Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Spur 1 Gemeinschaftsforum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Michael Thomasberg

unregistriert

1

Dienstag, 24. November 2009, 13:16

Parallelbogen

Hallo

Ich möchte ein Parallelbogen zur r1176 haben, aber der r1176 soll die kleinste Radius sein - also kein r1020. Konnte mann hier der r1394 brauchen?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Michael Thomasberg« (24. November 2009, 13:16)


  • »Schlepp_Tender« ist ein verifizierter Benutzer

Beiträge: 381

Wohnort: Made in Austria

Beruf: Dipl.MMC, Weichenbauer, PixelAkrobat

  • Nachricht senden

2

Dienstag, 24. November 2009, 15:04

Zweigleisig

Hallo Thomas

Entscheidend ist welchen *Gleismittenabstand* Du wählen willst.
Bei den berühmt-berüchtigten und seit Jahrzehnten eingebürgerten von Tante M
wär das 156 Millimeter.

Laut Eva Zwerg oder Adam Riese bedeuted dies 1332 Millimeter für einen Paralellbogen.

1394-1332 = 62 Millimeter Differenz......ich weiß nicht was Du vorhast aber
das lässt sich sicher irgendwie *Ausgleichen*.

L.G.
Federzungen-Weichen mit Format!

3

Dienstag, 24. November 2009, 18:12

Ein Abstand von 62 mm ist mit Sicherheit zu klein - da werden zwei Züge, die sich begegnen zusmmenstoßen.
Die beste Lösung ist die Verwendung von Flexgleisen damit kann man sich den Gleisabstand induviduell gestalten. Es gilt ,je kleiner der Radius deso größer der Abstand oder je länger die Fahrzeuge desto größer der Abstand.
Die gebräuchlichen Abstände sind 156 mm und 140 mm.

Gruß
Alexander

4

Dienstag, 24. November 2009, 18:32

Hallo Herr Schöpp,

da ist was durcheinandergegangen.
Bei dem obigen Beispiel addieren sich die 156mm und die 62mm zu 218mm Gleismittenabstand, wenn keine Ausgleichstücke verbaut werden.

Bei einem Halbkreis könnten die 59,5mm Stücke von Märklin dem Innenkreis vorgesetzt werden, dann ergibt das einen Abstand von 158,5mm.

So war das wohl vom Peter gemeint.

Oliver
Schöne Grüße vom Oliver.

Beiträge: 2 164

Wohnort: Erfurt

Beruf: jetzt Rentner, programmieren nur noch im Hobby

  • Nachricht senden

5

Dienstag, 24. November 2009, 19:10

Hallo Michael Thomasberg,
ich persönlich würde hier auch Flexgleis empfehlen, anstatt zusammengesteckter Festradien, falls fester Anlagenbau vorgesehen ist.

Vorteil ist dann auch ein einleitender Übergangsbogen zur Kurve. Das sieht nicht nur besser aus, sondern wird auch bei der großen Bahn so gemacht.

Dann sollten auch vor dem endgültigen Einschottern Fahrtests erfolgen, so dass sich auch lange Wagons / Loks in der Kurve nicht zu nahe kommen.

Natürlich kann man auch den Schienenmittenabstand berücksichtigen, der Praxistest sollte aber niemals vergessen werden. Eine zurechtgesägte Leere zeigt ev. sofort Abweichungen an.

Je enger die Kurven, um so größer sollten die Abstände der beiden Gleise sein. Ein starrer Abstand sollte nicht benutzt werden, deshalb der Hinweis auf Flexgleis.
MfG. Berthold

6

Dienstag, 24. November 2009, 21:11

Parallelgleise

Hallo!

Wenn man von käuflichen Gleissystemen ausgeht, gibt es keinen R3 Radius zum 1170er Märklin Radius.

Alternativ bleibt nur das Hü/Mä System mit 1394 innen und dem 1550er aussen, was dann auch wieder den üblichen 156 mm Mittenabstand ergibt.

Ansonsten geht natürlich auch das Flexgleis, aber was bei 1394 interessant ist, sind die Bogenweichen, die auf 1550 wechseln und nicht zu vergessen, die für diesen Radius ebenso erhältlichen normalen und 3 Weg Weichen.

Zum Radius 1170 gibt es zwar die Weiche von MSM, aber sonst eben nichts.

Es bleibt also letztlich eine Platzfrage und eine Frage der gewünschten Gleisplanung, welche Lösung man wählt.

Anstückeln mit geraden Ausgleichsstücken ist keine gute Lösung. Dies begünstigt z.B. das Überpuffern von Fahrzeugen.

Grüsse

Diesel

Michael Thomasberg

unregistriert

7

Dienstag, 24. November 2009, 21:28

Hallo Lieber Spur 1 Freunde

Vielen dank für die Antworten - bin jetzt klüger geworden :) Grund zur meine Frage war wegen meine V90 von KM1. Diese Lok hat sehr dünne und filigrane Leitungen von Drehgestell zur Chassie, und beim r1020 schwengt die Drehgestellen so weit aus, das gefahr besteht das die Leitungen kaputt gehst, aber bei r1176 geht es ohne Risiko. Deswegen wollte ich meine r1020 Kreis loswerden und dann r1176 als kleinste Radius zusammen mit ewt. r1394 als Parallelkreis.