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1

Samstag, 5. August 2017, 22:31

Meine erste Spur 1 - Anlage

Guten Abend,

bin seit kurzem neu hier und möchte mich kurz vorstellen.


Kurz zu meiner Person: Ich heiße Hans Strasser, bin 58 Jahre alt und wohne in Passau - seit frühster Jugend vom Modellbahnvirus befallen - bin bis vor ca. 2 Monaten noch H0er gewesen - dann hat die Spur 1 nach langem Kampf gesiegt. H0- Sammlung wird derzeit verkauft - Planung der Spur 1-Anlage läuft - und das erste rollende Material sowie Gleise sind schon angeschafft. Habe Euer Forum entdeckt und schon viele Beiträge gelesen und bin von der Art der Berichte und deren Qualität begeistert. Auch der freundliche Umgang untereinander im Forum ist sehr positiv. Auch wenn bei mir Modellbahnerfahrung vorhanden ist, so bin ich dennoch, was die Spur eins betrifft, ein "Frischling" und hätte die eine oder andere Frage an Euch Profis. Vielleicht ist es von Eurer Seite gewünscht, wenn ich über die Entstehung meiner Spur 1 Anlage in kleinen Abschnitten berichte.
Seid bitte nachsichtig mit mir - muss mich erst mal mit dem Verfassen von Berichten und dem Hochladen von Bildern hier auseinandersetzen.
Über konstruktive Kritik würde ich mich freuen.


Grüße vom Neuen


Hans


PS.: Hab mal den bisherigen Plan des Sichtbereiches meiner zukünftigen Anlage angehangen.


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2

Samstag, 5. August 2017, 22:48

Hallo Hans,
das sieht doch schon mal gut aus, auch wenn ich fürchte, dass die Brückenstrecke die Anlage zu sehr dominiert.
Interessant wäre auch noch die Fortführung der Anschlüsse in die Unterwelt...
Viele Grüße
Klaus
Klaus Lübbe
Berufsschullehrer und Modellbahner in 1zu32 und 1zu160

3

Sonntag, 6. August 2017, 00:00

Hallo Klaus,
auch wenn ich fürchte, dass die Brückenstrecke die Anlage zu sehr dominiert.
habe lange getüftelt und gegrübelt -habe aber unter meinen selbsternannten Vorgaben und den räumlichen Gegebenheiten bisher keinen anderen Lösungsansatz gefunden.

Vorgaben:

a) Bahnhof mit ca. 4 - 5 m nutzbarer Gleislänge, so das ich später auch mal Züge mit 3 - 4 Silberlingen/Eilzugwagen fahren lassen kann
b) Dampflok -BW mit Drehscheibe
c) Gleisanschlüsse Güterverkehr zum abwechslungsreichen rangieren
d) lange (was die Räumlichkeiten halt zulassen) Paradestrecke, damit man seine Züge auch fahren sieht
e) Steigungen nicht über 3,5 % - Weichenradien nicht unter 1394 mm (außer Industrie hier 1020) - Sichtbereich größtmögliche Radien - Schattenbereich nicht unter 1020 mm -erreicht wurde 1100 als kleinster Radius
f) Schattenbahnhof zum wechseln von Zuggarnituren
g) Versteckte Gleisführung für abwechslungsreichen Zugbetrieb


Hab mir schon Gedanken gemacht, die Brücke in gemischter Bauweise entstehen zu lassen - Blechträger, Mauerwerk, Gitterbrücke um die Optik aufzulockern - die Fahrbahnhöhe setzt mir hier aber auch wieder Grenzen.


Im Anhang die Bilder der Unterwelt.


