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Dienstag, 4. November 2008, 16:02

Bau eines Lokschuppens, Teil 3 – Dach und Details

Wie versprochen nun der letzte Teil zum Bau meines Lokschuppen. Neben einigen Details im Inneren stand zum Abschluss der Basteleien das Dach auf dem Programm.

Der Einfachheit halber wurden lediglich fünf Dachbinder aus Holzleisten hergestellt und mit Beize behandelt. Beim Originalschuppen waren Abluftschächte und Abluftrohre direkt nach hinten zum Schornstein geführt worden, so dass der Dampf der abgestellten Lokomotiven aus den Schloten über den Schornstein ins Freie gelangte. Da ich jedoch nur über einen aufgemalten Schornstein verfügte, verzichtete ich auf dieses innerhalb der Dachbinder untergebrachte System.

Das Dach selber wurde wieder aus Kunststoffplatten [url=http://www.bilderhosting.s1gf.de/bild.php/228,19dach1MNCB.jpg][/url] hergestellt und die äußere Oberfläche mit Schmirgelpapier als Dachpappenimitat beklebt. Ich habe das Papier wie beim Original in 1 Modellmeter breite Streifen geschnitten.[url=http://www.bilderhosting.s1gf.de/bild.php/229,20offenetoreFIAA2.jpg][/url] Innen und außen kam dann ein Farbüberzug aus dunkelgrauer Dispersionsfarbe dazu.[url=http://www.bilderhosting.s1gf.de/bild.php/230,21lokschuppenmitloks5LCUE.jpg][/url]

Die Oberlichtfenster wurden nach der gleichen Methode wie die seitlichen Wandfenster hergestellt, abschließend kamen dann noch die beiden aus Furnierholz und Kunststoffplatte hergestellten Dachgauben oben drauf. Die Regenfallrohre wurden aus rundem Plastikprofil hergestellt.[url=http://www.bilderhosting.s1gf.de/bild.php/231,22lokschuppenfertig0NA9J.jpg][/url]

Bei der Innenbeleuchtung wäre eine schummrige Beleuchtung wahrscheinlich näher am Original gewesen, aber ich fand es diesmal wichtiger, dass man auch bei simulierter Nacht noch einen guten Einblick ins Schuppeninnere haben sollte. Daher wurde die Innenbeleuchtung kurzerhand auf ihren eigentlichen Zweck der guten Ausleuchtung reduziert. Insgesamt 10 Birnen wurden umlaufend an den Dachbindern angebracht.[url=http://www.bilderhosting.s1gf.de/bild.php/232,23lokschuppenfertigE35HE.jpg][/url]

Nun stand noch die Ausgestaltung des Innenraumes an. Hier kamen Teile aus dem Zubehörsatz Panzerausrüstung (Academy AA362-3000) und aus der Feldwerkstatt (Italery 419) im Maßstab 1:35 zum Einsatz. Bilder von „nakichen“ Frauen kamen aus dem Internet.[url=http://www.bilderhosting.s1gf.de/bild.php/233,24werkbanknahJ1UF5.jpg][/url]
Auch die Flaschen auf dem Bild sind 1:35 und von Plusmodell. Die im Auslieferungszustand klaren Flaschen wurden mit Glühlampentauchlack von Conrad (Grün 727563, Gelb 727555) behandelt.

Waschbecken aus Kunststoffplatte, Tür und schwarzes Brett aus Furnierholz zeigt dieses Bild.[url=http://www.bilderhosting.s1gf.de/bild.php/234,25waschbeckenR6Q2C.jpg][/url] Das Bild Nummer vier aus dem ersten Teil meines Berichts zeigt einen Blick aufs Vorbild.

Das Geländer um den Abgang in die Achssenke habe ich aus Blumensteckdraht hergestellt.[url=http://www.bilderhosting.s1gf.de/bild.php/235,26kanal9ZGRI.jpg][/url] Das ist jetzt nicht sooo stabil, aber im Inneren des Lokschuppens wäre es eigentlich vor Beschädigungen sicher. Na ja, die 41 von KM 1 hat es mal bei der Einfahrt aus der Halterung gerissen, zum Glück war das Geländer nur eingesteckt, und die Lok durfte dann auf den beiden Ständen rechts und links vom Geländer nicht mehr abgestellt werden.

Über den Grad der Detaillierung und die Verschmutzungsspuren im und am Gebäude muss sich jeder nach seinem eigenen Empfinden richten. So, wie zum Beispiel die Jungs von PAJ http://www.paj-modelbouw.be/ ihre Gebäude und Module gestalten, da bin ich weit entfernt von. Ein wenig mehr Details würde ich aber an meinem Schuppen schon noch anbringen.[url=http://www.bilderhosting.s1gf.de/bild.php/236,27letzterfahrtagQMRCR.jpg][/url]

Die Bauzeit für das Modell betrug etwas mehr als ein halbes Jahr, die Kosten summierten sich auf 176,00 Euro, wovon der größte Teil für Hartschaumplatten (73,05 €) und für die Beleuchtung (46,42 €) ausgegeben wurde.

Aufgrund der anlagenbedingten Verkürzungen in Länge und Breite sind die Abstände zwischen den einzelnen Ständen im Schuppen leider sehr gering. Heute habe ich die Möglichkeit, auf meiner neuen Anlage sowohl den Werkstattanbau mit Wasserturm und Schornstein nachzubilden, als auch die originale Länge und Breite. Tja, und damit fängt mein Problem an. Soll ich das Ganze noch mal bauen? Aber bis es soweit ist, vergehen vermutlich noch ein paar Jahre ... :)

Der Michel


Zum ersten Teil geht’s hier: Bau eines Lokschuppens, Teil 1 – Fundament, Gruben, Achssenke
Zum zweiten Teil geht’s hier: Bau eines Lokschuppens, Teil 2 – Fenster, Wände, Tore