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Sonntag, 6. März 2011, 22:36

Der "ideale" Handregler für Kleinstanlagen?

Moin!

Ich brauche einen Rat von "Kleinanlagenbetreibern".

Ich rangiere im Keller auf einer 7m langen Spur1-Kleinanlage mit vier manuell betätigten Weichen, um den Alltagsstreß zu vergessen. Das gelingt mir damit erfolgreich und zuverlässig.

Jetzt suche ich dafür einen Handregler, damit ich, als Lokführer, immer dicht am Geschehen sein kann.

Bisher betreibe ich die Anlage mit der Märklin 6021, die meinen Ansprüchen nahezu voll gerecht wird, mit der Einschränkung, daß sie als Handregler einfach etwas unhandlich wäre.

Ich hatte schon überlegt, an die 6021 mittels "Uhlenbrock LoconetAdapter" einen FRED- oder DAISY-Handregler anzuschließen, um kostengünstig die ersehnte Mobilität zu erreichen, glaube aber, daß sich die Investition von ca.70€ (Adapter) in ein eigentlich veraltetes System (6021) nicht lohnt - zumal es eher widersprüchliche "Erfolgsberichte" über den Betrieb eines FRED an der 6021 gibt. Mit der DAISY soll es funktionieren.

Meine Ansprüche an den Handregler sind insgesamt eher gering:
Zur Regelung der Geschwindigkeit suche ich einen Drehregler. Tasten finde ich wenig befriedigend. Ein Funkhandregler wie der "Funky" aus der Schweiz gefiele mir sehr gut, hat aber zu viele unnötige Funktionen, für die ich kein Geld ausgeben möchte. Es darf auch eine kabelgebundene Lösung sein. Der Regler sollte die Bedienung der Funktionen F1-8 ermöglichen.

Allerdings brauche ich bei vier manuell betätigten Weichen weder eine Fahrstraßenautomatik, noch will ich 256 Lokomotiven auf einmal fahren.
Ich möchte auch nicht alle Fahrzeuge auf ZIMO umrüsten müssen (derzeit mit Motorola- bzw. DCC/Motorola-Decodern bestückt).
Und ich will mich nicht einem mfx-Diktat unterwerfen.
Ich schätze systemübergreifende Lösungen, wie z.B. LocoNet.

Kann mir jemand einen Rat geben, welche Lösung möglicherweise "die Ideale" wäre?
Funktioniert dieser LocoNetAdapter an der 6021 zuverlässig?
Funktioniert ein FRED-Regler an der modifizierten 6021?
Welche Alternativen gibt es zur Intellibox - die für meine Ansprüche eigentlich auch viel zu viele, nicht benötigte Funktionen besitzt?

Ich hoffe auf eine rege Diskussion, da ich glaube, nicht der Einzige mit diesem Problem zu sein...

  • »Hartmut Schäfer« ist ein verifizierter Benutzer

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Montag, 7. März 2011, 09:32

RE: Der "ideale" Handregler für Kleinstanlagen?

Hallo Onkel Hotte,

so ein Zufall, genau die gleiche Fragestellung habe ich auch. Ich habe eine kleine Rundumanlage, die ebenfalls bisher mittels 6021 gesteuert wird. Aber um beim An- und Abkuppeln näher am Ort des Geschehens zu sein, wünsche ich mir auch einen Handregler, der auf Grund der geringen Entfernung ruhig kabelgebunden sein darf. Auch bei mir geht es rein ums Fahren, da meine Magnetartikel konventionell über einen separaten Trafo geschaltet werden.
Allen Systemen ist jedoch gemeinsam, dass sie eben nicht nur zum Fahren, sondern auch zum Schalten geeignet sind. D. h. man muss für Features mitbezahlen, die man in unserem Fall gar nicht nutzen will.
Noch eine Frage: fährst Du mit Schraubenkupplungen? Dann sollte nämlich der Handregler auch noch Einhand-tauglich sein, denn die andere Hand brauchst Du, um das Kuppelwerkzeug zu halten. Und da denke ich, sind die Uhlenbrockregler DAISY und FRED wahrscheinlich erste Wahl. Einen weiteren Drehhandregler gibt es von Lenz, aber erstens ist der klobiger, als die von Uhlenbrock und zweitens bist Du bei Lenz auf DCC-Format festgelegt.
Eine weitere Lösung wäre die neue Mobile Station 2 (Nr. 60653) von Märklin. Die passende Anschlußbox (Nr. 60112) gibt es sogar auch für Spur 1. Eine Einhandbedienung dürfte hier äußerst schwierig sein. Ich habe es noch nicht getestet, vielleicht hat da jemand Erfahrungen? Hier kann man u. U. über Ebay preisgünstig an die Komponenten kommen, wenn z. B. Startpackungen "geschlachtet" werden.
Der Mercedes unter den Steuerungen ist sicher ZIMO, was Dir hier im Forum von vielen Mitgliedern bestätigt werden wird. Auf einer Messe habe ich den Schiebehandregler mal ausprobiert. Das ist sicher eine gute Alternative zu einem Drehregler. Ob man allerdings soviel Geld für diesen Zweck investieren will, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Ich denke, dass die Lösung mit der Mobile Station 2 oder Uhlenbrock-Adapter die preisgünstigsten Möglichkeiten sind, um mit einem Handregler zu fahren.
Ich hoffe, ich konnte ein wenig Hiflestellung beim Überlegen geben.
Kannst dann ja mal berichten, für welche Lösung Du Dich entschieden hast und wie Deine Erfahrungen sind.

