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Paul Schuhmacher

unregistriert

1

Donnerstag, 30. April 2009, 11:31

Chaos-Kurzschluss-Modulbetrieb

Zugegeben, eine etwas provokante Einleitungszeile.
Aber nach dem ich ja nun schon so einige Modulversantalltungen, als Gast, besucht, aber nicht zu jeder meinen Sermon geschrieben, habe.
Ist mir dann doch immer wieder aufgefallen, jep es ist eigentlich immer ein "wildes"fahren. Endet so oft mit dem berühmten nichts geht mehr, Zugstau-Weichen aufgefahren.
Wie wäre es, da mal einfach, einfach ist es bestimmt nicht, einen Fahrplan zu erstellen?
So mit festgelegten Aufenthaltszeiten der Züge in den Bahnhöfen, Lokwechsel an bestimmten Bahnhöfen, ein und ausrücken der Loks aus dem BW, oder den BW`s, Rangiervorgaben für die NG-Züge, bilden und auflösen von Dg`s.
Machbar wäre das auf allen Veranstaltungen, die ich besucht habe gewesen, von den Anlagen her hätte sich das angeboten.
Fremo, zeigt das ja sehr oft, eigentlich immer bei seinen Modultreffen.
Was in HO geht sollte doch auch bei uns Einsern gehen oder?
So nun bin ich mal gespannt wie eureist Meinung dazu.
Sehe jetzt mal den Delfinen zu und genieße noch die Sonne.
Grüße und eine schönen Maifeiertag
Paul

  • »Tobias« ist ein verifizierter Benutzer

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2

Donnerstag, 30. April 2009, 13:43

Hallo Paul,

deine Idee mit dem Fahrplan ist sicher nicht schlecht. Hat aber meiner Auffassung nach den Nachteil, dass Gäste im Prinzip Ihre Fahrzeuge/Züge nicht mit betreiben können und für Besucher, die nicht unbedingt Modellbahner sind, wird der Betrieb langweilig und öde, da ja sich die Zugfolge beim fahren nach Fahrplan verringert. Habe ich schon so im HO/ 0 Bereich gesehen und die Leute sagten "hier fährt ja gar nichts".
Besser finde ich da einen Betrieb wie 2006 in Sinnsheim. Da waren die Bf. mit je einem Fahrdienstleiter besetzt und die "Lokführer fuhren auf Signal bzw. Anweisung des Fdl. So kamm es eigentlich zu keinen Staus und Gastfahrer konnten auch in den Betrieb ein und ausgeschert werden.

Tobias
Steuerung: Uhlenbrock Dais II-Zentrale, Daisy 2, PC-Software Rocrail, Fahrzeugdecoder ESU Loksound

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3

Donnerstag, 30. April 2009, 16:06

Hallo,

Es ist schwierig jedem gerecht zu werden und den goldenen Mittelweg zu finden.
Im Prinzip habt Ihr Beide Recht.
Fakt ist,dass die Besucher halt Aktion sehen wollen,das heisst viele Züge,und da ist ein Fahren nach Fremo meines Erachtens nicht möglich.Ich hatte immer das Glück am Ende einer Sichstrecke als vorletzter mit meinen eingleisigen Schweizer Modulen mich anzuschliessen.
Borken 2008: Jan mit einem Bahnhof ,Mannheim und Heilbronn Ralph mit seinem Bahnhof,Borken 2009; Matthias mit seinem Bahnhof.
Da dies alle kleiner Bahnhöfe sind ist die Zuglänge natürlich beschränkt.Dort steht das rangieren,umsetzten,Lokwechsel im Vordergrund.Diese Strecken bilden den Gegenpol zu den zweigleisigen Strecken,wo die grossen und schnellen Züge fahren.

Ein anderer Punkt ist das angesprochene Fahren mit FDL.
Wenn dann,wie in Borken geschehen,der diensthabende FDL ein Machtwort spricht,und das in Schäbisch und etwas lauter,damit die Triebfahrzeugfortbewegungskünstler(Lokführer) die Signale beachten sollen,dann sind manche gleich beleidigt.

