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  • »Jürgen Behrens« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 22. Mai 2010, 15:26

Von A nach B , eine Zimmeranlage

Hallo,

nachdem ich mehrere Jahre hier im Forum nur mitgelesen habe, habe ich mich nun endlich angemeldet.
Auf diesen Wege begrüsse ich erst einmal alle Forumsteilnehmer.

Damit ihr wisst was ich in Spur 1 so treibe, habe ich mal die Beschreibung meiner im Bau befindlichen Zimmeranlage
und ein paar Anmerkungen zu meiner Modellbauphilosophie angefügt.

Viele Grüsse Jürgen
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Privatbahn in Epoche III

  • »Peter Fiedler« ist ein verifizierter Benutzer

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2

Samstag, 22. Mai 2010, 15:49

RE: Von A nach B , eine Zimmeranlage

hallo jürgen,

immer nach dem motto "klein aber fein" !!!

willkommen im club =) =) =)


gruß peter








http://www.modellbauhandel-fiedler.de
Modellbau Messingprofile und

Zubehör für Spur 1

Ich fahre Epoche II

  • »Tobias« ist ein verifizierter Benutzer

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3

Samstag, 22. Mai 2010, 16:04

Hallo,

willkommen hier im Forum.
Wie Peter schon schrieb eine kleine aber feine Anlage. mit viel Fahr/Rangierspaß bestimmt.

Tobias
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4

Samstag, 22. Mai 2010, 16:21

RE: Von A nach B , eine Zimmeranlage

Hallo Jürgen Behrens,
eine schöne, kleine Anlage mit Philosophie, die gleich mitgeliefert wird, finde ich ganz toll.
Hier zeigt sich ganz klar Spur1, nicht Masse, sondern einzelne schöne Modelle und Abläufe sind in großem Maßstab zu betrachten.
MfG.

5

Samstag, 22. Mai 2010, 18:25

guten tag H. Behrens,


sehr gut gemacht. teile auch ihre ansicht im letzten abschnitt ihrer

erläuterungen voll und ganz.

auch ihre meinung im vorletzten abschnitt zur verwendung des

1020er radius` deckt sich mit meiner ansicht.

wenn man ZUHAUSE fahren möchte, und wegen der zur verfügung

stehenden platzverhältnisse den kleinen radius (mit)verwenden MUSS,

dann ist das der notwendige kompromiss. man kann dann aber fahren,

wann und so oft man will.

ein m. e. netter gleisplan für eine nebenbahn mit schönen fahr-

möglichkeiten und v.a. vielfältigen rangiermöglichkeiten. chapeau.


mit freundlichen SPUR 1 grüssen,

dr. wolf

6

Samstag, 22. Mai 2010, 18:44

Hallo Herr Behrens,

Zuerst, mit Ihrer Beschreibung der Anlage sprechen Sie mir voll aus der Seele.
Desweiteren auch von mir ein herzliches Willkommen.

Gruß Michael Dittmer ( Schweineradiusfahrer mit 6021 ) :)

Reinhard Schäfer

unregistriert

7

Samstag, 22. Mai 2010, 20:23

Respekt Herr Behrens!

Meine eigene Modellbahn-Philosophie ist der Ihren sehr ähnlich.
Ich wünschte, ich wäre mit der Umsetzung schon so weit.

Grüße

8

Sonntag, 23. Mai 2010, 01:51

Moin Herr Behrens,

Interessanter Gleisplanentwurf für die kleine Fläche, mein Respekt! Vielfältige Rangiermöglichkeiten, wie sieht es denn im Schattenbahnhof aus?

W1 würde ich wenn möglich in eine Rechtsweiche verwandeln, wäre etwas vorbildgerechter. Die Gleiswaage am Bahnsteig finde ich etwas unpassend, sie ist evtl. besser aufgehoben beim Kohlenhändler oder bei den linken Werksgleisen.

