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1

Mittwoch, 18. Juli 2018, 11:22

Drehscheibe Neuenmarkt-Wirsberg - Neuheit

Sehr geehrte Modellbahnfreunde

wie Sie sicher wissen ist in Neuenmarkt-Wirsberg das Deutsche Dampflok-Museum. Die dortigen Lokomotiven finden mit Recht grosses Interesse bei den Besuchern. Interessanterweise kommt dabei auch immer das Gespräch auf die besondere Drehscheibe die sich dort befindet. Wer schon einmal dort war weiss was gemeint ist: Diese spezielle Konstruktion mit dem eingezogenen Rand. Dadurch ergibt sich eine ganz besondere Bauform die platzsparend an den Gleisen angebracht werden kann.

Diese interessanten Drehscheiben gab es übrigens häufiger, auch beim grossen Vorbild hatte man Platzprobleme. Das kommt uns Modellbahnern natürlich entgegeben und so wurde ich schon öfter nach einem solchen Modell gefragt. Nun ist Ihr Wunsch in Erfüllung gegangen und ich freue mich, Ihnen meine neue Drehscheibe vorstellen zu können!Es handelt sich um eine vorbildgerechte Konstruktion a la Neuenmarkt-Wirsberg mit eingezogenem Rand. Das Modell hat eine 71,5cm lange Bühne und ist somit für die meisten Lokomotiven geeignet.

Die Ausführung ist vorbildgerecht aufwendig, da es sich um fast 2 Drehscheiben handelt die ineinander gebaut werden. Dabei gab es viel mehr Details zu beachten als bei einer "normalen" Ausführung. Das realistische Umsetzen des Modells war für mich eine reizvolle Herausforderung die hoffentlich auch ihren Gefallen findet. Anbei lege ich Ihnen die ersten Bilder der Grube. Es ist noch das Handmuster mit Spaltmaßen, das fertige Modell wird noch genauer. Als Ergänzung folgen in den nächsten Tagen Bilder der ebenfalls schon fertigen Bühne im Rohbau. Aktuell läuft gerade die Bühnenabdeckung mit den rund 800 Schrauben Nachbildungen in 0,5mm durch die Fräsmaschine, was noch einige Stunden dauert. Die erste komplett fertige Drehscheibe wird es nach dem Urlaub ab Herbst geben.

Infos zur Lieferbarkeit:
Die neue Drehscheibe ist unter DS70-NW (Neuenmarkt-Wirsberg) demnächst auf der Homepage zu finden.

Die Auslieferung
beginnt ab Winter da ich bis dahin noch andere Aufträge habe.

Preislich
wird das Modell durch die 2 Gleisringe, das aufwendige Einmessen und den viel höheren Bau-Aufwand etwas über den anderen Modellen liegen.

Freundliche Grüsse von Ihrem

Lokführer-Lukas

Helmut Schürr


PS:Das Handmuster ist ab Herbst vergünstigt zu verkaufen. Die Ausführung wird wie auf den Bildern sein. Es wird ohne Elektronik verkauft (nachrüstbar), ob Geländer und Seitenverkleidungen angesetzt sein werden steht aktuell noch nicht fest. Bei Interesse senden Sie mir eine Mail.
»Lokführer-Lukas« hat folgende Bilder angehängt:
  • IMG_5646-800.jpg
  • IMG_5636-800.jpg
  • IMG_5627-800.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Lokführer-Lukas« (18. Juli 2018, 13:02)


2

Mittwoch, 18. Juli 2018, 13:22

Hallo Helmut,

so eine Drehscheibe ist sehr interessant, schön wäre eine Grundriss-Skizze um sie bei der Gleisplanung mal einfügen zu können.
Wenn die Bühne eine Schienenlänge von mindesten 725 mm bekämen, hätten [u]alle[/u] deutschen Dampfloks Platz (ausser der 52 Kondens mit 5-achsigem Tender)

Gruß
Michael

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3

Mittwoch, 18. Juli 2018, 14:11

Hallo Michael
danke für das Lob, mich hat diese Bauart auch immer fasziniert.

