Hallo,
Für mich ist das Thema gestorben.
Wenn ich das Thema weiterverfolgen würde,käme ich wohl auf die Idee,eine andere Kiste,als die für Spur1 Lokomotiven zu bauen.
Schönes Wochenende
Wolfgang
Hallo,
Für mich ist das Thema gestorben.
Wenn ich das Thema weiterverfolgen würde,käme ich wohl auf die Idee,eine andere Kiste,als die für Spur1 Lokomotiven zu bauen.
Schönes Wochenende
Wolfgang
[size=12]Neben den exorbitanten Preisen (kaum noch eine Lok unter 3000€), die sich junge Leute mit Familie, Kinder etc. nicht erlauben können/wollen (neben dem Platzproblem) sehe ich noch folgendes bei der Spur 1:
es gibt den"gesunden" Mittelbau nicht (mehr)! Auf der einen Seite diejenigen bei denen Geld offenbar keine Rolle spielt und die jede Neuankündigung bejubeln und sofort vorbestellen, auf der anderen Seite jene, die sich mit noch zu bekommenden MAXI-Spielzeug begnügen. Es fehlt mir die kritische - normalverdienende - Mittelschicht, die zwar nicht arm ist aber schon kritisch hinterfragt, was da auf den Markt kommt und nicht bereit ist jeden Preis zu zahlen, weil neben dem Hobby noch andere Kosten zu begleichen sind. Die Hersteller scheint es nicht zu jucken, so lange es noch genügend Käufer gibt, die bereit sind jeden Preis zu zahlen so lange die letzten 3 Nieten an der richtigen Stelle sitzen. Allerdings zeigt sich oft genug, daß trotz exorbitanter Preise vieles nicht stimmt, nicht richtig funktioniert oder nachbearbeitet werden muß, die Geduld der 1ser scheint hier unbegrenzt zu sein. Abschließend kommt hinzu, daß es für manchen 1ser, der nicht über entsprechende Räumlichkeiten verfügt schwierig ist seine Modelle fahren zu lassen. Gleichgesinnte sind oft nur in weiterer Entfernung zu erreichen, lassen ungern - wenn überhaupt - andere Modelle auf ihren Anlagen fahren und werkeln lieber für sich in einem "stillen Kellerchen". Spur 1 wird weiter leben, aber die Basis wird bestimmt nicht gößer werden!
[/size]
und Spur 0 und G freut sich bei dieser Diskussion....
...Ein Radsatz Thema...
[font='Verdana, Helvetica, sans-serif']Ja, und wo sind denn jetzt die seit langem in Aussicht gestellten Radsätze?
[/font]
[font='Verdana, Helvetica, sans-serif']Wann kommen sie denn? Kommen sie überhaupt?
[/font]
[font='Verdana, Helvetica, sans-serif']Könnte doch Betriebs-Bahner mit -zig MBW-Wagen interessierenX(, lieber Herr Elze!
[/font]
und Spur 0 und G freut sich bei dieser Diskussion....
[size=12]vielleicht......!?[/size]
[size=12]
[/size]
Aber die haben auch ihre großen (oder noch größere?) Sorgen und Probleme:
- zweierlei Maßstäbe in 0, 1:45 und 1:43,5 (fällt einfach auf, wenn man die Fahrzeuge mischt, bzw. die 1:43,5 Fahrzeuge fahren auf zu schmaler Spur)
- in G gibt's so gut wie keinen Anbieter mehr für Regelspur-Fahrzeuge seit Magnus München vor 2 Jahren die Produktion komplett eingestellt hat
Das Maßstabs-Dilemma in 0 hat mich seinerzeit zum Wechsel zur Spur 1 bewogen, was ich noch keine Minute bereut habe.
Gruß
Rolf
@ Wolfgang Post 61.
Da gibt es weinigsten keine Reklamationen im Nachgang.......................... ! ![]()
Hat doch auch was für sich, oder....
Gruss:
Andreas/ Wendezug ![]()
Hallo Andreas,
Vielleicht schon,denn eine Kiste aus Multiplex im Krematorium??geht wohl gar nicht.
An alle anderen Spur1 Weltuntergangsbeschwörer:
Ich und meine Feuerwehrkameraden hatten in den letzten Wochen Einsätze mit vier Toten und zwei Schwerverletzten.
Da denkt natürlich mancher auch über seine noch verbleibende Zeit auf dieser Erde nach.
Vortallem ,weil bei diesem Hobby alles freiwillig ist,oder wird jemand zum Kauf oder Sammeln gezwungen?
