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  • »Jürgen Behrens« ist der Autor dieses Themas

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21

Dienstag, 25. Mai 2010, 23:51

Von A nach B, eine Zimmeranlage

Hallo Ernst,

an Schiebebühnen habe ich schon gedacht, nur im Zusammenhang mit meinem Schattenbahnhof merkwürdigerweise noch nie.
Aber sie haben recht, dadurch würden alle Gleise um mindestens 50 cm gewinnen. Man muss dann nur höllisch aufpassen das dann im "Keller" nichts wertvolles in die Grube fällt. ;)

Gruß Jürgen
Privatbahn in Epoche III

22

Dienstag, 25. Mai 2010, 23:56

RE: Von A nach B, eine Zimmeranlage

Hallo Jürgen,

habe mal in dem Schattenbahnhof "rumgemalt", vielleicht genügt´s schon, den rechten Bahnhofskopf etwas zu ändern?
Den linken hab´ ich im 3. Vorschlag mal gespiegelt, vielleicht meinte Patrick das so?

Gruß aus Reutlingen
Michael
P.S. hab´ auch noch ein bisschen am "Übertageplan" gefeilt - weil´s so schön ist ;-)
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23

Mittwoch, 26. Mai 2010, 00:07

Von A nach B, eine Zimmeranlage

Hallo Michael,

die dritte Schattenbahnhof-Version gefällt mir am besten. Weiß nicht ob das mit Standardgleisen geht. Mit Flexgleis müsste der Bogen aber ohne Radiusunterschreitung zu kriegen sein.

Gruß Jürgen
Privatbahn in Epoche III

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jürgen Behrens« (26. Mai 2010, 00:21)


24

Mittwoch, 26. Mai 2010, 00:24

RE: Von A nach B, eine Zimmeranlage

Hallo Jürgen,

da ich nur mit dem gezeichneten gearbeitet habe, müsste es mit den Radien klappen.
Nur die Weichen sind beim Vorschlag 2 an den Geraden nach dem Herzstück abgeschnitten, was aber machbar sein dürfte.

Gruß aus Reutlingen
Michael

25

Mittwoch, 26. Mai 2010, 06:26

RE: Von A nach B, eine Zimmeranlage

Hallo,

da ich vor einem ähnlichen Problem bei meinem Kopfbahnhof stand:

Wenn ich "Entkuppler" lese, heisst das, daß mit Mä Kupplungen gefahren werden soll? Da wird das automatische ankuppeln am anderen Zugende in Kurven problematisch.
Um Platz zu gewinnen, bietet sich eine Segmentdrehscheibe am Kopf an, man spart Länge und je nach Ausführung ggf. auch Geld.
Bei mir ist eine Drehscheibe am Bahnhofskopf nach historischem Vorbild (Bahnhof Herzberg) im Einsatz. 65 cm Durchmesser statt Weichenstrasse.

Gruß
Matthias
http://mat-spur1.repage.de/
.


Wonach du sehnlich ausgeschaut - es wurde dir beschieden
Du triumphierst und jubelst laut: „Jetzt hab’ ich endlich Frieden!“
Ach, Freundchen, rede nicht so wild, bezähme deine Zunge!
Ein jeder Wunsch, wenn er erfüllt, kriegt augenblicklich Junge

Wilhelm Busch

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26

Donnerstag, 27. Mai 2010, 15:06

Hallo Jürgen!

Deine kleine, aber feine Heimanlage finde ich richtig Klasse!!! Da ich schon mehrfach das Vergnügen hatte auf dieser Anlage fahren zu können, muss ich sagen, für Rangierfans ein Traum :)
Eine Vielzahl von Rangierbewegungen, wie Anschlussbedienungen und natürlich auch die Zugfahrten sind auf dieser sehr schönen Anlage möglich.
Und Dein Schattenbahnhof mit dem "Stellwerk" und den "Klaviertastenentkuppler" sind richtig gute Ideen.
Nun wünsch ich Dir noch viel Spass beim ausgestalten Deiner Anlage, bis bald

Viele Grüße
Nils

27

Freitag, 28. Mai 2010, 20:57

RE: Von A nach B, eine Zimmeranlage mit Schwenkbühne

Hallo Einser,

hab´ nochmals in Jürgens Anlagenplan rumgemalt und eine kleine Schwenkbühne "eingebaut".

