Bereits 20 cm Höhenunterschied lassen sich bei 3% Steigung nur über eine Distanz von mindestens 7 m überwinden. Dabei muss man bedenken, dass Anfang und Ende der Steigung ausgerundet sein müssen, damit die Fahrzeuge nicht entkuppeln und die Fahrzeuge nicht kippeln. Natürlich kann man auch steiler bauen, aber dann ist die Auswahl geeigneter Triebfahrzeuge doch sehr eingeschränkt.

    Bei ausreichend Anlagentiefe einer Rundum-Anlage kann die Steigungsstrecke natürlich sichtbar ausgeführt werden.

    In Halver hatte ich ja die Steigungsspirale aufgebaut. Dort ergaben ca. 15m Gleislänge eine moderate Steigung unter 2%. Allerdings ist der Platzbedarf dann doch enorm (über 5m Durchmesser).

    Viele Grüße

    Klaus

    Klaus Lübbe
    Berufsschullehrer und Modellbahner in 1zu32 und 1zu160

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!