Ich habe die Anfänge der heutigen Spur1 ja miterlebt,als das erste Messingmodell,die Kiss 23 in Sinsheim,palettenweise an die Spur1 er ging.
Und heute leben wir ja fast wie im Schlaraffenland.
Und dass der Spur1 Markt immer noch so ist,haben wir Kunden ja mit unserer"will oder muss ich unbedingt Haben Haltung "ja selbst zuzuschreiben.
Auch gibt es für den kleinen Geldbeutel doch viele gute Angebote an wenig gelaufenem Rollmaterial.
Und meine Tätigkeit über zwei Jahrzehnte bei der Dampfbahn-Furka Bergstrecke, meine Mittagsbetreuung bei der Modellbahnin der Schule und dass zwei von meinen Jungen auch Eisenbahn als Hobby haben und mein Fabian mal meine Spur1 übernimmt,lassen mich ruhig in die Zukunft schauen.
Ansonsten für immer noch nicht zufriedene Einser analog der Nettowerbung:
[size=18]Dann geht doch wieder zu HO oder einer anderen Spur![/size]
Sterben wir einser aus?
NEIN! Aus meiner Perspektive; Viele meiner Kunden sind noch relativ ˋjung´, haben keine enorme Sammlung und leisten sich so ab und zu feine Modellen die selbstverständlich patiniert werden sollen ![]()
Gemeinsam haben die meisten eine kritische Blick, lieben oft Kompromisslose Modellen in FS oder sogar Pur, träumen von einer kleinen Anlage oder bauen die schon.
Unsere Liebe Spur 1 hat die Zukunft, nicht genau so wie früher, aber mit kleinere Serien und vielleicht einmal sogar ˋModellen auf Wünsch ´!
Bitte ein bisschen Vertrauen und ein offenen Blick!
Michiel / Becasse
Hallo Michiel,
wenn sich "viele" jüngere Kunden für einige wenige Fahrzeuge in finescale oder pur entscheiden, definiert sich der Markt aber völlig neu. Dann muss man akzeptieren, das die Entwicklung wieder zu Zeiten zurück geht, wo es nur M+L oder ähnliche gab. Klar, der Gebrauchtmarkt bietet immer für alle was und intensive Recherche lässt auch günstige Einkäufe zu. Das hilft dem Einzelnen, dieses schöne Hobby zu betreiben, zumal wenn man bereit und fähig ist zu bauen und basteln. Aber ob das der riesigen Zahl an Anbieterfirmen hilft Ihr Geschäft gewinnbringend zu betreiben? Klar, immer alles ordern was der Markt anbietet, dann zur Superung weiterreichen und raumfüllende Vitrinen zu befüllen, ist eine Möglichkeit. Die Anzahl derer, die das können ist vermutlich begrenzt. Trotzdem wünsche ich uns allen, egal welcher Coleur, weiterhin viel Spass beim Hobby.
freundliche Grüße, Frank
Hallo Forum,
wenn man sich fragt, warum ein erwachsener Mensch viel Geld für eine elektrische Spielzeugeisenbahn (egal, welcher Spurweite) ausgeben sollte, dann finde ich es sinnvoll zwischen "früher'" und "heute" zu unterscheiden.
"Früher" waren Reisen und Mobilität keine Selbstverständlichkeit. Nicht jeder besaß ein Auto, Fliegen war Luxus, und Urlaub hatte man einmal im Jahr - wenn überhaupt.
Die Eisenbahn war ein Symbolträger, verbunden mit Erinnerungen aber auch Träumen von fernen Ländern, mal abgesehen vom täglichen Nutzen auf dem Weg zur Arbeit oder Schule.
Man konnte Züge äußerlich voneinander unterscheiden, es gab TEE's, F-Züge, D-Züge, (Hecken-) Eilzüge, Bummelzüge, teileweise mit Kurswagen, Schlafwagen, Speisewagen.
Man stand am Bahndamm und hat auf die Vorbeifahrt des 12h05 nach Lindau gewartet, hatte das Bild vom Bodensee vor Augen, und Wetten abgeschlossen, welche Lok den Zug wohl diesmal ziehen würde...
Güterzüge waren immer unterschiedlich zusammengestellt und hatten oft offene Wagen mit sichtbarer Ladung.
Und jedes Dorf hatte seinen Güterschuppen, wo man beim Rangieren sowie beim Be- und Entladen zusehen konnte.
Die Technik war sichtbar, fühlbar, anfassbar, faszinierend und auch beeindruckend. In einer (Dampf-) Lok war noch richtig "Leben".
Auch deshalb wollten Jungs damals Lokführer werden.
