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21

Mittwoch, 5. Dezember 2018, 00:24

Hallo Oliver,

hatte meine Gehäuseteile ja erst gestern mit Klarlack überzogen und bin ganz erstaunt, wie schön schwarz die geworden sind. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich sie schon vor Jahren überlackiert.
Bin mir ziemlich sicher daß wenn Du deine grüne dann auch mit seidenmattem Klarlack lackierst, gefällt Dir das grün auch. Und wenn nicht kannst sie dann dennoch neu lackieren.
Da die Lok ja gut zu zerlegen ist, muß man eigentlich nur am Führerhaus die Fenster abkleben, alle anderen Gehäuseteile und die Zylinderblöcke kann man nach dem Abbau einfach drübersprühen.

Gruß
Michael

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22

Donnerstag, 6. Dezember 2018, 09:48

Wäre eine Idee. Muss denn bei einer erneuten Lackierung die alte vorher wieder runter? Grundieren wurde ja auch erwähnt.

@Ingo: aus welcher Quelle stammt die Lackierungsvariante deiner schwarz-grünen Lok? Ich finde dazu nichts, was belegen würde, dass 96er mal so lackiert gewesen wären.

Grüßle,
Oliver

23

Donnerstag, 6. Dezember 2018, 17:33

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Viele Grüße Norman

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bayer.DVI« (15. Dezember 2018, 23:53)


24

Donnerstag, 6. Dezember 2018, 21:28

Wäre eine Idee. Muss denn bei einer erneuten Lackierung die alte vorher wieder runter? Grundieren wurde ja auch erwähnt.

@Ingo: aus welcher Quelle stammt die Lackierungsvariante deiner schwarz-grünen Lok? Ich finde dazu nichts, was belegen würde, dass 96er mal so lackiert gewesen wären.

Grüßle,
Oliver
Hallo

Ich habe die alte Lackierung gelassen deshalb musste ich zuerst grundieren weil sonst die Farbe nicht auf der Märklinlackierung hält


Die schwarz grüne Variante ist von Spur I Exclusive - ggf. da mal fragen — aber in der Variante kurz vor der Umstellung auf Reichsbahn Farbgebung waren einige Farbvarianten unterwegs bis zu komplett Schwarz leider gibt es halt keine Farbaufnahmen aus der Zeit....Einige Modellbahnhersteller wählten diese Farbgebung wie z.B Arnold N oder Fulgurex in H0

Grüße

Ingo

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25

Donnerstag, 6. Dezember 2018, 22:15

Guten Abend!

@Ingo: genau diese beiden Modelle gibt es, die diese Farbvariante zeigen. Meinen in letzter Zeit intensiven Recherchen nach kann es das so nicht gegeben haben. Die Standard-Lackierung der K.Bay.Sts.B. war zu der Zeit Grün mit Grünem Fahrwerk und Rahmen, dazu gab es Zierlinien in hellgrün oder gelb, auch an den S3/6 (!). Letztere Baureihe, ebenso wie offenbar andere "hochhaxigen" Lok, hatte auch bis maximal 1917 rote Räder, dann definitiv wieder grün. Daher kann man davon ausgehen, dass die Gt 2*4/4 grün war, die Zierlinien sieht man auch auf Fotos bis mindestens 1927, als sie nach Reichsbahnvorschrift von 1921 schon längst nicht mehr hätten angebracht werden dürfen (Sonderstatus Gruppenverwaltung Bayern).

Schwarz waren diese Lok nie (außer später im langweiligen DR-Lack); einige Lok waren zwar in Lüttich stationiert, aber man kann davon ausgehen, dass sie - kaum 1 Jahr alt - *nicht* gleich wieder umlackiert worden sind in die Kriegsbemalung.