Bin auf die Umsetzung gespannt und wünsche erstmal ein schönes Restpfingsten

Werner

  • »Jürgen Behrens« ist der Autor dieses Themas

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9

Sonntag, 23. Mai 2010, 10:36

Von A nach B, eine Zimmeranlage

Hallo,

erst einmal vielen Dank für die vielen netten Feedbacks zu meiner Zimmeranlage.

Nun zu den Fragen und Anregungen:

Reinhard Schäfer:

Trösten sie sich, der Gleisplan und die Philosophie vermitteln den Eindruck als wenn die Anlage schon fertig wäre. Im Text schrieb ich ja, dass sie sich im Bau befindet. Zur Zeit sind alle Gleise verlegt und ein Betrieb ist uneingeschränkt möglich. Die meisten Gebäude stehen, wenn auch noch nicht alle fertig sind. Bei der Ausgestaltung ist hier noch eine Menge zu tun.

Werner X:

Weiche 1, welche?
W 1 von Dossel ist eine Bogenweiche von Hübner.
W 1 von Eilburg ist dem etwas abwechslungsreichen Verlauf der Strecke geschuldet, ich wollte den permanenten Rechtsbogen in Richtung Dossel durchbrechen.
W 1 des Schattenbahnhofs ist optisch nicht zu sehen, als Rechtsweiche würde ich aber den Bogen bis zur Zimmerwand nicht mehr bekommen.

Wie sieht es im Schattenbahnhof aus?
Hier haben sie mich ertappt. Ich glaube es gibt kaum eine Anlage ohne Planungsfehler. Meiner liegt im Schattenbahnhof. Bei der Erstellung meines Fahrplans habe ich plötzlich festgestellt, dass ein Güterzug in den Schattenbahnhof maximal so lang sein darf ,wie der letzte Zug der den Schattenbahnhof verlassen hat . Weil beide Güterzuggleise nicht gleich lang sind. Wenn das Umfahrungsgleis mit Weiche 3 nicht in das Güterzuggleis sondern in das vordere Personenzuggleis münden würde, könnte ich noch etwas Länge gewinnen, den Fehler aber nicht ganz beheben. Einen Umbau im beengten Schattenbahnhof habe ich bisher gescheut.
Meine Lösung sieht ganz anders aus (Achtung Philosphie!!!):
Auch bei einer realen Eisenbahn gibt es unbefriedigende Betriebs-situationen, die aus den verschiedensten Gründen nicht zu ändern sind. Dem habe ich mich hier auch gebeugt. G 502 hat max. 7 Wagen und G 504 eben nur max. 5 Wagen.
Ich habe mir meinen Güterwagenbestand angesehen und überlegt, welcher Wagen mit welcher Ladung zu welcher Ladestelle verkehren könnte. Daraufhin habe ich mir einen Zugbildungsplan erstellt, der mir vorschreibt, welchen Wagen ich zu befördern habe und an welche Ladestelle er muss, bzw. von wo er abgeholt werden muss. Diesen Umlauf habe ich für drei Folgetage erstellt, danach beginnt er wieder von vorn. Das ist meine Abwandlung des FREMO Frachtkartensystems.

Da wir einmal bei Planungsfehlern sind...
Gefälle:
Dies ist eigentlich kein Planungsfehler, weil es nicht zu vermeiden war. Aber meine V 65 hat ein Freilaufgetriebe und jede Rangierbewegung in das Gefälle hinein würde erst vor dem Schattenbahnhof enden. Deshalb hab ja das ebene Ausziehgleis gebaut.
Ein Personenzug mit der V 65 muss ja aber am Haltepunkt halten. Mit viel Gefühl und rechtzeitigem abschalten der Leistung klappt das auch. Seitdem ich die beiden Reisezugwagen mit Beleuchtung ausgestattet habe, hemmen die Schleifer Gott sei Dank den Lauf dieser Wagen etwas, was mir die Bremsung extrem erleichtert. Die Sperrfahrt zum Ladegleis mit max. 2 Wagen erfordert jedoch immernoch viel Gefühl.

