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  • »kluebbe« ist ein verifizierter Benutzer

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21

Mittwoch, 9. August 2017, 19:28

Hallo Hans,
das gefällt mir schon sehr!
Magst Du noch Längenmaße einstellen, damit man sich etwas besser orientieren kann.
Gruß
Klaus
Klaus Lübbe
Berufsschullehrer und Modellbahner in 1zu32 und 1zu160

22

Mittwoch, 9. August 2017, 20:58

Ein kleiner Schritt, aber das Ziel ist (in meinen Augen) noch sehr weit entfernt.
Wie willst Du die Anschlüsse bedienen?
Wie kommst Du an die Papierfabrik? Hast Du 2 m Lange Arme?
Der Kohlenhändler blockiert alles. Auch die Schotterverladung ist nicht gerade erreichbar.
Die Behandlungsanlagen des BW passen eher zu einen einstündigen Lokschuppen einer Lokalbahn.
Auch die Gleise der Paradestrecke sind ein wenig oversized.

Besser wäre es überall 2 Gleise weg zu lassen und so dem BW mehr Raum zu geben. Die Anschlüsse gehören nach vorn, so dass sie auch bedient werden können.

...das wäre zumindest meine Meinung.


Gruß
Joachim

23

Mittwoch, 9. August 2017, 23:33

Hallo Klaus,


es kann sein, da ich die Plattenkanten und die räumliche Begrenzung in einer sehr starken Strichstärke ausgeführt habe, das die Maße nicht mehr deutlich zu lesen sind - habe noch nicht gefunden, wo ich das bei WinTrack einstellen kann - wenn überhaupt möglich. Wenn man mit der Lupe drauf geht kann man sie lesen - aber befriedigt mich auch nicht so richtig.

Hier die Maße: Oben 475cm /445cm - Seiten 390cm / 540cm - Unten 345cm / Tür 80cm / 495cm





Hallo Joachim,
Besser wäre es überall 2 Gleise weg zu lassen und so dem BW mehr Raum zu geben. Die Anschlüsse gehören nach vorn, so dass sie auch bedient werden können.
mir scheint es, dass Du beruflich bei der DB im Rechnungswesen und der Streckenplanung beschäftigt bist - :D - immer weniger Nebenbahnen und industielle Gleisanschlüsse!
Wenn ich Deinen Rat befolge, hab ich noch einen dreigleisigen Bahnhof, eine Strecke und fast keine Anschlüsse mehr - dann bräuchte ich auch keinen Platz für das BW zu schaffen - weil es für diese Bahnanlagen dann absolut überdimensioniert wäre - hier würde dann das Lokalbahn-BW ausreichen!
Zur Erreichbarkeit der Anschlüsse muss ich anmerken, dass ich auf dieser Anlage aufgrund der durch die Räumlichkeiten vorgegebenen Radien nicht mit Schraubenkupplung fahren werde/kann. Auf meiner Anlage wird der Zugbetrieb teilweise per Programm gesteuert - und damit sind die Klauenkupplungen für mich ein Muss , da ich Loks mit automatischen Kupplungen fahren lassen werde - somit wäre auch die Papierfabrik im Betrieb erreichbar und bedienbar - sollte es dennoch mal zur Betriebsstörung kommen, so habe ich Auftrittsflächen vorgesehen um auf die Anlage zu kommen. Alle anderen Anschlüsse, Bahnhof und BW sind für mich erreichbar - bin ca. 190 cm groß und nehme einen Hocker und habe dann eine Reichweite von ca. 130 cm.(mit aufstützen noch mehr - hier spreche ich aus Erfahrung von meiner H0-Anlage)
Ohne Dir zu nahe treten zu wollen Joachim - Lokalbahn, Kleinbahn usw. ist nicht so mein Ding - habe ich aber auch schon zuvor geschrieben - ich brauch schon "ein wenig Betrieb" auf meiner Anlage. Hab mal kurz auf Deine Seite geschaut - u. wenn ich das richtig verstanden hab, baust Du einen Streckenabschnitt mit Bahnhof einer Lokal-/Kleinbahn originalgetreu nach - Hut ab!!!! Es ist aber auch Dein Vorteil als Fremoeaner, das Du Minimalismus bis zum Umfallen betreiben kannst -denn reichen Dir Deine "Drei Gleise" mal nicht mehr aus, gehst Du aufs Fremotreffen und lässt deinen Zug aus Deinem Bahnhof ins weite "Fremoland" mit hunderten Meter Gleis fahren... und wenn ich mir jetzt hier mal die Verhältnismäßkeiten Platz und Gleisanlagen anschaue, so ist das "meiner Meinung nach" ebenso absolut unrealistisch, weil auf einmal wegen den Platzverhältnissen zwei grundverschiedene Bahnhöfe Rücken an Rücken oder nebeneinander liegen - wo ist der Unterschied von Eurer riesigen zu meiner kleinen Anlage - wie gesagt meine Meinung und Eindruck.