Gruß aus Reutlingen
Michael
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28

Samstag, 29. Mai 2010, 09:29

Von A nach B, eine Zimmeranlage

Hallo Matthias, hallo Michael,

Matthias hat recht, dem Kuppelvorgang im Bogen muss etwas nachgeholfen werden. Bei meinem Plan tritt das Problem hauptsächlich im Hauptgleis bei der Bildung der Abgangszüge auf. Deshalb ist die S-förmige Anlegung eines Hauptgleises eigentlich zu vermeiden. Da ich aber das Ladestrassengleis an die hintere Anlagenkante legen wollte, musste ich mein Hauptgleis so verbiegen um noch eine ausreichend breite Ladestrasse davor zu bekommen. Die Nachhilfe beim Kuppeln ist direkt vor meinen Augen an der vorderen Anlagekante erforderlich, also problemlos zu bewältigen.

Die Idee mit der Segmentdrehscheibe bringt zweifellos eine Menge an Nutzlänge und ist auch eine sehr interessante Bereicherung einer Anlage. Dabei kam mir dann die Idee warum nicht gleich eine richtige Drehscheibe, dann könnte man auch gleich die Dampfloks wenden. Dann viel mir aber ein, dass das ja nur Sinn macht, wenn sich am anderen Streckenende auch eine Drehscheibe befindet. Aber bei mir fahren die Dampfloks ohnehin alle Schornstein voraus nach Dossel. Tut der Feuerbüchsendecke bei der starken Steigung gut.

Ich habe mich bei der Planung ganz bewusst für die Anlegung des Bahnsteiges direkt vor dem Empfangsgebäude und hinter der Umfahrungsmöglichkeit entschieden. Mein Ziel war es ja, die Betriebsabläufe bei der Ilmebahn nachzuempfinden.
Auch bei der Ilmebahn musste eine Zug, der an den Bahnsteig eingefahren ist erst wieder hinter die letzte Weiche zurückgedrückt werden, bevor die Lok ihn umfahren kann, anschliessend wird er wieder an den Bahnsteig gedrückt (und wieder zwei Rangiermanöver mehr ;) :rolleyes:). Dieser Betriebsablauf sollte auch unbedingt bei meiner Heimanlage erforderlich sein. Vergleicht hier auch mal meinen Gleisplan mit dem des Bahnhof Dassel der Ilmebahn.

Wie ihr merkt, habe ich immer wieder Gegenargumente :tongue: ;).
Aber dass ist hier auch meine Aufgabe. Ich habe die Gleisverlegung abgeschlossen und bin damit trotz der Einschränkungen zufrieden. Aber dadurch, dass wir hier lebhaft über den Plan diskutieren, können Modellbahnkollegen die sich noch in ihrer Planungsphase befinden eine Menge aus diesem Thema ziehen. Also munter weiter mit den Vorschlägen und ich werde weiter versuchen jeweils darauf einzugehen.

Dann viel Spaß bei den Planungen

Gruß Jürgen
Privatbahn in Epoche III

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jürgen Behrens« (29. Mai 2010, 09:34)


29

Samstag, 29. Mai 2010, 10:08

RE: Von A nach B, eine Zimmeranlage

Zitat

Original von Jürgen Behrens
Auch bei der Ilmebahn musste eine Zug, der an den Bahnsteig eingefahren ist erst wieder hinter die letzte Weiche zurückgedrückt werden, bevor die Lok ihn umfahren kann, anschliessend wird er wieder an den Bahnsteig gedrückt


Bahnhof Dassel ist perfekt für Nachbau (in H0...); es hat alles was man braucht: Personenzüge, Güterzüge und ein "Bw".
Ich habe noch einige Fragen. Fotos sind zu finden auf [URL=http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?17,1397683,1397683]http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?17,1397683,1397683[/URL]. Die Fotos zeigen V65 mit 2 Vierachser und 1 Zweiachser. Zuglänge also ~70 Meter. Wie lang war den Bahnsteig? Paßte diesen Zug noch gerade zwischen Weiche W6 und den Prellblock?
Und wurde den Zug zurückgedrückt bis hinter Weiche W11 so daß der Lok umlaufen konnte, oder bis hinter Weiche W6 so daß die Wagen nicht mehr in den Weichen standen?

