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1

Dienstag, 13. Juni 2017, 13:59

Neue Spitzdachwagen-varianten von Lucchini Rail models

Hallo Einser,

Wie schon versprochen auf Becasse weathering zwei tolle Neuheiten von Lucchini Rail models.
Beim Sinsheimer Spur 1 Treff ist Herr Bruno Lucchini mit einem Stand vertreten(ich dieses Jahr nicht), wo diese schöne Wagen angeboten werden.
Diverse beschriftungsvariante stehen zur verfügung sowie 3 von mir patinierte Modelle (gegen Aufpreis selbtverständlich).

ach ja, und die reguläre Preise:

Carro F: € 902,00

Carro F mit Bremserhaus: € 1050,00

Carro Hg Kühlwagen mit Bremserhaus: € 1190,00

Patinierung becasse weathering mit Zertifikat: € 125,00

Viel Spass und hoffentlich treffen wir uns in Sinsheim. ich bin Samstag und Sonntag da.

Beste Grüsse,

Michiel / Becasse

Premium-Patinierungen auf http://becasse-weathering.blogspot.com/

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »becasse« (20. Juni 2017, 14:46)


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2

Dienstag, 20. Juni 2017, 14:50

Hallo in die Runde,

Schlechte Nachricht; Herr Lucchini hat mir mitgeteilt das es doch keine Messe-Preisen gibt, wie letztes Jahr. Er hat mir um Verständnis gebeten, da alle Wagen in Handarbeit in Italien in eigenem Werkstatt gebaut werden, und daher nicht so günstig wie Modelle aus dem Fern Ost angeboten werden können.

Michiel / Becasse
Premium-Patinierungen auf http://becasse-weathering.blogspot.com/

3

Dienstag, 20. Juni 2017, 18:27

Eine Frage zu dem Bremserhaus

hallo,

Hat denn der Bremser aus dem erkennbar niedrigen Fenster herausschauen müßen ?
Saß er dazu ?
Denn im Stehen sah er ja wohl gegen die Wand, und gebückt hat er sicher nicht gebremst.

Die Fenster bei den Wagen deutscher Bauart waren doch höher angebracht.

Weiß jemand die Lösung ?

Danke,
--viele Grüße, Dieter--

4

Dienstag, 20. Juni 2017, 19:21

Hallo Dieter, vielleicht weil Italiener kleiner sind :lachtot:

Zu dem Messepreis habe ich von Bruno Lucchini eine andere Info, das dieser
etwas über dem vom letzten Jahr liegen wird.
Dann sehen wir mal an welche Aussage er sich dann halten möchte.

Grundsätzlich sind es sehr schöne Wagen mit sehr schönen Details.
Auch die Materialwahl finde ich nicht schlecht, obwohl die sichtbare
Holzmaserung eben in Echtholz nicht in 1:32 ist.

Die Modelleisenbahn, ein immer währender Kompromiss.

Viele Grüße
Peter Hornschu
Peter

5

Dienstag, 20. Juni 2017, 19:46

Hallo Dieter,

der Bremser hat gemäß den Pfeifsignalen des Lokführers gebremst, das Fenster diente nur zum Lichteinfall auf die Bremskurbel. Was sollte er da auch sehen? Man muß sehen, wie sich die Bremsstände im Laufe des Jahrhunderts von 1820 bis 1920 entwickelt haben. Zunächst saßen die Bremser offen auf dem Dach und konnten sich nur an der Kurbel festhalten - bei jedem Wetter! So ein geschlossenes Bremserhaus war da der pure Luxus, um die Pfeife zu hören, musste m.E. eine Seitentür offen gehalten werden. Die Lokführer mußten bei ihren "Bremswünschen" stets mit eingeschlafenen oder gar heruntergefallenen Bremsern rechnen.
Mit Einführung der Druckluftbremsen brauchte man die Bremserhäuschen kaum noch, nur auf bestimmten Steilstrecken waren noch Bremser vorgeschrieben, da die ersten Luftbremsen erschöpfbar waren d. h. nach einer gewissen Bremszeit mußten die Bremsen komplett gelöst werden um die Luftvorratsbehälter der Wagen wieder füllen zu können. Erst ab etwa 1940 konnte dieses Problem dann mit der Hildebrand-Knorr (HiK) - Bremse in wahrem Wortsinn "gelöst" werden.