Ich möchte am Betrieb auf meiner Anlage vorrangig Spaß haben und das Anlagenbild soll für meinen Eindruck möglichst harmonisch erscheinen - das ist mein Anspruch.


Die Kohlehandlung ist mir auch ein Dorn im Auge - aber der Plan ist ja noch nicht entgültig, denn es ist bestimmt planungstechnisch noch etwas möglich - kannst ja gerne im Plan mal, was Du meinst, rausstreichen und abändern - bin gespannt wie deine Ideen aussehen.


Gruß Hans


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24

Donnerstag, 10. August 2017, 00:03

Hallo Hans,
ich denke, da ticken wir ähnnlich.
Ich bin auch kein Minimalist und will möglichst viel Betrieb.
Das geht natürlich nur mit Kompromissen.
Für meine Heimanlage würden natürlich eine 38, eine 50 eine V100, eine V60 und ein Schienenbus völlig ausreichen, aber ich lasse nun mal gerne richtige Züge fahren.
So habe ich eine 01 und eine 44Öl, die leistungsmäßig sicher überdimensioniert sind, mir aber gefallen wenn sie mit einem Schnellzug bzw. einem Ganzzug über mein Gleisoval rauschen.
Ich gestehe, ich bin ein Spieler! :)
Viele Grüße und weiterhin viel Spaß beim planen und bauen.
Klaus
Klaus Lübbe
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25

Donnerstag, 10. August 2017, 05:32

Spiegelverkehrt.

Moin Hans.

Wie ist es wenn du es mal alles umdrehst ? Den Endbahnhof in der Ecke enden lässt wo jetzt das BW ist und das BW an die rechte Seite setzt wo jetzt deine Ausfahrtsgleise sind.

Gruß Hans Heinrich

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26

Donnerstag, 10. August 2017, 08:15

Mir fehlt eine Rundfahrt um einfach mal träumend einen Zug beobachten zu können.
;bahn;

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27

Donnerstag, 10. August 2017, 08:42

Ich würde nochmal über das BW nachdenken. So ist es mit den viel zu kurzen Behandlungsgleisen sehr unglaubwürdig. Ich würde auf Kohlenhandlung und Papierfabrik verzichten, die Drehscheibe am oberen Anlagenrand platzieren und den Lokschuppen entsprechend drehen. Dann wäre Platz für halbwegs lange Behandlungsgleise und das zurzeit noch fehlende Gleis zum Kohlenbansen (der im übrigen für ein BW mit 5 Schuppenständen und weiteren Abstellgleisen erheblich zu klein ist).
Gruß aus Seevetal,
Axel

28

Donnerstag, 10. August 2017, 08:55

Dir muss die Anlage gefallen! Dir und nur Dir!

Was die Harmonie einer Anlage angeht, hat jeder ein anderes Empfinden. Da rede ich Dir auch nicht rein.