Gegenbögen:
Ich habe natürlich versucht keine Gegenbögen zu bauen. An zwei Stellen des Bahnhof Dossel ließ sich das aber nicht vermeiden:
An den Weichen 6 und 7 liegen Gegenbögen bei der Fahrt in den gebogenen Strang. Beides sind allerdings Stellen, die in aller Regel nur von einzeln fahrenden Lokomotiven befahren werden. Aber auch mit Wagen hat sich hier noch kein Problem ergeben.

Lage der Gleiswaage:
Dies ist ein Zugeständnis an den realen Bahnhof Dassel, hier lag die Gleiswaage auch im Schuppengleis. Es gab hier auch kein Waage-häuschen sondern nur ein einen relativ schmalen Blechkasten mit der Wiegeeinrichtung auf dem Bahnsteig.

Als Anhänge meinen Zugbildungsplan und einen Gleisplan des realen Bahnhof Dassel. Dieser zeigt, wie sehr sich Dossel und Dassel unterscheiden.
Übrigens hat Dassel noch einen kleinen Bruder:
Ankum der Eisenbahn Ankum - Bersenbrück.
Ankum hat nur 5 Weichen ähnelt Dassel aber stark in seiner Konzeption.
Ihm fehlen die Gleise 1,4a,5,6 und 7. Der Lokschuppen ist nur einständig und Gleis 4 führt bis zum Lokschuppen und hat dort eine Kopframpe. In Ankum liegt an Gleis 4 eine Ladestrasse, und Gleis 8 hat vor dem Schuppen eine Seitenrampe mit Viehverladung aber keine Gleiswaage.

Viele Grüsse

Jürgen Behrens
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Privatbahn in Epoche III

10

Sonntag, 23. Mai 2010, 12:20

RE: Von A nach B, eine Zimmeranlage

Hallo Jürgen,

möchte Dich auch herzlich willkomen heißen, Dein "Einstand" ist sehr beeindruckend.
"Fahre" schon seit gestern Abend auf dieser wunderschönen Nebenbahn herum.
Habe mir nun erlaubt, im Bahnhof "Dossel" einige Gleisänderungen vorzuschlagen um dem ganzen die starre Märklin-Gleissystematik etwas zu nehmen.
Dazu würde ich zum einen Weichen aus dem neuen Märklin (ex Hübner) - Gleis verwenden und zum anderen bei den Märklinweichen den Abzweigbogen nach dem Herzstück durch eine Gerade ersetzen (s. Bild "Gleiswechsel" unten).
Dadurch wird der Abzeigwinkel etwas flacher, erspart so manchen Gegenbogen und das Gleisbild wird flüssiger und Vorbildgetreuer.

Gruß aus Reutlingen
Michael
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  • Märklin Weichen 1020.jpg
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11

Sonntag, 23. Mai 2010, 13:49

Von A nach B, eine Zimmeranlage

Hallo Michael,

mit den Verbesserungen meines Gleisplans hast du völlig recht.
Mit den neuen Märklinweichen mit einem Radius von um die 1550 mm müsste auf der zur Verfügung stehenden Fläche ähnliches hinzukriegen sein, wenn auch die Nutzlängen etwas leiden würden.
Der Trick mit dem Begradigen der alten Märklinweichen war mir bekannt, aber ich fand es damals zu aufwendig.

Wie ich heute morgen geschrieben habe ist die Gleisverlegung bereits abgeschlossen. Ich für meinen Teil werde sie aus finanziellen und Zeitgründen auch nicht mehr verändern.

Andere Modellbahner, die evtl. meinen Gleisplan als Grundlage nehmen, werden hier sicherlich mehr Vorbildtreue herausholen können.
Aber da muss jeder für seine Platzverhältnisse und Vorlieben selber planen. Aber hier sehe ich auch einen Sinn dieses Forums, so können andere aus den bisher gemachten Fehlern lernen.

