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1

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 00:11

Verbesserungsversuch der Optik der Räder

Die ziemlich großen und daher hässlichen Spurkränze von die KM1 Finescale Radsätze, habe ich versucht ein wenig zu verstecken. Genau wie mit meine frühere H0 Loks mit NEM Räder habe ich matt-schwarze Farbe angebracht. Ich finde das Effekt gelungen. Anbei zwei (weniger gelungen da mit Blitz) Bilder. In Wirklichkeit sieht es sogar besser aus.

Grüße,
Robbedoes
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2

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 14:04

Hallo Robbedoes,

Zitat

Die ziemlich großen und daher hässlichen Spurkränze von die KM1 Finescale Radsätze


Verstehe ich nicht ganz.Sind die Spurkränze nicht nach FS-Vorgaben,oder??

Wenn ja,warum sollen sie gross sein??

Dann hilft ja nur noch Pur,oder?

Gruss Wolfgang

3

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 14:50

Hallo Wolfgang, Roberts andere Modelle sind in pur, konntest Du in WAF (Kanterstraat) bewundern.

4

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 15:23

Hallo Wolfgang,

Nach Vorgaben oder nicht, sie bleiben hässlich :-) Das Lackieren der Kränze ist deshalb eine einfache und gute Besserung finde ich.

Die KM1-räder sind nach KM1 FS-vorgaben. Finescale ist nicht genau festgelegt, verschiedene Maße werden benutzt. Z.B. Hübner FS und Nolte FS haben 41,5 mm als Radsatzinnenmaß, KM1 41,4. Siehe Tabelle und diese Link: KM1 Normen.

Interessant ist beigefügtes Bild von zwei meiner Radsätzen: links Pur (Vorlaufer BR 78 ) und rechts Nolte FS. Pur Radsätze kann man erkennen an den größere Radsatzinnenmaß, sonst nicht soviel Unterschied.

Nachdem ich das gesehen hatte, habe ich mich entschlossen die Räder meiner BR 78 um 0,9 mm auf die Achsen zu pressen lassen (Radsatzinnenmaß von 42,4 —> 41,5). Damit sollte die Lok, genau wie meine Wagen mit Nolte FS Radsätzen, zuverlässig über FS Weichen (auch Fremo) fahren können. Es sieht sogar so aus, als wäre aufgrund des kleineren Spurkranzes die Lauffläche des Pur Rades breiter als die Lauffläche des Nolte FS Rades, was hilfreich konnte sein beim Überbrücken der Herzstücklücken. Wenn das klappt, werde ich nächsten KM1 Lokomotiven in Scale kaufen, und dann folge ich der gleichen Prozedur. Das sieht m.E. viel und viel besser aus.

Viele Grüße!
Robert
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5

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 15:49

Hallo Robert,

wenn ich das richtig verstanden habe, nimmst du pur-Radsätze und verringerst das Radsatzinnenmaß auf FS, damit die FS- und pur-Radsätze über die FS-Weichen fahren?

Gruß Ralf
Eisenbahn-Modellbau in 1

6

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 16:41

Hallo Ralf,

Genau!

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7

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 17:58

Nicht ganz richtig

Hallo FS-Räder-Liebhaber,

gerade genau wie Dingler seine FS Radsätze gemacht hat… und dass ist eigentlich falsch, obschon die Wagen nicht sofort entgleisen sollten.
Wichtiger ist die Toleranz innerhalb Leitmaß K anzuhalten. Also im diesen Fall hätte ich für Innenmaß B von 41,7 mm statt 41,5 mm gewählt um so nahe möglich der Strebwert zu erreichen. Mit einer Flanschweite von 1 mm ist die Minimumwert K = 42,7 mm noch erreichbar.

Mit freundlichen Grüßen,

Arnold
DRG Epoche II, 1923 bis 1928, überwiegend mit preußischer Charakteristik

8

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 18:54

Haha Arnold, absulut richtig!

Zwei Zehntel Millimeter mehr um die Weichenlücke zu überbrücken!

41,7 ist basiert auf Hübner. Ich habe für Sicherheit gewahlt, die Pur-kränze sind schmaler als die “normale“ FS-kränze, und KM1 nimmt 41,4 mm als FS Radsatzinnenmaß, dann denke ich das 41,5 auch bestimmt sicher ist für KM1 FS Weichen. Komme ich ungefähr auf demselben Leitmaß wie KM1 FS Radsätze. Und FS Weichen wurden angekündigt im KM1-Katalog und werden hoffentlich innerhalb jetzt und ...geliefert.


