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Freitag, 20. Juli 2018, 14:03

Der Bau unserer Modulanlage

Nach langer, langer Planung, Materialbeschaffung und Kopfzerbrechen geht bei uns nun der Bau unserer eigenen Module an den Start.

Wir bauen unsere Modulköpfe selbst. Dabei haben wir uns entschieden, nicht die Mannheimer Norm* zu verwenden. Stattdessen haben wir uns das Original zum Vorbild genommen: nämlich mit Bahndämmen / Wassergräben.

Nachdem wir im Besitz eines tollen Lasers sind, fällt die Arbeit mit Sägen der Modulköpfe schonmal weg. Allerdings braucht dieser auch seine Zeit.

Hier mal ein paar Bilder:

https://www.youtube.com/watch?v=MUDCU1vb6Eg

Auch unsere Kurvenmodule werden besonders. Wie man auf den Bildern unschwer erkennen kann, haben diese eine leichte Kurvenüberhöhung (3mm)

Jeweils 3 Teile ergeben einen Kopf, da der Laser kein 15mm Holz lasern kann.


Der nächste Schritt ist dann, die Teile alle zusammen zu kleben, aber da beginnen wir erst nächste Woche.


(*) Sollten wir auf größere Modultreffen gehen, wird es entsprechend Adapter Stücke geben zwischen unseren Köpfen und der Mannheimer Köpfen.

Nachtrag: Da unsere Teile 3 Teilig sind, wird ins mittlere Teil eine Mutter mit reingeklebt, um die Füße verschrauben zu können. Hinter dem Kopfstück befinden sich später auch noch entsprechende Halterungen für die Füße. Bilder dazu werden nächste Woche geliefert.


~LG Fabi @ModellbahnTeam Oberasbach e. V.
»Fabi_995« hat folgende Dateien angehängt:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Fabi_995« (20. Juli 2018, 15:08)


Beiträge: 54

Wohnort: Oberasbach

Beruf: Informationselektroniker / MSR Meister

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2

Freitag, 20. Juli 2018, 14:40

Hallo Fabi,

Du hast vergessen das wir das Kopfteil 3 teilig aufbauen um eine Mutter zu integrieren!

Beiträge: 17

Wohnort: Allgäu

Beruf: noch fleissig

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3

Samstag, 21. Juli 2018, 09:20

Hallo Fabi,
was für einen Laser habt ihr da in Verwendung, wenn man fragen darf?

Gruß Günther

4

Samstag, 21. Juli 2018, 11:09

Jeweils 3 Teile ergeben einen Kopf, da der Laser kein 15mm Holz lasern kann.
Das heisst, es wird 5 mm Sperrholz genommen?

Du hast vergessen das wir das Kopfteil 3 teilig aufbauen um eine Mutter zu integrieren!
Und wenn die später mal mitdreht, kommt man da noch dran?
(ob Sperrholz die Mutter sicher halten kann?)

Welche Bedeutung haben die T-förmigen Ausschnitte unterhalb der Schwellenwanne an manchen Profile?

Dann mal viel Erfolg

5

Samstag, 21. Juli 2018, 12:09

Hallo Manfred,

Ja, 5mm Birkensperrholz.

Die Platte, in welche die Mutter eingesetzt wird, ist entsprechend so gelasert, dass sich die Mutter nicht bewegen kann (also genau auf Passform)

Die T-Förmigen Ausschnitte... Da wird ein Messing T-Stück eingesetzt, worauf das Schienenprofil gelötet wird, um diese an den Kanten fest zu halten. Hat den Vorteil, dass man die Schiene nicht aus versehen wegreißt, wenn man beim Transportieren hängen bleibt.


~LG Fabi

Beiträge: 369

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Beruf: Unruheständler

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6

Samstag, 21. Juli 2018, 15:47

Da wird ein Messing T-Stück eingesetzt, worauf das Schienenprofil gelötet wird, um diese an den Kanten fest zu halten. Hat den Vorteil, dass man die Schiene nicht aus versehen wegreißt, wenn man beim Transportieren hängen bleibt.


Das ist eine Idee,
aber bei Auf- und Abbau ergeben sich immer kleine Differenzen.

Deshalb lasse lieber 5 bis 10 cm Gleis frei, um dann einen Verbinder darüber zu schieben.
;bahn;

7

Samstag, 21. Juli 2018, 16:29

Die Platte, in welche die Mutter eingesetzt wird, ist entsprechend so gelasert, dass sich die Mutter nicht bewegen kann (also genau auf Passform)
Da traut ihr dem 5 mm Sperrholz aber sehr viel zu, zumal es ja auch kein Multiplex zu sein scheint.
Und bei Holz gehört da eigentlich auch noch eine große Unterlegscheibe dazu, erst recht bei so dünnem 5er Holz.
Also vorher intensiv testen ...
Gut Glück.

