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1

Donnerstag, 4. Januar 2018, 10:34

Umbauüberlegungen zu den aktuellen H0-Messwagen von PIKO und ESU in Spur 1

Hallo allerseits,

auch diesmal ist der Fahrstammtisch im Münchner Osten natürlich in erster Linie ein Spur 1-Stammtisch, aber nachdem so mancher 1er auch H0 im Keller oder Speicher nutzt, bringe ich diesmal wieder was interessantes für Technik-Freaks in H0 mit:

Die beiden aktuellen H0-Messwagen von PIKO und ESU habe ich gerade für einen Praxistest für die März-Ausgabe des Eisenbahnmagazins (erscheint Anfang Februar) im Einsatz. Deshalb werde ich sie einfach mal samt einem 2-Leiter-Gleisoval und einer Digitalzentrale mitbringen und fahren lassen. Und natürlich bringe ich auch ein Smartphone mit, damit man sehen kann, was man mit dem PIKO-Wagen via WLAN machen kann.

Schade, dass es in Spur 1 keine Wagen mit dem Funktionsumfang dieser neuen Messwagen gibt - aber was nicht ist kann ja vielleicht mal was werden.


Ich werde versuchen, gegen 19 Uhr da zu sein und hoffe auch, dass Reinhold in einer Ecke etwas Platz für das H0-Oval hat. Und ich denke auch, dass Reinhold sicher nichts dagegen hätte, wenn beim Stammtisch auch mal ein paar "nur H0-er" vorbei kämen, um sich die Wagen anzusehen - vielleicht springt ja auch der Spur 1-Funke über!

Beste Grüße



Peter Pernsteiner


(Anmerkung zur Verschiebung des Beitrags von der Ankündigung des Spur1-Stammtisches im Münchner Osten in die Rubrik Werbung - ich sehe zwar diesen Beitrag wirklich nicht als Werbung an (ich bekomme kein Geld dafür), sondern als thematische Ergänzung zur Spur 1-Stammtisch-Ankündigung und als Bastelanregung. Also wäre der Beitrag vielleicht auch in einer Technik-allgemein- oder Digital-allgemein-Rubrik gut aufgehoben - aber nachdem es diese Rubriken nicht gibt, ist es auch egal, wohin der Beitrag geschoben wurde. Hauptsache, dass der Hinweis dazu ja auch noch im Stammtischbeitrag geblieben ist, weil ja so mancher Spur 1er nun tatsächlich schon "grübelt", ob und wie man den Piko-Wagen umbauen könnte!

Peter Pernsteiner, 5.1.2018)


»Peter Pernsteiner« hat folgende Bilder angehängt:
  • H0-Messwagen von PIKO und ESU.jpg
  • Smartphone-App für PIKO-H0-Messwagen.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Peter Pernsteiner« (5. Januar 2018, 16:49) aus folgendem Grund: Die Überschrift passte für den neuen Beitragspfad nicht mehr , deshalb habe ich sie geändert)


2

Donnerstag, 4. Januar 2018, 11:13

Interessant der/die Messwagen.
Einbau in Spur 1 sicher unproblematisch.
Man muss nur den Raddurchmesser exact anpassen und sich zum Schlachten durchringen ...
Mit dem Piko dürfte es einfacher gehen (Zweiachser).

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3

Donnerstag, 4. Januar 2018, 11:55

So einfach geht es leider beim Piko (noch) nicht, denn man kann zwar den Neigungs- und Steigungssensor per App kalibrieren, aber bei der Längenmessung ist derzeit keine individuelle Kalibierung möglich. Und es macht wenig Sinn, wenn man zwar den Raddurchmesser bei einem Eigenbauwagen entsprechend anpassen würde, dann aber als Messwertanzeige falsche Daten hätte - die angezeigte Vorbildgeschwindigkeit und Vorbild-Wegstrecke in km/h und km wäre dann zwar richtig, aber nachdem man ja beim Piko auch ganz bequem die Modellgeschwindkeit und Modell-Wegstrecke im cm/s und cm angezeigt bekommt, wären das dann Angaben mit falscher 1:87-Skalierung. Zudem müsste man vielleicht auch den Messwertgeber von optisch (Segmentscheibe mit je vier weißen und schwarzen Tortenstücken auf der Radscheibeninnenseite) auf magnetisch umbauen, damit es keine Streulicht-Probleme gibt.

Ich hoffe, dass Piko irgendwann mal demnächst die Skalierbarkeit des Messwagens per Firmwareupdate ermöglicht, also für andere Maßstäbe wie 1:45, 1:32 und 1:22,5 (und auch für die exotischen Fantasiemodell-Maßstäbe 1:29 und 1:27 der LGB- und PIKO-Regelspurmodelle) einen Skalierungsfaktor programmierbar macht. Und zudem wäre auch eine Längenmess-Kalibrierung sinnvoll, um Messfehler durch individuelle Raddurchmesser-Abweichungen korrigierbar zu machen.

