• Hallo Gabriele,

    Deine Schwellen gefallen mir sehr gut, beim K49-Gleisbau bin ich etwas anders vorgegangen und habe die Anregungen von Eddi Dreyer (Hosenträger) und Michael Kur übernommen:

    - Schienenprofile mit sehr feinem Strahlsand mit der Spritzpistole ganz leicht anrauen
    - Schienenschrauben mit Waffenbeize brünieren
    - Rippenplatten mit ca. 2 mm Abstand auf altes Schienenprofil auffädeln und wie die Schienenprofile mit feinen Strahlsand anrauen
    - Holzschwellen bürsten, Kanten brechen und beizen
    - Rippenplatten mit Schienenschrauben auf Schwellen verschrauben
    - Gleisjoche je nach Gleisordnung mit den entsprechenden Schwellenabständen zusammenbauen
    - Gleisjoche verlegen, mit elektrischen Anschlüssen versehen, testen und dann dauerhaft verkleben
    - Schottern und Schotter anschließend mit Fließverbesserer und Kleber fixieren
    - Schienenprofile mit Waffenbeize brünieren
    - In das noch feuchte Brüniermittel mit einem Pinsel Pigmente in Rostfabe aufreiben
    - Falls nötig Fine-Tuning

    [size=10]Hier ein paar Fotos:[/size]

    Gruß und weiterhin viel Freude am Dioramenbau
    KaGe

  • Hallo Michiel,

    bei mir hat es noch keine Ausblühungen (blaue Stellen) gegeben, die ersten so patinierten bzw. gerosteten Schienenprofile sind vor mehr als 10 Jahren entstanden. Ob es an den Pigmenten liegt oder der verwendeten Beize kann ich nicht sagen.

    Gruß

    KaGe

  • Hallo Michiel
    Wenn es blaue Ausblühungen gibt, dann liegt es mit Sicherheit an dem Brünierungsmittel. Das sind oft recht aggressive, stark saure Zubereitungen deren Rückstände dann im Laufe der Zeit das zu brünierende Material angreifen wenn nicht ordentlich nachgespült wird. Die blauen Ausblühungen sind in diesem Fall sekundäre Kupfer- und ev. auch Nickelverbindungen die sich aus den Legierungsmetallen des Schienenmaterials bilden (Neusilber?).
    Die Pigmente haben nichts damit zu tun, die rostbraunen Pigmente sind durchwegs verschiedenste oxidische Eisenverbindungen und sind erstens chemisch recht inert und zweitens, sollten sie vom Brünierungsmittel doch etwas angegriffen werden, dann bilden sie mit Sicherheit keine blauen Ausblühungen sondern wieder nur rostbraune.
    Tip: entweder das Schienenmaterial nach dem Brünieren sorgfältigst mit Wasser spülen (Spülwasser ev. mit etwas zugesetzter Seifenlauge oder eingen wenigen Tropfen Natriumhydroxid-Lösung leicht alkalisieren, das neutralisiert etwaige Säurerückstände) oder das Brüniermittel wechseln.
    LG
    Anton

    °Wie isst man einen Elefanten auf? - Bissen für Bissen!" - Indische Weisheit

  • Hallo,
    Einige Überlegungen:
    - Ich hoffe, dass der Ölschleier (es. Ballistol), sehr wenig, eine Oxidation verhindern kann;

    - die Brüniermittel[/size] (Ballistol) kann wiedergewonnen und mehrfach verwendet werden (wirklich viele!);
    - zum Entfetten verwende ich Alkohol; Ich tauche die Profile 3-4 Stunden lang ein. Es ist die Methode, die mir die besten Ergebnisse gebracht hat;

    - Einziger Vorbehalt: Alkohol darf nicht mehr als zweimal wiederverwendet werden.
    Viele Grüße

    Gabriele

  • Hallo,

    - Weiche EW 190 1:9 Originalproduktion von Herrn Eberhard Dreyer.

    - Weichenbock (Herr Michael Foisner).

    - die Weiche war vor Jahren zusammengebaut worden (zum Testen) und ich musste sie teilweise zerlegen;

    - Ich habe die [/size]Holzschwellen[size=10] mit Alkoholanilinfarben abgedunkelt.

    Viele Grüße

    Gabriele

  • Hello,

    Ausführung der Stangenverbindungen:

    - Messinganfang 4x2 mm; Löcher 0,8 mm; Anschlussgröße; 2,4x2x4,5mm; Verarbeitung: kleiner Fräser; Muttern und Schrauben: M 0,6 mm; Brünieren.
    Herstellung der Schalterlaterne: um Glas (Opalglas) zu simulieren, Evergreen transparent 0,13 mm + Farbmischung (auf einer Seite) transparent X22 (75 %) und weiß X2 (25 %) (Tamiya).

