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1

Montag, 26. März 2018, 11:56

BR 38 2550: Verschlossene Klappfenster oben vorn am Führerhaus?

Guten Tag,

auf einem Bild der 38 2550 der Reichsbahn-Zeit vor einem Abteilwagen-Zug von Essen nach Düsseldorf über Werden wirkt es so, als seien die Klappfenster an der Führererhaus-Stirn (das rechte ist zu sehen) verschlossen.
Gibt es dafür eine Erklärung?

Vielen Dank!
Karl Schotter
»Karl Schotter« hat folgendes Bild angehängt:
  • Buhr BR 38 2550 mit Abteilwagen unter der Sabinastr., vor dem Krieg (2).JPG

2

Montag, 26. März 2018, 15:29

Hallo Karl,

auf diesem "Bildle" irgend etwas aussagekräftiges zu erkennen ist eigentlich nicht möglich.
Diese Fenster waren oben angeschlagen und konnten in mehreren Stellungen gekippt werden, so daß sich da auch einfach nur die Umgebung drin spiegeln könnte?

Gruß
Michael

3

Montag, 26. März 2018, 16:58

Hallo Karl Schotter

Wenn man das Bild zeitlich etwas genauer eingrenzen könnte vermute ich eine Massnahme der Verdunklungsvorschrift während der Zeit im 2 Weltkrieg . Ist aber nur eine Vermutung !

LG Holger

4

Montag, 26. März 2018, 19:08

Hallo Holger,

an Deutschlands Dunkelzeit hatte ich auch erst gedacht :)

Das war schon schwierig etwas aussagekräftiges zu finden. Aber es gab Maschinen mit Klappen!

Sehr gut zu sehen bei der schon 1925 fotografierten 38 1617 z.B. bei der Eisenbahnstiftung zu finden.
Viele Grüße Norman

  • »Dieter Hagedorn« ist ein verifizierter Benutzer

Beiträge: 743

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Beruf: ...war mal was mit Seeschifffahrt

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5

Dienstag, 27. März 2018, 09:58

...oder das Fenster ist lediglich verdreckt (Ruß) ?(
Grüße aus MS
Dieter Hagedorn

6

Dienstag, 27. März 2018, 14:20

Vielen Dank für die Hinweise!

Der Bildausschnitt ist nicht sehr scharf, aber es ist m.E. dennoch einigermaßen gut zu erkennen, dass die Öffnung des oberen Stirnfensters mit einem Gummilappen oder Ähnlichem abgedeckt ist. Spiegelungen oder Verschmutzungen sähen wohl anders aus.

Die Spitzensignale der Lok sind nicht verdunkelt. Ich dachte deshalb an die seit 1936 geltenden Luftschutz-Vorschriften, die bereits in Friedenszeiten für bestimmte Anlagen und Bereiche eine gewisse Verdunkelung vorsah, diese sollte aber das normale (Wirtschafts-)Leben nicht beeinträchtigen und war daher begrenzt.

Das 1925 fotografierte Bild der 38 1617 z.B. bei der Eisenbahnstiftung sieht tatsächlich ähnlich aus, danke für den Hinweis. Offenbar wurden an einigen Loks diese Öffnungen so umgebaut, dass sie zwar noch der Lüftung dienten, aber z.B. keine Blendung durch Sonne mehr hervorrufen konnten.

Das Bild dürfte aus den 1930er Jahren stammen, näher eingrenzen lässt sich das nicht.

Es grüßt
Karl Schotter

7

Mittwoch, 28. März 2018, 14:04

Nun habe ich ein zweites Foto der besagten 38 1617, ebenfalls noch ohne Windleitbleche, gefunden, was eindeutig Fensterscheiben im oberen Bereich zeigt.
Auch deshalb korrigiere ich mich hiermit und bin jetzt der Meinung, dass es sich nur um Spiegelungen/Dreck handelt.
Sorry für meinen vorschnellen post.
Viele Grüße Norman

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