Wenn Du meine Beiträge liest, wirst Du feststellen, dass sie sich zumeist nur auf technische Details beziehen und dies in Form von Hinweisen, Anregungen und Tipps und sollen nur zum Nachdenken anregen.
Ich gebe zu, ich habe oft eine ungelenkige Schreibweise! (Könnte ich gut reden und schreiben, wäre ich Politiker geworden! 8) )

Sobald Du 2 Wagen am Haken hast, wird es sicherlich schwierig zu rangieren.
...außer Du rüstest alle Wagen mit automatischer Kupplung aus.


Gruß
Joachim

29

Donnerstag, 10. August 2017, 11:53

Hallo Hans,

der untere Bereich mit den unterschiedlichen Ebenen und kreuzenden Strecken mit Brücken gefällt mir sehr gut! Viel Landschaft auf unterschiedlichen Höhen, Brücken (das Salz in der Suppe :D ) ... nun noch rafinierte Untergrund-Schattenbahnhöfe mit sanften Steigungen beim Ebenenwechsel - sehr gut!

Dein Kopfbahnhof wäre allerdings nix für mich. Aber wie die Vorschreiber schon schrieben: Dir muss das gefallen. Ich mochte schon in H0 keine Kopfbahnhöfe.

Vorschlag von mir:
Lass das BW ganz weg, bzw. nur ein paar Behandlungsgleise, ein einständiger Lokschuppen und gut ist. Dafür den Bahnhof als Durchgangsbahnhof konzipiert. Im Prinzip eine Rundum-Anlage, die aber auf verschiedenen Ebenen.
Die Drehscheibe mit Ringlokschuppen wirkt sowieso sehr "reingequetscht". Ich würde sie weglassen, obwohl ich selbst ja auch eine habe ... :)

Nur ein paar Ideen von mir ...

Viele Grüße,

Kalle

30

Donnerstag, 10. August 2017, 12:11

Hallo Zusammen,

es freut mich, dass die das ich mit dem Update meines Anlagenplanes die Diskussion am leben erhalten kann...

@ Klaus - so wie ich das sehe ticken wir beide auf der gleichen Wellenlänge - da ist viel gemeinsam - nur schade, das wir beide an den entferntesten Punkten in Deutschland leben - ansonsten würden wir uns bestimmt des öfteren treffen.

@ Hans-Heinrich- mit diesem Gedankengang habe ich schon gespielt, dies würde aber eine fast komplette Neuplanung aller Ebenen bedeuten - :wacko: - habe gestern Abend noch begonnen das BW umzuplanen und bin auch Joachims Anregungen am über-
denken. Fakt ist, dass die Ecke mit der Papierfabrik eine "tote Ecke" ist - sollte ich keine vernünftige Lösung erarbeiten können - dann wird gedreht, denn dann käme der Bahnhof in diese "tote Ecke". Danke für den Vorschlag :thumbup:

@ hag10 - stehe auf der Leitung - kann mit der Aussage im Moment nichts anfangen ?(


@ axel - BW ist schon in Umplanung


@ joachim -
Wenn Du meine Beiträge liest, wirst Du feststellen, dass sie sich zumeist nur auf technische Details beziehen und dies in Form von Hinweisen, Anregungen und Tipps und sollen nur zum Nachdenken anregen.
ich lese Deine Anregungen und Tipps mit Interesse - mir fällt halt nur extrem auf, das immer alles zuviel ist - Dein Minimalismus prägt halt Deine Anregungen sehr stark - deshalb steht mein Angebot - ändere doch mal den Gleisplan nach Deinen Vorstellungen. Ich habe das Gefühl, das wenn man dann aus beiden Plänen eine Essenz zieht hat man die "goldene Mitte" und einen guten Plan! wenn Du willst schicke ich Dir gerne die Datei.
Mit den automatischen Kupplungen hast ne gute Nase gehabt - ich werde tatsächlich einen Großteil meiner Loks (sofern hier nicht schon vorhanden) und Wagen mit automatischen Kupplungen versehen - erhöht den Spassfaktor enorm.


