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  • »baureihe50« ist ein verifizierter Benutzer

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Beruf: nein, ich arbeite nicht bei der Bild-Zeitung!!!!!, ich bin Bildredakteur!!!!

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21

Donnerstag, 1. Juli 2010, 09:51

Hallo Rainer,
danke, weiß du auch was über den Preis, gibt es ein Foto von jemanden? Ralf.
Eisenbahn-Modellbau in 1

  • »troostmi« ist ein verifizierter Benutzer

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22

Donnerstag, 1. Juli 2010, 19:52

Hallo,

ich glaube es müsste dieser Wagen sein!
»troostmi« hat folgendes Bild angehängt:
  • P1020532.jpg
Michael Troost

  • »Michael Biaesch« ist ein verifizierter Benutzer

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23

Donnerstag, 1. Juli 2010, 20:15

Preise für die Wagen von 1.225,-- bis 1.295,--€ je nach Ausführung (ungebremst, gebremst, mit und ohne Bremserhaus).

Grüsse

Michael
Bei Epoche 3 sind wir dabei

24

Donnerstag, 1. Juli 2010, 20:20

Bei dem Bild von dem Wagen in DRG -Ausführung bekomme ich erhöhten Speichelfluss. :P
Mut zur lebensbejahenden Farbe.

RAL 7011 oder 7021

Gruß vom Michael

25

Donnerstag, 1. Juli 2010, 20:25

Ich auch, wenn ich denke das ich für zwei Wagen eine 01.10 bekomme . . . . .
ich weiß, ich weiß . . . . . . . :D =)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Uwe Göbel« (1. Juli 2010, 20:25)


26

Donnerstag, 1. Juli 2010, 22:52

Hallo G10 Freunde,

ich möchte Eure Freude ungern torpedieren, aber meines Wissens gab es die Endfeldverstärkungen erst ab der späteren Epoche III. Seht mal genau hin! Das geht gar nicht; und für das Geld erst ;( ;( ;(
Aber vielleicht ist das ja nur ein zusammengeschustertes Handmuster.

Gruß
Wolfram

27

Donnerstag, 1. Juli 2010, 23:17

Hallo Wolfram,

für "zusammengeschustert" sieht der "Kassel" aber nicht schlecht aus, zum "G10" wurde er ja erst bei der DB.
Die Endfeldverstärkungen wurden lt. Carstens/Ossig ab Mitte der 30er Jahre eingeführt, aufgrund der Ringfeder-Hülsenpuffer (bis 35t Pufferdruck) dürfte das Handmuster dahin datiert werden können.
Der Preis ist natürlich schon heftig, dafür sollte er dann schon rundum stimmig sein.
Mich intressiert eher die "normale" Ausführung ohne Bremserhaus und überstehender Pufferbohle.

Gruß aus Reutlingen
Michael

28

Donnerstag, 1. Juli 2010, 23:20

Eindeutig Handmuster!!!!!!!!!

Das Modell soll zeigen wie detailiert der Wagen sein kann und wie gut besonders die DRG Beschriftung sein wird.

:P :P :P :P :P :P :P :P :P :P :P :P :P :P

Spaßmodus aus.

[URL=http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?10,50103,50118]EFV[/URL]
Mut zur lebensbejahenden Farbe.

RAL 7011 oder 7021

Gruß vom Michael

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »BR 53 0001« (1. Juli 2010, 23:24)


  • »baureihe50« ist ein verifizierter Benutzer

Beiträge: 1 106

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29

Freitag, 2. Juli 2010, 08:47

Danke für eure Antworten. Tja, super Modell, aber für mich zu teuer, schade. Ralf.
Eisenbahn-Modellbau in 1

30

Samstag, 3. Juli 2010, 00:22

Wagenkastenverstärkungen

Hallo Modellbahnfreunde,

so neu ist das Thema Wagenkastenverstärkungen dann doch nicht.

Ein Vorläufer der gängigen Form wurde bei der 36. Beratung des Güterwagenbauausschusses Anfang Juni 1931 in Nürnberg vorgestellt.

Oberbaurat Reeps von der Lübeck-Büchner Eisenbahngesellschaft nahm ebenfalls an dieser Beratung teil. Er klagte über zunehmende Schadensersatzansprüche der Verlader. Seit 1925 erlitt allein eine Zigarettenfabrik in Wansbeck bei der Anlieferung von Pappschachteln in 223 Wagen Schäden. Davon gehörten 200 der DRG. Die LBE hatte bereits damals Diagonalverstrebungen eingebaut. Allerdings kenne ich die Ausführung nicht. Sollte zufällig ein Bild eines LBE-Güterwagens vor 1935 mit Diagonalverstärkung auftauchen, so würde mich ein Hinweis freuen.

Das Reichsbahnausbesserungswerk Kaiserslautern untersuchte vom 16. 2. bis 14. 3. 1931 100 gedeckte Güterwagen.
Davon waren nur 30 Wagen dicht. 37 Wagen wurden als gering wasserdurchlässig eingestuft. 33 Wagen waren stark wasserdurchlässig.