Zu Deinen Anregungen
Die Bühnengleislänge ergibt sich aus der restlichen Konstruktion, aber ich kann auf Wunsch gern eine 1cm verlängerte Version anbieten. Ich fertige die Drehscheibe ja sowieso als Einzelstücke für jeden Kunden individuell.

Die Grundriss Skizze ist eine gute Idee die ich gerne aufnehme. Wenn das Modell fertig ist biete ich so eine Planungsskizze an, auch für die anderen Drehscheiben.

Viele Grüsse
Helmut

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4

Mittwoch, 18. Juli 2018, 18:14

Gesamtbild

Ein Bild auf dem man die gesamte Drehscheibe sehen könnte wäre hilfreich. Die 3 eingestellten Bilder sind für mich nicht aussagekräftig.

Schon jetzt vielen Dank

Gruß
Wolfgang

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5

Mittwoch, 18. Juli 2018, 18:39

Sehr geehrter Herr Wolfgang

gern komme ich Ihrem Wunsch nach. Nachdem die Drehscheibe aber noch im Bau ist, also fertig noch nicht existiert, war das bisher nicht möglich.
In den nächsten Tagen werde ich aber, dem Baufortschritt folgend, weiter Bilder einstellen.

Freundliche Grüsse
Helmut Schürr

6

Mittwoch, 18. Juli 2018, 21:03

Hallo Helmut,

vielen Dank für diese außergewöhnliche Breicherung des Drehscheiben-Sortiments.
Das verspricht ja wirklich ein sehr interessantes Modell zu werden.

Zum Verständnis eine Frage dazu:
wird das Modell maßlich dem Original aus Neuenmarkt-Wirsberg nachgebaut,
oder ist geplant die Drehscheibe ohne Vorbild, und damit freizügig einsetzbar, umzusetzen.

Hintergrund der Frage:
das Verhältnis von Innenbahn-Durchmesser zu Außenbahn-Durchmesser scheint im Modell geringer zu sein, als beim Vorbild.

Das gefällt mir so persönlich viel besser. :)

Auf jeden Fall freue ich mich schon auf die weiteren Baufortschritte.

Viele Grüße und viel Spaß und Erfolg beim Bau der Drehscheibe
wünscht der basti




7

Mittwoch, 18. Juli 2018, 21:37

Vorbild

hallo,

hier die Vorbildsituation aus der Luft.

https://www.google.de/maps/place/Deutsch…11.581829?hl=de

Gruß, H.Werner

Zwingend erforderlich natürlich, daß der lange Drehbühnenschenkel > 180° drehen kann. Sonst wird das nichts mit
einer Drehbühne = Wendebühne für Loks.

MfGruß, H.Werner

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8

Mittwoch, 18. Juli 2018, 21:52

Drescheibe Neumarkt Wirsberg

Guten Abend Allerseits,

eine ähnliche Dreh/Segmentscheibe gab es in Bw Bebra.

Gruß,

Alain.

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9

Mittwoch, 18. Juli 2018, 22:04

Hallo Basti
Hallo Herr Werner

zuerst vielen Dank für die Anregungen und Fragen, die ich gern beantworte.

Vielleicht zuerst zu dem Luftbild,
das ich nat kenne: Leider darf ich das aus rein rechtlichen Gründen nicht einstellen. Ich kenne aber die Einbausituation da ich praktisch daneben wohne. Sie haben recht, die Bühne muss um 180° drehen können. Das kann sie bei mir und mehr. ich stelle ein Bild und Zeichnungen demnächst ein und für Kunden gibt es auch eine Einbauskizze für die Planung.