Viele Grüße
Hartmut

  • »Schlepp_Tender« ist ein verifizierter Benutzer

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3

Montag, 7. März 2011, 09:56

HandRegler

Guten Morgen *Spur 1 Handarbeiter*

Also genau für Eure Anwendng ist die *InfraControl 6070, 6071* genau das Richtige.

Ich bin ebenso ein Freund von großen und fein regulierbaren *Drehreglern*.
Wie bei den HiFi Anlagen vergangener Tage (z.B. Marantz).

Doch wenn man langsam im Schrittempo der Lok folgt, wenn man mitten im Geschehen
ist und die Weiche stellt, dann ist der Regler wie ihn die InfraControl bietet ergonomisch
super in der Hand, wie eine Fernbedienung beim Fernseher.
Beim Drehregler braucht man immer zwei Hände!

Nur mal so gedanklich zum nachvollziehen, man geht neben der Lok, diese fährt im Schrittempo, in einer Hand hältst Du richtig den Regler um gleich zu beschleunigen,
oder stehen zu bleiben....mit der anderen Hand wird abgekuppelt, oder sonst was getan.
Z. B. Weiche gestellt!!

Ich hab an einem Gerät gleich mal zwei so Handregler, die steckt Du ein wie ein Sheriff
im wilden Westen, allezeit bereit. Und, das ist ja das Beste, diese Konfiguration aus der
*Steinzeit* der Märklindigitslisierung war immer, auch mit den 6021 Motorola Komponenten kompatibel. Und jetzt, mit der neuen Genration um so mehr.

Eines ist allerdings unabdingbar, man braucht mindestens drei bis vier Verlängerunsgkabel und der Empfänger sollte an der Decke genau in der Mitte des Raumes installiert sein. Stets eine frische Batterie im *Köcher* und los gehts.

Ich hab meine jetzt genau 19 Jahre, nichtmal für viel Geld würd ich die hergeben.

Gruß aus dem sonnigen *Süden*.

P.S. ...zwei Regler ermöglichen Dir auch 9 Funktionen (wenn man es braucht) abzurufen.
Bis zu 4 Regler kann man an eine *InfraControl* anhängen.

Und was vielleicht das Wichtigste ist, es stammt noch aus einer Zeit wo Du die Dinger
aus der Schachtel nimmst, ansteckst und einfach fährst.....
Kein Studium von dicken Handbüchern erforderlich, also Frustpotential extrem niedrig!
Federzungen-Weichen mit Format!

4

Montag, 7. März 2011, 10:17

RE: Der "ideale" Handregler für Kleinstanlagen?

Hallo,

ich habe die Mobil Station2 hier und fahre damit vorübergehend bis meine Neue Steuerung da ist.
Die Bedienung ist deutlich besser als bei der alten, hat MFX, Motorola und DCC, jedoch ist der Drehregler nach wie vor absolut nicht optimal und die "ein Hand-Bedienung" ist nicht !
Dazu kommt, das bei 1,9 A Schluß ist, das reicht gerade mal für die 50 von KM 1 mit Rauch und Sound und ein paar Dobü mit Beleuchtung.

