..des Schuppens, bzw. seiner Reste in Treysa (Mittelhessen) ist mein derzeitiges Projekt. Die Herstellung erfolgt im wesentlichen wie die Tuchfabrik in Bad Hersfeld, deren Bau ich, unter anderem, hier beschrieben habe
https://www.s1gf.de/index.php?page…=36403&pageNo=6
Hier ein paar Bilder des Vorbildschuppens, der noch von den Eisenbahnfreunden Treysa e.V. als Betriebsmittelpunkt genutzt wird. Die Schwiegereltern wohnen oberhalb des ehemaligen BW und so bin ich öfter mal dort.Der Schuppen hatte kürzlich ein neues Dach und neue Torbeplankung erhalten, eine Drehscheibe gehört natürlich auch zu diesem Ensemble.
Historische Informationen sprechen von bis zu 16 Ständen, von denen noch 6 erhalten geblieben sind. Ursächlich, wohl wie üblich, bei dieser Infrastruktur im Übergang Epoche 2 auf 3, waren alliierte Bombenangriffe und die nachträglichen Aufräumaktionen...so ganz grob...
Ich finde die Bauart des Schuppens mit Pultdach und der oberen Fensterreihe in Ziegelsteinoptik reizvoll und nachdem meine 19m Drehscheibe praktisch einbaufertig ist, braucht es jetzt den Schuppen...
Hier noch ein auch schon wieder 25 Jahre altes Bild mit Reko 52er auf der Drehscheibe..noch analog fotografiert...
Zur Umsetzung des Vorbilds sind Fotografien und "Studien" am Original ein Teil des Hobbys im Hobby...auch mein Jüngster muss mit ran...
Die Zeichnung erfolgt am PC im Programm Lightburn....
Für diese o. g. Zeichnungen sind etwa 10 Stunden am PC anzusetzen..nun bin ich kein Grafiker und die Abgleichung mit dem Original kostete viel Zeit, da ich als Hauptmaßstab die Ziegelsteingröße und das Fugenmaß benutze. Ich bin immer wieder erstaunt, wie genau man dann doch damit eine stimmige Zeichnung erstellen kann.
Erste Probeschnitte werde ich machen, wenn ich die räumliche Bearbeitung fertig habe. Erfreulicherweise sind viele Gebäude modular aufgeteilt, sodass man nur einmal konstruieren(zeichnen) muss....
LG
Michael