Das alles hat man sich mit der Modellbahn in den Keller geholt, die große Welt im kleinen - Vater und Sohn hatten ja mit der großen Bahn oft ähnliche Erlebnisse und konnten das gemeinsam "nachspielen".
Und "heute" ?
Man steht am Bahndamm, alle 5 Minuten rauscht entweder ein weißer Zug mit rotem Streifen vorbei, oder aber ein roter Zug mit weißem Streifen.
Güterzüge sind in der Regel mit Containern beladen, Langeweile und Eintönigkeit, und auch örtliche Güterschuppen und Ladestraßen gibt es nicht mehr.
Die Eisenbahn trägt nur noch einen kleinen Teil zur inzwischen selbstverständlichen (Individual-) Mobilität bei.
Wer träumt denn noch vom Bahnfahren, wo ich für 79€ nach Malle fliegen kann ?
Nicht mehr das Reisen zählt, sondern das möglichst schnelle Ankommen.
Und ja: durch so viel Selbstverständliches werden vielleicht auch die Träume weniger.
Warum also kauft man heute noch eine Modelleisenbahn ?
Ich meine, das ist im Wesentlichen die Nostalgie derer, die das "Früher" noch erlebt haben.
Schwelgen in Erinnerungen, und ja: auch den Nachwuchs kann man damit gelegentlich noch begeistern, obwohl die Interessen dort heute wohl mehrheitlich anders liegen.
Grundsätzlich glaube ich, dass das Thema Modelleisenbahn leider keine große Zukunft hat.
Es wird weitere Konsolidierungen geben (siehe Märklin-Trix, Roco-Fleischmann, ...), und mit kleiner werdenden Stückzahlen werden natürlich die Produkte teurer und die Anbieter weniger...
Schwarzmalerei ? Mag sein - und hoffentlich täusche ich mich...
Ich trage jedenfalls meinen bescheidenen Anteil zum Umsatz bei, wenn denn ein Modell in meinen Rahmen passt.
Dazu kommt bei mir persönlich noch ein weiterer Aspekt:
Bestimmte mit wichtige Daten symbolisiere ich mit einer bestimmten Loknummer.
Auf die Idee kam ich, als ich die 03 1090 im Schweriner Museum gesehen habe - 3.10.90, Tag der Einheit - welch ein grandioses Symbol !
Bei mir also z.B. den 11.02.31 mit der E10 231 von Märklin, die ich kurzerhand umgenummert habe in 110 231 (auch, wenn das natürlich nicht mehr epochegerecht zu den restlichen Anschriften passt).
Oder der 12.10.57 - daraus wurde die 57 1012 von KM-1.
Und jetzt ratet mal, was mein Synonym 050 461-3 (auch KM-1) hier im Forum bedeutet...
Solange also weitere wichtige Daten hinzukommen (Renteneintritt, Geburten von Enkelkindern, Lottogewinn, ...), besteht Bedarf an passenden Loks...
Grüße,
Thomas
.. also z.B. den 11.02.31 mit der E10 231 von Märklin, die ich kurzerhand umgenummert habe in 110 231 (auch, wenn das natürlich nicht mehr epochegerecht zu den restlichen Anschriften passt).
dafür aber zur Farbe Kobaltblau, die erst 1969 zur Anwendung kam,
und somit nun zur Epoche IV-110er passt;
mit freundlichen SPUR 1 Grüßen, dr. wolf
Hallo 050 461-3,
Ein etwas anderer Ansatz um Loks zu sammeln.Nun ich wollte auch mal jede Baureihe,auf der ich als Heizer oder Lokführer gefahren bin in meiner Sammlung.
Ist mir aber in HO nicht gelungen und in Spur1 habe ich es gar nicht versucht.#
Lediglich eine 260 von KM1 als erste Lokbaureihe auf der ich meine erste Prüfung machte,werde ich immer behalten.
Thomas,ich wünsche Dir noch viele Enkelkinder,
Nicht,weil die Hersteller mehr Loks verkaufen,sondern weil Enkelkinder eine Bereicherung sind,und viel wichtiger als Spur1.
Und wenn sie noch mit dem Opa Eisenbahn spielen, ist das wohl das Grösste.
Jedenfalls empfinde ich es so.