Zimo finde ich sehr gut, jedoch halte ich persönlich die MX Handregler für total überladen, einfach mal selber ausprobieren, das ist immer am Besten.
Ich würde mir auch mal den Navigator von Esu oder KM 1 anschauen, z.B in Borken.
Grüße
Christian

  • »Ulrich Geiger« ist ein verifizierter Benutzer

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5

Montag, 7. März 2011, 10:44

RE: Der "ideale" Handregler für Kleinstanlagen?

Hallo,
ich komme bei meiner "Dauer-Teppichanlage" mit der Intellibox und der Iris-Infrarot-Fernbedienung ganz gut klar. Meine Handweichen sind weit entfernt und ich fahre im Prinzip immer mit zwei Zügen gleichzeitig. In jeder Hand habe ich dabei eine Iris. Sie liegt ganz gut in der Hand und ich kann sie quasi "blind" bedienen. Insbesondere beim Rangieren ist die "Einhand-Blindbedienung" praktisch, weil man sich dann voll auf die bewegten Fahrzeuge und/oder das Weichenstellen oder Kuppeln konzentrieren kann. Für Modultreffen oder Fahrtage in Mannheim habe ich auch die Schweizer Funkys. Die haben natürlich den Vorteil, dass sie alle Funktionen auch "rückmeldend" anzeigen können. Allerdings ist dafür auch eine gewisse Investition erforderlich. Aber wie die Vor-Schreiber schon ausführen, ausprobieren kann die persönliche Wahrnehmung am besten vermitteln.
Viel Erfolg bei der Suche.
Ulrich Geiger
Ein Schwabe in Mittelhessen
- Wir können alles außer Hochdeutsch -
Anrede: Ich möchte nicht automatisch geduzt werden, sondern nur von persönlich Bekannten. Ich antworte nicht auf Beiträge ohne Klar-Namen und möchte von diesen auch keine Antworten!
(Avatar: mein Himalya-Khumbu-Trekk zum Yeti und noch rd. 5 Tages-Etappen zum Mt. Everest Base Camp, der Kleine Nepali an meiner Seite ist Sherpa-Guide Kumar, im Hintergrund v. l.n. r. Mt. Everest, Lotus, Lotus Shar)

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6

Montag, 7. März 2011, 10:46

RE: HandRegler

...oder die gute alte Mobil Control von ESU (#51100):D:D:D , gibt's manchmal noch in der Elektrobucht für rd. 150 €: 100% 1-Hand-Bedienung, v-Regelung mittels Walze/Umsteuern durch Drücken, jede Menge Loks speicherbar (wenn's mal Zuwachs gibt), und voll 6021-tauglich! Und alles ohne Kabel... :)
Grüße aus MS
Dieter Hagedorn

7

Montag, 7. März 2011, 20:39

Und was ist mit der Lokmaus von Roco und Fleischmann?

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8

Dienstag, 8. März 2011, 13:48

RE: Der "ideale" Handregler für Kleinstanlagen?

Hallo Onkel Hotte,

ich stand vor einiger Zeit vor dem gleichen Problem. Es gibt da einige Paralellen, auch ich stelle meine Weichen per Hand und habe selten mehr als eine Lok gleichzeitig laufen. Siehe auch mein Beitrag "Von A nach B" in der Rubrik Anlagenbau.
Ich habe mich für den Lokonet-Adapter und den Fred an der 6021 entschieden. Bei mir funktioniert das einwandfrei.
Hin und wieder blinkt der Fred nach dem Einschalten Störung. Dieses Problem läßt sich aber durch ausstöpseln und einstöpseln, bzw ein Reset an der 6021 beheben.
Allerdings hat mein Fred nur 4 Funktionstasten. Was ist allerdings eine modifizierte 6021? Meine ist einfach eine 6021 von Märklin.

Der Fred ist für meine Zwecke ideal, er läßt sich einhändig wunderbar bedienen. Die andere Hand hat man frei für andere Dinge.


Grüsse
Jürgen Behrens
Privatbahn in Epoche III

  • »Hartmut Schäfer« ist ein verifizierter Benutzer

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9

Dienstag, 8. März 2011, 18:36

RE: Der "ideale" Handregler für Kleinstanlagen?

Hallo Jürgen,

Du hast eine PN.

Viele Grüße
Hartmut

10

Mittwoch, 9. März 2011, 19:05

RE: Der "ideale" Handregler für Kleinstanlagen?

Moin zusammen!

Erstmal möchte ich mich für die vielen konstruktiven Antworten und Erfahrungsberichte bedanken!

Um so mehr freut es mich, daß ich nicht der einzige bin, der davon profitiert...

