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Beiträge: 131

Wohnort: Kreis Alzey-Worms

Beruf: Produktions-Meister

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1

Donnerstag, 26. April 2018, 21:26

? Zur Gartenbahn

Guten Abend,

Ich habe mal eine Frage an die Experten.
Ich bin dabei eine Gartenbahn zu bauen, nun zu meiner Frage.
Welches ist das beste Gleissystem für draußen.
Ich Favorisiere momentan lgb, ja ich weiß das der Masstab nicht stimmt, mir gefällt aber das die Schienen
einiges aushalten.
Oder hat jemand eine bessere Lösung?

Würde mich über Vorschläge sehr freuen,

Grüße Carsten
Rügenkampagne Alzey

2

Donnerstag, 26. April 2018, 22:03

Hallo,

wenn würde ich nur vernickelte oder Edelstahlgleise empfehlen! Reine Messinggleise machen über kurz oder lang sehr viel Arbeit (d.h. vor jeder Fahrt Gleise putzen).

MfG StWag

3

Donnerstag, 26. April 2018, 22:54

Hallo "StWag",

wg. der ständigen Kontaktprobleme hatte ich einst die LGB aufgegeben, war das ewige putzen leid.
Würde also nur Edelstahlgleis empfehlen, Vernickelungen können abblättern.

Gruß
Michael

Beiträge: 17

Wohnort: Berlin

Beruf: Lehrer für besondere Fälle

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4

Donnerstag, 26. April 2018, 23:49

Guten Abend Carsten,

ich habe die Tage auch begonnen eine Gartenbahn zu bauen.
Ich habe mich nach gründlicher Überlegung entschieden, lieber auf ein Fahrzeug zu verzichten und das Proform-Gleis aus der Schweiz zu nehmen.
Die Beratung ist ausgezeichnet, aber es kommt eben aus der Schweiz mit allen Zollformalitäten und hat auch seinen Preis.
Mit Erfahrungsberichten kann ich noch nicht glänzen, aber stöber doch einmal im Forum.

Herzlicher Gruß
Wilfried

5

Freitag, 27. April 2018, 08:04

Hallo,

ich kann nur Messinggleise empfehlen, die leiten viel besser den Strom. Viel wichtiger ist eine konsequente Verschraubung. Ich komme mit ein bis 2 mal gründlich von Hand putzen im Jahr aus. Außerdem habe ich einen Schienenreinignungswagen, der am WE ein paar Runden dreht. Das reicht.

Mfg

Joachim

Beiträge: 370

Wohnort: Thüringen

Beruf: Unruheständler

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6

Freitag, 27. April 2018, 08:33

Edelstahl ist auf alle Fälle die bessere Wahl,

und für den Stromfluß gehört eine Ringleitung von mindestens 2,5 mm² mit Einspeisung aller 3 m dazu.

;bahn;

7

Freitag, 27. April 2018, 09:20

...und das Proform-Gleis aus der Schweiz zu nehmen.


Ein guter Rat!

Viele Grüße,

Kalle

8

Freitag, 27. April 2018, 14:57

Hallo,

mich würden hier mal praktische Erfahrungen interessieren!!!

Ja, ich fahre auch mit Spur 1 auf LGB-Gleisen (R3) im Garten. Die waren einfach schon da, liegen seid 15 Jahren und tuen, wie beschrieben, problemlos ihren Dienst. Bei den Weichen werwende inzwischen auch Piko und Trainline. Die Antriebe sind von LGB, da unkaputtbar.

Bei verschraubten Gleisen reicht übrigens auch eine Zuleitung. Wenn Du nicht verschraubst, baust Du die Bahn einmal im Jahr neu auf, da die Gleise arbeiten.

Nein, ich fahre nicht mit teuren Messingmodellen im Garten. Das würde ich nur bei aufgeständerten Gleisen machen.

VG

Joachim

P.S. ein weiteres Wunder sind Kabelendhülsen :)

9

Freitag, 27. April 2018, 20:26

Hallo "StWag",

wg. der ständigen Kontaktprobleme hatte ich einst die LGB aufgegeben, war das ewige putzen leid.
Würde also nur Edelstahlgleis empfehlen, Vernickelungen können abblättern.

Gruß
Michael

Hallo,

ja, auch ich würde zu Edelstahl raten, ist halt nicht so leicht zu bekommen. Wegen der Stromleitfähigkeit hatte ich bei meiner Anlage mit Edelstahl nie Probleme! Die Nickelschicht kann sich lösen, da muss man beim putzen schon aufpassen. Zu den Erfahrungen: ich habe mit Peco Neusilbergleis begonnen, nach ein paar Jahren war auch nur mehr putzen angesagt. Es soll hier aber verschiedene Legierungen geben, die teilweise besser halten sollen. Auch bei Messinggleisen kommt es anscheinend sehr auf die Umgebung (Luftverschmutzung) an, bzw. wenn viel gefahren wird, gibt es weniger Probleme.

