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1

Samstag, 1. Juli 2017, 21:08

Digitallokomotiven und Luftfeuchtigkeit

Hallo Forengemeinde

ich möchte in diesem Jahr mit dem Aufbau meiner Festanlage auf dem Dachboden weitermachen Stahluntergestelle sind weitgehend fertig. Ich konnte feststellen das ich dort eine nahezu konstante Luftfeuchtigkeit von 65 bis 70% habe. Bei den alten Loks mit Gleichstrommotoren war dies kein Problem.
Da ich nach Fertigstellung auch Märklin ,Kiss und Km 1 Loks fahren lassen will die mit Digitaldecoder ausgestattet sind möchte ich gerne eure Erfahrungen wissen wenn ihr auch eine so hohe Luftfeuchtigkeit habt

Eine weitere Frage ist ob ich bei Kurvenradius 230 Cm bei den Dampfloks die Kolbenschutzrohre drin lassen kann?
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »funshooter« (1. Juli 2017, 21:41) aus folgendem Grund: Tippfehler


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Samstag, 1. Juli 2017, 21:35

Hallo,
ich finde, daß das für einen Dachboden im Sommer sehr hoch ist.
Wieviel Grad sind dort denn?
Ich habe meine Anlage auch auf dem Dachboden, Luftfeuchtigkeit 50% bei 22 Grad.

Der hier übliche, freundliche Gruß von

Klaus
Schöne Grüße von

Klaus

3

Samstag, 1. Juli 2017, 21:44

Im Winter runter bis 12 Grad im Sommer bis 35 Grad weil viele kleine Dachfenster.
Bei späterem Spielbetrieb werde ich mit Kaminofen heizen wo die Luftfeuchtigkeit bestimmt etwas runter geht
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4

Samstag, 1. Juli 2017, 22:21

luftentfeuchtungsgeräte

Ich nutze seit Jahren ein elektronisches Luftentfeuchtungsgerät, funktioniert sehr gut, gerade im Sommer, wenn ich den Keller lüfte, dann kommen da pro Woche 3 bis 4 liter Wasser zusammen.... kostet ca. 200 Euro
K. G.

5

Samstag, 1. Juli 2017, 22:28

Bei Ca. 340 Kubikmeter Raum kann ich mir schlecht vorstellen das ich mit meinem Entlüfter weit runterkomme.
Abgesehen von der hohen Stromrechnung
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6

Samstag, 1. Juli 2017, 22:39

luftentfeuchtungsgeräte

Die Geräte kann man i.d.R. einstellen, so dass sie nur bei gewissen Grenzwerten arbeiten, bei mir sind es 50%... bei größeren Räumen halt 2 aufstellen. .. immer noch besser als ne gammelnde Anlage
K. G.

7

Samstag, 1. Juli 2017, 23:28

Also bei 70% Luftfeuchtigkeit würden die elektronischen Bauteile kaputt gehen
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8

Sonntag, 2. Juli 2017, 08:17

Hallo funshooter,


70% sind kein Problem. Betreibe meine Anlage schon etliche Jahre so.


Gruß
TEE

9

Sonntag, 2. Juli 2017, 08:34

70% sind kein Problem. Betreibe meine Anlage schon etliche Jahre so.


Ich habe auch keine Probleme. Und mein Dachboden / Dachgeschoß ist in den Monaten Juni, Juli und August die reinste Sauna. Die Fenster sind auf - sofern es das Wetter zulässt, d.h. ein wenig Luft zirkuliert. Aber trotzdem ist es brütend heiß. Feuchtigkeit habe ich noch nicht gemessen, aber sie ist gefühlt auch sehr hoch.

Wie auch immer: Elektronikausfälle hatte ich bisher nicht, generell nicht. Auch wenn die Modellbahn in den Sommermonaten in einen Dornröschenschlaf fällt ... es ist einfach zu heiß, da kann man nicht wirklich an der Anlage arbeiten.


Viele Grüße,

Kalle

  • »gschmalenbach« ist ein verifizierter Benutzer

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10

Sonntag, 2. Juli 2017, 09:15

Temperatur und Luftfeuchtigkeit ( Keller oder Dachboden ) sind stark abhängig von der Bauweise .

Man muss davon ausgehen das Kellerräume in der Regel kühler mit etwas höherer Luftfeuchte sind . 70 % bei 18-20 Grad sind für die Modellbahn noch kein Problem .
Regelmäßig lüften sollte man schon .

Bei Dachböden je nach Ausbauzustand kann es im Sommer erheblich warm werden .
Wir haben hier bei einer 40 cm dicken Dachhaut mit Schieferdeckung ca. 20 Grad Innentemperatur bei 55 % Luftfeuchte . Das passt optimal .
Innenausbau mit Holz und dampfdiffusionsoffene Dampfsperre halten Dachräume in der Regel trocken .
Lüften hat auch hier noch nicht geschadet .

Also vor dem Innenausbau klären wo der Taupunkt lauert , das verhindert dann auch Schimmelbildung .

Grüße Günter
Günter, Großhettstedt, Ilmtal

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11

Sonntag, 2. Juli 2017, 10:35

Eine weitere Frage ist ob ich bei Kurvenradius 230 Cm bei den Dampfloks die Kolbenschutzrohre drin lassen kann?
Bei manchen Loks geht es (z.B. KM1 BR50) , bei manchen nicht, es gibt aber eine Abhilfe, man nimmt passende Schrumpfschläuche, dazu braucht man ein angepasstes Bauteil Lok-seitig zum Aufstecken des Schrumpfschlauches.
MfG.