1921 kam dann die DR daher und schrieb vor, dass alle Loks ähnlich dem bisherigen preuss. Farbschema zu lackieren seien. Kessel braungrün, Dach und Rauchkammer schwarz, Fahrwerk rotbraun, keine Zierlinien. Es KANN sein, dass die Gt 2*4/4 mal so lackiert rumgefahren ist, definitiv ist das nicht zu beantworten. Ab den Modernisierungen 1929 (2. Serie) wurden die Loks dann auf schwarz-rot lackiert. Bis dahin ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie weiterhin ihre Länderbahnfarben behalten haben.

Außerdem gab es noch ein paar Maschinen, die zu Ausstellungszwecken ocker (von 5751 und 5766 bekannt) oder blau lackiert waren.
Das war es dann auch mit den Varianten, die nachvollziehbar sind.

Einen schwarzen Kessel mit grünen Zylindern/Wassertanks/Tender kann es so nicht gegeben haben, weil es der bayerischen Farbgebung widersprach ebenso der "bunten" DR nach preuss. Vorbild.

Zur S3/6 3673: die wurde 1918 gebaut - also zu einer Zeit, als bereits definitiv wieder grüne Räder angesagt waren. Später wird sie vmtl. auf die preussischen Farben umlackiert worden sein, hätte dann aber auch ein anderes Grün als heute.
Zu den 1:10 Modellen: davon gibt es ca. 100, die bayrische Loks zeigen, und bei allen scheint der Farbton zwar nicht identisch, aber sehr ähnlich zu sein, woraus später dann auf RAL 6007 geschlossen wurde.

Gut's Nächtle sagt
Oliver

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Goldtop 57« (7. Dezember 2018, 17:31)


26

Freitag, 7. Dezember 2018, 23:28

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Viele Grüße Norman

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bayer.DVI« (15. Dezember 2018, 23:55)


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27

Samstag, 8. Dezember 2018, 09:29

Du hast natürlich recht, was den Umbau der ersten Serie ab 1929 angeht. Ich habe mich da einfach vertan.

Dass die Baureihe 96 standardmäßig rote Räder gehabt haben soll zum Zeitpunkt ihrer Auslieferung, kann ich jedoch nicht so recht glauben. Wenn ich mir die oben schon einmal verlinkte Seite von Mikro Metakit angucke, so ist dort genau eine Lokomotive mit roten Rädern dargestellt, und das ist die S3/6 in der Ausführung von 1914. Alle anderen Lokomotiven, die einen Zeitraum von aus den 1890er Jahren bis nach dem ersten Weltkrieg umfassen, haben grüne Räder, außer vielleicht einmal bei einem Fotoanstrich. Ich glaube nicht, dass eine Firma, die ansonsten durch ihre extreme Sorgfalt bei Details auffällt, so daneben liegt, was die Farben angeht.

Du hast recht, dass es in dem Buch von Lüdecke ein Bild einer kolorierten Postkarte gibt, auf der das erste Fahrzeug der ersten Serie mit roten Rädern dargestellt ist. Eine Seite weiter ist ein Bild des ersten Fahrzeuges der zweiten Serie, was mit grünen Rädern dargestellt wird.

Da die Räder nur versuchsweise für ein paar Jahre rot lackiert waren und später zum auch vorher schon benutzten Farbschema mit grünen Räder zurückgekehrt wurde, gehe ich davon aus, dass der Standard Anstrich der Baureihe 96 eher grüne Räder zeigte.

Aber ich habe meine Recherchen noch nicht endgültig abgeschlossen, vielleicht finde ich ja noch etwas neues heraus.

Gehst du denn mit mir darin konform, dass es den Anstrich mit schwarzen Kessel und grünen Anbauten so nicht gegeben haben kann?

Ein schönes Wochenende,
Oliver

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Goldtop 57« (8. Dezember 2018, 09:47)


28

Samstag, 8. Dezember 2018, 14:51

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Viele Grüße Norman

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bayer.DVI« (15. Dezember 2018, 23:56)


29

Samstag, 8. Dezember 2018, 14:59

X

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dr. Wolf« (15. Dezember 2018, 19:44)


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30

Samstag, 8. Dezember 2018, 20:23

Danke wieder! Es wird langsam klarer....es kann also sein, dass die ersten Gt 2*4/4 tatsächlich rote Räder hatten.