Gibt`s für das T-Stück-Thema eine Skizze? Ist mir noch nicht ganz klar. Auch weil das T nicht durch alle Profile geht.

8

Sonntag, 22. Juli 2018, 01:22

Kurvenmodule mit Kurvenüberhöhung.

Hallo Fabi,

was für ein Radius verwendet Ihr für die Kurvenmodule?

Viele Grüße
Achim

9

Sonntag, 22. Juli 2018, 09:32

Hallo Fabi,

Ich finde solche Modulköpfe mit Überhöhung interessant. Hast du auch eine (gut reproduzierbare) Methode, um die Bettung, auf der sich die Schienen befinden, mit Überhöhung auszustatten, auch für Einlaufbogen?

Viele Grüße,
Robbedoes

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Robbedoes« (22. Juli 2018, 10:57)


10

Sonntag, 22. Juli 2018, 10:06

Hallo,

Zum T-Stück: Eine Skizze kann ich nächste Woche liefern. Zusätzlich stand auch schon die Idee im Raum, die Einspeißung über die T-Stücke zu machen, allerdings haben wir uns da noch nicht geeinigt.
Und ja, ich traue dem Holz zu, dass diese die Mutter fest halten. Wir schrauben schließlich keinen Panzer mit fest, sondern ziehen die Schraube nur etwas an, damit die Füße nicht raus flutschen ;)

Zum Radius: Nachdem wir unsere Tollen 3Meter Schienenprofile selbst biegen, natürlich der größt Mögliche. Zusätzlich haben wir bei einem Halbkreis 2 Übergangsmodule von der Geraden in den Bogen. https://www.morop.eu/downloads/nem/de/nem113_d.pdf


~LG Fabi

11

Sonntag, 22. Juli 2018, 11:58

Hallo Fabi,

bei den Muttern würde ich an die geringe Druckfestigkeit des Holzes denken, und an die Hebelwirkungen der Beine, und für stabile Führungen könnten die 15mm Stärke der Kopfstücke etwas knapp sein.

Wenn die T-Stücke die Stromversorgung übernehmen sollen, müssten sie längseitig beweglich gelagert werden, um Temperaturschwankungen ausgleichen zu können, ansonsten reissen gerne die Lötstellen, wenn die Schienenprofile durch Kälte schrumpfen.

Vielleicht ist es sinnvoll, zunächst ein paar Probemodule zu bauen, die mehrfach auf- und abgebaut und auch transportiert werden, zB. als Stammtischmodule o.ä.
Schöne Grüße vom Oliver.

12

Sonntag, 22. Juli 2018, 13:29

Danke fürs Feedback und den Ratschlägen, werden wir dann am nächsten Abend bequatschen.


~LG Fabi

13

Sonntag, 22. Juli 2018, 15:18

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Beiträge: 54

Wohnort: Oberasbach

Beruf: Informationselektroniker / MSR Meister

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14

Sonntag, 22. Juli 2018, 21:43

Hallo,

die Aufnahme für die Füße werden Aluminium 4 Kant Stücke (so ist es geplant). Ich denke Fabi wird noch über die weiteren Teile informieren. So stehen die Füße in einer quadratischen Führung. Die T-Stücke sollen keine Stromversorgung übernehmen.

Gruß

Roland

15

Donnerstag, 26. Juli 2018, 10:36

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Füße: In der Fußhalterung ist ein Stück Alu 4-kant Profil eingesetzt, um etwas mehr Stabilität zu bekommen. Die Schraube, um den Fuß zu halten, wird durch den Fuß gehen, also wir quetschen nichts. Geht im Grunde nur darum, wenn man die Module an Position tragen muss, dass die Füße nicht raus rutschen und man nicht extra jemanden rufen muss, um die Füße einzusetzen.


TestModul: Zu sehen ist unser Erstes TestModul, um zu gucken wie es überhaupt mal aussehen soll.


T-Stück: Wir werden es jetzt wohl so machen, dass das T-Stück im Kopf nicht fest klebt und das T-Stück an sich auch etwas kleiner ist. So hat es im Kopf etwas Spiel, um sich zu bewegen (auf beiden Seiten) Heißt, es wird nur eingesetzt und am Schienenprofil verlötet.


Der Zusammenbau:
  1. Köpfe und Material zurecht legen
  2. Leim auftragen
  3. das Mittlere Teil auf das erste auflegen und Muttern einsetzen
  4. Das Letze auflegen, fest machen und in Position bringen
  5. Zapfen und Buchse ein klopfen
  6. fertig :)

Dauert etwa 5 Minuten. Die nächsten Wochen wird dann erstmal nur geklebt. Das schneiden übernimmt ja zum glück der Laser ;)
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