@Kalle - freut mich, dass der Plan bei Dir gut ankommt - wie schon geschrieben BW in Umplanung - zum Kopfbahnhof: die "Kreisfahrerei", wenn auch clever getarnt,hatte ich schon in H0 - vom Kopfbahnhof verspreche ich mir viel mehr Abwechslung im Betrieb - des weiteren ist ein Kopfbahn für die automatische Steuerung eine Herausforderung.


Grüße an Euch alle aus dem schönen Passau


Hans






Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Modellpaulchen« (10. August 2017, 12:18)


31

Donnerstag, 10. August 2017, 12:44

ich habe vier Durchgangsgleise und drei Stumpfgleise im Bahnhof. Das ist für mich ideal. Versuche wenigstens ein Umfahrgleis z.B. für Güterzüge. Dann hast du immer zwei Möglichkeiten.

Grüße
TEE

32

Donnerstag, 10. August 2017, 14:28

Ich würde wahrscheinlich überhaupt nicht Deinen Geschmack treffen!

Mein Vorschlag wäre:
- an der rechten Wand leicht schräg den Bahnhof Frauenwald (Rennsteigbahn) auf ca. 135 cm Höhe. Unten wäre die Bahnhofsausfahrt.
- Die Strecke verläuft von Frauenwald mit 2,5 bis 3,0 % Gefälle unten an der Wand entlang zum Bahnhof Rennsteig.
- Bahnhof Rennsteig liegt in etwa so wie Dein Bahnhof auf 100 cm Höhe.
- Von Rennsteig gehen zwei Strecken ab nach Ilmenau und Schleusingen.
- Die Strecke nach Ilmenau geht in einen Wendel, welcher in der Ecke der Papierfabrik liegt.
- Die andere Strecke führt unter Frauenwald offen entlang und schraubt sich ebenfalls mit entsprechendem Gefälle runter zum Schattenbahnhof.
- Vor dem Kamin kann ein Anschluss liegen.
- Der Schattenbahnhof (Ilmenau/Schleusingen) liegt direkt an der Wand unter Rennsteig auf etwa 55 cm Höhe.
- Die Strecken sind alle sichtbar (Multideck)

Nachteile:
- Es gibt kein BW mit Drehscheibe.
- Weniger Gleise.
- Enge Wendel.

Vorteile:
- Die Anlage wäre insgesamt etwas bedienerfreundlicher
- Es gibt einen zweiten Bahnhof
- Hauptbahn und Nebenbahn und somit vielfältiger Fahrzeugeinsatz möglich
- Nah am Vorbild
- Der Türdurchgang kann recht schmal ausgeführt werden

Man könnte sogar Frauenwald in Modulbauweise ausführen und so ggf. an Modultreffen teilnehmen.

Weniger Gleise, bessere Zugänglichkeit, mehr Möglichkeiten, vielleicht auch mehr Spielspaß.
...aber, es fehlt das BW!


Gruß
Joachim

33

Donnerstag, 10. August 2017, 16:41

Hallo Hans,

mir hatte deine ursprüngliche Planung mit der Brücke besser gefallen, da kann man den Zug einfach mal rollen lassen und schön betrachten.
Den Bahnhof selbst würde ich in leichtem Bogen in die Ecke statt des Galvanobetriebes ziehen und nur die "Entkupplungsbereiche" in der Geraden halten. Die Gleisabstände im Bahnhof scheinen 156mm zu haben? Da reichen 140mm, selber mach ich sogar nur 125 weil bei mir keine Rangierer zwischen den Gleisen herumstolpern ;-) aber optisch macht das die Anlage schlanker.
Es führen ja zwei Strecken in deinen Bahnhof, hab das auf dem Bild unten mit rot und blau dargestellt. Die Güter- und Betriebsgleise sind gelb. Die eine Drehscheibenzufahrt käme also direkt aus dem Streckengleis, das halte ich für unrealistisch und da es schon zwei Zufahrten zur Drehscheibe gibt auch für unnötig. Auch die Gleisverbindung von der roten Strecke ins Ausziehgleis scheint mir unnötig, hier sollte man eher vom Ausziehgleis bahnhofenwärts zu den Gleisen 1 u. 2 fahren können bzw. Züge abziehen können, hab das mal mit der lila Doppellinie dargestellt (Thomas hatte das auch schon vorgeschlagen). Die erste Weiche im Bahnhof würde ich durch eine schlankere ersetzen, einfach um den Hauptgleicharakter sichtbar und einfahrende Züge nicht so unschöne Schwenkbewegungen machen zu lassen.
Das Bw ist tatsächlich beengt, allerdings gab es das auch häufig genug beim Vorbild. Auch "ungeschickte" Anordnung der Versorgungsstellen gab es beim Vorbild zu hauf.
Bei den Steigungen halte ich 3% für völlig ok, nur einzelne Märklin-Loks (38, 55/56, 78) kommen da an ihre Grenzen, was sich aber mit Gewichtserhöhung verbessern lässt.