Bei der Diskussion wird ausdrücklich auf den Einbau der stärkeren Puffer abgezielt, die zu so starken Verschiebungen im Wagenkasten führen, daß die Türen die Offnung nicht mehr vollständig überdecken!
Die Diskussionen über diese Hülsenpuffer der Bauart Siegen kann man in Glasers Annalen, Jahrgang 1924, ausführlich verfolgen. Eine Werbung habe ich schon länger auf meiner Seite.
http://www.asoa.de/images/krueger/puffer-siegen-1924.jpg
Typisch für diese Puffer waren die bügelförmigen Ansatzteile, die Krüger im Programm hat.
http://www.asoa.de/images/krueger/249812…z-brueniert.jpg
Aber auch die stärkeren Bremskräfte werden hervorgehoben.

Übrigens geht aus der Diskussion hervor, daß die gewendeten oder verstärkten Stirnwandrungen bereits vor 1931 angewendet wurden.

Dennoch wurde 1931 festgestellt, daß der Wagenkasten ansich von der Konstruktion her unsteif sei. Durch das völlige Fehlen von Diagonalverstrebungen wird die Steifigkeit nur von der Verbretterung aufgebracht. Die kann diese Aufgabe aber nicht erfüllen. Aufgeweitete Löcher an den Rungen und Undichtigkeiten zwischen den Brettern waren die Folgen.

Wie Herr Diener in der "Kupplung" veröffentlichte, stammte die endgültige Zeichnung der Versteifung des Kastengerippes, geschweißte Ausführung vom 18. 4. 1935.
Auch damit gab es noch Probleme. Die ÖBB stellte Risse oberhalb der waagrechten Strebe fest. Ab 1954 wurden dann die langen Zugbänder angewandt (siehe "Kupplung" Nr 15 vom Juni 1989)

Zurück zum Modell:
Besonders bemerkenswert sind die zu öffnenden Türen am Bremserhaus. Hat es das bei Gürerwagen in Kleinserie schon mal gegeben?

Viele Grüße aus München

Klaus Holl

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31

Samstag, 3. Juli 2010, 07:03

RE: Wagenkastenverstärkungen

hallo klaus,


die endfeldverstärkung schon in epoche 2 war mir bekannt,trotzdem ein sehr informativer beitrag-----danke!!!

die schweißtechnik war damals schon weiter verbreitet als mancher vermutet.

erwähnenswert in diesem zusammenhang ist vielleicht auch die tatsache das es schon mindestens ab 1931 geschweißte brückenkonstruktionen gab.


gruß peter





http://www.modellbauhandel-fiedler.de
Modellbau Messingprofile und

Zubehör für Spur 1

Ich fahre Epoche II

32

Samstag, 3. Juli 2010, 12:57

Bremserhaustüren zum Öffnen

Hallo Klaus,
Bremserhäuser mit Türen zum Öffnen hatte die Fa. RÜCKL beim mir 1984 in Auftrag gegeben und für die Spuren 2-1-0-H0 bekommen.
In Spur H0 sollten die Türen aber nicht mehr zu Öffnen sein.
anbei die Montagezeichnung.

mit freundlichen Grüßen
Benno
»Benno Brückel« hat folgendes Bild angehängt:
  • Bremserhaeuser-montage-a.jpg
Henschel-Industrie-Diesellok und Güterverkehr im eigenen Hafen.

  • »Regelspur« ist ein verifizierter Benutzer

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33

Samstag, 3. Juli 2010, 15:36

RE: Bremserhaustüren zum Öffnen

Hallo Benno,

dass gleiche Prinzip mit den Laschen (mittleres Bild) als Scharnierersatz hat die Fa. Nowitex an Bremserhäusern (bay. Wagen) in Spur-0 verwendet. Nowitex baut in verschiedenen Spurweiten, soweit mir bekannt auch in 1.

Ich fand die Scharniernachbildung aber nicht so ideal (Lackprobleme) und habe den Wagen dann wieder verkauft.

Gruß Alfred

34

Samstag, 3. Juli 2010, 16:19

RE: Bremserhaustüren zum Öffnen

Hallo Einser,

die ersten Schweizer Güterwagen von Märklin hatten schon zu öffnende Türen an den Bremserhäuschen, einschließlich vorbildgerechter Verriegelungen.

Die ungewöhnlichen Halter an den Puffern waren für die runden Schlußsscheiben gedacht, denn bis zur Änderung der Signalordnung 1959 musste der vereinfachte Zugschluß ( Zg5, runde rote Scheibe mit weißem Rand) am hinteren rechten Puffer eingehängt werden, ab 59 dann am Zughaken.
<http://www.bahnstatistik.de/Signale/SB-DRG.pdf>
Da die Scheiben-Haken für die dünnen Stangenpuffer gemacht waren musste dann an den neuen Hülsenpuffern extra Halter angebaut werden.
Diese Sache wurde mal im HP1 schön beschrieben und mit Zeichnungen belegt.
Hab´ euch dazu mal aus der Beschreibung zur Benennung der Wagenteile (1939) etwas ausgeschnitten.

Gruß aus Reutlingen
Michael
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