Womit ich beim Thema von Basti bin:
Meine Drehscheibe hält sich nicht sklavisch an ein Vorbild. der Grund ist das es "Das Vorbild" gar nicht gibt. Das ist wie bei Lokschuppen, Bedienerhäusern usw. Der zweite Grund sind die naturgemäss anderen Platzverhältnisse sowie Anforderungen der Modellbahn. Mein Modell ist also universeller einzusetzen. Schlussendlich ersparen wir uns somit auch das klassische Thema: "Die Drehscheibe ist aus X-Stadt, ich will aber das Y-BW nachbilden...
Aber ich baue auch gern Sonderanfertigungen :-)

Das Verhältnis zwischen Innen- und Aussenring habe ich übrigens bewusst so gewählt. Der Grund ist das ein grösserer Abstand des Aussen- zum Innenring die Breite der Drehscheibe vergrössert hätte. Im Detail: Die Länge der Bühne bleibt ja gleich. Wenn man nun auf der freien Seite, also da wo sie nicht anliegt, einen grösseren Abstand möchte, addiert sich dieser Abstand zur festen Bühnenlänge. Damit wächst die Gesamtbreite an. Da die Kunden aber alle unter chronischen Platzproblemen leiden erschien mir das wenig zweckmässig und ich habe mich für die gezeigte Lösung entschieden.

Freundliche Grüsse
Helmut Schürr

PS:
Alle Bilder sind bisher nur Schnappschüsse "frei aus der Hand aus der Werkstatt".

»Lokführer-Lukas« hat folgende Bilder angehängt:
  • ds70-NW-01.jpg
  • DS70-NW-04.jpg
  • DS70-NW-02.jpg
  • DS70-NW-03.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Lokführer-Lukas« (18. Juli 2018, 22:17)


10

Mittwoch, 18. Juli 2018, 22:54

Drehscheibe

Hallo,

Wie man sieht, handelt es sich um die Nachbildung der noch heute in Neuenmarkt-Wirsberg vorhandenen Drehscheibe. Eine etwas exotische, interessante Anordnung.
Es ist eine Segmentdrehscheibe, und nicht „fast 2 Drehscheiben“.
Um Loks nicht nur in den Schuppen verteilen zu können, sondern auch zu drehen, braucht man hier zwingend 2 gegenüberliegende Zu/Abfahrten mit den entsprechenden Gleisverbindungen.
Die Lage des Schuppens liegt damit auch fest.
Diese spezielle Lösung ist den örtlichen Randbedingungen geschuldet. Ich denke, insgesamt ist das in 1:32 kaum platzsparend und flexibel einsetzbar.

Grüße
Hermann Schnetzler

11

Donnerstag, 19. Juli 2018, 00:15

Hallo Hermann,

Du hast sicher recht daß diese Konstruktion keine entscheidende Platzersparnis auf der Modellbahn bringt aber ein interessanter Augenschmaus mit - im Modellbahnbereich durchaus erwünschtem - betrieblichem Mehraufwand ist sie doch schon. Wenn da noch ein Ansetzwagen dazukäme müsste man nicht zwingend von zwei Seiten Zufahrten schaffen um eine Lok zu drehen und könnte so entscheidend Länge sparen.
Beim Vorbild wurden diese Konstuktionen nötig, wenn wg. der zunehmenden Loklängen längere Drehbühnen eingebaut werden sollten aber auf das der Drehscheibe nächstgelegene Betriebsgleis nicht verzichtet werden konnte. Der Drehscheibenmittelpunkt lässt sich natürlich bei einem Ringlokschuppen nicht entscheidend verschieben. So wurden die Drehbühne einseitig zum Lokschuppen hin verlängert, was dann wiederum eine 360°-Drehung verhindert. Um eine Lok nur zu wenden musste diese z. B. von links auf die Bühne fahren, dann wurden etwa 200° gedreht und die Lok konnte dann nach rechts hinausfahren.
Wollte man aber dennoch vom gleichen Gleis von links rein- und auch wieder rausfahren, musste auf dieser Seite ein Ansetzwagen für die kurze Seite der Drehbühne vorhanden sein. Der Ansetzwagen ist aber bei der dann folgenden 180°-Linksdrehung im Weg. Entweder hat er einen Stellplatz links vom Zufahrtsgleis oder die Lok kann auch über das Gleis daneben wieder ausfahren.
Hatte das mal bei DSO unter zuhilfenahme eines Luftbilds beschrieben

DSO Bitte auf Seite 1 fast ganz runterscrollen

Gruß
Michael

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Michael Staiger« (19. Juli 2018, 00:21)


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12

Donnerstag, 19. Juli 2018, 07:48

Dank für die weiteren Bilderr

Danke für das Einstellen weiterer Bilder. Jetzt erkenne ich den Voteil des Drehscheibentyps.

