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Mittwoch, 5. Oktober 2011, 16:48

Epoche 4, 5 und 6 Treffen in Wuppertal

Liebe Teilnehmer,

ich sitze hier auf der von mir so gern besuchten Insel Usedom, mache zusammen mit meiner Frau ein wenig Urlaub und lese interessiert die Beiträge zu unserem Moderne Epochen Treffen in Wuppertal am vergangenen Samstag.
Dazu schaue ich mir auch die verschiedenen Mails an, die mich zwischenzeitlich erreicht haben.

Dabei generieren die verschiedenen Beiträge eine unterschiedliche Wertung.

Das bedarf einiger richtigstellender Worte aus unserer Sicht:
Seit 1988 betreiben meine Kollegen und ich Modelleisenbahn in H0 und 1, von Anfang an ausgestattet mit der Märklin Technik der jeweiligen aktuellsten Entwicklungsstufe.
Zur Zeit fahren wir in Wuppertal mit der neu im Fachhandel befindlichen CS60215, unterstützt von 3 Funkhandreglern der Firma ESU; die gesamte Anlage ist unterteilt in 3 Abschnitte mit jeweils 5 Ampere Maximalleistung.

Unsere Technik des Anlagenbetriebs beinhaltet sowohl eine individuelle Begleitung der jeweiligen Züge per Funkhandregler während der Streckenfahrt (wegen der Beachtung von Weichenstellungen, Zeichen, Vor- und Hauptsignalen) als auch die bei Kopfbahnhöfen übliche Überwachung der Rangier- und Bereitstellungfahrten, auch unmittelbar vorOrt.
Dazu gehört natürlich auch das An- und Abkuppeln von Zügen.

Da unsere derzeitige Technik, auf die wir aufgrund unserer Erfahrung selbstverständlich auch in Zukunft vertrauen werden, ein Steuern mit den ESU-Handreglern mit DCC noch nicht zulässt, hatten wir vorab um die Motorola-Adressen gebeten.

Ich kann mich an kein Szenarium erinnern, in der unsere Technik als nicht zeitgemäß zu beanstanden gewesen wäre; MM und die zweite Adresse verfügen über alle Funktionen, die auch DCC ermöglicht.
Die 5 Ampere Leistung pro Versorgungsabschnitt waren im Fahrbetrieb trotz vielzähligster Nutzung von Fremd- und Eigenfahrzeugen niemals über 3,0 A belastet.
Wir können aufgrund der vorgegebenen MärklinBausteineTechnik jederzeit unsere "alten" Decoder, die Memorys und die Keyboards, weitere 6021 Fahrregler an jeder beliebigen Stelle der Anlage einplanen und -bauen; diese Teile sind aus früheren Projekten verfügbar, reihen sich nahtlos in die Steuerungstechnik ein und kosten uns keine zusätzlichen Ausgaben.

Natürlich hört es sich interessant an, wenn eine Lautsprecherdurchsage die Ab-oder Anfahrt eines Zuges ankündigt.
Aber ehrlich gesagt, warum muss diese Ansage aus einer sich bewegenden Lok kommen?
Und die Lautsprecheraussage für einen Güterzug hört sich auch nicht besonders zeitgemäß an.

Konkret die Frage:
Warum ist es keine zeitgemäße oder eine unwürdige Technik, wenn man im Bedarfsfall auf unserer Anlage in Wuppertal (mit einer eingleisigen Hauptstrecke und zwei Kopfbahnhöfen) zwei Adressen nutzt?
Und wer legt dieses Wertungsschema fest?

Für mich immer entscheidend war und ist auch in Zukunft die technisch sichere Präsentation der vorgestellten Modelle; und in diesem Sinne werden wir in Wuppertal auch weiter jeweils mittwochs und samstags unsere Anlage vorführen, mit Fahrzeugen im MM, mFx und im DCC-Format.

mfG Bernhard

42

Mittwoch, 5. Oktober 2011, 17:32

Hallo Bernhard,

es war aber leider auch so, dass einige Loks sich trotz vorheriger Umadressierung auf zweistellige Adresse nicht im Motorolabetrieb aktivieren ließen, ich denke da an die V100er von Familie Scholzen und auch an meine 213, warum es nicht klappte, konnte nicht geklärt werden, bei mir zu Hause fuhr die Lok mit gleicher Adressierung sowohl im Motorola als auch im DCC-Betrieb.

Und 80 Adressen sind schon eine Beschränkung, zumal teilweise Zweitadressen der Decoder berücksichtigt werden müssen.
So fuhr unbeabsichtigt durch mich der SVT von seiner Parkposition, was mir nicht sofort aufgefallen war, glücklicherweise war jemand anderes aufmerksam.

Weiterhin schönen Urlaub!

Oliver
Schöne Grüße vom Oliver.

43

Mittwoch, 5. Oktober 2011, 19:08

RE: Epoche 4, 5 und 6 Treffen in Wuppertal

Lieber Bernhard,

ich kann das Geschriebene von Oliver nur bestätigen.
Meine V200 machte weder Horn noch andere Zusatzgeräusche, die zweite Adresse wollte garnicht.
Zuhause getestet ging alles normal...
Sicherlich sind die ESU Handregler in zusammenwirken mit der Märklinzentrale nicht das Nonplusultra.
Wenn man nur 80 Adressen hat und jede Lok zwei Adressen verwendet bleibt bei den über 100 Lokomotiven nicht gerade die Übersicht gewährleistet.

Wie ich schon im letzten Beitrag schrieb war es ein wunderbares Treffen, da ändert auch die Märklinzentrale nichts dran...

Gerne helfe ich Dir dabei das Digital sicher zum laufen zu bringen...

Grüße, Rainer
-Nur Wer seine eigene Groesse kennt - laesst anderen die Ihre !!!

-Ich behalte mir vor auf Beiträge nicht zu antworten, wenn sie nicht mit vollem Namen unterschrieben sind.



-meine Homepage: www.spur1-werkstatt.de

44

Donnerstag, 6. Oktober 2011, 15:58

Epoche 4-, 5- und 6-Treffen in Wuppertal

Lieber Oliver,
lieber Rainer,

Dank für den Hinweis auf die Lokomotiven, die sich nicht dem Diktat unserer ESU Handregler unterwerfen wollten; ich prüfe das am kommenden Samstag gerne noch einmal nach, weil sich unsere eigenen Triebfahrzeuge sowohl im MM-, im mFx- als auch im DCC-Format steuern lassen.
Ohne WENN und ABER.
Allerdings sind diese auch vollständig in unserer Datenbank erfasst.

Das Digital läuft sicher, sowohl von den Daten als auch von der Leistung; ich hatte bereits zeitig um die MM-Werte gebeten, die mir aber nicht übermittelt wurden.
So läuft die Argumentation natürlich in die falsche Richtung.

Bestes Beispiel für die Betriebssicherheit auf der Wuppertaler Anlage sind die Ludmilla/KISS, die BR50KAB/KM-1 und die Class66/MTH; mit jeweils zwei Adressen ausgestattet laufen sie zur Freude aller auch mit den ESU Handreglern.

mfG Bernhard

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Sonntag, 9. Oktober 2011, 16:39

Reuschling-V200 Kurzvideo

Hallo zusammen,

habe noch ein kurzes Video eingestellt, der Zug ist von SpUHr1, die Vorspannlok von Rainer Herrmann.

http://youtu.be/lvc18nPhCHw

Oliver
Schöne Grüße vom Oliver.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Oliver Kirschbaum« (9. Oktober 2011, 16:41)