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1

Montag, 14. Februar 2011, 13:19

Modulbau - Kontaktierung Gleis

Hallo Zusammen,

die Vorbereitungen für das nächste Modultreffen in Borken laufen auf Hochtouren, bei einem Punkt bin ich allerdings immer noch auf der Suche nach dem Königsweg:

Wie bekomme ich die beste Verbindung vom Kabel (unter dem Modul) zum Gleis?

Wir haben nun schon unterschiedlichste Löt- und Schweissversuche hinter uns, die aber alle nur von Teilerfolg gekrönt sind. Die bekannten Schraubklemmen von Märklin (ex. Hübner) sind bekannt aber deutlich zu teuer - ausserdem sehen sie nicht wirklich toll aus.

Das Gleismaterial ist
a) Märklin (alt)
b) Hübner

Ich wäre für einige bereits erfogreich praktizierte Vorschläge dankbar - über das was alles theoretisch ginge und in der Physik dann doch leider nicht funktioniert kann ich bereits ein Buch schreiben. :-)

Wie macht ihr das?
Gruß

Matthias Koch

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"Tief im Westen - wo die Sonne verstaubt..."

2

Montag, 14. Februar 2011, 13:38

RE: Modulbau - Kontaktierung Gleis

Hallo

das Thema habe ich auch hier vorliegen meine bisherigen Versuche haben alle auch Nachteile. Eine wirklich unsichtbare, dauerhafte und elektrisch geeignete Verbindung suche ich auch noch. Auch das nachträgliche Anschließen bei schon verlegten Gleisen habe ich noch nicht gelöst.

Auf meiner Testanlage verwende ich die Märklin-Anschraubklemmen aber die möchte ich natürlich nicht für meine Module verwenden.
.
Gruß Uwe

Module/Segmentanlage im Bau - System Control 7/DCC++ - Rocrail/Rocweb - Epoche V - KBS 393
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3

Montag, 14. Februar 2011, 13:39

RE: Modulbau - Kontaktierung Gleis

Ich habe jedes Schienenstück an die Ringleitung angelötet. Dabei habe ich sowohl das Stahlgleis von Märklin als auch Neusilber von Kesselbauer und Hübner verwendet. Angelötet habe ich die Kabel (2-2,5mm²) UNTER dem Schienenfuß.
Beim Stahlgleis von Märklin muß man den Bereich erst mit einer Feile aufrauen und etwas Flußmittel verwenden. Dann die Kontaktfläche verzinnen und den Bereich wieder reinigen.
Ist eine verzinnte Fläche vorhanden, dann lassen sich alle Kabel gnz einfach anlöten und die Anschlußleitungen verschwinden später im Schotter.
Verwendet habe ich einen 60W-Lötkolben. Für die Stahlgleise ist ein 100W-Kolben sicher die bessere Wahl.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Matthias« (14. Februar 2011, 15:00)


geri

Gerald

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Beiträge: 1 569

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Beruf: Finanz-Magier

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4

Montag, 14. Februar 2011, 13:41

Tja Matthias,

ich mache es genauso besch...eiden wie Du:

- einige sind geklammert: werde ich nicht mehr machen wegen der Optik und weil die Querschnitte eh nicht vernünftig in die Klammern passen

- einige sind ans Gleis gelötet: sieht auch doof aus (kann man beim Schottern etwas kaschieren) und strapaziert den Geduldsfaden

- einige sind unters Gleis gelötet: sieht gut aus, ansonsten siehe oben und man kommt nicht mehr ran wenn sich was losrappelt

- bis jetzt am besten, jedoch aufwendig: ein Kupferstift (ruhig etwas länger!) in ein gebohrtes Loch unter dem Gleis löten, diesen dann durch das Modul führen und von unten mittels einer Lüsterklemme (NICHT anlöten, sonst könnte sich die obere Lötstelle wieder lösen) an den Strom führen