13

Donnerstag, 19. Juli 2018, 09:16

Drehscheibe

Hallo Michael,

Die Konstruktion mit Ansetzwagen kannte ich nicht. Damit wird das Ganze mit einer Zu/Abfahrt tatsächlich platzsparend. Und im Modell wäre Spielspaß garantiert.
Was Bahningenieure mangels Platz kurioses erfunden haben, wäre vermutlich auch eine Herausforderung für den Modellbauer.

Übrigens, tolle Bilder von den Bahnanlagen bei DSO.

Grüße
Hermann

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14

Donnerstag, 19. Juli 2018, 10:01

So sieht das verfahrbare Ansatzstück aus:
»Rolf Saiger« hat folgendes Bild angehängt:
  • Ansatzstück verfahrbar.jpg

15

Donnerstag, 19. Juli 2018, 10:19

Platzbedarf

Hallo zusammen!
Nun, was den Platzbedarf angeht, denke ich,

dass immer das "Gesamtensemble" MIT den Lokschuppen-/Freigleisen und
besonders die Anzahl der abgehenden Gleise von der Drehscheibe den Platzbedarf bestimmen.Weniger die Drehscheiben-Bauform an sich.
Hier zum Vergleich nochmal die "üblichen Verdächtigen" ;)










Hannover:

. https://abload.de/img/us-luftbild-hgk-1945-5djuj.jpg

. https://abload.de/img/us-luftbild-hgk-1945-31jh5.jpg

. https://abload.de/img/hagenkamp-2-rabebjuwt.jpg


Wobei ich gestehen muss, dass mir nach Bebra, mit dem sehr kurzen Ansetzwagen, die SItuation in Probstzella (wo anscheinend direkt von 15 auf 23 Meter verlängert wurde) zunehmend besser gefällt... :thumbup:

Aber bildet Euch Eure eigene Meinung... 8)
Mit sonnigen Grüßen vom basti

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »210 001-4« (19. Juli 2018, 10:27)


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16

Donnerstag, 19. Juli 2018, 11:11

Noch ein paar Bildchen zur Info
»Rolf Saiger« hat folgende Bilder angehängt:
  • Ansatzstück Bühnenkupplung.jpg
  • Ansatzstück gekuppelt.jpg
  • Bühne mit Ansatzstück in Bebra.jpg

17

Donnerstag, 19. Juli 2018, 13:56

Hallo Einser,

Zünachst mal Danke an Rolf für die schönen Ansichten der Ansetzwagen.

Hab mal mit Basti´s Google-Bildern rumgespielt um sichtbar zu machen, was mit so einer Segmentdrehscheibe zu machen wäre.


Hier der Platzbedarf einer ganz normalen 23m-Scheibe, m. E. etwa 15cm Mehrbedarf oder ein Bahnhofsgleis weniger.


Hier hab ich mit blau den kleinstmöglichen Platzbedarf reingemalt, wenn man eine Bühnenlänge von 73cm annimmt und die Schuppenstände zum gegenüberliegenden Rand auf 50cm verkürzt (wie auch tatsächlich so auf dem Bild) + 10cm für die Tore dann wäre es immer noch über 140cm Anlagentiefe und wie schon gesagt, mit einer normalen Drehscheibe kämen nochmal 15cm dazu! Nur mit einem Ansetzwagen könnte so eine Segmentdrehscheibe mit einseitiger Zufahrt zum drehen genutzt werden - und wer möchte nicht seine Fahrzeuge auch mal von der anderen Seite betrachten.
Hat man genügend Länge zur Verfügung kann man natürlich die N.-Wirsberger Gleisanordnung mit beiderseitiger Zufahrt und dem Lokverkehrsgleis an der Drehscheibe entlang übernehmen. Man spart dann immer noch 15cm Anlagenbreite gegenüber einer normalen Drehscheibe und hat dafür ein "Promenadengleis" ganz vorne am Anlagenrand.