Welche Loks hast du schon umgebaut und auf welcher Weichen hast du es geprüft? Bin sehr neugierig.

Viele Grüße,
Robbedoes

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9

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 19:30

Hallo Spurkranzkritiker,

die (sichtbare) Spurkranzhöhe hat doch wenig mit dem (weniger sichtbaren) Radsatzinnenmaß zu tun.
Die Spurkranzhöhe ist bei jeder Radsatznorm frei wählbar, d. h. man kann auch mit unserer NEM 340 Spurkränze in Originalhöhe 0,9mm fahren, die Fahrzeuge UND Gleise sollten halt dann eine Allradauflage gewährleisten. Habe bewusst "unsere NEM" geschrieben, da die heutige NEM 310 eigentlich finescale entspricht und nicht kompatibel ist.


Ein Hübner-Radsatz mit 1,5mm Spurkränzen und um 1mm veringerte Laufflächenbreite. Habe vier oder fünf verschiedenste Wagen mit solchen Radsätzen schon auf mehreren Modultreffen eingesetzt, dazu eine Märklin 96 mit den gleichen Radsatzmaßen.

Gruß
Michael

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Michael Staiger« (6. Dezember 2017, 19:56)


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10

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 20:39

FS

Hallo Oliver,


Du hast Recht,Roberts Pur-Räder konnte ich in Warendorf bewundern.

Das hat aber nichts mit dem Threat zu tun.

Ich finde als FS Fahrer die Spurkränze nicht zu gross und zu hässlich,weil sie immer noch in der Norm sind.

Hübner Spurkranzhöhe :1,2-1,5 KM1 1,3

Hübner Radbreite 4,6-5,2 Km1 5,2
einzig Abweichung :

Hübner Radsatzinnenmass: 41,5-41,7 KM1 Radsatzinnenmass 41,4

Und wie Michael richtig schreibt,hat das Radsatzinnenmass wohl nicht mit der Optik zu tun.

Natürlich sehe ich ein,dass als PUR-Fahrer mit 0,85mm Spurkranzhöhe ein Rad in FS mit 1,2-1,5mm oder NEM mit 1,8-2,2mm Sch....aussieht.

Wie hessit es in der KM1 Beschreibung über FS:

Näher am Orginal,aber nicht ganz.

Die Einfärbung würde ich aber mit Brünierung anbringen,da Farbe die Stromabnahme,welche auchteilweise am Spurkranz stattfindet isoliert.

Gruss Wolfgang

11

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 20:56

Hallo Wolfgang,

Muß vollständig einstimmen: Es ist was man gewohnt ist. Ich habe früher sogar mit Märklin H0 gefahren!

Eine Frage: ich suchte auch etwas um die Räder zu brunieren, aber konnte für Edelstahl nichts finden. Deshalb mit Farben gemacht. Weil es nur um die Spurkränze geht, denke ich daß die Stromabnahme nicht wesentlich abnimmt. Kannst du vielleicht etwas empfehlen?

Grüße,
Robbedoes
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12

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 21:09

Optik der Räder

guten Tag,
hab mit Interesse diese Diskussion gelesen....
jeder Fan soll halt nach seiner Fasson glücklich werden,
ich finde nur, daß oft recht attraktive Fahrzeuge durch nicht attraktive Räder das Nachsehen haben.
das Färben der Spurkränze ist sicher optisch eine gute Lösung, wobei ich die Frage aufwerfe, ob nicht Beize statt Farbe besser wäre ??
ich selbst richte mich in etwa an NEM 310 2009... hab mit Nolte finescale angefangen, hab aber B auf den Mittelwert 41.8 - 42.0 mir eingeführt,
Spurkranzbreite möglichst 1.0, die Höhe um die 1.2 - 1.3 mm.
wichtig , nach meiner Meinung, ist aber eine brauchbare Federung, bei 2-achsigen zumindest 3-punktlagerung um sicheren Betrieb zu erreichen.
Nicht zu vergessen ist allerdings eine gepflegte Gleislage...
ja...meine Gleise und Weichen sind Eigenbau, KM1 und MSM Profile, Holzschwellen, MSM Schienenstühle,
Mindestradius ( Industriegleisanschluß ) 125 m ergibt 3888 mm
so jetzt hab ich auch meinen Senf dazugegeben...
gruß
GLEISBAU
:)

