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  • »Petersfehn« ist der Autor dieses Themas

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41

Dienstag, 21. November 2017, 10:29

KM-1 BR 260, Motor defekt

Liebe Spur1 Freunde,

was ich geschrieben haben, bezüglich der Schwergängigkeit war in meinem ersten Bericht leider nicht ganz richtig, denn (Schwergänig bedeutet ja die Achsen lassen sich gerade noch bewegen), aber das taten sie nicht, sie waren richtig fest!

Da der Decoder nicht so viel Strom liefern kann (Oliver hat recht) und die Motorwicklung am Gehäuse festgebrannt war, kann der Motor nicht anlaufen, dass schafft der Decoder nicht.

Erst als wir der Welle einen Schlag versetzt haben, löste sich die Kupferwicklung ( Brandstelle ) vom Gehäuse und die Achse ließ sich wieder bewegen, aber da war es schon zu spät. Als wir den Motor an die Stromversorgung angeschlossen haben, lief dieser unrund, klar die Wicklung bekommt an dieser Stelle keinen Strom.

Als ich die BR 260 auf das Abstellgleis stellte, muss der Motor so eine unglückliche Stellung eingenommen haben, dass die Motorwicklung an das Gehäuse kam, einen Kurzschluss verursachte und somit durchbrannte, anders kann ich mir das nicht vorstellen. Von unseren Elektronikern habe ich diesbezüglich die Bestätigung erhalten.

Wir vermuten, so wie Oliver schrieb, dass der Motor schon eine Vorschädigung hatte. Da ich für die Lok keine Rechnung und geöffnet habe,

((Lok habe ich vom Kollegen Hartwig V. in Spur1 Treff gekauft, er kaufte sie von Herrn Ralph M.))

werde ich wohl den Motor selbst bezahlen müssen, 40,00 € +19 MWSt+ Porto, nun ja, ist mir egal, Hauptsache die Lok ist heile und läuft wieder, ansonsten wäre sie im Mülleimer gelandet!!!!!!!!

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Petersfehn« (21. November 2017, 14:04)


42

Dienstag, 21. November 2017, 12:42

Lieber Petersfehn, liebe Spur1 Leute,


ich möchte ganz gewiss Niemanden zu nahe treten und bestimmt Keinen ärgern. Ich setze mal voraus, das will auch keiner mit mir machen. Aber:
Als ich diesen Beitrag das erste Mal sah: KM-1 V260, Motor defekt, da dachte ich nur: Moment, ich kenne doch fast alle deutschen Dieselloks: Da gibt es z.B. eine V60, V65, eine V100, 160, eine V200, eine V300, eine V320 und und.



Aber was zum Henker ist die V260? Ich kam nicht drauf.
Erst als ich den Beitrag weiter las, wusste ich, was gemeint ist. Es ist absolut verständlich, eine kleine Diesellok mit Verbrennungsmotor ist ein Vxx. Und ich habe eine Macke - dem stimme ich auch zu. Und es wird wohl kaum Jemand verstehen.
Aber jedes Mal, wenn ich V260 lese, fängt mein Magen an zu grummeln. Okay, eine Spur von Ironie steckt auch in diesem Satz 8)

Also, meiner (authentischen) Meinung nach, gibt es keine V260. Es gibt eine V60. Oder, wie die Baureihe ab 1968 nach UIC-Norm bezeichnet wird: Es ist die BR 260.



Ich bitte vielmals, aufrichtig um Entschuldigung, aber das musste ich jetzt Mal los werden - sorry, sorry, sorry. Ist ganz gewiss nicht böse - oder was weiß ich - gemeint.

Wolli

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43

Dienstag, 21. November 2017, 13:52

Hallo Wolli,

oh mein Gott, nun habe ich aber was ganz dummes geschrieben, dann entschuldige ich mich, dass ich V 260 geschrieben habe, anstatt BR 260!