  • »kabole« ist ein verifizierter Benutzer

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12

Sonntag, 2. Juli 2017, 10:54

Wir haben uns 2013 ein Haus mit einem ehemaligen Schwimmbad im Keller gekauft. Schwimmbadboden 3 m unter Gartenoberfläche.
Dort hat es ganzjährig etwa 19°C, wenn ich im WInter heize und damit den Fußboden im darüber liegenden Wohnzimmer wärme. Und die Luftfeuchtigkeit beträgt zwischen 45% und 55%, je nachdem wieviel Wäsche im benachbarten Trockenraum gerade getrochnet wird.
Wenn es mir im Büro im Dachgeschoss im Sommer zu heiß ist, gehe ich gerne auch tagsüber dort unten basterln.
Präsident der Königlich Bayerischen Staatsbahn im Modellbahnkeller in Spaden!

  • »Manufaktur-FT« ist ein verifizierter Benutzer

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13

Sonntag, 2. Juli 2017, 12:00

Achtung beim Keller lüften !

Beim Lüften des Kellerraums sollte folgende physikalische Eigenschaft berücksichtigt werden:
Die Aufnahmefähigkeit der Luft für Feuchtigkeit ist von der Temperatur der Luft abhängig, je höher die Temperatur, desto mehr Feuchtigkeit kann die Luft aufnehmen.
Lasse ich an einem Tag mit warmer Außenluft, die viel Feuchtigkeit enthält, diese in den kühleren Kellerraum, dann kühlt die warme Außenluft unter Umständen so stark ab, dass sie ihre Feuchtigkeit nicht mehr halten kann. Dann kondensiert diese Luftfeuchtigkeit an kalten Stellen des Kellers.
Anstatt "muffige" Kellerluft durch frische Außenluft zu ersetzen, ist es dann noch feuchter im Kellerraum - nachfolgender Muff und im schlimmsten Fall Schimmel inklusive.
MANUFAKTUR FT Modellkartons und mehr ...
Franz Thiele
(www.ManufakturFT.de )

  • »Tobias« ist ein verifizierter Benutzer

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14

Sonntag, 2. Juli 2017, 16:21

Hallo Funshooster,

meine Anlage steht auch auf dem Dachboden, welcher leider noch ungedämmt ist. Mit der Luftfeuchtigkeit habe ich keine Schwierigkeiten und im Sommer wenn die Sonne knallt dann will ich eh nicht hoch. Es wird eher im Winter wenn es kalt ist machmal schwierig. Da liegt das Problem weniger an den Loks als an der Zentrale. Wenn ich sie vergessen habe mit runter zu nehmen ins Warme, dann funktioniert sie nicht richtig und die Loks schleichen ganz langsam von dannen. Nach meinen Erfahrungen sind die Loks und deren Digitalkomponenten ausreichend robust.


Tobias
Steuerung: Uhlenbrock Intellibox1, Daisy 2, PC-Software Rocrail, Fahrzeugdecoder ESU Loksound

  • »dieselmani« ist ein verifizierter Benutzer

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15

Montag, 3. Juli 2017, 12:13

Luftfeuchte

Hallo,
ab ca. 66% Luftfeuchte ist Schimmel garantiert, Papier wird feucht, Leder und "Dreckfingerabdrücke besonders auf Kunststoffmodellen schimmeln dann los.
Lüften - wenn draußen kühl und "trockener",- 340 cbm mit Gerät , da brauchts ne "Batterie" professionelle Geräte.
Unter 4° sind mir diverse Uhlenbrock Kleingeräte ausgefallen (zB Switch Control), die haben dann anschliessend ihr Programm vergessen.
In meiner Kellerwerkstatt habe ich einen kleinen Lufgtentfeuchter seit Jahren im Sommer in Betrieb,
in Großraumanlagenkeller läuft ein "Profikasten" im Dauerbetrieb.
Grüsse Mani- Epoche 6

16

Samstag, 8. Juli 2017, 23:02

Hallo Zusammen

es beruhigt mich das einige Spur1 Fahrer bei 70% keine Probleme haben. Mich würde interessieren welche Loks von welchem Hersteller die 70% Luftfeuchtigkeit aushalten.

Bei den Kolbenschutzrohre werde ich einfach nach Aufbau die Probe machen bei welchen Loks dies möglich ist
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17

Mittwoch, 12. Juli 2017, 12:40

Hallo Funshooter,

habe meine Anlage im Keller (5,70X4,80). Im Sommer fahren bei mir, bei 20 Grad und 70% Luftfeuchtigkeit eine 78er, eine 218er und eine V60. Alle samt von Märklin mit einer CS2. Im Winter geht natürlich die Feuchtigkeit auf 20-30% zurück! Ich muss gestehen, dass ich mir bezüglich des "Digitalen" noch nie Gedanken gemacht habe.

Freundliche Grüsse

W.Lutz

18

Samstag, 15. Juli 2017, 21:33

Hallo Lutz

bei mir bleibt die Luftfeuchtigkeit ziemlich konstant . Es kann aber sein wenn ich in Zukunft im Winter mit dem Kaminofen heize das die Luftfeuchtigkeit runter geht. Bis bei mir die erste Lok wieder läuft dürften mindestens 2 Jahre vergehen: 14 x 11 Meter ist schon eine gigantische Herausforderung

Beste Grüße

Frank
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