Das andere ist die Disziplin.
Wenn da jemand mit seiner Kiss 50iger auf einer Trennstelle 1 Meter hinter dem Haltsignal zum Halten kommt,und mit seinem Funki noch ca 12 Meter wegsteht,dass er die Trennstelle nicht sieht.Erst als die Maschine das Rauchen anfing,weil die Stromabnahmekabel in Rauch aufgingen ,ging dem Besitzer ein Licht auf.

Da müssen wir noch üben.

PS: Ein Schimpfwort,dass in Württemberg nicht Strafbar ist:

Schafseckel

Gruss Wolfgang

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4

Donnerstag, 30. April 2009, 19:06

Hallo,
als Modultreffenteilnehmer sehe ich ein Problem darin, daß am Freitagabend oder am Samstagabend keine Besprechungen mehr stattfinden. Dort könnte man so einiges vorab und zwischendrin klären und/oder festlegen. Z.B das Fahren auf Signalbilder wäre ein Schritt. Aber ein Problem ist auch so manche Ungeduld der Mitspieler, wenn man eine Zug langsam beschleunigt . Abstand halten auf der Strecke würde auch Stauungen vermeiden. Die FDL müssten unbedingt wieder eingeführt werden, auch an Abzweigen der Hauptstrecken wären diese günstig zum Weichenstellen.
Einen Fahrplan bräuchte ich nicht, aber z. B ein Thema Ladung von A nach B bringen habe ich in Borken 2008 schon exerziert, mit viel Freude !
Das Auf der Höhe der Lok sein ist wohl der wichtigste Punkt , (hat meinen 15A Booster vernichtet ) dieser ist unabdingbar. Wenn meine Klappbrücke aufsteht und das jemand nicht sieht, auwei !
Grüsse Mani- Epoche 6

5

Donnerstag, 30. April 2009, 20:12

RE: Chaos-Kurzschluss-Modulbetrieb

Hallo Paul,

vielleicht schaffen wir es eine Spur 1 Gruppe bei Fremo zu gründen. Ich finde den Fahrbetrieb als Zuschauer in Borken und Heilbronn sehr langweilig, da die Züge immer mit den gleichen Lokomotiven und Wagen gefahren werden. Oft fuhr kein Zug wegen fehlender Ausweichgleise und Betriebsstellen
Vor zwei Jahren haben einige Modulbauer versucht in Heilbronn, den Spielbetrieb durch Spielaufgaben aufzulockern. Es bestand kein Interesse bei den Modulbahnern, vielleicht ja dieses Jahr.

Gruß

Henrik Mücher

  • »Michael Biaesch« ist ein verifizierter Benutzer

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Beruf: Kfm. Angestellter

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6

Donnerstag, 30. April 2009, 20:50

Zitat

Ich finde den Fahrbetrieb als Zuschauer in Borken und Heilbronn sehr langweilig, da die Züge immer mit den gleichen Lokomotiven und Wagen gefahren werden


Hallo Henrik,

ich fand den Betrieb schon abwechslungsreich. Man sollte bedenken, daß man nicht permanent seine Loks auf- und abgleisen möchte. Ich hatte 4 Loks dabei und die sind jeden Tag wehselweise gefahren, auch immer mit unterschiedlicher Zugzusammenstellungen. Gefahren ist auf der 2 gleisigen Hauptstrecke auch permanentv worden. Einzig auf der 1 gleisigen Strecke kam es zu Zugstaunungen, was aber bedingt durch den Gleisplan war. Da hat man mit Sicherheit für die nächste Veranstaltung dazugelernt.