In Sachen schlanker Gleisplan habe ich auch so meine Träume. In meinem Gleislager schlummern seit Jahren 3 Hübner-Weichen R 2331 mm. Wenn Märklin wieder liefern kann, werden die sicherlich um 2 bis 3 Stück ergänzt. Ich träume da ein bischen von einem Endbahnhof auf Modulen, habe mich aber noch für keinen Gleisplan entschieden.
Der heute morgen erwähnte Bahnhof Ankum bietet sich von seiner Länge her hier an, allerdings gerät er im Bereich der Gebäude auch sehr breit. Hier werde ich noch weiterträumen und suchen, hat ja keine Eile.

Grüsse Jürgen
Privatbahn in Epoche III

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12

Montag, 24. Mai 2010, 11:13

RE: Von A nach B, eine Zimmeranlage

Hallo Jürgen,

Herzlich willkommen als Aktiver im Forum und grosses Lob für Deinen Einstandsthread.
Wirklich eine Supervorstellung.
Auch ich,habe wie Michael schon ein paarmal Betriebsituationen auf Deinem Gleisplan im Geiste nachvollzogen.
Es lässt sich ein wunderbarer,einfacher Nebenbahnbetrieb machen mit viel Rangierbewegungen,wie ich es mir auch gefällt.
Was mir auch gefällt ist die Beschränkung beim Rollmaterial auf das Wesentliche.
Hier zeigt sich wieder,dass man auch mit wenigiger zufrieden sein kann.
Ist in unserer Zeit auch eher eine Seltenheit,und sollte auch für die Hersteller eine Chance für kleinere Maschinen bieten.
Zu den Radien und Weichen will ich mich nicht äussern,da ich vom 1 Pur Virus infiziert bin und mit Schraubenkupplungen fahre.
Wünsche viel Spass mit Deiner Anlage.

Gruss aus dem jetzt wieder wärmeren Süden
Wolfgang

  • »Jürgen Behrens« ist der Autor dieses Themas

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13

Montag, 24. Mai 2010, 12:28

Von A nach B, eine Zimmeranlage

Hallo Wolfgang,

danke für dein Lob.
Zu den Radien muss ich gestehen, dass der Virus zu schlankeren Weichen und größeren Radien sich bei mir wohl auch schon eingenistet hat. Bisher ist die "Krankheit" ;) aber noch nicht ausgebrochen.
Wenn ich realistisch bleibe, muss ich erkennen, das diese Radien als Heimanlage für mich nicht umsetzbar sind. Und ein kleines Schaustück mit evtl. nur 3 Weichen mich bei meinem Hang zum ausgiebigen rangieren auf Dauer auch nicht befriedigen würde.
Ich war als Besucher in Borken, wo ich auch deine leckere Kartoffelsuppe genossen habe. Es kommt da schon der Wunsch auf, sich da mit einem kleinen Privatbahn-Endbahnhof mit schlanken Weichen anzuklinken. Ich sehe für die nächsten Jahre hier aber keine Chance, wenn ich den Zeitrahmen betrachte der mir für die Modellbahn bleibt, denn auch bei mir fordert die Feuerwehr ihren zeitlichen Tribut.

Aber wie ich ja schon geschrieben habe, gehören Träume zur Modellbahn dazu.

Viele Grüsse aus dem jetzt auch sonnigen Südniedersachsen

Jürgen
Privatbahn in Epoche III

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jürgen Behrens« (29. Mai 2010, 10:00)