13

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 22:20

Hallo Gleisbauer,

Interessant ein solches Radsatzinnenmaß. Ich möchte gerne wissen warum du genau für dieses Maß hast gewählt, und dann nicht gleich Pur? Dann hast du niedrigere Spurkränze, ist alles einfach 1:1, du kannst dann auch z.B. KM1 Scale auf deinen Gleis benutzen, und << wichtig >> dann kannst du alle Spur1 Freunde die S49 Pur-Bahnanlagen haben, besuchen :-)

Der Grund für mich um die Pur-Radsätze zu ändern, ist dass ich relativ normales Gleis kann benutzen, die auch von anderen Leuten benutzt werden, einschließlich Fremo. Und das alles mit einem optisch schönes Ergebnis. Das relativ kleinere Radsatzinnenmaß ist dann schwieriger zu erkennen.

Grüße,
Robbedoes

14

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 11:32

hallo Robbedoes,


dieses Radinnenmaß ist entstanden um das Klappern am Herzstück auszuschalten,
auch in Anlehnung an NEM310 2009,
sicher wäre die weitere Verfeinerung auf spur1 pur erstrebenswert, meine 78er hat Mohring spur1 pur, läuft super,
aber so kann ich beide einsetzen, privater Kompromiss,
S49 pur konnte ich nicht verwenden, da nicht lieferbar und auch jetzt problematisch...
gruß
GLEISBAU
»GLEISBAU« hat folgendes Bild angehängt:
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15

Freitag, 8. Dezember 2017, 11:12

@Gleisbau: so stelle ich mir Räder in Spur1 vor, vorausgesetzt man hat den entsprechenden Gleisbau - sehr schön!
lG
Anton

16

Freitag, 8. Dezember 2017, 15:45

Spurkränze lassen sich, um sie Wirkung einmal auszuprobieren, mit "Edding" gut schwärzen.
Gruß, Jörn.
^
"Railway Modeling is a social hobby" (Fremo)

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17

Freitag, 8. Dezember 2017, 16:15

Edding

Hallo Jörn,


Grossartig,das habe ich mir auch schon überlegt.

Bei meinem Thread bin ich davon ausgegangen,dass bei Edelstahl auch brünieren möglich ist,was aber nicht so ist.Das Schwärzen erfodert aufwendige Prozesse.

Werde es mal mit Edding 3000 probieren.

Gruss Wolfgang

18

Freitag, 8. Dezember 2017, 16:44

Möglichst matt

Hallo,

das Schwärzen der Spurkränze mache ich schon lange. Dafür habe ich in die Spitze eines "Eddings" eine Kerbe geschnitten, so dass die Breite des schwarzen Außenrings leicht zu kontrollieren ist und der übrig bleibende "Spurkranz" schön gleichmäßig ist. Übrigens sollte die Farbe möglichst matt auftrocknen, dann ist der Effekt besonders gut. Gut geeignet sind dafür besonders die Rex Permanent Marker, die es günstig bei Aldi gibt.
Die Farbschicht ist so dünn, dass sie sich an den Stellen, wo es Schienenkontakt gibt, schnell verschwindet und ganz automatisch ein silberner Spurkranz" erscheint, wenn man den ganzen Spurkranz schwarz malt.

Gruß

Gerd

19

Freitag, 8. Dezember 2017, 17:33

Hallo Gerd,

Gute Idee. Edding schien mir auch zu glänzend. Die Farbe muss so weit wie möglich in den Hintergrund treten. Ich werde auch mal bei Aldi schauen für eine Rex :-) Hast du ein Bild von dem Ergebnis und die angepasste Marker?

Selbst habe ich die Lokomotive auf den Kopf gestellt, und während ich die Räder drehen ließ, habe ich einen Pinsel mit mattem Lack gegen die Oberseite der Schienenkränze gehalten.

Grüße,
Robbedoes

20

Freitag, 8. Dezember 2017, 17:42


Edding schien mir auch zu glänzend. Die Farbe muss so weit wie möglich in den Hintergrund treten.


guten Tag,

Deshalb Empfehlung: Edding 4000 oder 4040, Matt-Lackmarker; nicht 3000.

mit freundlichen SPUR 1 Grüßen, dr. wolf

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