MfG StWag

10

Freitag, 27. April 2018, 21:46

Gleise für die Gartenbahn

moin Carsten,
Ich fahre jetzt seit 7 Jahren im Garten. Anfangs habe ich bewusst alles verlegt, was ich kriegen konnte, um Erfahrungen zu sammeln. Mein Fazit: Edelstahlgleise sind am wenigsten problematisch. Einmal gründlich mit dem Roco Rubber schrubben und dann nur noch Schneckenschleim, Vogelkacke, totgefahrene Ameisen und sonstige Outdoor Erscheinungen wegputzen und man kann fahren. Vorraussetzung ist, dass die Gleise über eine Ringleitung in kurzen Abständen mit Strom versorgt werden. (Bei mir ist jedes(!) Gleisstück 2x angezapft).
Alle Neusilbergleise haben da schon deutlicheren Mehraufwand. Hier muss spätestens alle 8-12 Wochen der Roco Rubber ran, um die Oxidschicht von der Oberfläche zu holen. Leichtes (!) einölen mit Balistol hilft, diesen blanken Zustand über einen längeren Zeitraum zu erhalten. Es gibt da in der Tat Ns-Legierungen, die sind nicht so pflegeintensiv, aber offenbar hängt das auch von der regionalen atmospärischen Zusammensetzung ab.
Ich hatte wesentlich häufigeres Abrubbern befürchtet, aber unsere Digitalsysteme schaffen auch bei leichter Korrosion der Oberflächen noch einen vernünftigen Strom- und Signalübergang.
Wichtig ist auch eine wasserdichte Kabelverlegung. Bei mir ist jede Kabelverzweigung mit Schrumpfschlauch und Heisskleber versiegelt, jede Lötanzapfung peinlich von Flußmittelgereinigt und mit Farbe verschlossen. Bislang keine Ausfälle.
Weichen werde ich alle aus Ns Legierungen selber bauen. Bislang sind 3 Schullernweichen verbaut, die leider auch am pflegeintensivsten sind. Aber um Edelstahl in Herzstückform oder in Zungenform zu bringen, fehlen mir leider die Produktionsmittel.
Fazit: fahren im Garten, vor allem im eigenen, macht einen Riesenspass, aber vor dem Spass hat unser Schöpfer die Arbeit gestellt und die Pflege nicht nur der Gleisanlagen lässt manchmal recht wenig Zeit für das reine Fahren übrig.
Darüber sollte man sich im Klaren sein, wenn man diesen Gedanken hegt.
Aber: es lohnt sich! Vor Allem jetzt im Frühling!
Martin
»fdlklh« hat folgende Bilder angehängt:
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Heimatdirektion
BD Wuppertal

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »fdlklh« (27. April 2018, 22:32) aus folgendem Grund: Bilder zugefügt


11

Samstag, 28. April 2018, 09:50

Hmm,

das scheint der Unterschied zu sein. Bei verschraubten (Messing)gleisen reicht eine Zuleitung, sonst braucht's ne Ringleitung mit möglichst vielen Zuleitungen!?

VG

Joachim

12

Samstag, 28. April 2018, 20:05

Hallo Gartenbahner,

Betr. Ringleitung:
Der Querschnitt bzw. die Leitfähigkeit der Schienenprofile ist eigentlich völlig ausreichend, nur die Schienenverbinder sind das (Kontakt-) Problem. Wenn man die durch lange Schienen verringert und hier Schraub- bzw Klemmverbindungen nutzt, brauchts nicht auch noch eine Ringleitung.

Gruß
Michael

13

Samstag, 28. April 2018, 20:33

Sach ich ja :D

VG

Joachim

14

Sonntag, 29. April 2018, 10:14

Gleise für die Gartenbahn

Hallo Carsten,

ich möchte gern meine Erfahrung betr. Stromeinspeisung für Gartenbahnen ebenfalls mitteilen.

Meine Gartenbahn hatte ca.135 Meter Messingschienen und ca. 15 Weichen und eine Fläche von

18 m x 8m . Die Anlage war im Prinzip eines größeren Bahnhofs mit 2 endenden Kehrschleifen,

eine sogenannte " Modelleisenbahn Prinzip Gleisanlage Hundeknochen Anlage",mit abzweigender

Zahnradbahn. Ich hatte je eine Stromeinspeisung an beiden Kehrschleifen, und eine an der Zahnradbahn.

In die Gleisverbinder hatte ich Graphitfett getan,wie bekannt ist,leitet ja Graphit sehr gut und das Fett ist

wasserabweisend.Ich hatte jahrelang keinerlei Stromprobleme gekannt.Wie schon oben beschrieben,

wollte ich dir nur meine Erfahrung mitteilen.

Mit Gruß aus dem Erzgebirge,

Gunter

15

Sonntag, 29. April 2018, 21:07

Hallo Zusammen,

Proform ist noch der einzigste Hersteller der Edelstahlweichen und Schienen im Programm hat. Obwohl ich bald wieder meine Indoor Anlage nach fast 15 Jahren wieder aufbaue haben die Schienen keine Beschädigungen durch Korresion o.ä.

Allzeit HP 1

Frank
Mein avatar ist als Bausatz noch käuflich trittfest und freilandtauglich