Ich will doch nicht, dass du Magenrummeln bekommst und dich vielleicht übergeben musst, wenn ein kleiner Spur1er der kein reiner super Bahner ist, etwas falsches schreibt, hiermit bitte ich nochmals um Entschuldigung.

Ich habe lange überlegt, je etwas hier im Forum rein zu schreiben, da ich weiß, dass hier fast jedes Wort auf die Goldwaage gelegt und gleich von einige dieses Wörter gerügt werden.


Mit freundlichen Grüßen
Peter

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Petersfehn« (21. November 2017, 14:19)


44

Dienstag, 21. November 2017, 13:56

Hallo Peter,

bitte schreib weiter. . . . .

Lieber Gruss von einem dem das auch hätte passieren können . . . .

Uwe

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45

Dienstag, 21. November 2017, 14:22

Magengrummeln

Hallo Wolli,

manchmal gibt es Dinge im Leben, die behält man einfach für sich. Du hättest nur die Überschschrift von Peter lesen müssen, denn dort steht (im Schriftschnitt fett) geschrieben: KM-1 BR 260, Motor defekt, korrekter geht es nicht.


@Peter,
deine Bezeichnung im Haupttext hat hier wohl jeder verstanden, mit Ausnahme von Wolli - vielleicht.
Das V für Verbrennung (Achtung umgangssprachlich) und die 260 als Baureihe, was sollte da auch unklar sein ... ;-)

Also Kopf hoch, Brust raus und viel Spaß beim Hobby

wünscht
Stefan

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46

Dienstag, 21. November 2017, 14:34

Liebe spur 1er

.......warum bin ich hier im Spur1 Forum:

....weil ich kein Experte für Spur1 bin...

....weil ich vielleicht etwas dazu lernen kann....

....weil ich mir von Spur1er die fachlich Kompetent ( Sachverstand, Fähigkeiten ) sind, Hilfe und Anregungen erhoffe !


Mit besten Grüßen
Peter

47

Dienstag, 21. November 2017, 14:36

Hallo,

also, ich glaube, (fast... ;) ) jeder hier im Forum hat sofort gewusst, was mit V260 gemeint ist.
Also: falls hier in Zukunft mal die Rede sein sollte von E103, V220, VT613: nicht verzweifeln und das (Hobby !!!) Forum fragen, die können das erklären...

Peter, ich bewundere Deine Geduld und Gelassenheit mit dem Motor !
In der Tat sollten man sich im Leben nicht so oft ärgern - und beim Hobby schon gar nicht !
Obwohl das manchmal gar nicht so einfach ist...

Grüße,
Thomas

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48

Dienstag, 21. November 2017, 14:45

Hallo Stefan,

Wolli hatte schon recht, ich hatte V260 geschrieben, ich weiß aber das es BR 260 heißen muss, denn die Diesellok ist ja eine V60, nur die Baureihen sind anders!

Nun, bin ich alles an Beiträge durchgegangen und habe es geändert.
Da ich kein super Fachmann für Eisenbahnen bin, ( war bloß 36 Jahre bei der Berufsfeuerwehr) habe ich einiges verwechselt, nun ist es halt passiert.

Mit besten Grüßen
Peter

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49

Dienstag, 21. November 2017, 15:01

Hallo Thomas,

vielen Dank für dein Beitrag,
ja, ich kann auch gelassen sein, weil wir hier in Sande tolle Spur1 Spezialisten haben, denn die haben mir den Motor ausgebaut! Wir haben eine riesen Kiste mit allen möglichen Motoren, ein Elektroniker machte einen Griff in die Kiste und schon hatte er einen tollen Böhler Motor in der Hand und baute ihn mir kurze Hand in die Lok ein. Was soll ich sagen, die BR260 lief wunderbar.