14

Dienstag, 25. Mai 2010, 13:10

RE: Von A nach B, eine Zimmeranlage

Hallo Jürgen,

Wäre es im Schattenbahnhof nicht möglich um die Weiche zwischen Umlaufgleis und 150cm-Güterzuggleis zu versetzen ins 210cm-Güterzuggleis? Dann gibt es zwei Güterzuggleise mit fast identischer Nutzlange. Außerdem wird das Umlaufgleis etwas langer, aber dafür habe ich noch einen zweiten Vorschlag.
Wenn das Umlaufgleis und das Personenzuggleis ihre Funktion wechseln (umlaufen über das erste Gleis), dann ist das Triebwagenstumpfgleis immer zuganglich und nicht nur wenn der Personenzug abgefahren ist.
Vielleicht gibt es noch etwas großere Nutzlangen wenn die linke Seite des Schattenbahnhof gespiegelt wird an der rechten Seite so daß das Stumpfgleis (zum Umlaufen) etwas weiter nach vorn kommt.

Wie schon von anderen erwähnt, wurde ich keine Gleiswaage in das Bahnsteiggleis legen (und eine Lademaß hinzufügen), und also die Weiche W1 beim Haltepunkt in eine Rechtsweiche ändern.

Ansonsten ist das Gleisplan das maximal realisierbare auf solch einen beschränkten Raum. Es gibt viele Rangiermöglichkeiten.

MfG,
Patrick (NL)

15

Dienstag, 25. Mai 2010, 19:15

RE: Von A nach B, eine Zimmeranlage

Hallo Jürgen,

Private Eisenbahnen haben ihren Reiz....auch bei mir.....Eschershausen ist ja nicht wirklich weit von Dassel oder Einbeck entfernt.

Gefällt mir wirklich gut, wie Du die Räumlichkeiten ausgenutzt hast.

Bezüglich der Fahrt von A nach B, ist das natürlich der richtige Ansatz, auch ich hattte mit dem Gedanken gespielt......allerdings ertappe ich mich des öfteren dabei, einfach mal mit einem Einbecker Pilsener/ oder Bock :D dem fahrenden Zug als "Spaziergänger" zuzuschauen. Da ist es doch recht angenehm nicht ständig eingreifen zu müssen.

Klar ist das Kuppeln mit den "Original-Kupplungen" fummellig, aber auch hier kann man ja schön den Rangierer "nachahmen"..... =) :O

Gruß

Michael
Epoche 2, die DRG als weltgrößtes Unternehmen.......

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16

Dienstag, 25. Mai 2010, 22:41

Von A nach B, eine Zimmeranlage

Hallo Patrick,

wollen wir mal sehen ob wir die Betriebsabläufe im Schattenbahnhof noch optimiert bekommen:
Ich habe mal verschiedene Varianten im Gleisplanprogramm durchgespielt und farbig unterschiedlich übereinandergelegt.
Die Einbindung von Gleis 3 in Gleis 4 wollte nicht so richtig gelingen.Ich befürchte dann habe ich nachher zwei zu kurze Gleise. Auch ein Versuch mit einer linken Innenbogenweiche zwische den Gleisen 3 und 4 kam mit den Bogenverläufen irgendwie nicht hin.
Der bisherige Gleisverlauf ist schwarz. In rot habe ich die Einbindung von Gleis 2 in Gleis 3 dargestellt. In grün, dass was du als Spiegelung vorgeschlagen hast - wenn ich das richtig gedeutet habe. Die sich dann ergebenen Gleislängen habe ich in den entsprechenden Farben eingetragen. Bei der Spiegelung gewinnt vor allem Gleis 4. Das ist aber mit 210 cm schon ausreichend lang, da die Umfahrung in Dossel nur 210 cm lang ist.

Lage der Gleiswaage:
Eine Gleiswaage ist immer eine Betriebshinderniss wenn sie von Rangierabteilungen überfahren werden muss. Die Rangierbewegungen in das Schuppengleis sind von ihrer Anzahl her eher gering, außerdem sind die Rangierabteilungen hier nur 2 Wagen lang.
Würde die Waage im Ladestrassengleis liegen, müsste sie von allen , teilweise recht langen, Rangierabteilungen ins Ladegleis und in den Gleisanschluss überfahren werden und auf ihr würden auch zwangsläufig viele Bremsvorgänge stattfinden. Außerdem müsste sie wegen der Gleiskrümmung hinter den Bogen verlegt werden und würde dort direkt vor der geplanten Kohlenhandlung liegen. Zudem werden die zu wiegenden Wagen vornehmlich im Rampengleis durch die Holzverladung anfallen. Ein Lademaß ist allerdings zu überlegen.