@ Hartmut: es sollte auf jeden Fall ein Einhandgerät sein. Eben der Schraubenkupplungen wegen. Sonst hätte ich vielleicht wirklich den Versuch unternommen, die 6021 wie bei der "echten" Bahn als "Bauchladen" zu tragen, nur um einmal das V365-Feeling zu haben. Wenn man sich damit aber unüberlegt zum Kuppeln o.ä. nach vorne beugt, schwingt die 6021 sicherlich irgendwann einmal über die Gleisanlagen, und räumt die Fahrzeuge ab. Man müßte das Gerät immer festhalten...
Mobile Station 2 klingt bei Motorola, DCC und mfx natürlich verlockend, ist aber leider auch nur zweihandtauglich.
Zimo ist sicher klasse, und wer Qualität wünscht, muß Qualität bezahlen. Ist für meine Bedürfnisse aber einfach zu umfangreich - nur deswegen scheue ich die Investition.

@Schlepp_Tender: Märklin InfraControl war auch mal mein Wunsch, zumal das Gerät nicht so eine "optische Entgleisung" ist (weniger ist mehr). Mir sagt jedoch die Tastenbedienung einfach nicht zu. Ich will auch einfach bloß fahren, und nicht erst alle Räume (die "irgendwann" vielleicht einmal mit Gleisen erschlossen werden) mit Empfängern ausrüsten... Außerdem bekommt man das Ding kaum noch.
Marantz HiFi-Regler? Ich glaube, wir verstehen uns schon ;-). Das wäre ganz großartig!!!
Handbücher sind meiner Meinung nach erforderlich, wenn es nicht anders geht. Geräte - wofür auch immer - sollten so weit wie möglich intuitiv bedienbar sein. Wer hat denn heute noch Zeit für ein Feierabendstudium!? Ich jedenfalls nicht... (damit ist alles was mit Windows zu tun hat, schonmal Mist - ist aber nur meine Meinung, paßt nicht zum Thema ;-))

@ Christian: Vielen Dank für den Erfahrungsbericht. Jetzt ist die Mobile Station schon aus zwei Gründen aus dem Rennen:
- Keine Einhandtauglichkeit
- Keine Leistung (kann man aber aufrüsten, oder? Will ich aber nicht müssen)

@ Ulrich Geiger: Mit der Iris habe ich auch schon geliebäugelt - zumal das Preis-/Leistungsverhältnis attraktiv ist. Infrarot ist mir aber zu unsicher beim Empfang. Selbst wenn es "nur" eine Köf2 sein sollte - da fährt immer die Angst mit, daß das Fahrzeug abrupt wegen Empfangsproblemen am Prellbock enden könnte.

@ Dieter Hagedorn: diesen Regler hatte ich schonmal in der Hand. Gefiel mir ganz gut (weil ohne Kabel). Ist aber im Moment auch schwer zu bekommen. Ich bin da etwas unentschlossen. Mit 150€ allerdings ziemlich attraktiv, wenn ich mir überlege, was z.B. 6021-LocoNetAdapter + Handregler (am Kabel!) kosten. Ist die Mobil Control bei Ihnen zuverlässig? Ein Hobbyfreund von mir besitzt diesen Regler, und es passiert gelegentlich, daß eine Lok beim drehen an der Walze anfängt zu "rennen", und die Fahrstufenanzeige quasi von 0 auf 14 (oder 15?) springt. Ich brauche übrigens nicht 128 Fahrstufen, seit ich einmal am Handrad einer 218 drehen durfte...

@ Jörg: Jetzt wird es langsam spannend. Die Roco-multimaus (identisch mit Fleischmann ProfiBoss?) ist doch via Kabel und Loconet via Adapter an der 6021 betreibbar, oder? Ich bin da technisch nicht so versiert... Soll gut in der Hand liegen, kostet neu ca. 100€, und hat sogar zehn übersichtliche Funktionstasten. Somit bei geringfügig höherem Preis der Daisy überlegen. Hat jemand mit dem Ding Erfahrungen? Abgesehen von der Farbe attraktiv - auch wenn ich damit vermutlich nicht 9999 Lokomotiven steuern werde.