Grüße Hans






4

Sonntag, 6. August 2017, 07:07

Hallo Hans,

Bei den Höhenangaben wird mir zwar etwas flau im Magen, aber Du wirst Dir sicherlich etwas dabei gedacht haben. Ich persönlich denke immer, dass man eine Platte von unten mit längs und Querstreben versteifen sollte und auch Weichenantriebe unter der Anlage besser aussehen als oberhalb. Auch eine Gleisbettung braucht bei mir Platz, so dass ich immer mind. 10 cm auf die Höhen zwischen den Ebenen draufschlage. Auch finde ich es sinnvoll einfach an die Antriebe der einzelnen Ebenen heranzukommen, falls mal einer nachjustiert oder ganz ausgetauscht werden muss. Betrieblich finde ich es gut, wenn ich an die hinteren Fahrzeuge eines Schattenbahnhofs auch herankomme, wenn davor ein oder mehrere Züge stehen, um halt einen Wagen oder eine Lok auszutauschen. Dafür rechne ich wiederum mind. 30 cm zu den Höhen zwischen den Ebenen. Hinzu kommt noch das Lichtraumprofil, welches die NEM vorgibt. Das wären also so um die 50 bis 60 cm Abstand zwischen den einzelnen Ebenen. Beim Fahren mit Originalkupplungen finde ich es auch besser das Kuppeln im hellen vor meinen Augen zu machen. Aber das ist nur meine persönliche Vorgehensweise!

Auch jedesmal das Bücken unter der Brücke durch wenn ich vom BW zum Bahnhofskopf möchte oder die einzelnen Anschlüsse bedienen muss wäre für mich ein Hindernis. Genauso benötigt die Landschaft bei mir etwas Platz bzw. die Überdeckung der Gleise sollte glaubwürdig sein.

Der Zugang zum Raum wäre auch nicht unbedingt mein Ding. Aber es muss nur Dir gefallen, nicht mir oder jemand anderem!

ich würde mich aber sehr freuen, wenn Du hier über die Entstehung der Anlage berichten würdest.


Gruß
Joachim

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »JoachimW« (6. August 2017, 12:57)


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5

Sonntag, 6. August 2017, 08:17

Hallo Joachim,
ich denke 2,5% Steigung ist weniger das Problem, die Lage der Brücke schon.
Gruß
Klaus
Klaus Lübbe
Berufsschullehrer und Modellbahner in 1zu32 und 1zu160

6

Sonntag, 6. August 2017, 09:00

Über 2,5 % Steigung sehe ich persönlich zwar auch wieder als ambitioniert an, aber nicht als problematisch. Das war auch nicht meine Aussage.

Unglücklicher finde ich persönlich die Abstände zwischen den einzelnen Ebenen, die Zugänglichkeit und die Gestaltungszwänge. Auch der Raumzugang und eben die Lage der Brücke finde ich persönlich nicht so ganz gelungen, aber es ist alles Geschmackssache.


Gruß
Joachim

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »JoachimW« (6. August 2017, 12:55)


7

Sonntag, 6. August 2017, 09:02

Guten Morgen Joachim,

die Planung ist der 2. Entwurf und sicher noch verbesserungsbedürftig - aufgrund Deiner aufgeführten Bedenken arbeiten meine grauen Zellen schon wieder auf Hochtouren - glaube, das mein Hauptproblem noch die H0-Denkweise ist - hier nimmt man eine Lok mit zwei/drei Fingern aus dem Schattenbahnhof - bei der Spur 1 sind die Gewichtsverhältnisse da doch schon gewaltiger u. man wird zwei Hände brauchen. Beim ersten Entwurf war immer eine Wendel zwecks Höhengewinn zwischen den einzelnen Ebenen - Wendeln deshalb, weil ich an der Tür 2 Klappelemente(mit so wenig wie möglich Gleisen) vorgesehen habe, um in den Raum zu gelangen. Die Wendeln sind dann aber einer "Gleisplanbereinigung" zum Opfer gefallen.
Angedacht ist als Unterkonstrucktion ein Winkelgestell aus Stahl - hier denke ich, das ich gegenüber einer Holzkonstruktion deutlich weniger Höhe zwischenden einzelnen Ebenen benötige
Auch bin ich noch nicht sicher ob die sichtbare Ebene nicht noch um 10 - 15 cm höher liegen soll - man wäre hier mit dem Auge näher dran - auch die Brücke wäre dann wesentlich höher u. der Durchgang wäre einfacher - dagegen spricht die Erreichbarkeit der hinteren Anlageteile.
Da die Räumlichkeiten aber erst noch hergerichtet werden müssen - Tragwand!! raus -Stahlträger rein- usw... muss erst noch mit Baumeister abgeklärt werden ob so möglich, ergeben sich vielleicht noch weiter Möglichkeiten...