Grüsse

Michael
Bei Epoche 3 sind wir dabei

Uwe Berndsen

unregistriert

7

Donnerstag, 30. April 2009, 21:39

Hallo zusammen,
auch ich habe bei verschiedenen Veranstaltungen bemerkt dass schnell langeweile aufkommt. Da ich auch öfter bei den O-Bahnern in Flensburg bin ist mir der Unterschied aufgefallen. Deren Modulanlage besteht aus einen großen, zweigleisigen Oval, an deren beiden Längsseiten sich Betriebshöfe (Abstellgruppen und ein BW) befinden.
Unabhängig von den fahrenden Zügen auf den Streckengleisen, können in der Abstellgruppe neue Zuggarnituren zusammengestellt und mit unterschiedlichen Lok's aus dem BW bespannt werden. Es sind also zwei Bertiebsgruppen beteiligt, Streckengruppe und Betriebshofgruppe.
Nun ist es kurzerhand möglich, einen Zug von der Strecke auf ein Überholgleis oder in die Abstellgruppe zu leiten. und gleichzeitig einen fertig bespannten neuen Zug auf die Strecke zu geleiten. Dadurch sind ständig neue Zuggarnituren auf der Strecke zu sehen und in den Betriebshöfen herrscht ständige Betriebsamkeit. Fazit: Es muss nur das Grundkonzept stimmen und die Betriebsleiter für Strecke und Betriebshof zu bestimmen.
Versucht Euch doch einmal darauf zu einigen, ich denke die Zuschauer werden es Euch danken.
MfG
Uwe Berndsen

Leisi71

unregistriert

8

Donnerstag, 30. April 2009, 22:27

RE: Chaos-Kurzschluss-Modulbetrieb

Hallo,

ich denke, das sich in den letzten Jahren viel im Bereich Modultreffen getan hat. Immerhin haben wir jetzt zwei Großereignisse mit Borken und Heilbronn. Dazu noch die ein oder andere regionale Veranstaltung.

Das Problem mit dem abwechslungsreichen Betrieb liegt darin, das es sehr viele Streckenmodule gibt. Dies war auch anfangs für eine Erweiterung der Strecke notwendig.
Jetzt ist die Strecke "fertig", aber es gibt halt kaum Ausweichgleise oder Abstellgruppen.
Für Neueinsteiger ist es dann schwieriger. Denn eine Abstellgruppe oder ein Ausweichgleis bedarf dann einer gewissen Anzahl von Modulen. Dies erfordert eine hohe Transportkapazität.

Einen Fahrplan denke ich ist nicht von Nöten, aber da gibt es unterschiedliche Meinungen.
Ich gebe Manni recht, dass die Beachtung von vorhandenen Signalen oder Signaltafeln in der Disziplin des Einzelnen liegen muss. Dies sollte vielleicht doch öfters während einer Veranstaltung nochmals angesprochen werden.

Die Regulierung der Fahrzeit in Borken fand ich gut. Dadurch kommt doch schon etwas Abwechslung rein. Das Problem liegt eher in den vorhandenen Loks. Da sind die üblichen Verdächtigen halt durch zwei- oder dreifach Entwicklungen öfters vertreten.

Bei der derzeit leider nicht aufgebauten Anlage bei uns in Mannheim haben wir den Vorteil, dass eine Abstellgruppe direkt am BW liegt. Von daher können dort die Züge neu bespannt werden und es findet Rangierbetrieb statt.
Wäre für künftige Modultreffen vielleicht eine Überlegung wert an das BW der Hannoveraner eine Abstellgruppe anzuschliessen. Dies müsste platz- und modultechnisch überprüft werden.

9

Freitag, 1. Mai 2009, 21:22

RE: Chaos-Kurzschluss-Modulbetrieb

Kurzschluss scheint ja nun Dank des Einsatzes von Andreas Besthorn und weiterer unerschrockener Recken passé zu sein.
Chaos bleibt - meistens, oft.
Deshalb finde ich es gut, daß Paul Schuhmacher das Thema nochmal aufgreift.

Wie öfters im Leben muß man sich halt entscheiden. Personen und Güter sicher zu transportieren oder Rennfieber erzeugen sind die Alternativen. Wenn die Zuschauer auf letzteres stehen, müssen sie halt Carrera-Rennen anschauen gehen. Einige Erläuterungen zum Fahrbetrieb können aber selbst solche Leute oftmals zum Verweilen veranlassen!