Gruss Wolfgang
[size=12]Neben den exorbitanten Preisen (kaum noch eine Lok unter 3000€), die sich junge Leute mit Familie, Kinder etc. nicht erlauben können/wollen (neben dem Platzproblem) sehe ich noch folgendes bei der Spur 1:
es gibt den"gesunden" Mittelbau nicht (mehr)! Auf der einen Seite diejenigen bei denen Geld offenbar keine Rolle spielt und die jede Neuankündigung bejubeln und sofort vorbestellen, auf der anderen Seite jene, die sich mit noch zu bekommenden MAXI-Spielzeug begnügen. Es fehlt mir die kritische - normalverdienende - Mittelschicht, die zwar nicht arm ist aber schon kritisch hinterfragt, was da auf den Markt kommt und nicht bereit ist jeden Preis zu zahlen, weil neben dem Hobby noch andere Kosten zu begleichen sind. Die Hersteller scheint es nicht zu jucken, so lange es noch genügend Käufer gibt, die bereit sind jeden Preis zu zahlen so lange die letzten 3 Nieten an der richtigen Stelle sitzen. Allerdings zeigt sich oft genug, daß trotz exorbitanter Preise vieles nicht stimmt, nicht richtig funktioniert oder nachbearbeitet werden muß, die Geduld der 1ser scheint hier unbegrenzt zu sein. Abschließend kommt hinzu, daß es für manchen 1ser, der nicht über entsprechende Räumlichkeiten verfügt schwierig ist seine Modelle fahren zu lassen. Gleichgesinnte sind oft nur in weiterer Entfernung zu erreichen, lassen ungern - wenn überhaupt - andere Modelle auf ihren Anlagen fahren und werkeln lieber für sich in einem "stillen Kellerchen". Spur 1 wird weiter leben, aber die Basis wird bestimmt nicht gößer werden![/size]
Es fehlt mir die kritische - normalverdienende - Mittelschicht, die zwar nicht arm ist aber schon kritisch hinterfragt, was da auf den Markt kommt und nicht bereit ist jeden Preis zu zahlen, weil neben dem Hobby noch andere Kosten zu begleichen sind. Die Hersteller scheint es nicht zu jucken, so lange es noch genügend Käufer gibt, die bereit sind jeden Preis zu zahlen so lange die letzten 3 Nieten an der richtigen Stelle sitzen. Allerdings zeigt sich oft genug, daß trotz exorbitanter Preise vieles nicht stimmt, nicht richtig funktioniert oder nachbearbeitet werden muß, die Geduld der 1ser scheint hier unbegrenzt zu sein.
Für mich gibt es auch noch eine andere Sicht. Die Modelle werden immer teurer und dabei immer anfälliger. Kaum noch ein Modell über 2.000€ welches keine Fertigungsprobleme hat.
Ich bin Betriebsbahner, d.h. ich fahre auch mit meinen Modellen. Manchmal sogar im Garten :-). Da gibt es heute gar nicht mehr soviel Auswahl: ältere Märklinmodelle (V 100 !!
) und die meisten Kiss. Eigentlich hatte MBW ja auch die "richtigen" Ideen. Leider nur nicht betriebstauglich umgesetzt.
VG
Joachim Schneider
Genau Wolfgang
Enkelkinder haben Unterhaltungswert. Und es ist spannend ihnen dabei zuzusehen wie die an das Thema herangehen.
Ich habe so manches Modell noch immer Betriebsbereit, mit welchem die Mutter der beiden Racker schon spielte.....
Die wachsen einfach damit auf. L.G. Peter
[size=12]Hallo Wolfgang,
deine Einschätzung
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[font='Courier New, Courier, mono'][size=14]Nicht,weil die Hersteller mehr Loks verkaufen,sondern weil Enkelkinder eine Bereicherung sind,und viel wichtiger als Spur1.
Und wenn sie noch mit dem Opa Eisenbahn spielen, ist das wohl das Grösste.[/size][/font]
[size=14]kann ich nur bestätigen.
Wenn wir in Dortmund sind, wird grundsätzlich ein 760er Oval (Enkelradius - im Gegensatz zum Schweineradius bei 1020) mit einer einfachen Gleisharfe aufgebaut und mit der BR 80 und einigen Hochbordwagen werden das Frühstück oder nachmittags die Gebäckstücke verteilt.
Beide Enkelsöhne (fünf und eins) sind hellauf begeistert und freuen sich immer schon auf neue Rangieraufgaben.
Und auch die Enkeltochter (zwei) hier in Schlierbach im Haus kann mittags, wenn sie aus dem Kindergarten zurückkommt, nicht an Opas Eisenbahnkeller vorbei - erst wird "..tive" gespielt.