Werde mal in mich gehen, wie ich zwischen den Ebenen Höhe gewinnen kann - ohne zu verstrickte Gleisläufe zu haben - nächster Entwurf folgt.

Gruß Hans

8

Sonntag, 6. August 2017, 09:36

Hallo Hans,

was mir gerade so durch den Kopf geht beim Lesen deiner Vorhabenbeschreibung. Deine sichtbare Ebene liegt bei Unterkante 120cm, evtl. "gedanklich" sogar bei bis zu 140cm. Im Bereich Innnraum zur Wand Türseite sind es mind. 100cm Anlagentiefe. Auf der Bahnhofsseite sind es vom Innenraum bis zur linken Raumecke geschätzt über 200cm Anlagentiefe, das gilt analog auch auf der BW Seite.

Bei deinen angedachten 120 bis 140cm Höhe Unterkante für die sichtbare Ebene bin ich mir nicht klar, wie du die Außenbereiche deiner Anlage (vom inneren Standplatz her gesehen) händisch erreichen willst? Mal zum Vergleich, bei normaler mitteleuropäischer Größe schaffe ich bei mir bei einer Unterkantenhöhe von um die 90cm noch einen Zugriff auf die Anlage von 120cm Tiefe. Eine evtl. Oberleitung verschärft diese Situation weiter.

Bzgl. deiner Unterkonstruktion Winkelgestell aus Stahl schreibst du, dass du weniger Höhe als bei einer Holzkonstruktion benötigst. Welche Unterlage (auf der die Anlage aufgebaut wird) hast du auf dem Gestell vorgesehen? Bei den Tiefen (und wenn du mal darüber laufen musst, landest du m.E. immer wieder bei aufliegenden Holzschicht - bei mir sind es 16mm Tischlerplatte (über die ich auch schon mehrfach "gewandert" bin).

Weiterhin viel Erfolg beim Planen. Gut Ding will etwas Weile haben.

VG Stefan

9

Sonntag, 6. August 2017, 10:57

Der Plan erfüllt schon alle Anforderungen, ist aber in meinen Augen nicht unbedingt benutzerfreundlich.
Wenn Deine Anforderungen fix sind, werden auch weitere Pläne ein ähnliches Layout aufweisen, da der Platz nicht mehr wird.

Vielleicht überdenkst Du Deine Anforderungen ein wenig bzw. vergibst Prioritäten und unterscheidest zwischen "must have" und "nice to have". Alternativ wäre auch ein Wechsel zur Spur 0 oder Schmalspur 1e oder 1m.

Wenn all dies aber nicht in Frage kommt, dann setz den Plan so um. Er gefällt Dir und das ist die Hauptsache!