Beste Grüße

Peter Pernsteiner

4

Donnerstag, 4. Januar 2018, 13:49

Piko Umbau

Hallo,

ich habe mir das was überlegt:

Der Umbau ist eigentlich kein Hexenwerk.

Piko verwendet eine Schwarz/Weiß lakierung an einer Radscheibe.
Unter beachtung des Piko Radumfanges bekommt man die Hell/Dunkel wechsel pro Meter.
Jetzt den Umfang des Spur 1 Rades nehmen und zurüchrechnen. Ergibt die neue Teilung der Scheibe für das Spur 1 Rad.

Bei der Gelegenheit kann der Messfehler des Piko HO wagen von etwa 8% Wegstrecke gleich mit beachtet und eventuell verkleinert werden.

Grüße,

Schwerlast und Strassenroller

5

Donnerstag, 4. Januar 2018, 14:04

Hallo Meßwagenumbauer,

umbauen oder -programmieren müsste man ja nur wg. der Wegmessung. Die Fahrgeschwindigkeit wird ja über die Raddrehzahl ermittelt und die bleibt bei korrekt umgerechnetem Raddurchmesser in jedem Maßstab gleich. So wäre es wohl am einfachsten die angezeigte Wegstrecke dann umzurechnen, denn die braucht man ja nicht jeden Tag. Gleislängenmessungen machte ich bisher immer mit einem definiert (möglichst) langem Zug, da ist das auch recht schnell gemacht.
Wenn die Neigungsmessung mit der Abweichung (Wasserwaage) von der waagerechten gemessen wird, bleibt auch diese Angabe für alle Maßstäbe gleich.
Was können die genannten Messwagen eigentlich mehr oder besser als der Spur1-Wagen von Märklin?

Gruß
Michael

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6

Donnerstag, 4. Januar 2018, 16:22

Schön und gut, aber die Vorbildgeschwindigkeit und Vorbildstrecke wird immer vom Messwert her mit 87 multipliziert - für Spur 1 müsste das 32 sein - oder mache ich da einen Denkfehler!

Das mit dem Messfehler von bei mir 7,5 % scheint wohl die gane Wagenserie zu betreffen, wenn andere wie "Schwerlast und Straßenroller" von 8 Prozent sprechen.

Ich denke mal, dass sich Piko hier sicherlich bald was in Richtung Längenkalibrierung per App einfallen lässt und nicht nur den Fehlerfaktor korrigiert.

Gruß Peter

7

Donnerstag, 4. Januar 2018, 18:57

Hallo Peter,

Geschwindigkeit in Km/h und zurückgelegte Wegstrecke in Meter sind zwei Paar Stiefel.
Die Geschwindigeit wird anhand der Raddrehzahl ermittelt, wenn wir also einen 1000mm-Radsatz vom Vorbild nehmen bleibt die Drehzahl stets die gleiche, egal ob 1:1, 1:87 oder 1:32 wenn die Radsätze maßstäblich verkleinert sind.
Auch die zurückgelegte Wegstrecke wäre die gleiche, nur daß dann eben Modell-Kilometer angezeigt würden, der 87 oder 32 mal kürzer ist. Es wird aber wohl die tatsächlich zurückgelegte Wegstrecke angezeigt und die stimmt natürlich bei genau dem Raddurchmesser des Modells, d. h. man müsste den Messradsatz des H0-Wagens mit einer längeren Achse weiterverwenden dann passen alle Anzeigen direkt
Hoffe es ist einigermaßen verständlich?

Gruß
Michael

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8

Freitag, 5. Januar 2018, 09:03

Hallo Michael,

die Geschwindigkeit und Wegstrecke wird man bei den beiden Messwagen von Piko und ESU sicherlich nicht separat auswerten, sondern nur anhand der selben Impulse irgendwie umrechnen mit der Uhr des Bordrechners und dem definierten Raddurchmesser. Das Piko-Modell zeigt im Display auf für den Modell-Messeinsatz die Wegstrecke und die aktuelle Geschwindigkeit in cm und cm/s. In einer weiteren Displayseite oder auch gleichzeitig in kleiner Schrift kann man sich die Vorbild-Wegstrecke und Geschwindigkeit im km und km/h anzeigen lassen - diese werden auf Basis der Modellweg-Strecke beim Piko-Modell exakt mit 87 multipliziert. Und nachdem der getestete Piko-Messwagen momentan noch einen Modell-Streckenfehler von 7,5 % auf geraden Strecken hat, hat leider auch die angezeigte Vorbild-Strecke und auch die Modellgeschwindigkeit und auch die Vorbild-Geschwindigkeit den selben Fehler von 7,5 Prozent. Damit wird es bei einfachem Umbau auf ein größeres Rad in 1:32 leider nicht möglich sein, alle vier Werte richtig anzuzeigen - zwei wären meines Erachtens wohl immer falsch - ich denke, dass das im Spur 1-Praxisbetrieb sehr irritierend wäre.

