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Sonntag, 13. September 2009, 14:08

Bau einer Bogenweiche

So,

"während ihr euch alle in heilbronn vergnügt habt", habe ich mal angefangen....

egal wie ich auch plane es läuft irgendwie alles auf ne bogenweiche zur längengewinnung hin.....da ich keine besitze habe ich zwei pläne
a) kompletter selbstbau, b) selbstbau mit hegob metallteile (profile).

die zeichnung habe ich schon vor langer zeit mal bei hegob bestellt, (381 o. 382)
außenradius 2400mm und innen 1700mm, hübner meterprofile und kleineisen habe ich , 5x8mm buchenholzleisten auch. also gestern in den baumarkt ein restholz mdf 10 mm 1100mm x 300mm für 1 euro abgegriffen, grüne abtönfarbe von allen seiten drauf und los geht's.
die zeichnung kopiert, auf das restholz geklebt und fleißig schwellen sägen...
45 stück. danach das schwellenschnitzen und für heute schluss mit dem bürsten der schwellen.

grins morgen in den baumarkt beize kaufen ist irgendwie im keller nicht vorhanden... :-(

viel spaß mit den bildern, denächst geht es weiter

gruß holger
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2

Sonntag, 13. September 2009, 15:10

RE: Bau einer Bogenweiche

Hallo Holger,
das kenne ich, habe auch 3 Bogenweichen selbst gebaut, weil meine erforderlichen Radien nicht zu bekommen waren. Das genaue Vermessen der Lage der Schienenstuhlbohrungen und die Bohrungen selbst sind bestimmt auch noch mal aufwändig. Ich habe die Bohrungen auf einem Kreuztisch mit Anbaumessschieber gemacht, es muß sehr genau sein, sonst gibt es hinterher Spurabweichungen.
Falls man nicht so genau bohren kann, kleiner Trick: etwas größeren Bohrer, ca. 2,8mm nehmen, dann muß beim Zusammenbau langsam aushärtender Kleber (z.B. UHU Plus 300) und mehrere Spurleeren eingesetzt werden. Der ganze Klebevorgang sollte vorher trocken geübt werden. Die Schienen müssen mit 3 Kugellager in Biegevorrichtung vorgebogen werden.

Ist auch Hübner Zungenmaterial vorhanden? Weil dieses optimal zu den Hübner Gleitstühlchen in der Höhe passt, muss aber auch vorgebogen werden und gefeilt , geschliffen bzw. gefräst werden, bis man eine optimale Zungennachbildung hat.

Die Schwellen auf den Fotos sehen sehr gut aus.
MfG. Berthold

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »bbenning« (13. September 2009, 15:17)


3

Sonntag, 13. September 2009, 15:13

RE: Bau einer Bogenweiche

Hallo Holger,

ich vergnüge mich leider auch nicht in Heilbronn, der Weg war mir zu weit. :( ;bahn;

Das mit den Schwellen sieht sehr gut aus, freue mich schon auf weitere Bilder deiner Baufortschritte. Wir hatten mal vor einiger Zeit Mail-Kontakt wegen dem Selbstbau einer DKW, hattest du dich da schon dran getraut? Oder ist die Bogenweiche dein Erstling?
.
Gruß Uwe

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Sonntag, 13. September 2009, 16:26

RE: Bau einer Bogenweiche

jau hübnerzungen sind vorhanden.... und das mit dem bohren sehe ich genauso...mal sehen wie ich da vorgehe... muss noch mal einen blick in das strehle video werfen...

@kalaharix... grins... erstlingswerk... allerdings ist die dkw, ekw immer noch thema... nur ist die bogenweiche jetzt wichtiger....
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Montag, 14. September 2009, 19:09

RE: Bau einer Bogenweiche

so, beize (nussbaum dunkel) ist gekauft, es haben sich aber nun doch fragen aufgetan und leider auch ein bauteilmangel (siehe rubrik suche).

1. sind die gleitstühle bei einer geraden hübner weiche (siehe unscharfes bild) von der position richtig und kann ich sie so an meine bogenweiche übernehmen? das würde bedeuten 6 gleitstühle mit abstützung und 10 ohne abstützung

2. frage wie handhabt ihr das mit den vertiefungen für die schienenstühle??
habe fräsen oder von hand feilen im angebot... oder weglassen..??
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Dienstag, 15. September 2009, 07:52

RE: Bau einer Bogenweiche

Hallo Holger,
wenn Sie mal auf den Hosenträger Web-Seiten nachschauen, dann sehen Sie auch Fotos (Galerie) von 1:1 Weichen, bei denen die Schwellen keine eingefräste Vertiefung für die Kleineisen haben. Also ist man da wohl frei.