Und so daß Loks nicht in eine Schiebebühne im Abstellbahnhof einfahren, kann eine Schiebebühne mit 3 Gleisen verwendet werden wie auf http://www.spurnull-magazin.de/wp-conten…fiddle_yard.jpg. Selbstverständlich braucht diese Schiebebühne etwas mehr Platz zum Schieben.

MfG,
Patrick

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30

Samstag, 29. Mai 2010, 11:05

Von A nach B, eine Zimmeranlage

Hallo Patrick,

bei dem Link zu Drehscheibe-Online öffnen sich bei mir die Bilder nicht. Was du aber da beschreibst, muss eine Zug zwischen Einbeck-Salzderhelden und Einbeck Mitte gewesen sein. Hier beförderte die Ilmebahn die Personenzüge der DB mit deren Wagenmaterial auf deren Strecke (heute gehört diese Strecke der Ilmebahn). Der Personenverkehr nach Dassel fand bis 1975 mit eigenem Wagenmaterial statt und wurde dann auf die Strasse verlagert. Hierfür waren 2 dreiachsige Umbauwagen 2. Klasse vorhanden, in diesen Zügen lief ein Packwagen der DB oder Ersatzweise ein G-Wagen als Expressgut-Kurswagen mit.
Die Bahnsteiglänge ist in alten Gleisplänen mit 50 Metern angegeben. Ein Vergleich von Bildern mit diesen Plänen zeigt, dass der Bahnsteig später verlängert wurde, er endete ca. in km 17,4. Zwischen Prellbock und Weiche 6 passte ein kompletter Personenzug (Auch der auf den Bildern in drehscheibe-online). Zwischen Weiche 11 und dem Prellbock blieben aber nur ca. 35 Meter. Die Züge wurden soweit hinter die Weiche 11 zurückgedrückt, dass diese befahren werden konnte (also ca. bis km 17,4). Teilweise verkehrten auch PmG mit den Personenwagen an der Spitze. Diese wurden dann, nachdem alle ausgestiegen waren, soweit zurückgedrückt, dass die Weichen 11 und 2 noch befahrbar waren. Dann lief die Lok um und rückte die ganze Fuhre wieder bis kurz vor den Prellbock, anschließend begann das umfangreiche Rangiergeschäft. Irgendwann ging es dann als Personenzug oder selten als PmG (die Personenwagen jetzt am Schluss) wieder zurück nach Einbeck.

Gruß Jürgen
Privatbahn in Epoche III

31

Samstag, 29. Mai 2010, 11:18

RE: Von A nach B, eine Zimmeranlage

Zitat

Original von Jürgen Behrens
Hallo Patrick,

bei dem Link zu Drehscheibe-Online öffnen sich bei mir die Bilder nicht.


Das Problem habe ich heute auch. Vielleicht wurden die Bilder bei Imageshack zuviel abgefragt.
Sonst: interessante Betriebsablaufe für die Modellbahn :-).

MfG,
Patrick

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32

Freitag, 4. Mai 2012, 21:30

Von A nach B: Eine Zimmeranlage / Link zu Bildern des Vorbildes

Hallo zusammen,

dieser Beitrag ist mittlerweile fast zwei Jahre alt. Inzwischen sind aber auf der Homepage der Ilmebahn GmbH unzählige Bilder zu sehen, die die Atmosphäre der frühen und heutigen Ilmebahn gut wiedergeben. Besonders interessant auch der Link zu Facebook und den vielen historischen Fotos dort. Dieser Link gibt vielen Aussagen in meiner Anlagenbeschreibung und der Diskussion ein Gesicht. Unter anderem findet man dort auch eine historische Streckenkarte der Ilmebahn:

www.ilmebahn.de



Viele Grüsse

Jürgen Behrens
Privatbahn in Epoche III

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33

Dienstag, 10. Juli 2012, 19:23

Konzept für einen realistischen Güterverkehr auf dieser Anlage

Hallo,

ich habe mir mal in den letzten Tagen die Zeit genommen, mir ein paar Gedanken zu einen realistischen Güterverkehr auf meiner Anlage zu machen.

In den Anhängen seht ihr das Ergbnis.