@ Jürgen Behrens: mit "modifizierter 6021" meine ich die 6021+Uhlenbrock "LocoNetAdapter". Der kostet so ca. 60-70€. FRED ist eigentlich raus. Ich fahre zwar immer nur mit einer Maschine, aber s stehen vielleicht noch zwei weitere irgendwo rum, und ich möchte gerne wissen, welche Lok angewählt ist - FRED hat kein Display. Es ist allerdings sehr gut zu lesen, daß der LocoNetAdapter Funktioniert. Von den blinkenden Lämpchen am FRED habe ich irgendwo bei Stummi schon gelesen - das "Problem" scheint sich also zu bestätigen. Tritt das bei Daisy auch auf?

Ich möchte mich nochmal für die Beiträge bedanken.

Am meisten interessiert mich aktuell,
- wie zuverlässig ist die ESU mobile control (werde aber nochmal die Suchfunktion heranziehen)
- betreibt jemand die Roco multimaus via Loconet an der 6021?

11

Mittwoch, 9. März 2011, 19:17

Hallo *Onkel Hotte*,

immer dabei bedenken, egal was für ein Regler an die 6021 drankommt, es sind pro Lokadresse immer nur Licht plus Funktionen 1 bis 4 möglich, mehr gibt das Motorola Format nicht her!
Da müsste der Handregler schon eine zweite Adresse automatisch generieren, ist mir aber noch nie zu Ohren gekommen.

Bei den ESU mobile control habe ich von vielen scroll-Rad Austauschaktionen gehört, auch mehrmals - aber ich habe keines besessen, da können eventuell andere mehr zu sagen.

Oliver

PS: Viele Grüße auch an *Herrn Wischmeyer* 8)
Schöne Grüße vom Oliver.

12

Mittwoch, 9. März 2011, 19:52

@ Oliver:

Jetzt bin ich echt schlauer. Und ich hoffe doch sehr, ich bin nicht der einzige "Dumme" hier...
Ich betreibe "digital" eben nicht als Hobby im Hobby...

Die Adapter-Geschichte an der 6021 ist mit der Beschränkung des ganzen Motorolaformates auf lediglich vier Funktionen + Licht eigentlich gestorben. Ich dachte immer, das läge an der 6021.
Man könnte jetzt natürlich diskutieren, ob man unter F7 wirklich hören können muß, wie der Lokführer sein Flens' öffnet, und der Heizer unter F8 auf der Kohlenschaufel sein Spiegelei zubereitet, aber wenn Motorola wirklich so eingeschränkt ist, stecke ich da kein Geld mehr rein.
Und bei der ESU mobile Station würde es mir schon reichen, wenn ich die ein einziges Mal einschicken muß. Zeit ist kostbar.

Funktionierte denn die Roco multimaus beispielsweise an einer (gebrauchten, weil zu viele Funktionen) Intellibox via Loconet, auch mit 5,6,7,...Funktionen? Die Produktphilosophie DCC/Motorola wird es doch im Gegensatz zu Motorola sicher noch länger geben, oder? Und ich will meine alten Märklin Motorola-Maschinen nicht umrüsten. Zimo ist mir zu "übergewichtig".

Patrick

P.S.: Dietmar ist gerade unterwegs im Land... (komme mir gerade vor wie Rumpelstilzchen - hätte nie gedacht, daß ein 1er das kennt ;-) )

13

Mittwoch, 9. März 2011, 20:00

Zitat

Original von OnkelHotte
@ Oliver:

P.S.: Dietmar ist gerade unterwegs im Land... (komme mir gerade vor wie Rumpelstilzchen - hätte nie gedacht, daß ein 1er das kennt ;-) )



...so kann es gehen, aber das Rumpelstilzchen hatte auch einen anderen Namen im Frühstyxradio....:D

Zu der Intellibox-Geschichte kann ich Die auch nichts sagen, bin direkt von der Märklin mobile station1 auf Zimo umgestiegen - aber Zimo könnte ja zur Zeit auch gar keine Zentrale liefern, die haben sich ja selber die Füße gefesselt.

Oliver
Schöne Grüße vom Oliver.

14

Mittwoch, 9. März 2011, 20:09

RE: Der "ideale" Handregler für Kleinstanlagen?

Die Multimaus und Lokmaus2 funktionieren bei mir problemlos an der Intellibox. Den Loconet-Adapter muss man sicherlich suchen und die Multimaus gibt es günstig aus Startpackungen teilweise schon für 60€ in der Bucht. Sollte dann alles zusammen nicht mehr als 110€ kosten, kann dann DCC und Motorola und kannst mit der Intellibox alle funktionen bis 10.000 nutzen und mit der Multimaus bis F20.