Gruß
Joachim

10

Sonntag, 6. August 2017, 12:44

Hallo Hans,

deine Planung basiert auf Vorstellungen aus der HO-Zeit. Du bist jetzt 58 Jahre. Bis deine Anlage fertig ist werden einige Jahre vergangen sein. Diese ewige Bückerei unter irgendwelchen Gleisen hindurch wirst du irgendwann bereuen, denn mit zunehmendem Alter wird das alles nicht einfacher. Weniger ist oft mehr.
Meine Anlage ist auch ein Kreisverkehr, mit einer Klappe auf einer Längsseite. Drunterherkrabbeln ist nur noch was für meine Enkel oder mich in Einzelfällen. Im innenraum kann ich mich frei bewegen.
Bei deinen Steigungen und Abständen zwischen den einzelnen Ebenen habe ich so meine bedenken. Leider hast du die Maße deiner Räumlichkeit nicht angegeben. Mir steht ein Raum für die Gleistrassen mit 12,72 m Länge und 3,30/3,60 m Breite zur Verfügung. Auf der einen Seite befindet sich der Bahnhof mit (links) Gütergleisen und (rechts) BW. Die Höhe der SO beträgt 103 cm. Darunter ist der Schattenbahnhof angelegt mit einer Höhe derSO von 71 cm, sodass ein Freiraum von 25 cm vorhanden ist. Um mit einer Steigung von maximal 2,5% auszukommen, hat die gegenüberliegende Längsseite einen Tiefpunkt mit einer SO von 87 cm. An dieser Stelle befinden sich 2 Weichen, um in den Schattenbahnhof hinein- bzw wieder herauszufahren.
Meine Anlage steht auf 30x60mm Stahlprofielen aus dem Ladenbau (Tegometall) und benötigt somit nicht soviele Stützen wie bei Holzträgern. Somit kann man sich bei Wartungsarbeiten unter der Anlage besser bewegen und alles lässt sich einfacher sauberhalten.
Aber Modellbahnbau ist immer persönliche Ansichtssache und ein jeder baut für sich und nicht für Andere. Meine Hinweise sollen auch nur der Anregung dienen, und somit wünsche ich dir viel Erfolg und Vergnügen mit der Spur 1.

Gruß aus dem Münsterland
Ludwig

11

Sonntag, 6. August 2017, 13:20

Hallo,

grundsätzlich finde ich, das ist ein sehr schöner Entwurf !

Ein paar Anmerkungen:
- Willst Du mit Schraubenkupplungen fahren (zumindest kurze Wagen) ?
Dann solltest Du die Erreichbarkeit im Kopfbahnhof bedenken: An- und Abkuppeln der Loks bzw einzelner Wagen sollte vom Anlagenrand aus problemlos möglich sein.
Gleiches gilt für Zugzusammenstellungen im Schattenbahnhof.

- Von der Brücke kommend lässt sich jedes Gleis im Bahnhof erreichen, zuerst über die Bogenweichen, und später nochmals im Weichenfeld.
Vom Tunnel her aber erreicht man nur die Gleise 3, 4 und 5.
Ich würde im Gleisvorfeld die beiden Bogenweichen zwischen Tunnel - und Brückenzufahrt vertauschen, so dass man auch aus dem Tunnel heraus "nach rechts" fahren kann.

- Ohne das jetzt nachgerechnet zu haben: aber mir scheint die Strecke rechts von der Brücke (+170mm) zur Einfahrt in den Schattenbahnhof hinter der Drehscheibe (-160mm) etwas zu "optimistisch" dimensioniert zu sein: das ist ein Höhenunterschied von (mindestens) 33cm.
Um 3,3% Steigung einzuhalten, müsste die Strecke also 10m lang sein.
Kommt das hin ?

- Ich stimme den Vorrednern zu: man sollte eine "altersgerechte" Zugänglichkeit bedenken, sowohl beim Kuppeln im Bahnhof, als auch im Schattenbahnhof - und auch unter der Brücke hindurch (offensichtlich 1,42m über dem Boden) ...

Ansonsten weiterhin viel Spaß beim Planen !

Beste Grüße,
Thomas

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Wohnort: 21258 Heidenau

Beruf: Straßenbaumeister

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12

Sonntag, 6. August 2017, 14:27

die Hälfte von dem reicht doch auch.

Hallo Hans.