Gruß Jürgen
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  • Wagenbestand001.jpg
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34

Dienstag, 10. Juli 2012, 21:49

Hallo Jürgen,

was für einew Arbeit, das dann noch mit Fahrzeiten (Modellzeit) und dazwischen natürlich noch Personenzüge, lokbespannt mit umsetzen!
Und wenn das ganze zu langweilig wir, solltest noch neue Maschinen, Werkzeuge oder Ausrüstungen für die Verschiedenen Anschliesser anliefern.
Ganz wichtig, Bahn-Dienstgut transportieren, Lok-Sand u. -Kohle ins Lokschuppengleis, Briketts für die Dienstgebäude, Schotter, Schienen, Kleineisen für Gleisinstandsetzungsarbeiten, dazu noch Skl-Fahrten.
Also deine Anlage bietet einiges an Fahrbetrieb, respekt und viel Freude damit.

Könntest uns ja mal ein paar Bilder zeigen.

Gruß aus Lichtenstein (Württemberg)
Michael

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35

Dienstag, 10. Juli 2012, 23:47

Bilder vom Anlagenbau

Hallo Michael,

Langeweile kommt bestimmt nicht auf. Und wenn doch kann man natürlich Konzept Konzept sein lassen und einfach fahren was einem Spaß macht.

Langeweile kommt aber auch deswegen nicht auf, weil an der Anlage noch eine Menge zu tun ist. Deshalb habe ich auch bisher keine Bilder eingestellt, weil ich eigentlich den halbfertigen Zustand der Anlage für nicht vorzeigbar halte. Aber ein paar Bilder kann ich doch zeigen, wenn es gewünscht ist.

Die Bilder habe ich vor zwei Jahren gemacht, als ich dieses Thema eröffnet habe. Aber aus den oben genannten Gründen und weil auch keiner ausdrücklich danach gefragt hat habe ich sie bisher nicht eingestellt.

Leider bin ich den zwei Jahren mit der Anlage noch nicht viel weiter gekommen. Und wenn ich mal keine Lust zum Bauen habe, mache ich mir halt Gedanken zu den Betriebskonzepten der Anlage.



Gruß Jürgen
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  • Bahnhofsende.jpg
  • Gleisfeld.jpg
  • Lokschuppen und Saline.jpg
  • Bahnhofseinfahrt.jpg
  • Ausziehgleis.jpg
  • Haltepunkt.jpg
  • Einfahrt Schattenbahnhof.jpg
  • Schattenbahnhof.jpg
  • Entkuppler.jpg
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36

Mittwoch, 11. Juli 2012, 07:46

danke....

... für die bilder.... gefällt mir gut..... ich habe aber auch 2 fragen:

1. was machst du da mit den fischertechnik radnaben (rot) ?? vermutlich weichenstellen.... hmmm

2. welche höhe ist im schattenbahnhof vorhanden..??

grüsse holger
Epoche 3 mit Kamera und Spaß am zu sehen.....

37

Mittwoch, 11. Juli 2012, 08:01

Bilder

Hallo Jürgen,
suuuper Anlage, vielen Dank für diesen Bericht. Da schwebt irgendwo der Geist des Burkhard Kiegeland mit, der mich vor 40 Jahren mit seinem Buch "Modelleisenbahn" heftig beeinflusst hat. Beschränkung auf das Wesentliche und trotzdem maximaler Bastel- und Spielspaß. Du hast das Thema Nebenbahn so gut umgesetzt, besser gehts garnicht. Auch bei der Auswahl der TFZ hast du ein sehr glückliches Händchen bewiesen.
Nicht ganz ernst gemeinte Frage: Was macht eigentlich das Flügelsignal da hinter dem Bahnhofsgebäude :D
Als Denkanstoß für Leute mit ähnlichen Platzverhältnissen, es würde sich auch ein Schmalspurthema anbieten. Radien mit 100cm sind da fast schon vorbildgerecht.

Bitte halte uns weiter auf dem Laufenden!!!