Gestern schrieb mir eine Mitarbeiterin von KM-1, " ich habe eine gute Nachricht, wir haben die Motoren für die V60 da!" Dann habe ich gleich 2 dieser Motoren bestellt, aber heute kurz vor Mittag bekam ich eine Mail mit der Rechnung, (Vorkasse) dass ich leider nur einen bekommen könnte und den 2. Motor nächstes Jahr neu bestellen müsse.

Wenn der neue Motor kommt, dann wird er gleich eingebaut, leider geht es nicht über Garantie, muss ihn bezahlen, egal !!!!!

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50

Dienstag, 21. November 2017, 15:55

Br 260 ./. V 60

...aber Achtung: eine BR 042 ist keine BR 42... der Teufel steckt oft im Detail 8)
Grüße aus MS
Dieter Hagedorn

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51

Dienstag, 21. November 2017, 15:57

Motor defekt

Hallo Peter ,

schön wenn Deine Lokomotive jetzt wieder sauber läuft . Den angekündigten Motor legst Du Dir auf Reserve für den Fall das mal wieder was ist .

Unbeantwortet an diesem Beitrag ist die Frage , warum ging dieser an sich hochwertige Motor kaputt .

In den letzten 30 Jahren habe ich Hunderte Glockenankermotore bei Umbauten verwendet . Reklamationen gab es nie .
3 mal hatte ich einen derartigen Fall in der Werkstatt .

Ursache war entweder a) eine zu hohe radiale Belastung der Motorwelle ; b) wenn der Motor über einen längeren Zeitraum unbeobachtet unter Spannung steht ;
c) eine erhebliche Unwucht der Schwungmasse

Das führt dann zur Erwärmung des rotierenden Käfigs mit schlechtestenfalls durchbrennen der Isolierung , dann sitzt die Welle fest .

Was mir hier auffällt im Beitrag 5 von Oliver ist die Sicherung der Schwungmasse auf dem Wellenende des Getriebes , vermutlich auch beim Motorwellenende durch die dicke Schraube mit Kreuzschlitz .
Solche Sicherungen sind immer der billigste Weg .
Bedeutet , es wurde eine Loch gebohrt , selten rotationssymetrisch in der Mitte , dann das Teil auf die Welle gesteckt und Schraube einseitig festgezogen .
macht man das von beiden Seiten her Motor und Getriebe , kann man den Punkt treffen an dem die beiden Wellenenden nicht mehr achsparallel stehen .
Es sind nur wenige hundertstel Millimeter um die diese Wellen jetzt nicht mehr auf der idealen Linie stehen .
Der Motor dreht sich allerdings ca. 7000 - 9000 mal in der Minute . Der Fluchtungsfehler macht sich jetzt durch ein Biegemoment mit diesem Wert in den Achslagern des Motors bemerkbar .
Es kommt zur Erwärmung der Lager , des rotierenden Käfigs mit den bekannten Folgen .
Von Übel ist hier die dicke Schraube auch deswegen weil sie eine erhebliche Unwucht bei Nenndrehzahl erzeugt , brummt .

Ändern kannst Du nicht mehr viel . Beim Einbau des neuen Motors im Stand ohne Schienenkontakt nur mit der angetriebenen Achse bis zur Höchstdrehzahl hochfahren und auf Resonanzen achten .
Hier kann man evtl. die Stellung der Wellenenden durch verdrehen noch etwas beeinflussen , bis es ruhig läuft .
Die dicke Schraube außen an der Schwungmasse erzeugt eine Unwucht , daher nach Möglichkeit durch eine Madenschraube mit Innensechskant ohne Überstand ersetzen .

Gute Fahrt
Günter
Günter, Großhettstedt, Ilmtal

52

Dienstag, 21. November 2017, 15:58

Hallo Dieter,

als "Hobbyist" bin ich leider nur halbwissender Laie und natürlich gerne bereit, zu lernen...
Also: wo liegt der Unterschied ?