Ich weis ja nicht so recht wo deine Vorlieben sind, magst du gerne fahrende Züge sehen oder etwas weniger , dafür eine beschauliche Nebenbahn. Nun hast du die Möglichkeit mit der großen Spur etwas Vorbildnahes zu bauen und das würde ich nicht mit einem Zimmer voller Eisenbahn zu bauen. Der Vorteil der Großen Spuren ist doch die Detailtreue an Lok und Wagen und dazu gehört auch die Landschaft . Mein erster Gedanke war als ich den Gleisplan gesehen habe , " Märklin Gleisplan Heft aus den 1970 Jahren " da war es immer wichtig eine Brücke über der Anlage zu haben. Ich würde das alles nochmal Überdenken , mir viele Anregungen von anderen Anlagen holen und dann entscheiden wie und was ich bauen möchte. Der Satz " weniger ist mehr " hat bei den großen Spuren wirklich eine große Bedeutung. Ich habe das in den letzten 6 Jahren nachdem ich von H0 umgestiegen bin auch Leidvoll Erfahren müssen. Mann denkt wirklich immer noch im H0 Schema.

Dies ist aber nur meine Einschätzung zu deiner Planung, mach was draus. Auch die Zugänglichkeit und Erreichbarkeit ist ein wichtige Thema was aber schon gesagt wurde.

Freue mich schon auf weitere Berichte von Dir

herzliche Grüße

Hans Heinrich

13

Sonntag, 6. August 2017, 16:48

Hallo Miteinander,

vielen Dank für Eure vielen Anregungen und Vorschläge - es freut mich, das mein Plan eine Diskussion ausgelöst hat. Da ich gerade über dem Plan hänge und tüfftle, seid mir nicht böse, wenn ich nur kurz zu Euren Beiträgen etwas sage.

@ Stefan - Oberleitung ist derzeit nicht geplant - an der Erreichbarkeit arbeite ich, entweder von unten Luke oder Möglichkeit zum draufsteigen schaffen
@ Joachim - es wird wohl ein Mix aus "must have + nice to have" werden müssen
@ Ludwig - mit dem Älter werden hast Du wohl recht, auch wenn man es nicht wahr haben will. Werde versuchen bei der Planung daran zu denken - Das mit Deinem Unterbau interessiert mich näher - würde mich Infos
freuen,gerne auch per PN
@ Thomas - freut mich, das der Entwurf Dir zusagt - Schraubenkupplung event.- habe bisher möglichst wenig Gegenbögen geplant, da soll es ja Probleme geben. Steigungen wurden von WinTrack berechnet.
@ Hans Heinrich - das mit meiner Vorliebe ist so eine Sache - rauschende Schnellzüge müssens nicht sein - "Bimmelbahn" ist nicht mein Ding - so Nebenbahn mit Hauptbahncharakter trifft es wohl am ehesten. Meine Planungen
denk ich mir selbst aus, weil das mit dem Übertragen von anderen Gleisplänen auf den eigenen gibt es meist doch nur Kompromisslösungen (H0-erfahrung). Die Brücke gehört schon der Vergangenheit an - hab
da vor lauter Gleisen keine bessere Lösung gesehen.

So Leute - mein Plan ruft.... freue mich auf weiter konstruktive Kritik und Gedanken.

Grüße aus dem verregneten Passau

Hans

14

Sonntag, 6. August 2017, 17:10

Hallo Hans,

das mit dem Gegenbogen ist sicher richtig.
Aber das meinte ich gar nicht.
Bei den beiden Einfahr-Gleisen hast Du die Möglichkeit vorgesehen, vom rechten "Brückengleis" per Bogenweichenpaar auf das linke "Tunnelgleis" wechseln zu können. Aber genau die Möglichkeit hast Du später im Weichenfeld noch mal.
Besser wäre es, vom linken "Tunnelgleis" in das rechte "Brückengleis" wechseln zu können.
So könnte jedes der beiden Einfahr-Gleise jedes der Bahnhofsgleise erreichen.
Einen Gegenbogen gibt es dabei nicht.

Was die Steigung angeht, kann man das ja relativ leicht überschlagen.
2cm Steigung pro Meter Gleislänge = 2%.
3cm = 3%
usw.
Für 33cm Höhenunterschied braucht man also bei 2% eine Länge von 16,5m und bei 3,3% eine Länge von 10m.
Ich kenne die Raummaße nicht, aber sind das von der Brücke bis zur Einfahrt in den Schattenbahnhof wirklich 10m oder mehr ?
Das Gefälle (von der Brücke kommend) kann ja erst nach Überquerung des unteren "hellgrünen" Gleises beginnen, da Du ja auch dort die Durchfahrtshöhe benötigst...