Viele Grüße
Horst
www.spur1m.de .... ein Vater - Sohn - Projekt

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38

Mittwoch, 11. Juli 2012, 09:42

Hallo Holger, hallo Horst,

erst einmal vielen Dank für das Lob. Jetzt zu eueren Fragen und Anmerkungen:

Holger:

Die Bedeutung der Fischertechnik Radnaben hast du ganz richtig erkannt. Man benutzt halt was vorhanden ist. Bei einer privaten Nebenbahn muss halt extrem gespart werden. Auch die Weichen, die über diese Radnaben gestellt werden sind die uralten Märklinweichen mit der einteiligen Zungeneinheit. Nebenbei sind die viel zuverlässiger als die neueren Weichen mit ihren wackeligen Zungen. Sie sind halt bloss überhaupt nicht vorbildgetreu - aber im "Keller" stört das ja nicht. Ich habe ein paar Bilder hierzu eingestellt:

Ich habe zwei dünne Blechstreichen so gebogen, dass sie innen um die Zungen greifen. Der hintere Blechstreifen ist mit einer Feder verbunden und hält die Weiche in Grundstellung. Der vordere Blechstreifen ist mit dem Stelldraht (normaler Zwirnsfaden) verbunden. Die merkwürdigen Holzkonstruktionen haben mit diesem Weichenantrieb nichts zu tun. Es sind Relikte von früheren Versuchen diese Weichen zu stellen. Ich habe sie belassen, weil sie nicht stören und man mit ihnen die Zungen im Montagefall auch in der anderen Lage festlegen kann.

Die Höhe, oder besser die Niedrigkeit im Schattenbahnhof beträgt 21 Zentimeter. Das ist absolutes Grenzmaß um auch mal ein Fahrzeug aufgleisen zu können. Mehr war allerdings nicht möglich, meine Strecke besitzt so schon eine konstante Neigung von 1:33.



Horst:

Das Signal geht hinter dem Bahnhofsgebäude vor wild herumhantierenden Modellbauern in Deckung. Es ist ein filigranes aber empfindliches Signal von Kesselbauer Senior. Vielleicht wird es mal vor der Einfahrt zum Schattenbahnhof platziert - aber da ist auch durch ein zu öffnendes Fenster gefährdet.

Wenn man über 25 Jahre mit so einer Nebenbahn täglichen Kontakt hat, sollte sich der Blick für die wesentlichen Merkmale von selbst ergeben. Auch die Fahrzeugauswahl liegt hier begründet. Es sind alles Fahrzeuge die mit der Ilmebahn irgendwie im Zusammenhang stehen. Entweder waren sie bei Bahn vorhanden oder als Leihfahrzeuge eingesetzt.

Den Triebfahrzeugfehler habe ich schon zu HO-Zeiten begangen. Irgendwann habe ich mir eine wunderschöne BR 01 gekauft und gemerkt, dass sie überhaupt nicht auf meine Anlage passt. Ich habe sie dann am nächsten Tag gleich in eine V 200 ungetauscht. Die war zwar auch ziemlich groß, passte aber schon bedeutend besser.

Aber ob die Umsetzung so optimal ist, weiß ich gar nicht. Eigentlich ist der Gleisplan ja ziemlich überlaufen. Weniger ist optisch ja manchmal mehr. Aber da ich gern rangiere, war mir ein Bahnhof mit vielleicht nur drei Gleisen und 3 bis 5 Weichen einfach zu wenig. Den habe ich zwar auch, als Teil einer Modulanlage, aber als alleinige Fahr- und Rangiermöglichkeit wäre der mir zu wenig. Ich suche in meinem Archiv mal ein paar Bildern des Modulbahnhof und stelle sie dann hier ein.

Viele Grüße

Jürgen
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  • Weichenstelleinrichtung Rückseite.jpg
  • Weichenstelleinrichtung Weichenanschluss.jpg
  • Weichenstelleinrichtung Weichenanschluss 2.jpg
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39

Mittwoch, 11. Juli 2012, 10:40

Bilder Modulbahnhof

Hallo Horst,

anbei zwei Bilder zum Modulbahnhof. Die Ausbeute war aber eher dürftig.



Gruß Jürgen

PS: Weitere Fotos der Modulanlage gibt es hier: http://www.facebook.com/pages/Arbeitsgem…02160?sk=photos
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  • Modul3gleis.JPG
  • Modul3fertig.JPG
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40

Mittwoch, 11. Juli 2012, 10:48

fischertechnik...

... hätte ich auch noch liegen.... :-) deine bilder sind sehr hilfreich... ich habe meine gedanken auch schon deutlich verkleinert und überlege nun ganz in eine ebene zu gehen... tendenziell wäre aber dein ansatz bei mir auch möglich wobei ich unten dann wahrscheinlich einen rundkurs mit einplanen würde..... schauen wir mal...



gruß holger
Epoche 3 mit Kamera und Spaß am zu sehen.....

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