Ein Modelleisenbahnbetrieb mit Rangierfahrten, Signalhalten etc. muß nicht zwangsläufig langweilig sein. Das beweisen immer wieder die Zuschaueransammlungen an den Stellen, wo sowas vorbildgerecht demonstriert wird. Der Betreiber muß es aber selbst mögen - und da liegt oft der Hase im Pfeffer.
Sinnvolles Rangieren zwecks Zusammenstellen eines Zuges, sich Signalbilder merken und andere betriebstechnische Anforderungen zu lernen sind anstrengender als Lok draufsetzen und losrasen.

Aber was H0-er und N-Bahner hinkriegen, sollte bei unserer Königsspur wohl auch möglich sein - ob mit FDL, Betriebsleiter oder sonst was. Disziplin und die Bereitschaft dazuzulernen, so wie es Wolfgang anschneidet, das brächte die Sache weiter. Oder wollen wir das etwa gar nicht?
Am Tag der Arbeit
Eure Donnerbüchse

Leisi71

unregistriert

10

Freitag, 1. Mai 2009, 22:11

RE: Chaos-Kurzschluss-Modulbetrieb

Hallo Donnerbüchse,

das Problem in unserer Spur ist die Verfügbarkeit solcher Anlagen! Nicht mehr und nicht weniger.
Es können sich ja einige Eurer Fraktion zusammentun und einen solchen Bereich mit Segmenten bauen.
Das wäre sicher gerne gesehen.

In Heilbronn war es aber genau anders rum. Da waren die Leute von der "Heizerstrecke" begeistert. Die wollten halt Schnellzüge schnell fahren sehen.

Immer eine Frage des Geschmacks. Mit Sicherheit wird es immer die eine oder die andere Fraktion geben. Aber die Mehrheit will mit Sicherheit Fahrbetrieb sehen.

Auch Freunde des Rangierbetriebs würden sich über einen solchen Anlagenteil freuen. Nur es gibt Ihn auf Modultreffen in dieser Dimension noch nicht.
Kann sich vielleicht ja noch ändern.
Aber siehe meinen vorherigen Beitrag. Es muss sich entwickeln.

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11

Freitag, 1. Mai 2009, 22:29

RE: Chaos-Kurzschluss-Modulbetrieb

Hallo,
Also ich finde grossartig,dass es gelungen ist,das Digitalsystem so zu verbessern,dass das System sehr stabil läuft.
Und obv due Leistung der Bosterabschnitte so erhöht werden sollte,dass eine Dreiertraktion von Class 66 und mehr in einem Abschnitt genügend Saft bekommen sollte,bleibt dahingestellt.
Was die Fahrdisziplin (Auffahren von Weichen,Signalbeachtung usw.)habe ich natürlich als Berufslokführer keine Probleme.Meine Meinung war und ist:Mann kann alles Lernen,wenn man nur will.
Das mit dem Schnellfahren kann ich schon verstehen,denn wer hat schon mal die Chance nen 8 Wagenzug mit ner E103 so richtig zu Hause auf die Reise zu schicken.
Mein Vorschlag wäre,mal den Märklin-Dreiachser mit der Geschwindigkeitseinrichtung anhängen und erleben wie schnell der Zug ist und wie schwer es ist die vorbildliche Geschwindigkeit zu treffen.

Ein weiterer Vorteil sehe ich,dass ich zu der Fraktion der eingleisigen Modulisten gehöre,wo es zwangsweise immer etwas gemütlicher zugeht.

Gruss Wolfgang

12

Samstag, 2. Mai 2009, 07:31

Hallo Wolfgang,

in Borken ist der Meßwagen kurzfristig mitgefahren im Schnellzug, frag´mich aber nicht nach Werten, war mir nicht so wichtig, um es mir zu merken.