Gleitstühle mit Abstützung sind an den Stellen zu finden, wo die Zungen anliegen, bei Belastung in Kurven ev. auch mehr, vielleicht wissen es Experten besser.
MfG. Berthold

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Sonntag, 4. Oktober 2009, 11:53

weiter geht's

nachdem ich endlich ein schraubglas für meine beize gefunden habe.... (der garten ging vor) habe ich nun weitergebaut....

papierplan auf das holz geklebt, schwellen auf den plan geklebt und dann gebeizt. ersten fehler erkannt, nicht mit leim verschmierten fingern die schwellen andrücken, dort nimmt das holz keine beize auf.. :-) (siehe bild 3) im bild 4 sieht man dann die schwellen, die nach dem trocknen mit 240 schmirgel über geschmirgelt wurden.... ich denke so finde ich dir optik erstmal ok...
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Sonntag, 4. Oktober 2009, 15:17

RE: weiter geht's

Klasse Holger,

Das kleine Missgeschick mit der Beize auf die Leimstellen ist mir natürlich auch passiert,als ichdie ersten Schwellenstapel und Schwellenlager baute.
Seither werden die Schwellen zuerst gebeiztund dann verklebt oder verleimt.
Auch ist es ratsam Einweghandschuhe zu benützen,damit man nicht tagelang mit farbigen Händen rumläuft.
Die Holzschwellen kannst Du ruhig ohne Ausfräsung benützen.Die Neu-Weichen mit Holzschwellen,die wir bei der DB in die Regel oder Hauptgleise eingebaut haben,waren ohne Schienenplattenausfräsung.
Nachträglich so eine Ausfräsung anzubringen ist fast unmöglich,wenn die Schwelle schon aufgeklebt ist.Bei Hegob gibts auch eine sehr gute Bogenweichenbeschreibung und Bilder,die Dir bei deinem Kleineisenproblem vielleicht helfen können.
Hatte mir bei Thomas Obst eine 4500mmRechtsweiche als Bausatz ohne Kunststoffschwellen für ein geplantes Abzweigmodul besorgt.Da ich aber dieses Projekt wegen Abwanderung zu den niedrigen Spurkränzen aufgegeben habe,muss sich jetzt ein befreundeter Spur 1 Kamerad damit beschäftigen.Der Unterschied in den Kleineisen zu Hübner ist der,dass die Hegob-Kleineisen keinen Zapfen besitzen.Es muss also kein Loch gebohrt werden,sonder die Platten werden auf die Schwellen geklebt.Das erfordert natürlich eine andere Vorgehensweise als bei den Hü/Mä-Kleineisen.Ansonsten sind die Hegob-Weichenbausätze hervorragend in der Ausführung und Vorfertigung.
Freue mich schon auf weitere Bilder über Deinen Baufortschritt.
Gruss Wolfgang

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Montag, 5. Oktober 2009, 21:35

neue erkenntnisse..

..habe ich mir heute erabrbeitet... die zapfen der hübner stühle sind unterschiedlich, will sagen da ich die weiche von einem schienenprofil zum anderen bauen will habe ich gedacht ich bohre mal schnell die gesamte aussenreihe durch.... 2,5 mm und los... ging prima... und dann die einfachen schienenstühle rein passt.... danach die schienenstühle ohne abstützung, passt auch....zum schluß die mit abstützung und siehe da passt nicht... :-(

ist aber alles kein problem nur das man jetzt drei löcher statt 2 hat... lerneffekt...

zum schluß habe ich noch ein paar schienenstühle beschnippelt für enge passagen... ich denke die foto's erklären meine worte.....
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Samstag, 24. Oktober 2009, 19:50

bohrlehre

so... habe mir ein alu u-profil besorgt, auf 15 cm abgelängt und löcher für die schienenstühle reingebohrt. zur besseren führung habe ich noch ein stück buchenholzleiste in das u-profil geklemmt.

hier die bilder
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Dienstag, 26. Februar 2013, 14:44

auch die Bogenweiche geht weiter....

.... heute habe ich die metallteile von hegob erhalten.... ich hatte beschlossen die erste weiche doch nicht ganz selbst zu bauen, sondern mir erstmal das ganze

vom profi anzuschauen.... habe die teil mal probe gelegt....
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