Gruß
Michael
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34

Donnerstag, 10. August 2017, 18:10

Anlagenbau angelehnt ans Vorbild

In unserer Baugröße ist es nicht so einfach mal eben das Vorbild zu kopieren , man kommt dann schnell an die Grenzen .
Entscheidet man sich für einen Nebenbahnbetrieb fallen von vorneherein ein großer Teil an Fahrzeugen aus die einem etwas bedeuten .
Entscheidet man sich für einen Hauptbahnbetrieb zweigleisig reicht in der Regel der Platz dafür nicht aus .
Es bleibt dann zur Alternative der gemischte oder erweiterte Nebenbahnbetrieb . Also Übergang der Züge von der Hauptbahn auf die Nebenbahn , an deren Ende es sich oft um einen Kopfbahnhof handelt .


Das ist auch im wesentlichen das Konzept was Hans hier anstrebt . Allerdings mit einem für diese Verhältnisse überdimensionierten Bahnbetriebswerk .


Joachim bringt hier den Bahnhof Rennsteig ins Gespräch mit der hochinteressanten Anschlussbahn " die Laura " der allerdings über die Jahrzehnte einige Änderungen erfahren hat . Bis hin zum Rumpfbetrieb der DB-Art .
Wer sich näher kundig machen will : Eisenbahn-Kurier "Die Laura " Ausgabe 1996 ISBN 3-88255-425-8 . Auf Wiedergabe daraus verzichte ich hier aus den bekannten Gründen .


Vom Vorbild her ist das vorrangig ein Steilstreckenbetrieb von Schleusingen oder Ilmenau her bis zum Bhf-Rennsteig . Schwerpunktmäßig Betrieb mit BR 94 oder wenn man es etwas abschwächt mit BR 78 oder BR 93 .


Den Bahnhof habe ich mir 2010 zum Vorbild genommen und weil ich das nicht exakt , also vorbildgerecht nachbauen will hat der Bahnhof auch den Namen Hochwald bekommen .


Der Gleisplan entspricht im wesentlichen dem Zustand um 1930 also bereits mit Zuglok an der Spitze , daher Kopfmachen und umfahren des Zuges .
Erweitert habe ich das Ganze um eine Lokeinsatzstelle mit 2 ständigen Lokschuppen und 16 Meter Drehscheibe . ( genaugenommen wird die Drehscheibe 16,65 Meter damit auch noch P8 und G12 drehen können )
Die Laura , hat einen eigenen Bahnsteig wie beim Vorbild und bedient die unterwegs liegenden zahlreichen Anschlusstellen . Übergabe dann auf die Nebenbahn .
Dies Anlage steht mitten im Raum 110 cm ü.Fb und ist von beiden Seiten her zugänglich . ( siehe Handskizzen 1 u. 2 am besten ausdrucken und zusammenheften )
Die beiden Streckenabgänge nach Schleusingen und Ilmenau gehen dort in die Hauptbahn bzw. seperate Abstellbahnhöfe über . ( das ist ein anderes Thema )
z. Zt. ist der Bahnhof mit den Einfahrten 9,6 Meter lang wird jedoch noch um 1,4 Meter verlängert wegen der Lage der Drehscheibe , längere Bahnsteiggleise und der Ausfahrt der Laura .
Der kleinste Radius liegt hier in den Ausfahrten und Abstellbahnhöfen mit R 1715 . Das erlaubt mir noch den Betrieb mit Schraubenkupplung . Alles andere mind. R 2300 und mehr .