der Link führt zu den Pfeifsignalen des Lokführers für die Bremser

Signalordnung 1907

Gruß
Michael

6

Dienstag, 20. Juni 2017, 21:27

Danke

für die beiden Antworten,

@ Peter: na dann müßten die Fenster für Bremser aus BenNeLux und dem Baltikum ja "über" dem eigentlichen Häuschen
liegen, denn da leben die durchschnittlich größten (längsten Männer)

@ Michael: sehr interessant. Das würde ja heißen, daß das Bremserpersonal während der gesamten Fahrt immer im
Häuschen war ? Wußte ich so auch nicht.


Ansonsten wollte ich das Thema Spitzdachwagen nicht überfrachten.
--viele Grüße, Dieter--

7

Dienstag, 20. Juni 2017, 22:33

Hallo Dieter,

klar waren in Zügen ohne durchgehende Bremse - das wäre auch z.B. eine Heberlein-Anlage - mit einer der Geschwindigkeit entsprechenden Anzahl Bremsern besetzt. In der vorher gezeigten preussischen Vorschrift von 1907 waren für Personenzüge höchstens 50km/h, für Güterzüge 45km/h zugelassen. Man kann jedoch davon ausgehen daß oft mangels genügend Bremser langsamer Gefahren werden mußte.
Auf der 100%o - Zahnradbahn Honau - Lichtenstein waren bis 1940 nur Handbremsen zugelassen. Da hatte man die Plattformwagen dann mit den Handbremsbühnen gegeneinander gekuppelt so daß ein Bremser, auf der Übergangsbrücke stehend, zwei Kurbeln gleichzeitig bedienen konnte, so benötigte man nur die halbe Anzahl an Bremsern. Nehme stark an daß früher bei den handgebremsten Personenzügen mit Plattformwagen auch so verfahren wurde?
Länderbahnzeit ist schon ein interessantes Thema, da waren noch viel mehr Bedienstete im und am Zug.

Gruß
Michael

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Beruf: Triebfahrzeugfortbewegungskünstler im Unruhestand

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8

Dienstag, 20. Juni 2017, 23:50

Erschöpfbare einlösige Bremsen

Hallo,

Als Ergänzung zu Michaels Beitrag noch folgendes:Am Anfang meiner Dienstzeit gab es noch die B3yg Personenwagen.Dise hatte auch einlösige Bremsen.Da war das heranfahren an die Haltetafel am Bahnsteig manchmal etwas schwierig.Auch hatten die Schweizer Schnellzugwagen eine einlösige Oerlikonbremse,was manchem Lokführer in Stuttgart zur Bekanntschaft mit dem Prellbock verhalf,wenn er zu stark eingebremst hatte und wieder etwas lösen wollte,lösten die Bremsen ganz aus und man musste ein Schnellbremsung machen,um noch etwas Bremsdruck zu erreichen.
Die Loks hatten bis zur 215/111 hatten alle einlösige Bremsen,die dann Zug um Zug auf Mehrlösig umgerüstet wurden.Güterwagen gabs in den 1972-1980 noch sehr viele mit einlösiger Bremse.

Entgegen der Zahnradbahn Honau Lichtenstein kann auf der Furka der Zug mit der Rekuperationsbremse in der Zahmstange fast bis zum Halt abgebremst werden.Luft und Handbremse sind die zweite und dritte Sicherheit.
Die Signale für Handgebremste Züge waren bei der DB noch lange für Störungsfälle im Einsatz.

Gruss Wolfgang

9

Mittwoch, 21. Juni 2017, 10:04

Hallo Einser,

auf meine Anfrage bezueglich Modelle und Preise hat mir Herr Lucchini am 13.06 17 geantwortet :

Zitat : >>> If you will make the Sinsheim fair you will purchase these at a special fair price. <<<

Viele Gruesse

Joerg
Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit. - Soeren Kierkegaard