Die aufwendige letzte Lösung erlaubt auch grosse Querschnitte. Die Ringleitung SOLL ja 2,5 qmm betragen (tut sie bei uns auch!). Dieser Querschnitt muss nicht unbedingt ans Gleis, aber schadet auch nicht ;-).
Ich habe hier einen 1mm-Stift verwendet und in ein 1,2 mm Loch von der Unterseite eingelötet.
Durch die Lüsterklemme kann man auch bequem an den Stromkreis ran und ggf. Änderungen vornehmen.
Liebe Grüsse,
gerald ehrlich

5

Montag, 14. Februar 2011, 13:56

Schienenstuhl aus Metall

Hallo Modulisten,

haben vor langer Zeit auf unserer HP http://www.spur1-team-wuerttemberg.de das Thema behandelt. In der Rubrik Tipps, Unterrubrik Technik.
Vielleicht hilft es weiter.

Grüße

A.Lutz

6

Montag, 14. Februar 2011, 14:51

RE: Schienenstuhl aus Metall

Hallo A.Lutz,

ich habe schon mal versucht Kontakt aufzunehmen. Ist geschätzt mindestens 2 Jahre her, meine Anfrage-email von damals habe ich nicht mehr, jedenfalls gab es nie eine Antwort.

Die Idee mit den Schienenstühlen finde ich schon gut, wenn auch nicht zum nachträglichen Einabu geeignet. Da finde ich die Möglichkeit mit dem eingelöteten Kupferdraht eher machbar (nachträglich).
.
Gruß Uwe

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7

Montag, 14. Februar 2011, 14:56

Moin Jungs,

eine andere einfache Lösung ist die " Messingschraubenversion ".

Eine Messingschraube (lang) ins Trassenbrett drehen.
Gleis auf dem Messingschraubenkopf löten und von unten (Ende der Messingschraube) Draht anlöten.

Gruß Axel
WUM = Weserumschlagstelle ; Epoche 2c-3a (1945-1956) FREMO:32 , Finescale und DCC

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Wohnort: Made in Austria

Beruf: Dipl.MMC, Weichenbauer, PixelAkrobat

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8

Montag, 14. Februar 2011, 15:52

Schrauben-Strom

Hallo Gemeinde - Hallo Axel

Genau wie Du es beschreibst Axel, war ausschlaggebend das der Schwellenrost aus den Bergen eine Öffnung für dünne schlanke Schrauben bekam....

Die *wiffen* nehmen diese nicht nur zur unsichtbaren Befestigung, sondern nivellieren
damit einige Schrauben so in der Höhe dass das Gleisprofil mit dem Fuß richtig schön
*ranschabt*. Daran wird dann ein Stromkabel an der Unterseite montiert.

Verteilt auf mehrere Stellen kann man quasi an jedem Ort unter den Segmenten
Strom beiführen....

Guckt Ihr Bild
Gruß aus den Bergen
»Schlepp_Tender« hat folgendes Bild angehängt:
  • UnsichtbareVerschraubung.jpg
Federzungen-Weichen mit Format!

9

Montag, 14. Februar 2011, 16:40

RE: Modulbau - Kontaktierung Gleis

Zitat

Original von Matthias

Beim Stahlgleis von Märklin muß man den Bereich erst mit einer Feile aufrauen und etwas Flußmittel verwenden. Dann die Kontaktfläche verzinnen und den Bereich wieder reinigen.
.


Hallo Matthias,

wie hast Du denn verhindert, das das Flußmittel die Kunststoffschwellen anätzt?

Gruß
Matthias
Gruß

Matthias Koch

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"Tief im Westen - wo die Sonne verstaubt..."

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Matthias Koch« (14. Februar 2011, 16:41)


10

Montag, 14. Februar 2011, 16:46

Zitat

Original von Axel Denker

Gleis auf dem Messingschraubenkopf löten und von unten (Ende der Messingschraube) Draht anlöten.


Hallo Axel, Geri, Schlepp-Tender,

Ihr habt dann vorher auch die Unterseite des Schienenstranges behandelt um zu Löten!?
Gruß

Matthias Koch

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"Tief im Westen - wo die Sonne verstaubt..."