Gruß
Michael

18

Freitag, 20. Juli 2018, 07:04

Tja, jetzt sollte Helmut eigentlich nur noch eine Variante mit Ansetzwagen (natürlich motorisiert :D ) anbieten und das Teil verkauft sich wie geschnitten Brot ...

(nö, ich brauche keine weitere Scheibe ... meine 26m reicht mir vollkommen).

Frage an Helmut: Wird die Segmentdrehscheibe auch mit Deiner vollautomatischen Steuerung ausgestattet werden? Berücksichtigt diese, dass die Scheibe nicht komplett gedreht werden kann?

Viele Grüße,

Kalle

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19

Freitag, 20. Juli 2018, 08:22

Servus Kalle

ich habe seit Beginn dieser Ansetzwagendiskussion gestern "befürchtet" das diese Frage an mich herankommt :-)
Und das Du sie stellst war ja schon fast vollkommen klar :-)
Im Ernst, die Sache interessiert mich natürlich...
Aber, der Wagen braucht NOCH ein Gleis auf dem er läuft. Ich kann das zwar bauen aber das bedeutet nochmal konstruieren, Muster bauen und das Einmessen des Wagen-Gleisrings ist auch nicht ohne. Alles soll ja schön passen und später auch funktionieren. Das macht viel Arbeit weil ich arbeite gern sehr genau und meine Kunden wollen das auch so haben.
Also, ich sage nicht nein aber warte noch auf Interessenten.

Zu den Zahlen,
ich rechne die "Wirsberg-Version" auf mindestens + 800.- durch den höhreren Bauaufwand.Der Ansetzwagen kann auch kein billiges Teil sein, schliesslich muss er eine Lok transportieren und das sicher und verschiebbar und genau. Dazu kommt dann der 3. Gleisring der praktisch ohne Toleranz in Höhe und Abstand zu den anderen positioniert werden muss. Die Schwierigkeit steigt im Quadrat und der Zeitaufwand wird auch mehr. Aber ich stimme zu, es wäre ein herrliches Diorama. Wir bewegen uns dann mit dem Fertigmodell Richtung 8000.- würde ich sagen.
Ich denke mal darüber nach...

Zur Elektronik
ja, die "Wirsberg" ist genauso steuerbar wie die anderen Drehscheiben. Die Logik ist nur anders, nämlich gleich einer Schiebebühne. Das heisst, es wird aufwärts gezählt, slso die Gleisanschlüsse nach oben bis der Endpunkt erreicht ist. Das das Gleis dabei gebogen ist und nicht gerade spielt keine Rolle. Alle anderen Funktionen sind gleich, also "Start-Ziel" Steuerung, von Gleis 3 auf Gleis 8 mit einem Tastendruck, Live-Übertraugung der Position (was wir m.W. als einzige haben da die Daten in Echtzeit übertragen werden) und der Sound natürlich. Übrigens kommt das neue Soundmodul zum Einsatz, das kann man sogar in Mundart besprechen :-)
Wenn Interesse besteht könnte ich übrigens auch mal eine Zeichnung einstellen: "Wirsberg Drehscheibe ,mit Lokschuppen in 20° Abgängen". Das dürfte in etwa der platzsparenden Original Situation entsprchen.

Freundliche Grüsse
Helmut Schürr

20

Freitag, 20. Juli 2018, 09:32

Hallo Kalle,

nur zum Verständnis:
Der Ansetzwagen braucht keine Motorisierung und auch der Riegel würde von der Hauptbühne aus mitbewegt. Allerdings bräuchte die Hauptbühne zwei zusätzliche Veriegelungen. Eine zum mitnehmen des Ansetzwagens und eine zur Verriegelung des Gleisanschlußes auf der Ansetzwagenseite. Das alles unterzubringen ist schon ein deutlicher Mehraufwand.

Gruß
Michael

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Michael Staiger« (20. Juli 2018, 23:39)


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