Zitat

Dass eine Lok der 2. Serie mit grünen Rädern dargestellt wurde muss doch falsch sein, wenn ab 1920 rote Farbgebung vorgeschrieben war.


Nein, eben weil Bayern einige Zeit noch machen konnte, was es wollte bei den Lackierungen. Hierein Foto einer Lok der zweiten Serie vor deren Modernisierung, also ca. 1924. Die Maschine ist offensichtlich grün, hat auch noch Zierlinien am Kessel und den Zylindern, auch das sollte ja seit der DR-Anweisung für die dreifarbige Lackierung passé sein. War es aber nicht. Ob die Lok rote oder grüne Räder hat, läßt sich nicht eindeutig sagen, aber es gibt ja das Zitat von Diener:

"„Für 1917 wird dann aus einem "Schreiben Kgl. Werkstätteninspektion Ingolstadt vom 28.Dezember 1917 an Kgl. Eisenbahndirektion München" angeführt: " a. Mit grüner Lasurfarbe (Grüne Ölfarbe mit Lokomotivlack oder Waterproof): Langkesselverkleidungsbleche außen, Rahmenfläche außen, Stirnbalken, Führerhauswände außen, Tenderaußenflächen und Räder.“

Also waren sie wohl eher grün. Wie vmtl. alle Loks, die schon einen AW-Aufenthalt hinter sich hatten.

Zitat

Auf Fantasiefarbgebungen wird expliziet aufmerksam gemacht. So bei der schwarz-roten 18 201


Einspruch. Die Lok gab es in dieser Lackierung, da hat sich KM1 nix ausgedacht. Gibt ja Fotos der Maschine. Ist halt keine historische Farbgebung.

Einen schönen Abend wünscht
Oliver, der sich freut, dass hier fruchtbar diskutiert werden kann.

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31

Samstag, 8. Dezember 2018, 20:43

…..

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »CIWL« (8. Dezember 2018, 23:51)


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32

Samstag, 8. Dezember 2018, 21:48

Wir reden beide von dieserLackierung?

33

Samstag, 8. Dezember 2018, 21:57

....eher nicht, denn in diesem "threat" sollte eigentlich über den Umbau der Märklin Lok der ersten
Bauserie in eine solche der 2. Bauserie geredet werden...und nun ist das Thema das Aussehen der 18 201....?

...zum Thema der kleine Hinweis an Schieferbahner:...der hintere Wasserkasten sollte eine waagrechte Oberkante
haben...(bei der 2. Bauserie)...

...aber vielleicht ist der Baufortschritt schon zu weit...?...
........., meint mit besten Grüßen, Tilldrick Einsenspiegel

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34

Samstag, 8. Dezember 2018, 22:41

Wir reden beide von dieserLackierung?

Hallo Oliver ,

sorry , da hab ich wohl was missverstanden ; DIESE Version gab es ja !

Ich war der Überzeugung , es ginge um die grün / schw . Version , die auf machen Abbildungen fälschlicher weise als Schwarz

daher kommt...



grüsse





Pierre

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35

Samstag, 8. Dezember 2018, 23:34

Sorry für Off Topic.

Ich sagte ja, wennder TE der Meinung ist, dass der Teil des Threads, der sich mit Farben der Gt 2*4/4 befasst, abgetrennt werden sollte, möge man bitte der Moderation bescheid sagen.
Ich wollte der Übersichtlichkeit halber nicht noch einen Faden zu dieser Baureihe aufmachen.