......es gab aber schnell Stimmen, dass der Wagen doch nur bis Tempo 100 zugelassen ist... :P

Oliver
Schöne Grüße vom Oliver.

Leisi71

unregistriert

13

Samstag, 2. Mai 2009, 09:42

Hallo,

ich glaube mich daran zu erinnern, das 170 bis 180 angezeigt wurden!

14

Samstag, 2. Mai 2009, 11:21

Hallo Schnellzugfahrer,

bei Testfahrten mit einer E10.12 (112) wurden nur knapp die 160km/h erreicht.
Ob eine der E03en die - eigentlich vorbildgerechten - 200km/h schaffte, weiß ich leider nicht.

An die "Schnellfahrkritiker":

Wo, wenn nicht auf solchen Großanlagen, sollen mal Höchstgeschwindigkeiten gefahren werden?
Die fast 50m lange Gerade war ja dafür geeignet.

Gruß aus Reutlingen
Michael

Paul Schuhmacher

unregistriert

15

Samstag, 2. Mai 2009, 19:11

RE: Chaos-Kurzschluss-Modulbetrieb

Hallo in die Runde
Da haben wir ja nun vielfältige Meinungen, das ist auch gut so.

@Michael, schnellfahren gehört dazu, klar dafür gibt es ja die Langen strecken. Aber wenn ich als sehe das so mancher "Reglerbediener" die Sache, irgendwie mit einem Slotcar verwechselt, na ja. Züge benötigen eben ihre Zeit zum Beschleunigen, genau so wie zum Bremsen. Meines Erachtens gehört das einfach mit dazu, wir simulieren ja richtige Massen.

@Wolfgang,Kenntnis und Beachten der Signal- Weichenstellung, sollte man ja von einem Spur1 erwarten, oder sind da meine Erwartungen zu hoch gesteckt. Vielleicht sollte man jedem"Lokführer" am Anfang einen Auszug aus dem Signalbuch in die Hand drücken? Oder eine runde mit zwei Mann fahren als "Streckenkunde" ;)

@Dieselmanni, jep das mit dem "fast" richtigen Güterverkehr ist doch etwas an dem es für jeden, auch Zuschauer immer etwas anderes zu entdecken gibt.

@Leisi71, na mal fest nach Mannheim winkt, so eine Abstellgruppe :rolleyes:, es dürfen ja auch zwei sein 8).

@Henrik, mal sehen wer denn Interesse an einem Fremo-Betrieb hat, ich mal auf alle Fälle. Also wer noch sollte sich einfach mal Melden.


Also, freue mich über eure vielen Posting auch über die die ich jetzt nicht aufgeführt habe.
Wenn der Gleisplan für Heilbronn steht könnte ja mal jemand einen kleinen Betriebsplan für den Güterverkehr erstellen? Einen Versuch wäre es alle mal wert.

Grüße und schönes WE, im Urlaub kommen einem immer die Ideen für so etwas.
Paul

16

Samstag, 2. Mai 2009, 22:20

RE: Chaos-Kurzschluss-Modulbetrieb

Zitat

Original von Leisi71
. . . das Problem in unserer Spur ist die Verfügbarkeit solcher Anlagen! Nicht mehr und nicht weniger.
Es können sich ja einige Eurer Fraktion zusammentun und einen solchen Bereich mit Segmenten bauen. Das wäre sicher gerne gesehen . . .


Meinst Du eine Fraktion, die nicht schnell fahren will? Oder was?
Wenn diese Fraktion sich bildet, könnten deren Module zum Schnellfahren fehlen - schon mal dran gedacht? Bei mir/uns sind das immerhin 12 m!

Ich denke keiner will hier eine Art Separierung oder Aufspaltung! Es soll und muß auch schnell gefahren werden können. Aber es geht darum, das mit Verstand, d.h. vorbildgerecht zu tun.