Grüße,
Thomas

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53

Dienstag, 21. November 2017, 18:03

V260

Hallo Peter,

Grossartig,Panik ist das schlimmste für einen Feuerwehrmann.
Halte es ebenso,obwohl ich nur als freiwilliger Floriansjünger seit 39 Jahren tätig bin.

Nun ob 260 oder V260 ist wohl egal.Auf dieser Baureihe habe ich 1974 meine erste Lokführerprüfung gemacht.Und weil ich noch keine 21 Jahre alt war,musste ich bei meinen Lehrgangskollegen,die schon über 21 waren, fahren.
Diese Lok hatte im Eisenbahnerjargon viele Namen V60,260,Dreirad,fahrbarer Gartenstuhl,Rangierhobel usw.Und (fast) jeder wusste,was für eine Lok gemeint war.Zum Schluss wurde sie ja als Kleinlok mit 360 umgenummert,damit jeder,der keine Lokführerprüfung abgelegt hatte darauf fahren konnte.
Einziger Unterschied:
Fuhr ein Arbeiter auf der Lok,so bekam er Lohnstufe 1S das ist die höchste Arbeiterstufe,weil er im Beamtendienst fuhr.Der beamtete Reservelokführer zur Anstellung bekam Besoldung A5.Da war etwa die Hälfte!!

Übrigens wer kennt den Unterschied von einem LF8 zu einem LF8/6? aüsserlich ist da wohl kein Unterschied auszumachen :)

Und dann lese mal diesen Thread:http://www.s1gf.de/index.php?page=Thread…5387#post145387

Da kannst Du sehen,wie man seine Meinung in wenigen Stunden ändern kann.

Ich habe in balld 40 Jahren Eisenbahndienst sicherlich mich alle Bereiche der Eisenbahn interessiert,aber ich lerne täglich dazu.

Wünsche Dir immer Wasser am Strahlrohr und wenn Du mal eine Frage hast,darfst Du jederzeit über mail mich direkt anfragen.

Gruss Wolfgang

  • »gschmalenbach« ist ein verifizierter Benutzer

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54

Dienstag, 21. November 2017, 19:33

V260

Hallo Peter ,

nachdem Wolfgang den Unterschied bei den V60 etc. aufgezeigt hat möchte ich hier noch eine schöne Betriebsaufnahme hinzufügen . ( bisschen unscharf )

Bild 1 die 260409-8 vom BW. Wpt.Steinbeck ist mit ihrem Lumpensammler soeben aus Radevormwald in Dahlerau eingelaufen. Sommer 1977 . Einige Jahre zuvor machte das noch die BR 86 .
im Vordergrund direkt vor den Ausfahrsignalen , man hatte jetzt welche , der unbeschrankte Bahnübergang .
Achte auch auf die vielen Details am Rande

Bild 2 es ist noch Mittag , bis zur Ausfahrt ist noch etwas Zeit

Bild 3 hier das Heimat-Bw. ( leider gegen die Sonne fotografiert ) Stand 7 eine V36 mit Kanzel ; Stand 6 eine V60 ; Stand 5 leer für 260409-8 ; Stand 4 einer von den roten Teufeln ;Stand 3 leer ; Stand 2 Turmtriebwagen die Elektrifizierung war im vollen Gange .

Das Beste kommt zum Schluss
Hier noch eine besondere Rarität für alle Floriansjünger
Die Bahnstrecken im Tal der Wupper und im Bergischen Land lagen sehr viel in tiefen Einschnitten , nicht immer von der Straße her zugänglich . Zu Dampflokzeiten gab es regelmäßig Böschungsbrände .
Das BW.-Steibeck war daher Stützpunkt für die Bundesbahnfeuerwehr .
Bild 4 zeigt den geländegängigen Magirus-Sirius Rüstwagen . Gut zu sehen vorne unter der Stoßstange der Anschluß für den Saugschlauch .
man hatte im Bahnhof Steinbeck eine Kopframpe . Dort fuhr man im Einsatzfall einen Flachwagen heran auf den der Rüstwagen aufgefahren wurde . Zwischen Lok um Flachwagen war ein Kesselwagen-Löschwasser eingestellt und wurde mit dem
Saugstutzen am Rüstwagen verbunden . ( leider nicht fotografiert ) Damit kam man dann von der Gleisseite her problemlos an die schwer zugänglichen Einschnitte heran .
Bild 5 der Rüstwagen mit Anhänger .
Weitere Details kann Wolfgang evtl. erklären . Diese Magirus-Rundhauber auch mit Drehleiter waren für uns optisch die schönsten Feuerwehrwagen .