Grüße,
Thomas

15

Sonntag, 6. August 2017, 17:22

Hallo Thomas,

den "Bock" mit der Weiche werde ich ändern - hatte das schon verstanden - obwohl ich alles x-Mal in Gedanken durchgespielt habe, habe ich es übersehen - Gegenbögen habe ich im verdeckten Bereich - Gleislänge hat gepasst, wird aber wie schon geschrieben geändert, da die Brücke gestorben ist.

Gruß Hans

16

Montag, 7. August 2017, 12:20

Hallo Hans,

zuerst: Dein Vorschlag gefällt mir auf den ersten Blick sehr gut - auch die Brücke ist ein schöner Blickfang. Auch wenn sie die Szene dominiert.

Mit den Steigungen komme ich aber hinten und vorne nicht klar =) .

Wenn die Brücke unten den überbauten Tunnel kreuzt, dann ist das Niveau der Tunnelstrecke -50.
Die obere Strecke von der Brücke kommend hat +110 eingezeichnet.

Wie kann das sein? Die Brücke selbst ist auf Niveau +170 angesiedelt. Brücken sollten i.d.R. waagegerecht ausgerichtet sein, also von Anfang bis Ende der Brücke wäre Niveau +170 angesagt. Ok, man könnte am Anfang und Ende mit Vorflutbrücken etwas tricksen und ein, zwei Zentimeter rausholen. Aber doch keine 6 cm?

Gehe ich die Brückenstrecke weiter nach rechts, dann bin ich nach nur 1,5 (geschätzten) Metern auf Niveau +/- 0.

Hmm, also ich rate Dir das mal zu überprüfen und einfach ein paar Gleise auf dem Boden auszulegen ... das kommt nach meiner Erfahrung nicht hin. Ich habe in meiner Anlage überall Steigungen und Gefälle eingebaut, es ist eigentlich fast nirgens irgendwas im Wasser. Bitte überprüfe kritisch Deine geplanten Steigungen im sichtbaren Bereich.

Betreffend die zwei Schattenbahnhofsebenen:
Die wären laut Plan "direkt darunter". Schwierig! Vor allem dann, wenn Du keinen Gang um die Anlage hast und von vorne reingreifen musst. Bedenke bitte: Theoretisch kannst Du mit 18 cm eine Ebene bei Spur 1 überbauen, vorausgesetzt Du fährst keine Pantographen aus :D .
Ich empfehle es aber nicht zu tun. Das war schon eine meiner Krankheiten zu H0-Zeiten. Direkt unten drunter viele Ebenen. Man kam nie wieder dran ... :(

Besser bei Deinen Platzverhältnissen:

Ein Gleiswendel! Du fährst also eine Ebene quasi komplett drum herum und gehst so "2 Ebenen" nach unten, also ca. 40 cm. Dort baust Du dann den Schattenbahnhof und kannst bequem von oben alles sehen und auch reingreifen, wenn nötig.

Ich selbst habe meine Anlage auch mit Wintrack geplant und mich mehr als einmal dabei erwischt, dass Steigungen in Natura gar nicht realisierbar waren.

Weiterhin viel Spaß beim Planen wünscht,

Kalle

P.S.
Noch ein Tip: Im nicht sichtbaren Bereich habe ich nur die 10 Grad Weichen verwendet! Nur im Bahnhofsbereich habe ich aus Platzgründen auch das 15-Grad Material verwenden (müssen).