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Matthias Koch« (14. Februar 2011, 16:50)


11

Montag, 14. Februar 2011, 16:50

....ja Matthias!!! Gruß Axel
WUM = Weserumschlagstelle ; Epoche 2c-3a (1945-1956) FREMO:32 , Finescale und DCC

12

Montag, 14. Februar 2011, 17:30

Bei an Schrauben angelöteten Gleisen an den Modulköpfen, muss man auch etwaige Temperaturschwankungen mit in Betracht ziehen.

Da kommen dann schon einige Zehntel mm bei zum Beispiel 25 – 30 Grad Temperatur Differenz zwischen draußen und drinnen zusammen.

Und wo sollen diese dann hin, wenn die Enden festgelötet sind ?

Richtung, sie werfen das Gleis in der Mitte in die Höhe, alles schon gesehen.

Besser unter den Schienenverbinder löten und das überstehende Ende des Verbinders am Modulkopf absägen.
Das Gleis kann sich also im Verbinder bewegen und ist nach oben trotzdem festgelegt.
Am besten 2 Einspeisungen pro Modul, wenn eine im Laufe der Zeit abgeht ist noch eine weitere Alternative vorhanden.

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13

Montag, 14. Februar 2011, 18:07

Hallo,
einfach das Kabel unter die Schiene löten , man muss etwas länger "heizen", da ja die Schiene die Wärme wegzieht. Bei Edelstahl gibt es besondere, zum teil ätzende Flussmittel, die müssen natürlich hinterher abgewaschen werden. Immer vorher die Lötstelle auch anschleifen.

Nach dem Schottern ist nichts mehr zu sehen.

Interessanter Weise schmelzen die nächsten Schienenstühlchen nicht (Ich hatte zuerst die Befürchtung),
anscheinend wegen der großen Wärmeleitfähigkeit von Neusilber, wer aber sicher gehen will, packt die nächstliegenden mit kleinen, wassergetränkten Läppchen ein.
MfG. Berthold

14

Dienstag, 15. Februar 2011, 06:31

Hallo zusammen,

ähnlich wie weiter oben von meinem Namensvetter beschrieben habe ich auch jede Schiene (Märklin) an eine Ringleitung angeschlossen. Das habe ich früher schon in H0 bei den alten Metallgleisen so gemacht.
Dazu habe ich die Märklin-Schienenverbinder abgezogen und die Haltelasche entfernt, unter Einsatz von Flußmittel an der Unterseite verzinnt und gelötet und dann wieder aufgeschoben (auf hinreichende Klemmung achten, notfalls nachbiegen). Die Verbinder lassen sich deutlich leichter löten als die Schienen selbst, durch die Häufigkeit der Einspeisungen sind Kontaktprobleme passé.

Grüsse in 1:32
Matthias
https://mat-spur1.jimdofree.com/

Wonach du sehnlich ausgeschaut - es wurde dir beschieden
Du triumphierst und jubelst laut: „Jetzt hab’ ich endlich Frieden!“
Ach, Freundchen, rede nicht so wild, bezähme deine Zunge!
Ein jeder Wunsch, wenn er erfüllt, kriegt augenblicklich Junge

Wilhelm Busch

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mat-spur1« (15. Februar 2011, 06:32)


15

Dienstag, 15. Februar 2011, 06:48

Hallo zusammen,

auf Grund der Problematik des Lötens der Stahlgleise würde ich eben nur Neusilberprofile bei Modulen verwenden, auch wenn noch reichlich Märklin-Material herumliegt.
Damit sind schon einmal 90% Frust ausgeklammert.

Ich habe 1mm-Messingdraht (abgewinkelt) von unten an die Profile angelötet, nachdem die Gleise eingeschottert waren, dafür von oben innen am Schienenprofilvorbei durch das Schotterbett leicht schräg mit einem 2mm Bohrer bis unters Modul durchgebohrt, den Draht durchgeführt, passend gebogen, mit ca. 5-6mm Auflage am Profil festgelötet (ohne Vorbehandlung, Elekronik-Lötzinn mit Flussmittelseele, neue Profile), unter dem Modul einmal um das hier abisolierte 2,5mm^2 Kabel geschlungen und auch verlötet.