Viele Grüße
Günter
»gschmalenbach« hat folgende Bilder angehängt:
  • Bhf.-Dahlerau--1977-PICT000.jpg
  • Bhf.Dahlerau-260409-8-PICT0.jpg
  • img094.jpgLokschuppen-Wpt.-.jpg
  • img096.jpgRüstwagen-Bundesb.jpg
  • img097.jpgRüstwagen-mit-Anh.jpg
Günter, Großhettstedt, Ilmtal

55

Dienstag, 21. November 2017, 23:34

Hallo - ich will jetzt keine Namen nennen,

eigentlich wollte ich auch gar nichts mehr schreiben. Und gewiss nicht so eine Lawine von Antworten lostreten. Aber naja, Hauptsache Peter trägt es halbwegs gelassen. Ich schrieb ja, ich möchte Niemanden zu nahe treten. Die V260 hielt ich für eine sechsachsige Diesellok.

Bei den Eisenbahnfreunden Hönnetal (EFH) sind auch einige Lokführer vertreten. Ich meine, die sagten zur V60 auch noch Stangenteufel (zumindest der ICE-Lokführer).

Immer noch bahnfröhliche Grüße

Wolli

  • »Dieter Hagedorn« ist ein verifizierter Benutzer

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56

Mittwoch, 22. November 2017, 09:52

Also: wo liegt der Unterschied ?

Moin Thomas,

die BR 042 war in Epoche 4 eine BR 41 mit Ölfeuerung (und Neubaukessel). Die BR 42 war eine kohlegefeuerte Kriegslok (KDL 3), die "große Schwester" der BR 52.

Zum Zeitpunkt der Umbenennung der BR 41 Öl in 042 dürften die Loks der BR 42 (ohne "0") ausgemustert gewesen sein.
Grüße aus MS
Dieter Hagedorn

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57

Mittwoch, 22. November 2017, 14:59

KM-1 BR 260, Motor defekt

Hallo Dieter, hallo Thomas,

als ich diese Lok bekommen habe, waren zwei Garnituren von Schilder mitgeliefert worden einmal 41 ...... und zum zweiten 042........, ich habe mich für 042.... entschieden!

Ach ja, ich habe von KM-1 bescheid bekommen: wurde gestern schon bezahlt!


Hallo Herr Hinz,

ich habe Rücksprache mit Herrn Krug gehalten. Da Der Motor keine Garantie hat sondern Gewährleistung fällt dies schon mal raus. Nach dem selbständigen öffnen der Lok (nicht durch uns) erlischt die Gewährleistung sowieso schon.
Wenn Sie Direkt Kunde (Gold) bei uns wären also auch das Modell direkt bei uns erworben hätten, wäre dies auch kein Problem gewesen. Da hätten Sie bei uns 2 Jahre Werksgarantie.
Somit muss ich Ihnen leider sagen, das Sie den Motor zahlen müssen.


Mit freundlichen Grüßen
best regards
»Petersfehn« hat folgendes Bild angehängt:
  • BR 042.1.jpg

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58

Mittwoch, 22. November 2017, 15:32

Bedeutet , es wurde eine Loch gebohrt , selten rotationssymetrisch in der Mitte , dann das Teil auf die Welle gesteckt und Schraube einseitig festgezogen .
Hallo Günter,
ich denke mal, wenn die Schwungmasse auf einem Automaten gedreht wurde, wird die Bohrung schon zentrisch sein.
Frage ist ev., wie eng die Passung ist, da darf eigentlich kein Spiel sein, sonst kommt es zu Unwuchten.
Bekommt man eigentlich nur mit einer speziellen Reibahle hin.