Hallo Joachim , der Bhf.-Rennsteig hatte eine handbetriebene Drehscheibe von 5 od. 6 Meter Durchmesser für Kleinloks T2 der Laura mit auf den Puffern aufgesetzten Anbauschneepflug .
Die noch vorhandene Drehgrube wurde von der Rennsteigbahn wieder freigelegt .


Nebenbei : die Wiederinbetriebnahme der Dampflok 94 1538 findet am Freitag dem 18.08.2017 um 12:00 Uhr am Haltepunkt Ilmenau Bad statt .
Interessierte und Förderer können sich gerne anmelden : Telf. 036782-70666 od. Mail: ellen.winter@rennsteigbahn.de


Grüße
Günter
»gschmalenbach« hat folgende Bilder angehängt:
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  • img046.jpg--(-Bhf.-Rennstei.jpg
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Günter, Großhettstedt, Ilmtal

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »gschmalenbach« (17. August 2017, 20:52) aus folgendem Grund: 941538 die für den 18.08.2017 geplante Wiederinbetriebnahme der Dampflok 941538 muss wegen einen erneuten technischen Defekt auf Unbekannt verschoben werden .


35

Donnerstag, 10. August 2017, 23:35

Hallo Miteinander,

haben eine sieben!!! stündige Fahrt hinter uns , wo wir sonst nur 3 -3,5 Stunden brauchen - bin absolut fertig. Habt Dank für Eure interessanten Beiträge - hab sie mal überflogen - brauche aber mehr Zeit dafür - komme wegen der Hochzeit aber erst am Sonntag/Montag dazu.



Gruß Hans


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Wohnort: Bernried

Beruf: Schaumstoffexperte für die Automobilindustrie.

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36

Freitag, 11. August 2017, 17:26

Meine erste Spur-1-Anlage

Hallo Hans,

ich bin auch ein Überläufer von H0 und bin jetzt knapp 2 Jahre bei der Spur 1.
Von Anfang an, eigentlich schon wenn ich mit den Gedanken spielte, war mir klar - vor Allem wegen der Größe: (viel) weniger ist mehr.
Ich hatte mich vorher nicht so mit der Technik befasst und war dann ziemlich erstaunt dass der Masstab für Spur 1 eine Haarnadelkurve von 1020mm Radius ist.
Gerade mal so passend für eine Strassenbahn..............

Deine Planung ist ja schon sehr fortgeschritten aber irgendwie fehlt noch ein klares Konzept (und noch ziemlich H0-lästig meine ich).
Eine Drehscheibe ist natürlich ein schönes ding aber einen riesen Flächenfresser, vor allem in Verbindung meit einen Ringlokschuppen.
Brauchen deine Loks eine Drehscheibe? Auf einer Nebenbahn kann mann ruhig auch rückwärts fahren (BR38, 23, 50 usw.).

Einen Raum wie du habe ich leider nicht zur Verfügung, ich muß mich begnügen mit eine knapp 5m Vorführanlage (die es noch nicht gibt).
Geplant ist auch eine Modulbahn für den Garten, mit als Kernpunkt einen Kopfbahnhof in Anlehnung an Thale - auch mit Drehscheibe aber nur zum drehen.

Interessante Literatur mit vielen Vorbilder ist "Gleispläne" von Günther Fromm und Modellbahn-Kurier 4 "Bahnhöfe & Strecken, Modellbahn nach Vorbild".