Nicht immer volle Pulle! Bei der Lok bleiben und nicht irgendwo quasseln und den Zug fahren lassen. Signale beachten! Allerdings müßte man vielerorts auch erst mal welche aufstellen. Mal 'ne Lok weniger kaufen und die Strecke dafür absichern. Sich mal informieren über die Vorbildsituationen, z.B. mit dem ICE oder TEE q u e r durch den Bahnhof - eine sog. Sägefahrt - das ist die absolute Ausnahme! Geschieht selten, fast nur in Notfällen. Es legt dann beim Vorbild oft den ganzen Bahnhof lahm - bei uns eigentlich auch. Jedenfalls wird dann sehr langsam gefahren, um Unfälle zu vermeiden und die Reisenden zu schonen*. - Wolfgang kann das sicher noch genauer erklären und würde das wohl auch bestimmt tun, wenn man ihn fragt.

Nix für ungut
Eure Donnerbüchse

* sowas kann man auch Zuschauern kurz erklären, die dann oft ein Verständnis dafür kriegen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Donnerbüchse« (2. Mai 2009, 22:24)


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17

Samstag, 2. Mai 2009, 23:50

RE: Chaos-Kurzschluss-Modulbetrieb

Hallo,

Also ich bin strikt dagegen,wenn die Diskussion in Richtung Spaltung der ein und zweigleisigen Modulisten hinausläuft.

Wir brauchen beide!!!

Sowohl Hauptstrecken wo auch mal schnell und lange Züge gefahren werden können,wie auch Nebenstrecken,wo auf Zugbildung,rangieren wert gelegt wird.

Einen tollen Satz fand ich den von Donnerbüchse über die Signale..
PS,der Heilbronner Bahnhof ist ja da vorbildlich ausgerüstet.
Und ich glaube,dass man die drei Signalbegriffe(Halt-Rot--Grün-Fahrt frei--und Grün/Gelb-Fahrt-Freil-angsam sich doch merken kann.Käme noch dazu,dass keine Weichen aufgefahren werden sollen,auf Trennstellen nicht gehalten werden darf,und dass mann sich nicht soweit von seinem Zug entfernen sollte..
Das sind SECHS Punkte,und die kann man sich doch merken,oder??
Und wenn dann noch einer bei Vorbeifahrt am Stellwerk von Michael Biasch dem Stellwerker das Zeigen der K oder L-Tafel mit einem Pfiff quittiert,ist doch alles im Lot.
Dass der Messwagen ursprünglich nur für 100km/h zugelassen ist weiss ich auch,dann könnte man ja den vierachsigen gelben Messwagen von Thomas nehmen.
Ich beantworte gerne alle Fragen zum Eisenbahnbetrieb wenn gewünscht ob am Telefon,PN,mail oder hier im Forum.

Schönes Wochenende
wünscht
Wolfgang

Leisi71

unregistriert

18

Sonntag, 3. Mai 2009, 09:44

RE: Chaos-Kurzschluss-Modulbetrieb

Hallo,

@ Donnerbüchse
ich meinte damit, dass sich eine Fraktion mit einem Rangierbahnhof beschäftigen könnte.

Eine Abspaltung habe ich absolut nicht im Sinn! Wäre doch auch ein wenig unsinnig, oder?

Wie ich schon schrieb, wird es für Neumodulisten etwas schwieriger sich in das Vorhandene einzubringen. Aber Wege und Möglichkeiten gibt es immer. Irgendwann brauchen wir dann doch eine große Lagerhalle! :D

Ich merke jetzt bei meiner Abstellgruppe, das es doch immer ein bischen mehr sein könnte. Die Ideen und Vorstellungen sind vorhanden. Aber irgendwann sind Kapazitätsgrenzen erreicht. Ausser ich würde mir einen Kleintransporter zulegen.