Laut einer E-Mail von Piko soll es übrigens in den nächsten Tagen ein Firmwareupdate für den Messwagen geben, mit dem der aktuelle Messfehler behoben werden soll. Ich bin neugierig, ob Piko aber auch noch weiter nachdenkt und vielleicht irgendwann mal eine individuelle Längenkalibierung und auch eine individuelle Maßstabprogrammierung ermöglcht, denn dann ließe sich der raffinierte und sehr komfortable Messwagen auch für unterschiedlichste Spurweiten und für abweichende Maßstäbe einsetzen, wie beispelsweise für die Gartenbahn-Regelspurmodelle von Piko und Märklin/LGB, die ja irgendwo im Bereich von 1:27 bis 1:29 realisiert werden und damit weder Spur 1 noch Spur 2 entsprechen.

Gruß Peter

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9

Freitag, 5. Januar 2018, 13:33

Hallo,
eigentlich genügt es doch, in einem zeitlichen Messfenster (z.B. 2 Sek.) die Anzahl der Impulse über WLAN zu senden.
Auf der Achse sollte eine etwas höher auflösende Gabellichtschranke mit min 10 Impulsen pro Radumdrehung sein, damit auch langsame Geschwindigkeiten sauber erfasst werden.
Für Steigung/Gefälle müsste ein Gyroscope-Sensor eingebaut werden.

Daraus kann dann eine APP alles herleiten, man muss nur einmal den Rad-Durchmesser und den Maßstab in der APP aufnehmen, dann kann alles andere daraus hergeleitet werden, wie Geschwindigkeit, Wegstrecke usw.
Das wäre doch ein schönes Projekt für einen Microprozessor mit WLAN - Anbindung und auf der anderen Seite die entsprechende Smartphone - APP.
MfG. Berthold

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bbenning« (5. Januar 2018, 13:43)


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10

Freitag, 5. Januar 2018, 13:47

Hallo Bertold Benning,

natürlich wäre das ein nettes Projekt. Aber wenn nur die Messimpulse ständig via WLAN-Übertragen werden, ist das im Falle von Störungen und Funkreichweiteproblemen nicht mehr ganz so betriebssicher, also die Übertragung der im Messwagen fürs Display ohnehin schon aufbereiteten Werte. Nachdem Piko erfreulich schnell arbeitet und bereits vor ein paar Stunden ein Firmware-Update auf die Homepage gestellt hat, bei dem die Probleme mit dem Messfehler gelöst wurden, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass Piko vielleicht auch noch die Betriebssoftware dahingehend abändert, dass man ihn für beliebige Raddurchmesser und Maßstäbe konfigurieren kann. Nachdem der Piko-Wagen einen UVP von sehr moderaten 160 Euro hat, wäre das sicherlich eine gute Basis für Spur 1-Basteleien!? Mal sehen, ob Piko die Software entsprechend anpasst - ich könnte mir das durchaus vorstellen, weil man auf dieser Basis dann die Messwagen auch an Spur 0er-, 1er- und Gartenbahner verkaufen könnte. Das ist vielleicht für Piko effizienter und lukrativer, als eine Anpass-Neuentwickklung eines G-Messwagens.

Beste Grüße

Peter

11

Freitag, 5. Januar 2018, 14:20

Hallo

Ich hatte mir vor Jahren ein Messswagen auf Basis eines Maxi Gepäckwagens und eines Digitalen Fahradcomputer (Für Motorrad bis 300KM/H) gebaut . Bei dem Fahradcomputer konnte man den Radumfang in Umrechnung zum Vorbildraddurchmesser gut eingeben ! Die Stromversorgung änderte ich von Knopf auf Monozellen . Die Drehzahlerfassung erfolgt mit Reedkontakt und Magnet ! Neben dem Tempo konnte auch die
Wegstrecke gemessen werden ! Die Neigung kann man damit aber nicht anzeigen . Heutige Fahradcomuter können sich mit WiFi mit einem Smartphone verbinden und Daten speichern ! Mein Messwagen bewärt sich schon seit mehr als 10 Jahren mit dem ersten Batteriesatz und dient mir zum programieren der original Höchstgeschwindigkeit !




Gruss Holger

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12

Freitag, 5. Januar 2018, 16:35

Hallo Holger,

so einen Fahrradtacho-Wagen hatte auch mal Fleischmann im Programm - aber auch nur für H0!

13

Freitag, 5. Januar 2018, 21:57

Ja , genau der hatte mich damals inspiriert und ich so einen mit bis zu 300Km/H Anzeigemöglichkeit am Moped hatte ! Funktioniert noch heute !

Ihre Videos sind sehr Informativ , besonders das vom Dampfkran ! Danke für das zeigen !

LG Holger

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14

Samstag, 6. Januar 2018, 13:55

Hallo Holger, freut mich, dass Dir meine YouTube-Videos gefallen - sind zwar nur teilweise über Spur 1 aber es kann ja jeder selbst entscheiden, welche Videos er sich ansieht. Vorhin ist übrigens noch ein Video von der gestern am Münchner Fahrstammtisch zu sehenden Dampfschneeschleuder mit Echtdampf-Antrieb hinzu gekommen.