Hauptsache ist: es macht DIR Spass, aber es wird bald zur Frust wenn man sich übernimmt und die Anlage dann doch nicht die Verstellungen entspricht.
Also, überlege gut in welcher Richtung die Reise gehen soll.

Viel Erfolg und Viel Spass mit Spur 1!

Alain.

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37

Freitag, 11. August 2017, 22:00

Hallo Hans,
ja wir ticken ähnlich, sind sogar gleich alt.
Wenn Dir wie mir viel Betrieb Spaß macht, solltest Du noch einmal über das Thema Kopfbahnhof nachdenken.
Manchmal möchte man auch nur einen oder zwei Züge kreisen lassen (mache ich als Pauker öfters nach umfangreichen Korrekturen vor dem Schlafengehen...).
Dann ist es ganz ratsam, eine geschlossene (ggf. verschlungene) Ringstrecke zu haben, auf der man einfach laufen läßt.
Bei einem Kopfbahnhof kann die Kuppelei leicht überhand nehmen (habe ich zu frühen H0-Zeiten als Schüler auch erlebt).
Mir persönlich ist es wichtig, einerseits den Betrieb einfach laufen zu lassen, andererseits aber auch eine Dampflok über die Behandlungsgleise zur Drehscheibe vorrücken zu lassen, dort dann zu drehen und abzustellen bzw. auch umgekehrt eine Lok zum Einsatz ausrücken zu lassen.
Deshalb bin ich für mich zu dem Entschluss gekommen, einen Kreisverkehr und ein Einsatz-Bw einzurichten.
Der Haltepunkt, an dem die Drehscheibe liegt kann dann ja gerne Paulsen-Betriebsbahnhof o.ä. genannt werden.
Bei der DR-Reichsbahn gab es noch bis weit in die 80er in Göschwitz so eine kleine Einsatzstelle.
Auch die DB hatte viele Haltepunkte in der Nähe von Betriebsbahnhöfen. Da hält dann zwar kein Fernreisezug, aber Loks kommen vom Einsatz oder fahren dort hin und Güterzüge wechseln die Lok.
Wichtig ist es aber vor allem, dass Dein Betriebskonzept Dir gefällt.
Viele Grüße
Klaus
Klaus Lübbe
Berufsschullehrer und Modellbahner in 1zu32 und 1zu160

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kluebbe« (11. August 2017, 22:24)


38

Samstag, 12. August 2017, 10:17

Wenn man eine Modellbahn plant, sollte man gewisse Prioritäten setzen und entsprechend auch berücksichtigen, um ein Ergebnis zu erzielen, welches einen auch nach Jahren noch zufrieden stellt.

Daneben sind weitere Parameter zu berücksichtigen, die entscheidend für eine Umsetzung und die Zukunftssicherheit sind.

Zunächst einmal muss man für Maßstab, Gestalt und Zweck einer Anlage die Priorität festlegen.

Was ist das wichtigste?
Der Maßstab?
…oder vielleicht die Ausgestaltung (Haupt- und/oder Nebenbahn, BW, Hafen, Burg usw.)
…oder der Zweck (Modellbahn, Spielbahn, Modul-, Ausstellungs- oder Betriebsanlage, usw.)

Hat man diese Priorität festgelegt, kommen die Parameter hinzu: Raum, Zeit und Geld.

Und zum Schluss muss man sich über die Lebensdauer bzw. Zukunft der Anlage Gedanken machen.

Auf den vorliegenden Fall angewendet, bedeutet dies:

Priorität 1:
Maßstab 1:32

Priorität 2:
1. Bahnhof
2. Schattenbahnhof
3. BW mit Drehscheibe
4. ...

Priorität 3:
Die Art der Anlage. Diese ergibt sich schon automatisch durch den Parameter Raum und die Vorgaben der Prioritäten 1 und 2. Es kann nur eine Spielanlage werden, da für eine modellhafte Umsetzung der Raum zu klein ist bzw. der Maßstab zu groß.