Oliver

36

Sonntag, 9. Dezember 2018, 08:38

Vielen Dank für das große Interesse

Hallo zusammen,

als ich vor einigen Wochen die ersten Zeilen für diesen Tread in mein Laptop eintippte, ahnte ich nichts vom großen Interesse an der Baureihe 96.
In der Zwischenzeit wurden hier wertvolle Informationen zusammen getragen, wovon zukünftige Umbauwillige oder einfach nur Neugierige profitieren werden.
Neben mechanischen Dingen gehören natürlich auch Tipps zur Lackierung dazu. Wie diese letztendlich aussah, kann wahrscheinlich niemand mehr zu 100% sagen.
Aber die Diskussionen dazu bringen uns der Wahrheit ein Stückchen näher. Mein Großvater hätte es genau gewusst: er war bis 1966 im Betriebsdienst auf der Frankenwaldrampe und hat alle Ausführungen im Original gesehen.
Aber nun wieder zurück zum ursprünglichen Thema.
Es kam die Frage zu den hinteren Wasserkästen auf. Im EK Buch von Steffen Lüdecke ist auf Seite 226 eine Seitenaufnahme der 96 022 zu sehen. Die Oberkante der Wasserkästen sieht für mich gerade aus. Auch die Aufnahme der 96 025 auf Seite 160 bestätigt diese Annahme.
Gestern klingelte der Postmann und übergab mir ein Päckchen von SB Modellbau. Was da drin war, wird die für eine Großserienmaschine schon sehr guten Fahreigenschaften der 96 022 nochmal eine Stufe nach oben schrauben. Zwei schöne Glockenankermotoren mit Schwungmassen werden in den nächsten Tagen transplantiert und die Motorparameter angepasst. Bin schon sehr gespannt und werde natürlich hier berichten.
Noch ein Hinweis zur Veranstaltung am letzten Wochenende im DDM Neuenmarkt: es gibt bewegte Bilder unter folgendem Link:

https://www.tvo.de/mediathek/video/neuen…der-modellbahn/

Wünsche Euch viel Spaß beim Ansehen und einen schönen zweiten Advent.


Gruß
Alex

37

Sonntag, 9. Dezember 2018, 19:59

Hallo Alex,

würde die Motoren vor dem Einbau auf Rundlauf der Schwungmassen prüfen, hatte in letzter Zeit 3 solcher Garnituren gekauft und KEINE lief rund!
Da die Schwungmassen für die 96 und E 91 eh nicht bringen hab ich sie dann gleich abgezogen.
Die Fahreigenschaften - ich hab in beiden Loks ESU 4.x Decoder - werden nochmals besser und leiser.

Gruß
Michael

38

Sonntag, 9. Dezember 2018, 20:08

hallo,

habe diesen "diffusen" tröt verfolgt, worin es um viele Aspekte geht.
Warte ab, was da aus Lauingen kommen wird, bevor ich mich hier gedanklich verzwirne.

hoffe, meine Variante ist dabei.
mfG. der Einsbahner

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Beruf: jetzt Rentner, programmieren nur noch im Hobby

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39

Sonntag, 9. Dezember 2018, 20:21

Hallo Michael,
es gibt aber noch eine Möglichkeit, unrunde Schwungmassen nachzuarbeiten:
Den Elektromotor mit Schwungmasse vorsichtig im Dreibackenfutter der Drehbank einspannen.
Dann den Elektromotor mit Gleichspannung laufen lassen und dabei die Schwungmasse vorsichtig fein überdrehen.
Damit sollte dann die Unwucht behoben sein.
Der Vorteil bei Glockenankermotoren mit Schwungmasse ist die höhere Rotor- Gewichtsmasse und deshalb bessere Langsamfahreigenschaften.
MfG. Berthold

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Beruf: Elektroinstallateur/Selbständiger Rohrreiniger

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40

Sonntag, 9. Dezember 2018, 20:45

Hallo miteinander, ich warte auch lieber auf die 96 von KM 1, als eine Lok die hinten und vorne nicht stimmt umzubauen. Ich denke die Lok von KM 1 wird viel stimmiger sein als das uralte Model von Märklin. Der Preis wird sein wie der Umbau, nur das die Lok sehr wahrscheinlich mastäblicher und schöner ist.
MFG. Sven Hofmann
Ich bin der Nikolaus

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