Jedes Profil hat zwei Messingdrähte, falls sich eine Lötstelle auflösen sollte.
Und in diesem Fall der Fälle kann ich hier auch neu verlöten.

Oliver
Schöne Grüße vom Oliver.

16

Dienstag, 15. Februar 2011, 06:52

Zitat

Original von mat-spur1
Hallo zusammen,

ähnlich wie weiter oben von meinem Namensvetter beschrieben habe ich auch jede Schiene (Märklin) an eine Ringleitung angeschlossen. Das habe ich früher schon in H0 bei den alten Metallgleisen so gemacht.
Dazu habe ich die Märklin-Schienenverbinder abgezogen und die Haltelasche entfernt, unter Einsatz von Flußmittel an der Unterseite verzinnt und gelötet und dann wieder aufgeschoben (auf hinreichende Klemmung achten, notfalls nachbiegen). Die Verbinder lassen sich deutlich leichter löten als die Schienen selbst, durch die Häufigkeit der Einspeisungen sind Kontaktprobleme passé.

Grüsse in 1:32
Matthias


Hallo Matthias,

in Deinem Fall würde ich auch die Schienenverbinder abziehen, aber dann durch Hübner-Verbinder mit Klammer auswechseln - hier kann man direkt und problemlos ein Kabel anlöten (Neusilber).
Das Nachbiegen spart man dadurch auch noch ein....

Oliver
Schöne Grüße vom Oliver.

17

Dienstag, 15. Februar 2011, 11:59

Hallo Oliver,

stimmt, das ist möglich, und Neusilber lötet sich besser als Edelstahl. Aber als ich die Aktion durchgeführt hatte, wollte ich die vorhandenen Verbinder weiterverwenden - durch die Durchschleifung der Stromzuführung gibt's auch mit den gerundeten Märklin-Klammern keine Kontaktprobleme (und auch keinen Frust). Nur die ganz alten kantigen langen Märklin-Verbinder würde ich auf keinen Fall einsetzen.

Gruß
Matthias
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Wilhelm Busch

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mat-spur1« (15. Februar 2011, 12:00)


  • »Dieter Hagedorn« ist ein verifizierter Benutzer

Beiträge: 758

Wohnort: MS

Beruf: ...war mal was mit Seeschifffahrt

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18

Dienstag, 15. Februar 2011, 11:59

Zitat

Original von bbenning
Bei Edelstahl gibt es besondere, zum teil ätzende Flussmittel

Phosphorsäure (aus der Apotheke) - geht prima, und schnell!:)
Grüße aus MS
Dieter Hagedorn

19

Dienstag, 15. Februar 2011, 12:12

Hallo Modulisten,

ich muss Oliver völlig recht geben, bloß kein Märklin Gleis verbauen oder ähnliche Halbedelstähle.
Nicht nur die Lötbarkeit, sondern auch der eigene elektrische Wiederstand und die Oxydbildung ist ausschlaggebend.
Denn was viele nicht wissen:
Neusilberoxyd ist elektrisch leitend, wo gegen die Oxydschicht der meisten Edelstähle nicht leitend ist...
Das überflüssige Märklingleis kann man problemlos in der Bucht verscheuern...

Grüße, Rainer
-Nur Wer seine eigene Groesse kennt - laesst anderen die Ihre !!!

-Ich behalte mir vor auf Beiträge nicht zu antworten, wenn sie nicht mit vollem Namen unterschrieben sind.



-meine Homepage: www.spur1-werkstatt.de

20

Dienstag, 15. Februar 2011, 13:44

Hallo Einser,

hier bei meiner Testanlage habe ich verschiedene Gleise eingebaut. Das Stahlgleis von Märklin muß ich viel öfter reinigen als das Hübner-Neusilber-Gleis. Selbst das uralte, brünierte Kesselbauergleis leitet besser als Märklin.

Meine Frage hierzu wäre jetzt:
Wenn Stahl nichtleitend oxydiert warum dann Edelstahlradreifen? Oder ist das ein anderer Stahl?
.
Gruß Uwe

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