Legt man nun doch mehr Wert auf eine modellhafte Umsetzung, muss diese in der Priorität weiter nach oben gesetzt werden. Damit würde aber entweder der Maßstab kippen oder aber diverse Ausgestaltungsdetails.

Alternativ kann man nur die Vorgabeparameter ändern. Zum Beispiel mit einem größeren Raum.

Eine größere Anlage bedeutet aber gleichzeitig auch mehr Zeit bis zur Realisierung. (…und natürlich mehr Geld)

Wo Geld wiederum keine Rolle spielt, sind auch keine Grenzen gesetzt. Da ist die Prioritätenliste zweitrangig. (...was aber wohl bei den wenigsten der Fall sein wird!)

Wenn man sich also im Klaren ist, was man wirklich will und auch bereit ist die nötigen Kompromisse einzugehen, sollte es nicht so schwer sein einen Plan daraus zu entwickeln.

Wenn man jedoch nicht kompromissbereit ist bzw. nicht verzichten kann, wird die Planung beschwerlich und am Ende zu einem unbefriedigenden Ergebnis führen, was ggf. zum Abriss der Anlage führt.


Gruß
Joachim


P.S. Die Aussagen sind im Prinzip allgemeingültig

39

Sonntag, 13. August 2017, 11:23

Guten Morgen Miteinander,

danke für die vielen Gedankengänge und Anregungen. Die Frage ob realitätsnaher Nachbau eines Projektes oder Spielbetrieb - hier habe ich mich klar für den Spielbetrieb entschieden auch schon aus Platzgründen - ein realitätsnaher Nachbau eines Bahnhof mit 2-3 Gleisen und einer Strecke sind für mich persönlich zu wenig - dennoch versuche ich eine Anlage zu entwerfen/bauen die ein harmonisches Bild wiedergibt und mit der ich langfristig Spaß haben kann.


Hallo Günter, hallo Joachim - Günter gibt in knappen Worten wieder, was mir gedanklich als Grundlage vorschwebt. Auch der aufgeführte Bahnhof Rennsteig ist ein interessanter Vorschlag. Joachim Ausführungen mit zwei Bahnhöfen klingt interessant - besonders der Gedanke einen Bahnhof als Modul zu konstruieren um an Treffen teilzunehmen. Multideckanlagen kenne ich vorwiegend aus der amerikanischen Modellbahnszene - immer wieder wenn ich Videos oder Literatur mit Multideckanlagen sehe, stört mich etwas - ich komme aber nicht dahinter, was es ist. Ich stimme Joachim zu mit den Prioritäten - mir bleibt letztlich nur der Weg über Kompromisse (Spur und Raum sind vorgegeben) welche die nächsten Planungen beeinflussen werden.

Hallo TEE, hallo Klaus - Ringstrecke war bisher da und wird auch weiter versucht zu realisieren - wird jedoch nur teilweise sichtbar sein können - hängt natürlich von den Planungen und damit verbundenen Kompromissen ab.

Hallo Michael - ja Michael, es war eine schöne lange Paradestrecke - jedoch auf Kosten der Erreichbarkeit auf der gesamten Anlage und Einschränkung des Bewegungsraumes - hier kommen klar Joachims Kompromisse in Spiel.

Hallo Alain - zum Konzept - ich habs oben schon geschrieben Günter hat es kurz und klar formuliert - und die neuen Planungen gehen nur über Kompromisse.

So nun werde ich mal weiter planen und wünsche allen einen schönen Sonntag

Gruß Hans

Beiträge: 30

Wohnort: 21258 Heidenau

Beruf: Straßenbaumeister

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40

Samstag, 9. September 2017, 19:08

Stand der Dinge

Hallo Hans.

Ich habe lange nichts mehr von deiner Planung gehört, bist du noch am Tüfteln. Dein Anlagenthema hat mich von Anfang an sehr Interessiert und Ich würde mich freuen vom neusten Stand der Planung was zu erfahren bzw. Lesen. Irgendwie scheint das alle abgebrochen zu sein.

herzliche Grüße

Hans-Heinrich

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