Und das lässt hoffen, dass die Modelleisenbahn und vielleicht auch die Spur1 eine Zukunft haben, wenn wir unseren Kindern und Enkelkindern neben vielen [/size][size=14]anderen wichtigen [/size][size=14]Sachen und Einstellungen auch dieses schöne Hobby näherbringen und sie direkt (aktiv) mit einbinden und nicht nur Zuschauer sein lassen.
In diesem Sinne
einen schönen (oder auch zwei schöne) Feiertage
Hans-Otto
[/size]
Hätte noch den Neffenradius anzubieten. 600mm.
Was mir noch einfällt bzgl Kosten:
Müssen Dieselloks wirklich Rauchgeneratoren und sich drehende Lüfter haben ?
Vielleicht könnten die Hersteller ja ein "Grundmodell" mit Standard-Funktionen anbieten, und eine Erweiterung dann als Option ?
Ist natürlich schwieriger zu kalkulieren, wäre aber eine Möglichkeit, den Grundpreis für diejenigen attraktiver zu machen, die auf solche Dinge keinen Wert legen...
Meint:
Thomas
Hallo Thomas,
einfacher für alle ist das Ausbauen und Verkaufen von nicht benötigter Ausstattung.
KISS hatte mal bei der BR58 zB. die Rauchgeneratoren optional angeboten, der Aufwand bei Nachrüstungen und Reklamationen bzw. Nachorderungen hat aber schnell dazu geführt, das Experiment abzubrechen ...
Hallo Thomas,
Bezüglich der Diesellok gibt es ja Alternativen.
KM1 V160,so an der 2000@ Marke,--Märklin 218 gibts ja schon gebraucht ab 350€
Km1 V100 bei 1400€ Märklin 211 ab 200€
Km1 V60 bei 1200 Märklin V60 so ab 250€
Übrigens,wie heisst das Sprichwort:
Wenn der Bauer nur jammert und nicht sät,kann er auch nicht ernten!
Und ein Waldbauer,der einen Baum pflanz hat ja auch nichts davon,aber dafür die nächste Generation.
Hoffentlich gibts noch mehr Spur1er wie Peter und Hans Otto.
Gruss Wolfgang
Ich hole diesen nun fast schon 10 Jahre alten Thread mal wieder hoch, da ich mir als 57-jähriger Neueinsteiger in die Spur 1 eine etwas andere Frage stellte, die aber vielleicht auch hier rein passt. Also mal abgesehen vom Platz- und Finanzbedarf einer ausgewachsenen Spur-1-Anlage stellt sich mir da immer die Frage, ob ich meinen Kindern, die sich wirklich Null für Eisenbahnen interessieren, so etwas nach meinem Tod aufbürden soll. Was sollen die mit so einer Anlage anfangen? Das ist doch nur eine extreme Last. Verkauft man sie an einen Händler, bekommt man vermutlich nur einen Bruchteil des Wertes. Verkauft man sie privat, ist der Aufwand immens. Und wegschmeißen ist natürlich auch keine Lösung, denn der Papa hat ja so daran gehangen.
Ich persönlich fände es daher deutlich sinnvoller, dass ich mich da einer Spur-1-Gruppe in meiner Nähe anschließe, um im Freundeskreis so eine Anlage aufzubauen und zu pflegen. Zum Einen hält es die Kosten im Rahmen und zum anderen fördert es die Gemeinschaft. Und noch viel wichtiger; wenn ich einmal krank werde oder sterbe, wird die Anlage von anderen weitergeführt, die Freude daran haben. Was soll ich da also zuhause im Kämmerlein rumsitzen und mir meine eigene Anlage zusammenbauen, die irgendwann verstaubt und vergammelt? Für mich wäre das nichts. Dann lieber die eigenen Fahrzeuge mit nach Hause nehmen, um sie dort in einer Vitrine bewundern zu können.
Wenn ich sehe, was hier so mancher in seine zugegebenermaßen wundervolle Anlage investiert hat (bei einigen kommen da ja Beträge im Wert eines Eigenheims zusammen), dann kommen in mir einfach sofort die Gedanken an die armen Nachkommen hoch. Ein Haus oder ein paar Autos ließen sich da viel einfacher wieder verkaufen. Tut mir leid, dass ich so ticke, aber so bin ich nun mal. KISS - keep it simple and stupid oder keep it short and simple.
Und nein, ich werde mir deswegen auch niemals eine ausgewachsene Spur-1-Anlage aufbauen. Auch keine H0-Anlage. Aber in einer Mietwohung ist das eh kein großes Thema. Trotzdem wünsche ich natürlich allen weiterhin viel Freude an ihrem Hobby und weiterhin gute Gesundheit.
Liebe Grüße,
Thorsten