17

Montag, 7. August 2017, 23:18

Hallo Kalle,

freut mich wenn Dir mein Anlagenentwurf gefällt - aber der Entwurf wird gerade komplett überarbeitet - aufgrund der vielen Tipps und der positiven Kritik (welche klar berechtigt ist) habe ich erkennen müssen das ich zu viele Fehler (aufgrund meiner mangelnden Spur 1 - Erfahrung) eingebaut habe und ich hätte mit mehr Kompromissen leben müssen als mir lieb sind.
Auch die von Dir aufgeführten Steigungsproblematiken und die Abstände der Ebenen zueinander sind hierfür einer der Auslöser für eine Überarbeitung des Plans.
Ich glaube, das aus räumlichen Gründen bei mir nur die 15 Grad - Weichen und im Industriebereich auch 1020-er zum Einsatz kommen werden.


Sobald ich etwas Vorzeigbares auf den Bildschirm gezaubert habe - werde ich es einstellen.


Gruß Hans

  • »speedyxp« ist ein verifizierter Benutzer

Beiträge: 562

Wohnort: Im Taunus

Beruf: in der Verwaltung und Organisation

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18

Dienstag, 8. August 2017, 06:26

Hallo Hans,

Schöner Entwurf.

Steigung von 2,00 - 2,3 % sind für die meisten aktuellen K+K Maschinen machbar (aus meiner eigenen Erfahrung).

Schön finde ich, das Du die Anlage auf eine Höhe legen willst wo man näher am Geschehen ist. Jedoch solltest Du zwischen den Ebenen mindesten 25, besser mehr Platz einplanen, wenn Du die Loks und Wagen ggf. bequem aus dem Schattenbahnhof entnehmen willst oder musst.

Wenn Du an der Wand entlang und nur von einer Seite an die Anlage kommst, würde ich nicht mehr als max. 90 cm tiefe empfehlen. Habe diese bei mir auch gewählt und würde heute sogar max. 80 cm nehmen, um bequem an alle Teile der Anlage zu kommen.

Eine mögliche Problemquelle sehe ich jedoch in der langen Brücke über den freien Mittelpunkt der Anlage. Auf Grund von Gewicht (Loks / Wagen / Brücke) und Statik könnte das ohne Entsprechenden Unterbau problematisch werden.

Und ggf. prüfen ob die Kurventeile der Brücke nicht ggf. in die Steigung mit einfließen. Denn dann ist die gesamte Brücke anders zu planen.

Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Planung und den ersten Schritten. Das hatte mir am Anfang auch den meisten Spass gemacht.

Achtung persönliche Meinung! Ich würde den Bahnhof und die Rangier- und Gütergleise, aber auch den Schattenbahnhof an Gleisen zu Gunsten von Landschaft und Ausgestaltung reduzieren. Leider ist manchmal weniger mehr. Musste ich auch erst in der Umsetzung erfahren. Bei mir vielen dann etliche Gleise der Landschaft zum Opfer.

Viele Grüße

Marc
Modelbahner, Sammler und Bastler Spur1 und Z

Mein Avatar hätte ich gerne!

Gab es mal von Bockholt in 2010.

19

Mittwoch, 9. August 2017, 08:43

Hallo Marc,

freut mich das auch Dir mein Entwurf gefällt - aber in dieser Form existiert er schon nicht mehr - das ist wie bei der Planung eines Hauses - vom ersten Entwurf bis zum fertigen Plan wandern viele Zwischenentwürfe und Gedanken in die "Ablage P".
Die neue Sichtebene ist schon fast fertig - wird demnächst eingestellt.

danke auch für den Hinweis, dass die K+K Loks Steigungen von ca 2,5 % bewältigen - die Dynamik-Smoke Loks sind der Hauptanlass, dass ich zur Spur 1 gewechselt habe. Erst wird zwar momentan der Anlagenbau aus finanzieller Sicht im Vordergrund stehen, aber ich hoffe doch, die eine oder andere Maschine günstig zu bekommen.

Gruß Hans

20

Mittwoch, 9. August 2017, 19:04

Update 1

Hallo Miteinander,

es ist soweit - 8o - Update 1 der Sichtebene ist fertig - freue mich auf Eure Reaktionen.

An den Schattenebenen wird noch gearbeitet - ist was Vorzeigbares fertig, wird´s eingestellt.





Gruß Hans