Gruß Tobi

geri

Gerald

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15

Donnerstag, 10. März 2011, 00:10

... ein Bier zuviel ;)

siehe nächsten Beitrag ...
Liebe Grüsse,
gerald ehrlich

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »geri« (10. März 2011, 00:13)


geri

Gerald

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16

Donnerstag, 10. März 2011, 00:11

Ich kann noch was zur mobilcontrol sagen:
Wir haben das Ding seit zwei Jahren in Betrieb. Es funzt zuverlässig, ausser wir haben mal wieder billige, alte Akkus drin. Dann ist die Ausdauer schnell am Ende. Mit höherwertigen Akkus oder Batterien (auf Dauer zu teuer) klappt es jedoch super.
Nach einer kleinen, wirklich kleinen, Eingewöhnungphase bedient man das Gerät intuitiv. Dies will mir mit den schei... Teilen bei den Modultreffen auch nach Jahren nicht gelingen.
Einziges Manko in meinen Augen: der Fahrtrichtungswechsel über den Druck aufs Handrad ist unelegant. In "Panik" will dies auch gelegentlich nicht gleich gelingen (aber dafür ist ja auch Notaus gedacht!). Hier wäre mir eine Taste lieber gewesen.

Unterm Strich jedoch ist es das beste Handgerät in Sachen Preis-/Leistung und eine ECHTE Einhandbedienung (auch hinterm Rücken;-) ) - meine ICH.
Liebe Grüsse,
gerald ehrlich

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17

Donnerstag, 10. März 2011, 12:13

RE: Der "ideale" Handregler für Kleinstanlagen?

Zitat

Original von OnkelHotte
Ist die Mobil Control bei Ihnen zuverlässig? Ein Hobbyfreund von mir besitzt diesen Regler, und es passiert gelegentlich, daß eine Lok beim drehen an der Walze anfängt zu "rennen", und die Fahrstufenanzeige quasi von 0 auf 14 (oder 15?) springt.

Moin Onkel Hotte,
das kann in der Tat passieren (siehe Beitrag von Geri unten); hatte ich auch nach ca. 8 Jahren Betrieb - eingeschickt, und das Scrollrad erneuert, dauerte nur 1 Woche in der ich das Teil echt vermisst hatte... :baby: So etwas kommt aber auch bei anderen Systemen vor, z.B. bei den Drehreglern der IBox.
Grüße aus MS
Dieter Hagedorn

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Donnerstag, 10. März 2011, 16:23

Hallo Onkel Otte,

mein Tipp für Dich von mir währe die Daisy von Uhlenbrock mit einem Power2-Booster. In dieser Kombination kann sie auch als Zentrale fungieren. Sie beherrscht das DCC und Motrolaformat aller Dings mit der Einschränkung, das bei DCC nur F0 - F8 möglich ist. Der Booster hat eine Leistung von 2A. Man kann bei Bedarf aber weitere und auch größere Booster anschließen. Wenn man später doch mal mehr möchte kann man beides an einer Loconet-Zentrale weiterverwenden. Schaue es Dir mal auf der Hompage von Uhlenbrock an. Du musst unter Energie, Power2 schauen.

Tobias

PS.: Magnet/Schaltartikel kann sie auch schalten, ist ja bei Dir aber nicht verlangt.
Steuerung: Uhlenbrock Dais II-Zentrale, Daisy 2, PC-Software Rocrail, Fahrzeugdecoder ESU Loksound

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Donnerstag, 10. März 2011, 17:40

Power2 + Daisy

Hallo Tobias,

Du hast eine PN.

Viele Grüße
Hartmut

schwellenkarle1

unregistriert

20

Freitag, 11. März 2011, 23:53

RE: Der "ideale" Handregler für Kleinstanlagen?

Hallo OnkelHotte,
ich habe eine sehr preiswerte Lösung gefunden. Im Ebay hatte ich mir eine Einsteigerinfrarotsteuerung von Märklin (aus dem HO-Bereich) erstanden, 12 €. Danach habe ich einen Booster von Haupt, ebenfalls Ebay, ca. 35 € geschaltet mit einem Trafo 60 VA , ebenfalls Ebay ca 50 €. Nachteil es sind nur 4 Adressen steuerbar. Es ist aber so anzuordnen das sich die Ifrarotsteuerung immer sieht. Funktionieren tut das bestens.
Deiner beschrieben Anforderung entsprechend ist das doch eine sehr preiswerte Alternative.
Grüße vom Bodensee