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1

Donnerstag, 11. Mai 2017, 19:19

? zu: Schürze E19-Kiss - kürzen

hallo,

muß (leider) die Schürzen der E 19 (Fa. Kiss) kürzen, da diese an manchen Stellen an den Hübner/Märklin

Antrieben hängenbleibt. Bogenweichen 1394/1550. Ein Versetzen der Antriebe ist nicht möglich.

Gibt es eine Empfehlung, wie dieses Kürzen ordentlich zu bewerkstelligen ist?



Danke und Grüße, wernerfritz (Nb: optisch kommen mir die Schürzen ohnehin etwas "zu lang" vor)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »wernerfritz« (11. Mai 2017, 19:25) aus folgendem Grund: Nachtrag


2

Donnerstag, 11. Mai 2017, 21:52

Hallo wernerfritz,

was meinst Du mit "zu lang", geht sie zu tief runter oder zu weit Richtung Lokmitte?
Ist die Schürze Abschraubbar?
Welche Weichenantriebe sind das, die alten Märklin oder die ehem. Hübner?
Selber würde ich eher die Weichenantriebe tieferlegen als an der Lok rumzubasteln.

Gruß
Michael

3

Donnerstag, 11. Mai 2017, 22:19

hallo Michael,

Die Schürzen sind zu lang Richtung Schienenoberkante - n.m.M. auch im Vergleich mit Vorbildfotos.

Beim Ausschwenken in der Bogenweiche bleiben die Schürzen am ehem.Hübner/heutigen Märklin-

Digital Antrieb hängen. Da ich nicht Unterflur setzen möchte, muß ich etwas kürzen.

Frage ist: Wie und womit am besten ?

Grüße wernerfritz

Beiträge: 1 253

Wohnort: Jena

Beruf: Freiberuflicher Projektmanager

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4

Donnerstag, 11. Mai 2017, 22:47

Antriebe tiefer legen

Hallo wernerfritz,

egal ob die Schürzen richtig sind, die Antriebe tiefer legen würde ich auf jeden Fall. Ich habe das bei meinem Bahnhof Klingsiehl so gemacht, das sieht viel besser aus. Wenn man den Adapter anders herum einbaut, ist der Antrieb um ca. 8mm tiefer und das ist auch vorbildgetreuer. Ich habe dazu meine Gleise auf 8mm Korkbettung verlegt und damit war das ganz einfach.
Beste Grüße Holger Danz
IG Spur 1 Mitteldeutschland

Zu meinem Avatar: Mein "Tigerkind" beim Kinderfest - im Hintergrund ihr Papi :-)

5

Freitag, 12. Mai 2017, 16:47

Die Schürzen am Kiss-Modell der Henschel-Siemens-Lieferungen "E19 11" und "E19 12" ...

... sind auf jeden Fall zu lang, ihre Unterkante verläuft zu knapp über der SO, ganz unabhängig jetzt einmal vom Einsatz der dargestellten Vorbilder im Verhältnis zur Zeitspanne.
Nach meinen Unterlagen verhält es sich wie folgt:

- E19 11: Abbau der Schürze am 11.9.50 (E4 Aw MF) bis zur Oberkante! Pufferbohle (von der ex Schürze war nur noch ein schmales, mit einem anderen Radius zur Pufferbohle hin verlaufendes Restteil vorhanden).
In diesem Zustand lief die Maschine noch "weinrot" lackiert bis zur Umlackierung (E2 Aw MF) am 27.2.53 in "flaschengrün", die dann bis zur Ausmusterung währte.

- E19 12: Abbau der Schürze am 22.12.52 (E4 Aw MF) bis zur Unterkante! Pufferbohle (der obere Teil der Schürze verblieb an der Maschine, der untere Teil wurde abmontiert).
Gleichzeitig erfolgte bei dieser Hauptuntersuchung die Umlackierung in "stahlblau". Dieser Anstrich währte dann ebenfalls bis zur Ausmusterung.

Entscheidend für den Umbau ist nun, a) welche Maschine Sie zu b) welchem Zeitpunkt darstellen möchten.

Generell gilt jedoch leider, daß beide Kiss-E19.1 in der DB-Epoche-3-Ausführung bezüglich der Schürzen falsch wiedergegeben sind.

Grüße Jürgen Stadelmann

Beiträge: 248

Wohnort: Komme aus S.-H., lebe in Franken

Beruf: Archivar i.R.

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6

Samstag, 13. Mai 2017, 12:01

E 19 Epoche IV

Ich finde die Ausführungen in Beitrag 5 sehr interessant und erhellend. Meine grüne E 19 der Epoche IV (119 011-5) hat auch die großen Schürzen bzw. Schienenräumer; ich hielt dies bislang für richtig und eines der äußerlichen Unterscheidungsmerkmale gegenüber der E 18. Auch bei mir streift die Schürze in der Kurvenfahrt über den motorischen Weichenantrieb von Hübner/Märklin, bleibt aber nicht hängen. Ich nehme an, dass man die Schürze abmontieren kann, was aber das Erscheinungsbild der Lok sehr verfälschen würde. :( Ein Tieferlegen des Antriebs ist bei mir nicht möglich.

Gruß zum Wochenende

Werner (Aquarius)

7

Samstag, 13. Mai 2017, 20:57

Zwischenstand

hallo,

hier ein Zwischenstand:

laut zweier Zeichnungen, die mir vorliegen, sollte der Abstand Schienenoberkante zu

Schürzenunterkante 160 mm betragen, d. h. 5 mm in Spur 1. Der händisch gemessene Abstand beim

Modell ist ca. 2,7 mm. Somit wäre die Schürze 2,3 mm "zu lang".

Werde nun trotzdem versuchen, den Antrieb - nicht Unterflur, da im unsichtbaren Bereich -

so zu versetzen und anzupassen, daß eine Manipulation an der (zwar zu langen) Schürze

nicht notwendig ist. Scheue den Eingriff, und müßte , nach der Positionsveränderung des

Antriebes, einfach die Schürze, so wie sie ist, akzeptieren. Ganz abmachen möchte ich sie nicht.

Ist halt schon ein Hingucker und Unterschied zur E 18.

viele Grüße, wernerfritz