Gruß Jürgen
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Privatbahn in Epoche III

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17

Dienstag, 25. Mai 2010, 22:58

Von A nach B, eine Zimmeranlage

Hallo Michael,

stimmt Privatbahnen sind eine kleine Welt für sich. Auch die Vorwohle - Emmerthaler Bahn und die benachbarte VDD kenne ich gut. Beides sehr interessante Bahnen. Ich habe in diesem Zusammenhang sehr interessiert die Abhandlungen über die VDD in den letzten HP 1 - Ausgaben gelesen.
Deine Umsetzungen zu Eschershausen gefallen mir sehr gut. Ich bewundere deine Ausdauer und Liebe zum Detail. Ich bin da mehr der Betriebsbahner (Homo Tumulti) und nehme es mit Ausgestaltung im Detail nicht so genau.
Für ein gutes Einbecker Bier während die Züge vorbeigleiten habe ich vollstes Verständnis. Bei mir findet die Bierpause dann nach Feierabend eines Betriebstages statt, wenn die Lok im Schuppen steht. Und nach dem Bier beginnt der nächste Betriebstag.
Zur Schraubenkupplung: Als Lokrangierführer habe ich das schwere (heute oft schlecht geschmierte) Original jeden Tag oft genug in der Hand, da kann in der Freizeit dann ruhig schon mal eine automatische (wenn auch nicht vorbildgerechte) Kupplung die Sache erleichtern.

Gruß Jürgen
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18

Dienstag, 25. Mai 2010, 23:06

RE: Von A nach B, eine Zimmeranlage

Zitat

Original von Jürgen Behrens
Hallo Patrick,
...
In grün, dass was du als Spiegelung vorgeschlagen hast - wenn ich das richtig gedeutet habe.


Sie haben die Weichen in der anderen Richtung verschoben als ich gemeint hatte. Wenn links und rechts gespiegelt werden, wird das ganze fast symmetrisch; das Stumpfgleis für Umlaufen befindet sich dan noch etwas weiter nach linksunten (in grün linksoben) in der Zeichnung.

Mit "Einbindung von Gleis 3 in Gleis 4" (3=150cm, 4=210cm) wie Sie es beschreiben meinte ich, daß die Weiche die dann zwischen 3 und 4 kommt, direkt anschließt an die erste Weiche hinter der Tunnel, aber dann am gerade Teil dieser ersten Weiche. Vielleicht werden beide Güterzuggleise dann ~180cm.

MfG,
Patrick

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19

Dienstag, 25. Mai 2010, 23:23

Von A nach B, eine Zimmeranlage

Hallo Patrick,

mit der Weiche in Gleis 4 hinter der Weiche 1 das müsste gehen, 2 x 180 cm sehe ich auch so, allerdings wäre mir das zu kurz, ich benötige mindestens 1 Gleis von gleicher Länge wie die Umfahrung in Dossel.

Mit der Spiegelung komme ich leider immer noch nicht klar, meinen sie die linke Weiche zwischen den Gleisen 4 und 3 von einer Rechtsweiche in eine Linksweiche tauschen?

Gruß Jürgen
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20

Dienstag, 25. Mai 2010, 23:40

RE: Von A nach B, eine Zimmeranlage

Hallo Jürgen.

Habe mall das gleisplan von irre schattenbahnhof angesehen.
Habe sie mall gedacht in irre schatten Bahnhof eine Rollbrücken oder Segmentdreh schiebe so bauen.
So sparen sie auch viel Platz.
Und sie können diese einfach bauen.

Grüße Ernst.

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