Man könnte in diesem Fall den Motor vorsichtig im Dreibackenfutter der Drehbank einspannen mit festgeschraubter Schwungmasse.
Dann erst mal den Rundlauf der Schwungmasse mit der Messuhr ausmessen.
Bei zuviel Unwucht Strom am Motor anschliessen, Motor laufen lassen und mit Drehstahl vorsichtig fein überdrehen.
Danach darf die Schwungmasse nicht mehr vom Motor getrennt werden, ist natürlich die Frage, ob das hier einbaumäßig überhapt so geht.

Besser sind deshalb Schwungmassen, die auf die Motorwelle aufgepresst werden.
MfG. Berthold

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59

Mittwoch, 22. November 2017, 18:44

Motor defekt

Hallo Berthold ,

Deine Annahme " ich denke mal " geht leider voll daneben . Nicht vorreden , vormachen .

Die Anfertigung von Präzisionsschwungmassen bis 12000 min-1 war immer ein Schwerpunkt von Hermann Teichmann und wurde in dieser Präzision nie wieder erreicht . Das hat seinen Preis .

Mit Drehautomaten und Dreibackenfutter bist Du voll auf dem falschen Gleis ! Ungenauigkeiten im Rundlauf bis 0,75 mm sind nachgewiesen , die kannst Du ab 0,05 mm wegschmeißen .

Die Meinungen der Spur 1 Lieferanten u.a. gehen ohnehin dahin das bei der heutigen Leistungselektronik Schwungmassen entbehrlich sind .
Das hat aber nur Bestand so lange man nicht in der Lage ist eine saubere Lastregelung einzustellen . Da liegen die Zimo-Decoder weit vorne .

Eine Modellok ohne Schwungmasse wird auch niemals die typische Anfahrdynamik des Vorbildes erreichen ! Jede Unsauberkeit im nachfolgenden Antrieb - Getriebe macht sich dann im Zittern beim Rangiergang bemerkbar .

In dem konkreten Fall hier sitzt die Schwungmasse am falschen Wellenende .
Die Bohrung der abgesetzten Schwungmasse ist als Ganzes viel zu lang , womit ein verlaufen der Bohrung aus der Mitte vorprogrammiert ist .
Die unmögliche Klemmschraube auf dem Getriebeseitigen Wellenende hatten wir schon angesprochen , trägt erheblich zum unruhigen Lauf des Antriebes bei .

Der Motor braucht ein zweites Wellenende mit Lager ! dort kann man dann die Präzisionsschwungmasse anschnäbeln und mit feiner Fügepassung auf die Welle drücken . Nicht pressen , hebt Späne ab.
Für das zweite Wellenende bietet sich technisch einwandfrei nur eine sauber laufende Gelenkwelle zum Getriebe an , sofern der Platz dafür vorhanden ist . Jede Verspannung bzw. radiale oder achsiale Belastung der Motorwelle muss vermieden werden .

Hat eben alles seinen Preis wenn man lange Freude daran haben möchte .

Beste Grüße
Günter
Günter, Großhettstedt, Ilmtal

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60

Mittwoch, 22. November 2017, 19:41

Hallo Günter,
Du hast mich nicht richtig verstanden, nicht das Drehbankfutter dreht sich, sondern der eingespannte Elektromotor selbst, in dem man Gleichstrom auf die Anschlüsse gibt.
Das Dreibackenfutter soll nur den Motor fixieren.
Damit würden automatisch Unwuchten beim Feindrehen ausgeglichen, selbst leicht unrunder Wellenlauf würde ausgeglichen.
Ich habe das schon mal selbst gemacht.
MfG. Berthold

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