Einen schönen Sonntag

Paul Schuhmacher

unregistriert

19

Sonntag, 3. Mai 2009, 12:56

RE: Chaos-Kurzschluss-Modulbetrieb

Hallo in die Runde
Von Abspaltung sollte ja nicht die Rede sein. ?(
Eher der Umkehrschluss. =)
Da ich ja an einer "Rennbahn" 20 Jahre gewohnt habe kenn ich das so, das nach dem TEE dann mal wieder ein Güterzug folgt, also aber eben jeder mit seiner der Zugart entsprechenden Geschwindigkeit und dem Typischen fahrverhalten. Das dachte ich, auch etwas mehr in den "Spielbetrieb" mit einzubringen.
Wie in Wolfgangs letztem Posting schon zu lesen war: Die sechs Punkte. Wären ja schon wichtig.
Gruß und schönen Sonntag
Paul


Die Rheintalstrecke hat unter dem Fahrperesonal immer noch diesen Spitznahmen.

Auf eigenen Wunsch gelöscht

unregistriert

20

Montag, 4. Mai 2009, 01:16

RE: Chaos-Kurzschluss-Modulbetrieb

Meiner Meinung nach wäre eine "Trennung" bzw. "Abspaltung" das Beste was passieren kann:

1. Wer Rasen will, will rasen. Streckenmodule sind vorhanden!

2. Wer Fahrplanbetrieb will, will "Ruhe" - der Fahrplanbetrieb bringt "Streß" genug ;-)

Die beiden PASSEN einfach nicht zueinander, es sei denn man hat ganz VIEL Platz: dann können sie nebeneinander koexistieren...

In Borken ist m.M. nicht genug Platz vorhanden. Eins von beiden geht.

In Heilbronn wäre der Platz für beides da, wenn er denn zur Verfügung gestellt wird. Eine Verbindung der beiden "Gruppen" wäre möglich, schließlich ist das Modulsystem ja "kompatibel".

Eine Diskussion in der versucht wird, es beiden gerecht zu machen, ist m.M. zum Scheitern verurteilt. Warum soll sich ein "Raser" an die Signale halten und seiner Lok hinterher-"Rennen"? Gas geben und weg damit. Dem Fahrplanfahrer dreht sich schon beim Gedanken daran der Magen um.

Es gibt genug zu tun und zu planen um auch nur eine Veranstaltungsform auf die Beine zu stellen. Bei kleineren Treffen könnte ich mir vorstellen, es abwechselnd zu machen - ein Jahr rasen, ein Jahr Fahrplanfahren. Ist ja auch relativ unabhängig von den Modulen:

- ein Raser der mit seinen Modulen zum Fahrplantreffen kommt, weiss von vorneherein dass er zuschauen darf, oder "lernen" wie Fahrplanbetrieb geht.

- ein Fahrplanfahrer der mit seinen Modulen zum Rasertreffen kommt, sollte seine Loks und Wagen zuhause lassen, er wird lernen, das es auch Spaß machen kann, mit langen Zügen schnell zu fahren.

Es bleibt einfach mehr Platz für die "Rennstrecke", wenn kein Platz für die Fahrplanfahrer "vergeudet" wird. Und die Fahrplanfahrer kommen ganz gut ohne die Raser aus, dann unterliegt das Modul-Arrangement weniger Zwängen...

Es ist also überhaupt nichts "schlimmes", sich mal getrennt über die beiden Fraktionen Gedanken zu machen. Die Fahrplanfahrer denken nebenbei halt auch an den Fremo, wos auch keine "Rennstrecken" gibt! Und die "Rennfahrer" denken nebenbei an die Carrera Autorennbahn oder wasauchimmer Schönes einem da einfallen mag, wenn geprüft wird, wenn ein Zug auf umgerechnet 350m mit Höschstgeschwindigkeit fährt oder 10km/h darunter. Beides macht Sinn, beides macht Spaß, aber ich glaube nicht daran, das ein generelles "Vermischen" letztendlich den Spaß bringt...

Ist also "nur" eine Frage des Platzes! Module, Loks und Waggons sind ja schon mehr als genug vorhanden!

mfg
Axel (ich habe mit Spur 0 Modulen gerade genau die gleichen Sorgen/Gedanken!)