    Viele Grüße Gabriele

  • Hallo Gabriele,


    Deine Arbeiten gefallen mir sehr gut, dennoch habe ich einige grundsätzliche Fragen. Der Einbau der Weichenstellböcke für ortsgestellte Weichen ist sehr am Vorbild orientiert. Aber wie wird die Problematik der Polarisierung der Herzstücke gelöst, ohne dass der vorbildliche Gesamteindruck beeinträchtigt wird. Bei fern gestellten Weichen kann dies über die Antriebe erfolgen, die entweder in der Trasse versenkt oder unterflur montiert werden. Die jeweiligen Gestänge können dann in den Attrappen der Antriebskästen untergebracht werden.
    Leider fehlen insgesamt Antriebe mit Stellböcken und Laternen, die ohne große Anpassungsarbeiten eingebaut werden können. Sowohl die Hübner/Märklin als auch die KM 1 Antriebe mit Stellböcken haben (wahrscheinlich konstruktionsbedingt) die Antriebe jeweils auf der gegenüberliegenden Seite der jeweiligen Stellböcken mit Laternen.
    Betrachtet man Vorbildfotos, so stellt man fest, dass dies beim die Ausnahme war. In der Mehrzahl waren Antriebe und Stellböcke auf einer Seite. Zwischenzeitlich habe ich die Hoffnung aufgegeben, dass entsprechende Kombinationen angeboten werden. Ich erwarte schon die Gegenargumente, die darauf hinweisen, dass es beim Vorbild eine Vielzahl von unterschiedlichen Weichenanordnungen mit entsprechenden Bockstangen etc. gab und dass man eben selbst fummeln muss. Bei einer größeren Anzahl von Weichen, die man vorbildlich mit Antrieben und Stellböcken ausstatten möchte, würde es schon reichen, wenn das derzeitige Angebot von Hübner/Märklin und KM 1 auf die beim Vorbild überwiegende Anordnung umgestellt werden könnte.

    Gerhard

  • ... Leider fehlen insgesamt Antriebe mit Stellböcken und Laternen, die ohne große Anpassungsarbeiten eingebaut werden können. Sowohl die Hübner/Märklin als auch die KM 1 Antriebe mit Stellböcken haben (wahrscheinlich konstruktionsbedingt) die Antriebe jeweils auf der gegenüberliegenden Seite der jeweiligen Stellböcken mit Laternen.
    Betrachtet man Vorbildfotos, so stellt man fest, dass dies beim die Ausnahme war. In der Mehrzahl waren Antriebe und Stellböcke auf einer Seite. ...


    Hallo Gerhard,

    hier bei der IG1 gibts da einen Vorschlag weit nach unten scrollen.

  • Hello,

    Laternenbeleuchtungstest.

    Stromversorgung 16–18 V – DCC (erfasst mit normalem Voltmeter).

    Warmweiße LED. Emailliertes Kupfer 0,12 mm. 2W SMD-Widerstände.

    Warmweiße LED. Emailliertes Kupfer 0,12 mm. 2W SMD-Widerstände.

    Für die Gleiseinspeisepunkte und um unschöne Kabel zu vermeiden, habe ich mich für 0,3mm Stahlseile entschieden.
    Beständig gegen elektrischen Strom: mindestens 2 Sekunden. mit Strömen von 5 A.
    Die Strecke wird alle 2 m angetrieben.[/size]
    Viele Grüße
    Gabriele

  • Hello,

    Ich habe zwei weiche (Pur) der Hosenträger Rail Systems GmbH zusammengestellt.
    Im Vergleich zu den Modellen von Herrn Eberhard Dreyer (hervorragende Qualität!) gab es einige weitere Verbesserungen.
    Messing für „Rgp“ 21 und 22 (sehr schön).

    Da es sich um Gussteile handelt, sind manchmal einige kleine Anpassungen notwendig: as Ergebnis ist die Arbeit wert.

    Ich habe Flüssigkeiten zum Polieren von Messing und Neusilber ausprobiert, aber mit Ballistol – Nerofor erziele ich die besten Ergebnisse.

    Leider konnte ich die alten Bläuflüssigkeiten nicht mehr finden (sie gelten als gefährlich).

    Jetzt muss ich noch den "Klammerspitzenverschluß" montieren.
    Grüße
    Gabriele

  • Hello,

    Ich muss aufrichtig sein.
    Ich dachte, das "Klammerspitzenverschluß" würde nicht funktionieren:
    - aufgrund meiner Unfähigkeit;
    - für zu feine (aber schöne) Details.

    Aber es funktioniert!!!
    Es ist elegant, fein und sehr realistisch.
    Ein großes Kompliment an Hosenträger Rail Systems GmbH.
    Muss mit Brünieren abgeschlossen werden.
    Grüße
    Gabriele

  • Hello,

    Ich habe einen „Frog Juicers“ ausprobiert.
    Ich habe drei „Dual Frog Juicer“ für 6 Weichen Hosenträger mit manueller Steuerung erhalten.
    Einwandfreier Betrieb.
    Sie sind „transparent“.
    Keine Motor- und Tonunterbrechung.
    Keine seltsamen Interaktionen mit dem Sounddecoder (Zimo, Esu und KM1).

    Grüße
    Gabriele

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